Jo Walton In einer anderen Welt

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Inhaltsangabe zu „In einer anderen Welt“ von Jo Walton

Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …

Abegebrochen! (Daher nicht Bewertung für das ganze Buch) So überhaupt gar nicht meins. Verwirrrend und langweilig.

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Ein magisches Buch, das einen in die goldene Ära der 70er Jahre zurückbeamt.

— rallus
rallus

Konnte mich absolut nicht überzeugen... Ab und an war da ein kleiner Hoffnungsschimmer aber... nicht lange. ^^

— Sternenstaub_Buchblog
Sternenstaub_Buchblog

Leider passiert gefühlt gar nichts und richtig spanend war es auch nicht. Ein Plus: Der Schreibstil ist sehr schön!

— Solvejg
Solvejg

Abgebrochen!!! - Der Schreibstil ist gar nicht so schlecht, aber es ist einfach nur verwirrend & langweilig, es passiert überhaupt nichts.

— TraumTante
TraumTante

[2/5] Tagebuch einer Fünfzehnjährigen, in deren Leben absolut nichts passiert. Das Buch hat keinerlei Handlung, ist aber flüssig zu lesen.

— JenniferKrieger
JenniferKrieger

Teenager-Tagebuch mit ein bisschen Feen und Tragik, aber nicht wirklich packend

— Tammy1982
Tammy1982

Für mich kein Fantasyroman. Tagebuch oder Erwachsenwerden - Roman.

— Sternlein
Sternlein

Sehr langatmig und leider auch mit zu wenig Magie

— Tinkerbelli
Tinkerbelli

Ich hab es irgendwann abgebrochen. Einschläfernd.

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

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  • [ABBRUCH-BERICHT] In einer anderen Welt ~ Jo Walton

    In einer anderen Welt
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    27. July 2017 um 12:24

    GANZER ABBRUCH-BERICHT:http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2017/07/abbruch-bericht-in-einer-anderen-welt.htmlMEINUNGErstmal möchte ich sagen, dass ich nur die ersten ca. 100 Seiten bewerten werde.Zudem habe ich quergelesen, also durch Seiten geblättert und immer mal wieder reingelesen, und das Ende habe ich ebenfalls gelesen, um zu sehen, ob es sich noch lohnt. Für mich nicht.Die Bewertung bezieht sich also nicht auf das ganze Buch!Tja, fangen wir mal an.1. Grund:Der merkwürdige Schreibstil. Es ist in Tagebuch-Form geschrieben, mit Datum darüber, auch aus der Ich-Perspektive. Aber irgendwie sind die Sätze zumeist Hauptsätze, wirken abgehack und nicht flüssig. Ein wenig, als hätte ein Drittklässler Tagebuch geschrieben.Dieser für mich unangenehme Stil plus noch eine kleinere Schrift, ließen mich ewig auf einer Seite verweilen.Wäre es kein Reziex, was hier schon viel zu lange versauert, hätte ich nach drei Seiten abgebrochen.2. Grund:Die ungefähre Handlung. Insofern es eine gibt.Ich habe auf Instagram jemandem versucht zu erklären, worum es geht und ... scheiterte. Denn so genau weiß ich das immer noch nicht.Anscheinend sollen auch Magie und Feen vorkommen, aber ... es gab nur merkwürdige Andeutungen.Auch wird im Vorwort erwähnt, dass es in 1979 spielt, aber auch nicht dann spielt, auch nicht auf der Erde, aber dass es Feen gibt. Vielleicht bin ich einfach nicht intelligent genug, um zu errätseln, was die Autorin damit sagen will. Sei's drum.Ich kann nicht sagen, worum es eigentlich genau geht. Und den Klappentext (Magie, Flucht) kann ich auch nicht so richtig in der Geschichte wiederfinden.3. Grund:Die Umsetzung/der Plot.Denn auf einmal geht es auf Mädcheninternat, an dem Mor geärgert wird. Es dreht sich nur noch um kleinliche Dinge, die einen vielleicht im Kindergarten interessiert haben. Dabei bleibt Mor für mich ständig unnahbar.Die Magie wird komplett aus den Augen verloren. Und irgendwie taucht auch auf einmal ihr Vater auf, das war auch sehr komisch. Man merkt, ich habe die Geschichte nicht so richtig verstanden.4. Grund:Die Abhandlung über gelesene Bücher.Teilweise wurde nur über gelesene Bücher geredet. Hört sich auf den ersten Blick nicht schlecht an, doch mir kam es so vor, als wollte die Autorin einfach mal ein wenig schwaffeln wollen. Besonders über Fantasy-und SciFi Bücher wird geredet (Eigentlich sogar teils mein Genre), aber sogar dies ging mir nach einer Weile auf die Nerven, sehr viele Bücher sagten mir vom Namen her überhaupt gar nichts.FAZITZusammengefasst: 'In einer anderen Welt' und ich passen nicht zusammen. Wir mögen uns nicht. Viele Dinge gaben meiner (nicht aufkommen wollenden) Begeisterung den Todesstoß.Dennoch gefällt es durchaus anderen (siehe unten). Für mich ein Reinfall, für andere nicht.Ich würde gerne sagen, an wen ich es stattdessen empfehle, doch... ich weiß es nicht. Aber wie gesagt: Ich habe das Buch nicht komplett gelesen! Daher gilt Oberes nur für die ersten 100 Seiten (und Quergelesenes).- 0 wäre doch etwas hart: 1 von 5 Feenfaltern -

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  • Interessantes Buch

    In einer anderen Welt
    gingergirl

    gingergirl

    26. April 2017 um 18:34

    " In einer anderen Welt" von Jo Walton Link: https://www.amazon.de/einer-anderen-Welt-Roman/dp/3734160685/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1479314465&sr=8-1&keywords=in+einer+anderen+welt Taschenbuch: 416 Seiten, Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. August 2016), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3734160685, ISBN-13: 978-3734160684, Originaltitel: Among Others Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne … Das Cover macht einen etwas zarten magischen Eindruck - war nicht ganz der Inhalt des Buches, aber ich liebe das Cover trotzdem! Das Mädchen darauf hat mir ein Bild von Morwenna erschaffen - ich habe mir beinahe einen Film in meinem Kopf aufgebaut.  Das Besondere ist wohl, dass der Roman in Form von Morwennas Tagebuch geschrieben ist, was zunächst etwas befremdlich ist, genau wie die Tatsache, dass es von Berichten unterbrochen ist. Das Schönste ist allerdings, dass bis zum Ende nicht klar ist, was Realität und was nur in ihrem Kopf stattfindet.

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  • Erwartungen leider nicht erfüllt

    In einer anderen Welt
    Zeilenfluegel

    Zeilenfluegel

    10. February 2017 um 21:43

    Meine Meinung: 'In einer anderen Welt' umfasst ein Cover und einen Klappentext, die mich beide sofort begeistert haben. Ich habe den Erscheinungstermin dieses Buches richtig herbeigesehnt.  Das ist knapp ein halbes Jahr her, dabei habe ich fast sofort nach Erhalt des Buches (15. August 2016) zu lesen begonnen. Doch leider wurde ich schon gleich am Anfang ein wenig enttäuscht, da ich nicht mit einer Tagebuchform gerechnet habe, die für gewöhnlich nicht so mein Fall ist. Doch auch damit hätte ich leben können, hätte denn der Inhalt gestimmt. Dem war aber leider nicht so. Die Story schleicht förmlich vor sich hin. Ich habe sie tatsächlich mehrmals abgebrochen. Es passiert einfach nichts und Morwenna schreibt eigentlich größtenteils nur über die Bücher, die sie täglich verschlingt, aber heute kaum einer kennt. Da ist natürlich noch das neue Internat mit fast ausschließlich gemeinen Mädchen und ihr etwas zweiseitiger Vater, der aber nur am Rande auftaucht. Was denn nun genau mit ihrer Zwillingsschwester passiert ist, wieso Morwenna behindert ist und wieso sie vor ihrer Mutter flieht, wird nur schwerfällig aufgelöst. Der Teil der Geschichte, den es sich zu lesen lohnt, ist das letzte Viertel, der Rest der Story ist einfach nur langweilig. Zwischendurch gab es immer mal ein paar Lichtblicke, wie ein Buchclub oder neue liebenswürdige Charaktere, doch dafür lohnt es sich eigentlich nicht sich durch den Anfang zu quälen. Die Feen, die fast ausschließlich Morwenna sehen kann, sind sehr interessant beschrieben. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen und sie waren einer der wenigen Pluspunkte des Buches. Obwohl sie manchmal etwas seltsam sind. Sie sind vollkommen anders, als man sich Feen vorstellt.   Das Ende hat mir, wie schon erwähnt, gut gefallen. Richtig spannend wurde es leider erst auf den letzten fünf bis zehn Seiten, dann ist das Buch auch schon vorbei. Was mich außerdem wirklich geärgert hat ist, dass ich den Klappentext falsch interpretiert hatte. Ich dachte (auch dank des Titels), Morwenna könnte wirklich in ihre Bücher springen und dort etwas erleben. Falsch gedacht. Sie liebt Bücher einfach nur sehr und vergisst beim Lesen schnell die Welt um sich herum.  Ich glaube, ich bin persönlich einfach nicht für das Buch geeignet. Nächstes Mal werde ich vorab eine Leseprobe lesen und mir ein erstes Bild von der Geschichte machen.   Fazit: Das Buch ist leider viel zu langatmig und langweilig. Für das gute Ende der Geschichte lohnt es sich einfach nicht, sich durch die hunderte Seiten Anfang zu quälen. Dem Cover muss ich allerdings ein dickes Plus geben. Ich gebe 'In einer anderen Welt' 1,5 von 5 Sternen.

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  • Magie ist überall

    In einer anderen Welt
    rallus

    rallus

    06. February 2017 um 09:57

    Vielerorts wird beklagt, dass die Magie verschwunden ist. Früher (früher war sowieso alles besser, schöner etc.) in der vordigitalisierten Zeit hatte der Moment, die Situation, das Leben noch Magie. Heute ist alles nüchtern, reglementiert und überwacht. Die Magie der Welt ist verschwunden. Ist das wirklich so? Oder warten die Menschen, dass irgendjemand ihnen eine ‚Magie-App‘ zur Verfügung stellt, um durch Fingertapps die Magie aufleben zu lassen? Dabei ist die Magie überall um uns, wir müssen sie nur finden. Die Magie eines Lächelns, das Schaudern des Verstehens, das Wohlgefühl des Berührt-Werdens, die Wohltat der Natur. Und die Magie des Buches. Es gibt nicht so viele Bücher, die in mir diese Art der Magie erzeugt haben, wie In einer anderen Welt von Jo Walton. Eine Magie, die bis in meine Kindheit zurückreicht und meine damaligen Gedanken und Gefühle sehr gut beschreibt. Das Gefühl des Aufwachsens und das Gefühl, dass es niemanden gibt, der dich wirklich versteht. Versteht, dass man so alleine auf dieser kalten Welt ist. Doch, wie Jo Walton in ihrem Vorwort an Heranwachsende schreibt, es wird besser. Das Buch ist ein Tagebuch. Das Tagebuch der fünfzehnjährigen Morweena, die einen Schicksalsschlag erlitten hat und vor ihrer Mutter zu ihrem ihr fremden Vater geflüchtet ist. Dieser wohnt bei seinen sonderbaren Schwestern, die sein Leben bestimmen. Morweena hatte eine Zwillingsschwester, die bei einem Unfall gestorben ist, und der Morweena an ihrem Bein verkrüppelt hat. Schon die Adoleszenz verlangt den Jugendlichen viel ab, durch ihre Verkrüppelung wird Morweena zu einem Außenseiter. Sie flüchtet in die Welt der Bücher, genauer in die Welt der Fantasy und Science Fiction. Da das Buch Ende der siebziger Jahre spielt, eine der Hochzeiten des Genres, kommt der Leser in den Genuss der (jedenfalls für mich, da ich auch in dieser Zeit dieses Genre angefangen habe zu verschlingen und zu lieben) Science Fiction Schriftsteller, die das Genre so entscheidend geprägt haben. Morweenas Kontakte zu Gleichaltrigen sind sehr begrenzt. In dem Internat, in das sie geschickt wird, ist sie eine der drei besten Schülerinnen, dadurch erlangt sie einen unnahbaren Status. Dennoch kann sie die aufkommenden Gefühle ihres Körpers nicht verleugnen. „Er lächelte. Er hatte ein nettes Lächeln, ganz anders als wir. Zeit meines Lebens war mir erzählt worden, dass wir ihm ähnlich sehen, aber ich finde das nicht. Wenn er Lazarus Long ist, und wir Laz und Lor sind, dann müsste ich mich doch in ihm wiedererkennen. Aus unserer Familie haben wir niemanden ähnlich gesehen; von der Augen-und Haarfarbe abgesehen, sehe ich allerdings auch keine Übereinstimmung zwischen ihm und mir. Aber das spielt keine Rolle. Ich habe Bücher, neue Bücher, und solange ich Bücher habe, kann ich alles ertragen.“ Der Leser wird immer mehr in den dichten Sog des Buches gezogen. Nach und nach werden die Ereignisse der Vergangenheit offenbart, zaghaft tastet sich Morweena an die schrecklichen Erfahrungen, die zu ihrer jetzigen Situation führten, heran. Wichtig ist ihr die Magie. Sie sucht die Nähe der Elfen, Fabelgeschöpfen mit denen sie auch reden kann, in ihrer Sprache, die interpretiert werden muss. Hier zeigt sich die große Begabung von Jo Walton. Den beschriebenen Wesen wird keine Rahmenhandlung gegeben, sie sind fragil, durchscheinend, tauchen nicht wirklich auf, man kann viele Stellen der Gespräche und Beschreibungen der Wesen auch als Hirngespinste Morweenas interpretieren. Was geht in so einem Kopf vor? Ist sie traumatisiert wegen des Todes Ihrer Zwillingsschwester? Was ist Magie? „Klassenzugehörigkeit ist nichts Greifbares, und wie sie unser Leben beeinflusst, lässt sich nicht wissenschaftlich analysieren, und eigentlich soll es sie gar nicht geben, aber sie ist mächtig und allgegenwärtig. Sehen Sie? Wie Magie.“ Magie ist eine in der Realität verwurzelte Symbolik oder erscheint diffus und nicht greifbar. Genau so werden die Elfen beschrieben. Nicht einheitlich, nicht greifbar, nur aus den Augenwinkeln bemerkbar. Besser wird die Situation für Morweena, als sie ihren Karass findet (Ein Begriff aus Cat’s Cradle von Kurt Vonnegut), eine Gruppe von Gleichdenkenden, die wöchentliche Treffen veranstalten und Themenabende über Science Fiction abhalten. Bezüglich der Covergestaltung hat der Golkondaverlag ein glücklicheres Händchen als Randomhouse bewiesen, bei denen das Buch im August 2016 als Taschenbuch erschien. Was die irritierten Rezensionen zeigen. Ein nachdrückliches, ernstes und dichtes Buch, das sicherlich nicht ganz dem gängigen Jugendbuch entspricht. Nein, das ist kein typisches Buch von einem heranwachsenden Teenager. Wer bei den erwähnten Science Fiction Büchern nicht mitkommt, dem entgeht die halbe Magie. Und wer bei den sehr introvertierten Tagebuchschilderungen des Kampfes gegen die Pubertät von Morwenna Handlung vermisst, dem entgeht die zweite Hälfte der Magie. Ein wunderschönes empathisches Buch, das nicht ganz einem Genre zuzuordnen ist. Vielleicht kann man einfach sagen, es ist ein Magiebuch. Among Others wurde 2012 mit dem Hugo Award dem Nebula Award sowie dem British Fantasy Award ausgezeichnet. Ein Buch, das sich nicht nur Fans des Genres nicht entgehen lassen sollten.

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  • Absolut unspektakulär!

    In einer anderen Welt
    Solvejg

    Solvejg

    14. November 2016 um 17:33

    Der Inhalt:Morweena versucht den traurigen Erinnerungen an den Tod ihrer Schwester und den Händen ihrer Mutter zu entkommen. Zuflucht findet sie in einem Mädcheninternat, doch da ist es ganz anders als sie es gewohnt ist. Sie flüchtet sich in die Welt der Bücher und der Magie... Rezension:Das Cover ist wirklich ein Traum und passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt. Ich hab mich auf Anhieb verliebt! Aber das Cover gehört ja nicht zur Wertung. Zunächst dachte ich vom Klappentext her, dass dieses Buch ein Fantasyroman wäre und die Feen und die Magie eine viel größere Rolle spielen würden. Zusätzlich hatte ich erwartet, dass der Tod der Schwester eine größere Rolle spielen würde. Leider konnte mich das Buch so gar nicht überzeugen! Ich habe mich leider sehr gelangweilt beim lesen und mich echt zwingen müssen, es zu beenden. Schon beim Einstieg ins Buch musste ich feststellen, dass es nicht so spannend und spektakulär ist. Es gibt keine richtigen Kapitel, sondern Tagebucheinträge, in welchen zu Beginn erst mal endlos über Wales berichtet wird und über die Geschichte ihrer Familie. Ich glaube da habe ich irgendwann komplett den Faden verloren. Das waren zu viel Personen, zu viele Namen und zu viel Geschichte. Der Einstieg war also eher holprig, obwohl der Schreibstil sehr schön ist. Dieser ist definitiv ein Pluspunkt. Ich habe einige schöne Textstellen gefunden die mir gut gefallen haben und sicherlich schöne Zitate hergeben.Inhaltlich ging es die meiste Zeit nur darum, welches Buch sie gerade liest oder welche ihr besonders gut gefallen haben. Ab und dann berichtet sie von den Feen und der Magie aber so richtig passiert eigentlich nichts.Außerdem ist sehr lange unklar war mit ihrer Schwester passiert ist und warum sie vor ihrer Mutter flieht wird nur so am Rande deutlich. Der Leser steht lange vor der Frage "Was ist denn damals genau passiert?" Und während man sich dies fragt, leiht sie sich ein Buch nach dem anderen aus und berichtet darüber. Mehr passiert eigentlich nicht. Wenn sie gerade mal nicht liest, schreibt sie über die Schule. Wem sie welche Rosinenbrötchen schenkt, wie gemein die anderen Mädchen sind oder wie schlecht sie in Mathe ist. Das Ende und zeitgleich der Höhepunkt des Buches kam dann so plötzlich, da habe ich schon gar nicht mehr mit gerechnet. Allerdings opfert sie dem Ganzen auch nur ein paar Seiten und dann ist das Buch auch schon beendet. Das Buch plätschert so die ganze Zeit vor sich hin bis es auf einmal actionreich wird und dann zack war's das. Leider finde ich auch das Ende total unpassend und unzufrieden stellend. Morweena selber kann ich gar nicht richtig einschätzen und habe auch gar keine Bindung zu ihr als Protagonistin aufbauen können. Emotionen kamen bei mir einfach keine rüber und oft wirkte auch Morweena eher gefühlslos. Auch sehr emotionale Momente wurden eher sachlich erläutert, was mich echt gestört hat. Es gab eine Szene die ihren Vater betrifft, die so nüchtern erläutert wurde, dass ich fast vom Bett gefallen wäre. Zumal es ein sehr sensibles Thema ist, welches so kurz angesprochen wird das es fast schon respektlos wirkt. Die Magie in dem Buch fand ich zunächst noch ein interessantes Konzept, aber schnell musste ich merken, dass eigentlich so gut wie gar keine Magie vorhanden ist. Morweena kann mit Feen sprechen, welche ich schön beschrieben fand. Allerdings hatte das Gefühl, dass es zu gewollt war. Als müsste unbedingt noch ein Hauch von Magie ins Buch. Glaube die Mischung hat dem Buch nicht gut getan. Hier hätte man sich auf ein Thema konzentrieren sollen anstatt so viel durcheinander zu mischen. Der Tod der Schwester, der Konflikt mit der Mutter, die Magie und die Feen, das Leben im Internat und die Weiterentwicklung Moreenas, ihre Behinderung und und und. Einfach zu viel. Und trotzdem passiert nichts. Fazit:Wer Magie erwartet, wird hier leider nicht glücklich! Das Buch plätschert so vor sich hin und ich hab nie wirklich erkennen können, wohin die Reise geht. Beim lesen habe ich mich ziemlich gelangweilt und hatte auch das Gefühl, dass der Inhalt auf 50 - 100 Seiten zusammengefasst werden könnte. Schade!

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  • Anders als ich dachte...

    In einer anderen Welt
    Carlosia

    Carlosia

    27. September 2016 um 14:58

    Klappentext: Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne … Über den Autorin: (Wikipedia) Jo Walton (* 1. Dezember 1964 in Aberdare, Wales) ist eine walisisch-kanadische Fantasy- und Science-Fiction- Autorin. Sie gewann für ihren Roman Among Others (dt.: In einer anderen Welt) 2011 den Nebula Award sowie 2012 den Hugo Award. Erster Satz: „Die Feen waren sich sicher“, sage ich so beschwichtigend wie möglich. Gestaltung: Die Gestaltung hat mich direkt angesprochen daher habe ich das Buch ausgewählt. Es verrät ein wenig über die Geschichte und zwar das es viele Geheimnisse in diesem Buch gibt. Mir gefällt vor allem diese bisschen Magie das das Cover übermittelt. Inhalt: Die Geschichte startet in dem Haus der Tanten von Morwenna Vater. Die kleiden ihre Nichte ein damit dies auf das Internat gehen in dem die Tanten früher selber einmal besucht haben. Mor hat eigentlich gar keine Lust auf das Ganze, doch sie muss nun dadurch… Meine Meinung: Ja, ein Buch das mich wirklich enttäuscht hat und das obwohl die Story an sich nicht so  schlecht ist. Aber fangen wir von Vorne an. Der Klappentext hat mich auf eine Geschichte „vorbereitet“ in der es um ein Mädchen geht das gerade ihre Zwillingsschwester verloren hat. Sie geht darauf auf ein Internat das weit weg ist von ihrem alten Leben. Zudem habe ich durch das Cover irgendwie an Feen gedacht nachdem über Magie geschrieben worden ist. Das Buch ist als Tagebuch aufgebaut was ich persönlich jetzt nicht so schlimm finde, jedoch ist es so das in der Geschichte sich zwar so langsam entwickelt aber etwas fehlt etwas. Da die Geschichte als Tagebuch aufgeschrieben wurde sind die Übergänge nicht immer so sauber und es entstehen kleine Lücken, obwohl sie doch eine sehr gewissenhafte Tagebuch-Schreiberin ist. Sie erklärt sehr viel, jedoch schreibt sie oft hauptsächlich über Bücher die sie gelesen hat und das langweilt einen ein wenig da davon ausgegangen wird das man die Bücher kennt – ja klar ist es klar das die Schreiberin diese kennt… Morwenna ist eine Schnellleserin und schafft es doch fast täglich um die zwei Bücher zu lesen  und dies wird dann natürlich in den Tagebucheinträgen mit eingebracht und so kann man sich ja vorstellen, wie viele Bücher sie in ihren Erzählungen auflistet. Leider liest sie dann auch noch hauptsächlich SF, also Science Fiction, womit ich persönlich so gar nichts anfangen kann. Das einzig Buch das ich wirklich kannte und auch gelesen hatte war Herr der Ringe und das war doch etwas doof… Der Schreibstil des Autor hat mir eigentlich gut gefallen, weil man ihm sehr gut folgen konnte, jedoch ist mir es in dem Buch besonders oft passiert, dass ich etwas gelesen habe und dann dachte warte mal was ist gerade passiert? Und musste so ein zwei Seiten noch mal lesen. Aus all diesen Gründen finde ich dieses Buch leider nicht gut und bin etwas traurig da es so vielversprechend war!    Bewertung: ∞∞

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  • [Rezension] In einer anderen Welt – Jo Walton

    In einer anderen Welt
    JenniferKrieger

    JenniferKrieger

    26. September 2016 um 14:19

    Klappentext:Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne ...Einordnung:Das Buch ist kein Teil einer Reihe.Rezension:Der Titel des Buches und besonders der Klappentext legen die Vermutung nahe, dass die Protagonistin Morwenna entweder direkt in die Welten diverser Bücher reist oder zumindest mit den Figuren aus den Geschichten zu tun bekommt. Es ist jedoch weder das eine noch das andere der Fall. Die Bücher haben mit der Magie, die in dieser Geschichte vorkommt, schlichtweg überhaupt nichts zu tun, obwohl sie so gut wie alle dem Genre Science-Fiction zuzuordnen sind. Stattdessen besteht der Fantasy-Teil des Buches aus Feen, die fast nur Kinder sehen können, und verwirrender, abstrakter Magie, die Morwenna als Auslöser für zufällige Ereignisse betrachtet. Bis zum Schluss konnte ich dabei den Verdacht nicht abschütteln, dass das alles nur ihrer eigenen Fantasie entspringt, früher kindliche Vorstellungskraft war und jetzt als Verarbeitungsform für ihre posttraumatische Belastungsstörung wirkt. Doch selbst wenn die Feen und die Magie tatsächlich existieren, sind sie Auslöser für die Geschichte, aber sonst eigentlich vollkommen irrelevant.Generell handelt es sich bei dem Buch um Morwennas Tagebuch. Es gibt daher keine einzelnen Kapitel, sondern nur das jeweilige Datum als Überschrift. Morwenna erzählt die Ereignisse des Tages, schildert ihre Gedanken und listet auf, welche Bücher sie gelesen hat. In so gut wie jeder anderen Geschichte wäre das vielleicht spannend gewesen, aber in Morwennas Leben passiert einfach nichts. Die Tagebucheinträge sind genauso langweilig wie es die Einträge der meisten Leser wohl auch wären.Zu Beginn des Buches lässt sie sich ausführlich über Wales aus und darüber, wie die Täler in den Bergen besiedelt wurden. Zwischendurch erzählt sie ihren Familienstammbaum der letzten fünf Generationen. Obwohl sie selbst anmerkt, dass eine Zeichnung wohl praktischer gewesen wäre, finden sich ellenlange Abhandlungen darüber, wie ihre Ururgroßeltern und deren Geschwister hießen, wen sie geheiratet haben, woher sie stammten und welcher Religion sie angehört haben. Dazu gehört dann immer eine Auflistung der unzähligen Kinder (bis zu fünfzehn Kinder einer einzigen Person!), meist auch inklusive Namen, die ich alle im nächsten Satz schon wieder vergessen habe. Um alles noch verwirrender zu machen, berichtet sie nicht chronologisch über die Generationen und nennt beinahe jede weibliche Person in ihrer Familie „Tantchen“. Irgendjemand, der in den letzten fünf Generationen ihrer Familie angehört hat, war Franzose und irgendjemand anders Russe, mehr ist von den Dutzenden Seiten Familienstammbaum nicht hängen geblieben.Neben den endlosen Beschreibungen der Vergangenheit, schildert Morwenna auch ihre aktuellen Erlebnisse an der neuen Schule. Dabei dreht sich fast alles nur um Honigbrötchen oder die Sportstunden, die sie wegen einer Behinderung in der Bibliothek verbringt. Sie führt ein relativ normales Leben und daran ändert sich auch im Laufe des Buches nichts. Sie ist einfach nur ein fünfzehnjähriges Mädchen, das zur Schule geht und Bücher liest. Das gipfelt in Einträgen wie dem vom 11. Dezember 1979, der außer „Klassenarbeiten. Mathe und Französisch.“ (S. 201) nichts besagt. Dieses Spannungsniveau hat das gesamte Buch.Gefreut hatte ich mich am meisten auf die Bücher, die Morwenna im Laufe der Geschichte lesen würde. Ziemlich schnell hat sich allerdings herausgestellt, dass das auch nur eine langweilige Auflistung ist. Sie liest unglaublich viel, daher lässt sie sich nie ausführlich über die Bücher aus, sondern nennt meist nur Titel und Autor und in einem Satz ihre Meinung, hin und wieder erwähnt sie auch den Verlag oder stellt sich Fragen zum Inhalt, denen ich, da ich die Bücher beinahe alle nicht kenne, nicht folgen konnte. Es ist also unmöglich, dem Buch Leseempfehlungen zu entnehmen, da zum Inhalt der Bücher überhaupt nichts gesagt wird. Zudem verbringt Morwenna mehrere Stunden täglich in der Bibliothek, sodass sie im Laufe der Geschichte bestimmt eine dreistellige Anzahl von Titeln und Autoren erwähnt – davon kannte ich Der Herr der Ringe, Narnia und Per Anhalter durch die Galaxis.Der einzig positive Punkt an diesem Buch ist der Schreibstil. Anfangs fand ich es störend, dass eine Fünfzehnjährige sich so gewählt und bildet ausdrückt wie eine Fünfzigjährige, aber daran habe ich mich gewöhnt. Obwohl in der Geschichte absolut überhaupt gar nichts passiert, ließen sich die Sätze doch flüssig lesen. Das Buch beginnt an einem beliebigen Punkt und endet auch dort, ohne dass dahinter ein tieferer Sinn steckt, aber ich hatte während des Lesens immerhin nie den Wunsch, dass es doch bitte endlich enden möge.Fazit:Titel und Klappentext des Buches führen in die Irre. Die wenige Magie, die in der Geschichte vorkommt, hat nichts mit Büchern zu tun und ist mir generell eher suspekt. Auch der Rest der Geschichte konnte mich nicht packen, weil einfach überhaupt nichts passiert. Das Buch ist das Tagebuch der Protagonistin Morwenna und sie erzählt lediglich ein wenig walisische Geschichte, listet in einer endlosen Abhandlung Namen und Herkunft ihrer unzähligen Familienmitglieder der letzten fünf Generationen auf, schildert ihre Erlebnisse in der Schule, die beinahe ausschließlich Stunden in der Bibliothek umfassen, und nennt eine unendliche Anzahl Bücher, die sie gelesen hat, ohne genauer auf den Inhalt einzugehen. Handlung gibt es im Grunde nicht. Mir hat lediglich der Schreibstil gefallen, da ich so immerhin flüssig durch die Langweile kam. Dafür bekommt „In einer anderen Welt“ gerade noch so zwei Schreibfedern.

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  • Wer viel Magisches erwartet, wird hier nicht fündig werden

    In einer anderen Welt
    Tammy1982

    Tammy1982

    26. September 2016 um 12:27

    Die 15jährige Morwenna kann Feen sehen und über Umwege Magie wirken, obwohl ihre Art der Magie schwer nachweisbar ist, weil alles irgendwie auch ohne Magie erklärbar wäre. Bei einem schrecklichen Kampf gegen ihre eigene Mutter ist ihre Zwillingsschwester gestorben und sie selbst seitdem auf einen Stock angewiesen. Sie flüchtet sich vor ihrer Mutter zu ihrem getrennt lebenden Vater und wird von ihren wohlmeinenden Tanten auf ein Mädcheninternat geschickt. Dort versucht sie mit ihren schrecklichen Erlebnissen klar zu kommen und flüchtet sich dabei in die Welt der Bücher.Das Buch ist als Tagebuch von Morwenna geschrieben und liest sich auch die meiste Zeit über wie meine Tagebücher aus Teenagerzeiten: Welche Noten gab es in welchem Fach, welches Mädchen mag sie, welches nicht, welcher Junge ist interessant und der größte Unterschied zu meinem Tagebuch ist, dass Morwenna sehr viel über die Bücher schreibt, die sie liest. Sie ist ein großer Science Fiction und auch Fantasy Fan und schweift immer wieder ab zu irgendwelchen Autoren, ihren Büchern und philosophiert besonders gerne über die Inhalte der Bücher. Das ist zum einen sehr interessant, zum anderen kenne ich den Großteil der von ihr erwähnten Autoren nicht und konnte daher auch nur schwer ihren Ausführungen folgen. Wenn man alle Bücher, die sie erwähnt parallel nachlesen wollen würde, wäre man vermutlich erstmal jahrelang beschäftigt.Von der Magie gab es eigentlich nicht viel in dem Buch und das wirklich Außergewöhnlichste ist, dass Morwenna Feen sehen kann und auch mehr oder weniger Unterhaltungen mit ihnen führt. Es gibt ein paar magischere Momente, die ganz schön zu lesen waren, jedoch schnell auch wieder verpufften und die schreckliche Mutter wurde zwar immer wieder erwähnt, aber was genau an ihr so schrecklich ist, konnte ich ehrlich gesagt nicht so richtig nachvollziehen.Das Buch plätschert eher so vor sich hin und wer früher die "Hanni-und-Nanni"-Reihen gelesen hat, musste feststellen, dass die Reihe oft spannender war, als dieser Roman. Zu Morwenna selber habe ich auch keinen großen Bezug aufgebaut. Sie ist etwas eigen und durch das schreckliche Erlebnis, das irgendwann mal nebenbei abgehandelt wird, wohl auch traumatisiert, obwohl ihr Trauma bei mir nie richtig ankam. Irgendwie nimmt sie alles eher gleichgültig hin und zeigt nie so richtig heftige Gefühle. Bei einer Szene mit ihrem Vater war ich eher entsetzt und über ihre nüchterne Betrachtungsweise fast schon verstört. So etwas in einem Buch so gleichgültig abzuhandeln, finde ich schon eher fragwürdig.Das Ende bietet dann noch so eine Art Showdown, der aber wie das gesamte Buch eher vor sich hin plätschert und bei mir auch keine große Spannung mehr erzeugt hat.Alles in allem ist das Buch ganz interessant zu lesen, wenn man mal einen Überblick über einige Science Fiction und auch Fantasy Autoren bekommen möchte. Wer aber viel Magie oder Ähnliches erwartet, ist hier eher leider falsch. Dafür gibt es von mir noch zwei Sterne.

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  • Nicht das was ich erwartet habe

    In einer anderen Welt
    Sternlein

    Sternlein

    21. September 2016 um 09:10

    Der Anfang war ja noch spannend und ich versprach mir davon auch einiges aber leider konnte das restliche Buch mir einfach nicht das geben, was ich mir vom Klappentext versprochen hatte.Und das war ein Fantasybuch das mich in seinen Bann ziehen kann.Angefangen bei der Hauptfigur Morwenna die mich leider so gar nicht fesseln konnte. Es wurde eine Menge über sie und ihre Vergangenheit erzählt, ihr Leben, ihre Vorgeschichte, aber auf dem Weg zur Fantasy hat mich die Autorin als Leserin leider verloren. Ich habe mich leider sehr gelangweilt, vielleicht weil ich mir einfach etwas anderes versprochen habe. Aber man geht ja mit gewissen Erwartungen an ein Buch heran. Fantasy war da, ein wenig, aber das hat leider nicht ausgereicht um mich an das Buch zu binden. Vielmehr hatte ich beim Lesen das Gefühl das ich ein Tagebuch lese. Nichts dagegen, aber dann nur wenn ich durch den Klappentext auch genau das erwarte. Dahingehend wurde meine Erwartung leider enttäuscht.Der Schreibstil der Autorin ist in Ordnung, auch die Beschreibungen selbst die Charakterisierung. Aber für mich war das leider nicht genug. Ich wurde einfach nicht mit dem Buch warm. Zumal ich mich durch den ersten Teil regelrecht quälen musste um im zweiten dann mit ein wenig Fantasy belohnt zu werden. Das ist mir persönlich jedoch zu wenig.Leider konnte das Buch aufgrund des Klapptextes nicht meine Erwartungen erfüllen. Zurück blieb ich als mehr oder weniger enttäuschte Leserin. Ich hatte mir einfach etwas anderes erwartet. Man liest keine Fantasy sondern viel eher einen "Das Erwachsenwerden der Morwenna"- Roman und das war nicht das wonach ich gesucht habe. Leider konnte mich das Buch zu keiner Zeit so richtig für sich gewinnen.

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  • Zähe Lektüre mit einem Hauch von Magie

    In einer anderen Welt
    Tinkerbelli

    Tinkerbelli

    21. September 2016 um 00:06

    Meine Meinung Das Cover und der Klappentext haben mich neugierig auf das Buch gemacht und ich hatte so richtig Lust wieder in eine Internatsstory einzutauchen. Das erste Kapitel war vielversprechend und beginnt aus einer  Rückblende von Morwenna und ihrer Zwillingsschwester. Schnell wurde mir jedoch klar das es nicht die typische Schulgeschichte wird. Morwenna flüchtet vor ihrer Mutter und trauert gleichzeitig um ihre Schwester. Da sie nicht mehr bei ihren Großeltern wohnen kann muss sie zu ihrem Vater Daniel ziehen den sie seit Babyalter nicht mehr gesehen hat. Dieser hat selber Probleme und wohnt bei seinen 3 Schwestern die alle von dem Internat schwärmen auf das sie bald gehen soll.  Die Protagonistin Morwenna erzählt alles aus der Ich-Perspektive in dem sie Tagebuch schreibt, dadurch wurde es schnell zäh und langweilig. Wöchentlich liest sie ca. 10 Bücher von denen ich so gut wie keines kannte und die ständigen Anspielungen darauf waren irgendwann richtig nervig. Ihren großen Familienstammbaum beschreibt sie Detailgenau auch wenn sich mir, nach beenden des Buches, immer noch nicht erschließt wieso sie das getan hat. Schön ist das sie an Magie glaubt und versucht diese überall zu sehen und für sich das Positive daraus zieht.  Ihr Internatsalltag ist fast immer der gleiche, sie geht in die Schule, blockt böse Kommentare ihrer Mitschüler ab indem sie ihnen böse Blicke zuwirft, geht in die Schulbibliothek oder in den Bücherladen. Der Ablauf wiederholt sich täglich und wird nur durch die Magie oder die Briefe an ihre Familie geändert. Wie sie die Magie sieht und beschreibt ist wirklich schön geschrieben und die Abschnitte gefielen mir an dem Buch am besten.  Bis zum Schluss habe ich gehofft das die Angst bezüglich ihrer Mutter aufgeklärt wird aber leider blieb das offen. Mich hätte es sehr interessiert warum sie vor ihr geflohen ist und was der Tod mit ihrer Schwester damit zu tun hatte. Als gäbe es ein Vorgängerbuch von dem ich nichts wusste. Auch richtige Dialoge haben gefehlt und ich bin nicht in die Geschichte gekommen. Nebencharaktere waren zwar gegeben aber so undurchsichtig das ich nichts über sie zu erzählen weiß.  Fazit Leider kann ich nicht nachvollziehen warum das Buch renommierte Preise abräumen konnte, an mir ist es völlig vorbeigegangen abgesehen von den erzählungen über die Magie.

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  • Leider zu viel erwartet...

    In einer anderen Welt
    Elfendy

    Elfendy

    16. September 2016 um 19:35

    Morwenna ist Teil eines Zwillingspaares. Ihre Schwester ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, während Morwenna "lediglich" ein kaputtes Bein davon trägt. Die Flucht vor der Trauer um ihre Schwester und auch vor ihrer Mutter führt sie in ein Mädcheninternat. Dort vergräbt sie sich in Büchern und in der Magie, die sie seit jeher begleitet hat – denn diese öffnet Tore in andere Welten. Vor dem Lesen hat mich vor allem das Cover in seinen Bann gezogen und auf das Buch aufmerksam gemacht. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich mir diese Geschichte nicht entgehen lassen durfte. Bücher, Magie, Tore in andere Welten – das klang ganz nach meinem Geschmack. Leider wurde ich herb enttäuscht. Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben. Morwenna berichtet detailliert von ihrem Leben und den Büchern, die sie gelesen hat oder die sie gekauft hat. Dabei zeigt sie ihre Meinung auf, spoilert auch ab und zu, was ich sehr schade finde (zum Glück hatte ich sowieso nicht vor eins der Bücher zu lesen). Der Herr der Ringe ist augenscheinlich ihr absolutes Lieblingsbuch und darum redet sich auch sehr häufig darüber. Es kommt einem schon fast wie Werbung vor. Viel spannendes passiert eigentlich nicht in dem Buch. Es wird der Schulalltag beschrieben, Gänge zur Bibliothek oder in die Buchhandlung. Der Leser erfährt bruchstückhaft Dinge aus der Vergangenheit, allerdings kommt man sich dabei vor als würde man einen zweiten Teil lesen, ohne vorher den ersten zu kennen. Es ist so als würden ständig Bezüge auf Ereignisse gemacht werden, die man kennen müsste. Leider werden offene Fragen auch zum Ende hin nicht ausreichend geklärt. Ich frage mich zum Beispiel bis jetzt noch, warum sie eigentlich genau vor ihrer Mutter flieht. Offensichtlich hat diese irgendetwas sehr schlimmes getan, was dazu führte, dass die Zwillinge sie aufhalten wollten und eine davon dabei starb und die andere schwer verletzt war. Aber WAS und WIE und WARUM, wird nicht deutlich. Morwenna selber ist auch eher ein schwieriger Charakter. Sie ist besessen von Büchern, hat außer ihnen keinerlei Interessen, wenig bis keine Freunde. Sie wirkt sehr von sich überzeugt, leicht arrogant, blickt auf andere herab. Sie schottet sich von den anderen ab, in dem sie ihnen erzählt ihre Mutter sei eine Hexe, damit sie Angst vor ihr haben. Insgesamt wirkt sie nicht sonderlich sympathisch und interessant. Was mir wirklich gefallen hat, waren die Beschreibungen der Magie und der Feen. Diese waren zauberhaft und sehr liebevoll dargestellt. Ihre Art und Weise und auch körperliche Erscheinung waren mal was anderes als die Feen, die man sonst so kennt. Leider kann das aber meine anderen Kritikpunkte nicht aufwiegen. Ich fand die Geschichte an sich einfach nicht spannend und seeehr langatmig. Es ist nicht viel passiert, gab keine Highlights bis auf ein klitzekleines Finale.

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  • Statt mich einzusaugen, hat es mich eingeschläfert

    In einer anderen Welt
    bibliophilehermine

    bibliophilehermine

    15. September 2016 um 15:06

    In einer anderen Welt ist, vermute ich mal, eins dieser Bücher, die man entweder liebt oder hasst. Von Hass zu sprechen, wäre etwas allerdings etwas übertrieben.Es hat mich einfach nicht gepackt, es hat mich gelangweilt und eingeschläfert. Ich hatte noch Hoffnung, dass es sich bessert aber nachdem es einfach nicht besser wurde habe ich beschlossen das Buch abzubrechen.Dabei hatte mich der Klappentext sofort verzaubert, die Geschichte klang so vielversprechend. Es ist in Tagebuchform geschrieben, das stört mich normalerweise nicht aber da hätte ich auch eine Einkaufsliste lesen können. Irgendwann hat es sich zwar so weg lesen lassen aber es ist nichts hängen geblieben, es war nichts markantes dabei, was sich in mein Hirn gebrannt hat.Es müssen ja nicht immer außergewöhnliche Sachen passieren, aber es sollte auch etwas passieren. Vielleicht habe ich nicht lange genug durchgehalten um die Magie zu entdecken, die in diesem Buch stecken soll, vielleicht werde ich es in ein paar Jahren nochmal in die Hand nehmen aber momentan ist es leider ein Flop für mich, was nicht heißen soll, das es euch nicht verzaubern kann. 

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  • Etwas magisch und noch ein wenig mehr

    In einer anderen Welt
    sternenbrise

    sternenbrise

    14. September 2016 um 18:58

    Titel: In einer anderen WeltAutor: Jo WaltonVerlag: blanvaletGenre: RomanSeitenanzahl: 416ISBN: 978-3-7341-6068-4Preis: € 9,99 [D], € 10,30 [A]Vor dem BuchWie ich schon letzte Woche bei der Aktion ‚Behind The Screens‚ erzählt habe, musste ich das Buch wegen des Covers und des Klappentexts lesen. Besonders der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe auf Magie und Fantasie gehofft.KlappentextIn einer anderen Welt von Jo WaltonMorwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …Meine MeinungIch glaube ich bin zu alt für dieses Buch. Oder ich habe einfach ganz andere Erwartungen gehabt. Ich kann wirklich nicht sagen, ob ich das Buch überragend oder richtig schwach finde. In einer anderen Welt ist wirklich anders. Ich finde kein Wort, das ich sonst zusammenfassend nennen kann. Es ist auch magisch, traumhaft, erschreckend, verwirrend, traurig, berührend, ungewöhnlich. Und halt anders.Zunächst mochte ich die Form, in welcher die Geschichte erzählt wird. Das Buch ist wie ein Tagebuch aufgebaut und besteht aus kürzeren Kapiteln. In jedem Eintrag erzählt Morwenna, was am vorherigen oder am selben Tag geschehen ist. Die Geschichte spielt Ende der 70er Jahre und wir erleben circa ein halbes Jahr aus Morwennas Leben.Morwenna finde ich sehr sehr sympathisch. Sie ist nicht das typische Jugendromanmädchen. Sie hat Schwächen und ist nun mal anders. Morwenna ist eine Leseratte. Und was für eine! In der Woche liest sie an die 7-8 Bücher und natürlich redet sie auch viel darüber. Wir erfahren genau welche Bücher sie liest und was ihre Meinung dazu ist. Schade finde ich, dass sie einige der Bücher ein klein wenig spoilert. Aber ich kenne keins davon und werde sie wohl auch niemals lesen. Am liebsten liest Morwenna Science Fiction. In Sachen Bücher ist sie wirklich fanatisch.Weiterhin mochte ich an dem Buch, dass auch Magie vertreten ist. Ein klein wenig. Die Magie ist aber nicht mit das wichtigste Thema in dem Buch. Sie spielt zwar eine große Rolle, aber das eher nur nebenbei. Ohne die magischen Aspekte würde fast die selbe Geschichte dort stehen, da sie keinen wirklichen Einfluss hat. Man kann sie glauben oder nicht. Was Realität ist und was Fantasie, weiß man nicht. Aber nicht nur die diese Magie ist magisch, sondern auch die Geschichte an sich. Morwennas Veränderung und ihre Liebe zu den Büchern waren ebenfalls für mich zauberhaft. Viele Stellen wollte ich sofort markieren, da sie mir so gut gefallen haben.„Bibliotrop“, sagte Hugh. „So wie Sonnenblumen heliotrop sind – sie wenden sich von Natur aus der Sonne zu.Wir wenden uns von Natur aus Buchhandlungen zu.“ Jo Walton – In einer anderen Welt, S. 206.Das Buch lässt sich wirklich schnell lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Große Spannung sollte man aber nicht erwarten. Es gibt ein paar Geheimnisse, auf deren Auflösung man hofft, aber ansonsten passiert nicht wirklich viel. Morwenna geht jeden Samstag in die Stadt, hat Probleme mit ihren Mitschülerinnen, lernt ihre neue Familie kennen. Sie verliebt sich. Sie macht mal Party. Ab und zu nutzt sie Magie. Sie lebt ihr Leben und macht Erfahrungen. Wie ein normales Mädchen. Aber da sind noch ihre Feen. Wir erfahren wirklich viel aus Morwennas Leben, da sie alles sehr detailliert erzählt.Ich weiß einfach nicht, ob ich zu alt für dieses Buch bin. Diese Teenagerjahre sind nun mal ein wenig länger bei mir vorbei und ich konnte mich nicht wirklich mit Morwenna identifizieren. Für jüngere Leserinnen ist dieses Buch sicher sehr empfehlenswert. Denn Morwenna gibt etwas weiter. Man soll nie aufgeben. Man soll sich nicht von der Meinung anderer abhängig machen. Bleib so wie du bist. Du wirst etwas erreichen. Da das Buch in der Ichform geschrieben ist und als Tagebuch dargestellt ist, bekommt der Leser einen Einblick in Morwennas Gedanken und Gefühlen und kommt ihr somit sehr nahe. Dadurch wirkt das Geschriebene sehr persönlich und man leidet mit ihr.Der Leser hat sicherlich mehr Antworten auf einige Fragen verdient. Aber ihm ist selbst überlassen, was er glaubt und was nicht. Und ich denke, man kann zwischen den Zeilen lesen und sich selbst viele Antworten geben.Eine Stelle hat mich wirklich sehr gestört. Und sie wurde leider nicht mehr angesprochen. Besonders bei einem Buch für jüngere Leser sollte solch eine Tat nicht einfach so stehen bleiben. Denn es ist nicht gut zu heißen und nicht zu verzeihen. Diese Stelle nimmt nur eine halbe Seite ein und es ist auch nicht wirklich passiert, aber fast. Und dann wurde kein Wort mehr darüber gesagt. Leider.FazitIch denke, dass man dieses Buch entweder zauberhaft findet oder es gar nicht mögen wird. In einer anderen Welt ist auf seine eigene Art magisch. Das Buch ist sehr berührend, aber auf eine spezielle Weise, auf die man sich wirklich einlassen muss. Das Buch kann einem viel geben, wenn man das möchte.https://sternenbrise.wordpress.com/2016/09/14/rezension-in-einer-anderen-welt-jo-walton/

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  • Der komplette Reinfall :-(

    In einer anderen Welt
    Federzauber

    Federzauber

    11. September 2016 um 21:38

    Ein Buch, dass mich sehr neugierig gemacht hatte und mir eine schöne,  magisch, verzauberte Welt erhofft hatte.  Ein Buch, dass mich auch vom Cover her sehr angesprochen hat. Ein Buch, dass mich gerne überraschen durfte.  Das tat das Buch auch anfänglich durch sein Schreibstil ( das ganze Buch ist in Tagebuchform geschrieben) ,  durch die sehr untypische Konstellation eines Science-Fiction Buch Fans,  in Kombination mit dem Glauben und das Begegnen von Elfen und Magie, das Flüchten vor einer bösen,  verrückten (?) Mutter,  das Verlieren einer Zwillingsschwester.Diese doch etwas sehr unkonventionelle Art die Geschichte zu erzählen und Darstellung der Tatsachen ,  fand ich interessant,  anders, sehr speziell und extravagant und wurde sehr positiv gestimmt,  dass es mich überraschen könnte.  Doch die Ernüchterung kam im Laufe der Geschichte recht schnell.  Alle Fragen, die ich als Leserin hatte, was die Schwester und Mutter anging und nur mit Andeutungen gespickt war,  wurde überhaupt nicht, bis erst kurz vor Ende der Geschichte lieblos und ohne klare Erklärungen schnell abgearbeitet.  Doch genau das hat mich neugierig gemacht und mich bis zum Ende des Buches gehalten und mir den Mut genacht hat weiter zu lesen, um einen großen "Bäng" zu bekommen. Doch die Geschichte zog sich dermaßen in die Länge.... Unglaublich.  Es wurde über alles mögliche Uninteressante erzählt.  Jedes kleinste Detail über Gespräche,  Bücher ( die keiner kennt),  Beobachtungen wurden geschildert.  Doch die Geschichte selbst hatte über mehr als 350 Seiten von 400 Seiten keine Handlung,  keine Linie.  Das was ich noch anfangs interessant und speziell fand,  entwickelte sich zu vielen Fragezeichen,  was das nun werden sollte. Teilweise habe ich mich gefragt, ob ich die Geschichte vielleicht nicht verstehe? Ich fand es nur extrem   merkwürdig und seltsam.  Ich hatte das Gefühl,  das Nichts zusammen passte.  Dieser Versuch Science-Fiction und Fantasy mit magische Komponente zu kombinieren war für mich überhaupt nicht gelungen. Auch die Protagonistin und ihr Verhalten anderen gegenüber hat mich nicht positiv gestimmt. Es wurden unglaublich viele Science-Fiction Bücher erwähnt, doch 90% waren mir komplett unbekannt und hat mich auch leider nicht motiviert selbst zu lesen, oder mich näher damit zu befassen.  Ich muss leider sagen, dass ich unglaublich enttäuscht bin. Es war für mich ein kompletter Reinfall,  was bei mir eher selten der Fall ist, da ich sehr vielseitig lese und offen für Neues auch bin. Mir hat das Buch aber leider überhaupt nichts gegeben, nur meine Lesezeit vergeudet.  Und tausend Fragezeichen hinterlassen,  die ich nicht beantwortet bekommen habe oder in einer Weise, die für mich mehr als unbefriedigend und lieblos waren. Sehr, sehr schade. Note: 1/5

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  • In einer anderen Welt

    In einer anderen Welt
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    05. September 2016 um 11:35

    Morwenna ist auf der Flucht vor der Erinnerung an den Tod ihrer Zwillingsschwester. Nun muss sie auch noch ihre Heimat, das märchenhafte Wales, verlassen und damit ihre einzigen Freunde. In einem Mädcheninternat hofft sie, wieder zu sich selbst zu finden, doch die Schülerinnen machen es ihr alles andere als einfach. Verzweifelt greift Morwenna daher zu der Magie, die sie seit ihrer Kindheit begleitet, und zu ihren Büchern. Denn diese öffnen Tore zu anderen Welten – und das nicht nur im übertragenen Sinne …(Klappentext)Ich hatte bei diesem Buch eine schöne und spannende Fantasy-Geschichte erwartet, die zusätzlich die Liebe zu Büchern widerspiegelt. Doch leider konnte es mich nicht überzeugen.Schon den Einstieg in die Geschichte fand ich zunächst nur okay, ich hatte nicht das Gefühl wirklich in die Welt von Morwenna einzutauchen. Das Buch ist in Tagebuchform verfasst und der Leser begleitet sie durch ihren Alltag.Zitat : "Ich glaube nicht, dass ich so bin wie andere Leute. Auf einer tiefen, grundlegenden Ebene, meine ich. Nicht nur, weil ich ein halber Zwilling bin und viel lese und Feen sehe. Nicht nur, weil ich außen vor bin und sie alle mittendrin. Das war ich früher auch. Ich glaube, die Art und Weise, wie ich abseitsstehe und rückwärts schaue, auf die Sachen, die passieren ist nicht normal."Morwenna als Protagonistin mochte ich leider charakterlich überhaupt nicht. Durch die Tagebucheinträge bekommt der Leser einen guten Eindruck von ihren Gefühlen und Gedanken. Sie sieht sich als anders, fühlt sich nicht passend in ihrer Welt (z.B. bei der Familie ihres Vaters oder im Internat) und denkt über Leute, die nicht ihrer Meinung sind, oder über Dinge, die sie nicht nachvollziehen kann, relativ herablassend und klingt auch mal öfters altklug und ein wenig arrogant, wodurch sie nicht sympathisch wirkte.Ihre Liebe zu den Büchern und wie viel sie liest fand ich eigentlich wirklich schön. Man hat richtig gemerkt, wie wichtig sie ihr sind und wie sehr sie Fantasy und Science Fiction liebt. Ein Punkt dabei hat mich aber total gestört, sie erzählt dem Leser während der ganzen Geschichte, welche Bücher sie gerade liest und wie sie ihr gefallen haben. Fast alle Titel kannte ich nicht, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass das Buch im Jahre 1978 beginnt, und das fand ich aber auch nicht wirklich schlimm. Doch Morwenna hat öfters immer wieder über den Inhalt des jeweiligen Buches gespoilert und auch Plotzwists und das Ende verraten. Auch wenn ich die meisten erwähnten Bücher nicht unbedingt lesen würde, fand ich das wirklich ärgerlich und ich finde es wirklich nicht toll, wenn in einem Buch über andere Bücher gespoilert wird.Zitat : "Bibliotheken sind einfach großartig. Sie sind sogar noch besser als Buchhandlungen. Ich meine, Buchhandlungenverdienen an den Büchern, die sie verkaufen, während Bibliotheken einfach nur dazu da sind, einem Bücher zu leihen, aus reiner Herzensgüte."Mein größtes Problem mit dem Buch war aber, dass es mich nicht mitreißen konnte. Hauptsächlich erzählt Morwenna nur von ihrem Alltag, welches Buch sie gerade liest, dass sie jedem Samstag in der Bibliothek ist und wie sehr sie die Schule hasst. Es passierte einfach nichts was wirklich interessant war und es werden nur unbedeutende Details erwähnt. Die meiste Zeit fand ich es wirklich langweilig und das Buch war sehr langatmig. Zwischendrin gab es ein paar wenige Stellen, wo ein bisschen mehr passiert ist, aber leider waren das viel zu wenige und das Buch war für mich einfach nicht spannend oder fesselnd. Magie, deren Einfluss, Feen und Morwennas "böse" Mutter haben den Fantasy-Aspekt der Geschichte ausgemacht, den ich grundsätzlich gut fand, aber die Umsetzung im Gesamtzusammenhang war nicht gelungen. Die Thematiken mit dem Buchclub und der kleinen Liebesgeschichte fand ich ganz nett, aber es fehlte einfach etwas, um mitreißen zu können. Darüber, was mit Morwennas Bein passiert ist, warum ihre Schwester tot ist und was sie veranlasst hat von ihrem Zuhause zu fliehen, wird der Leser auch eine lange Zeit im Unklaren gelassen und erst im Laufe des Buches erfährt man mehr.Schade fand ich auch, dass kein Nebencharakter richtig intensiv beleuchtet wird und dadurch auch keine Tiefe hat. Zwar sind immer wieder einige Personen zeitweise mehr im Vordergrund, aber nicht durchweg und ich hätte mir mehr Fokus auf ein paar Personen neben Morwenna gewünscht.Fazit :Leider konnte mich das Buch nicht fesseln, mitreißen oder begeistern. Ich mochte zudem die Protagonistin nicht wirklich und hatte auch noch ein paar andere Kritikpunkte.

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