JoMu Art Joanas Rätsel

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Inhaltsangabe zu „Joanas Rätsel“ von JoMu Art

„Siehst du nicht den Geist bei ihr, das weiße Büffelkalb?“
Joana, stolze Abiturientin aus Frankfurt, zeichnet mit Vorliebe Rätselbilder. Auf dem neuen Anwesen ihrer Tante in Süd-Dakota USA, stößt sie auf eine indianische Zeichnung mit verborgener Landkarte. Die Zeichnung stammt vom Hausvorbesitzer, der als verschollen in den Bergen gilt. Neugierig lässt sich Joana auf das Rätsel um den Ort des „Großen Geheimnisses“ ein – nicht ahnend welches Schicksal aus Mythos, Abenteuer und Liebe sie damit herausfordert. Die eingewobenen Schwarzweißzeichnungen im Buch laden zum Miträtseln ein.

rätsel und zeichnungen waren ok. obwohl ich jugendbücher mit indianischer mystik mag,hat mir das buch nur zum teil gefallen.

— eulenmama

Ein Ausflug in die Fantasie die mit der Realität eng verwoben scheint und auch sicherlich in diesem Abenteuer steckt. Aber nicht nur dort

— Prinzessin

Wunderschöne Zeichnungen, aber Schwächen im Handlungsverlauf!

— mabuerele

Ein außergewöhnliches Leseerlebnis - inspiriert die Sinne und den Geist.

— louella2209

Ein ganz außergewöhnliches Buch. Die Zeichnungen machen es zu etwas ganz besonderem.

— Gelinde

Tolle Bilder, interessante (aber ausbaufähige Geschichte)..

— Saphir610

Eine Indianer Legende erzählt mit Rätselbilder. Die Bilder sind schön, nur bei der Geschichte, könnte man noch daran arbeiten.

— rewareni

Leider konnte mich die Geschichte nicht so fesseln, wie ich es gehofft habe. Die Zeichungen/Rätsel fand ich sehr schön.

— Kuhni77

Für mich war das Buch wahrscheinlich altersgemäß nicht passend und daher schwierig zu bewerten

— Gudrun67

Eine interessante Idee, dennoch gehöre ich wohl nicht direkt zur Zielgruppe. Die Geschichte konnte mich leider nicht durchgehend fesseln...

— Diana182

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    Joanas Rätsel

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2016 um 21:50

    Das Buch „Joanas Rätsel“ hat mich besonders gereizt, da ich die Idee eine Geschichte mit Rätseln zu verbinden sehr spannend finde, da man so die Geschichte ganz anders wahrnimmt. Die Hauptperson Joana ist mir sehr sympathisch und ich kann mich sehr gut in sie hineinversetzen, auch ihre Tante und ihr Onkel sind mir sehr sympathisch. Die Rätsel finde ich toll gestaltet und als Leser baue ich so eine ganz andere Verbindung zu der Geschichte auf. Die Geschichte gefällt mir am Anfang sehr gut und nimmt mich gleich mit, leider baut sie für mich am Ende ein bisschen ab, so dass es für mich nicht ganz rund ist. Einige Dinge hätten ein wenig ausführlicher beschrieben werden können z.B. hat sich für mich die Liebesgeschichte nicht ganz erschlossen. Allen Rätsel-Fans kann ich dieses Buch nur empfehlen!

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  • Leider konnte mich das Buch nicht richtig überzeugen

    Joanas Rätsel

    Kuhni77

    04. August 2016 um 22:02

    INHALT: Die Abiturientin Joana macht Urlaub auf dem neuen Anwesen ihrer Tante und ihrem Onkel in Süd-Dakota. Hier stößt sie auf eine rätselhafte Zeichnung mit einer verborgenen Landkarte. Die Zeichnung stammt von dem früheren  Hausbesitzer Sörensen, der nach einer Bergtour nicht mehr nach Hause gekommen ist. Da Joana selbst gerne Rätselbilder zeichnet, möchte sie natürlich dieses Rätsel sehr gerne lösen:  Was hat die verborgene Landkarte zu bedeuten? Was ist mit Sörensen wirklich passiert und um was geht es bei dem Ort des „Großen Geheimnisses“. Joana begibt sich auf die Suche und schon bald findet sie sich in einem großen Abenteuer, voller Mythen, großen Gefahren und der Liebe, wieder. Als sie auf ihrer Suche in eine Höhle stürzt, begegnet sie einem Indianerjungen der schon länger in dieser Höhle gefangen ist. Gemeinsam versuchen sie einen Ausweg zu finden und kommen so immer mehr der Auflösung des Rätsels näher. Viele Rätselbilder laden zum Raten ein! MEINUNG: Mir fällt es sehr schwer hier eine passende Rezi zu schreiben. Mich hatte das tolle Cover magisch angezogen und der Klappentext hörte sich auch interessant an. Mit 194 Seiten ist es auch nicht zu dick und eigentlich schnell gelesen. Am Anfang konnte die Geschichte mich noch fesseln, aber das hat zur Mitte des Buches leider abgenommen. Mir hat ein roter Faden gefehlt, vieles wurde angeschnitten, aber nicht weiter ausgebaut. Gerne hätte ich  mehr über Sörensen erfahren oder über den Künstler Abrah, der mich mit seinen Rätselbildern in den Bann gezogen hatte. Auch von Lenny, bei dem ich dachte dass es zwischen Joana und ihm knistert, hätte ich gerne mehr gelesen. Aber hier hat Joana meiner Meinung nach beim zweiten Treffen wie ein kleines Kind reagiert. Ich fand es sehr schade, dass viele Sachen/Personen kurz angesprochen wurden, aber dann doch an Bedeutung verloren haben. Vieles wurde erwähnt, aber hat dann, im Nachhinein gar nicht so richtig zum Roman gepasst. Lange habe ich auch überlegt, wo mich die Geschichte überhaupt hinführen soll. FAZIT: Die Rätselbilder fand ich sehr schön, und sie haben den Roman aufgelockert. Es hat mir ziemlich viel Spaß gemacht die Bilder auf mich wirken zu lassen und Wörter oder auch weitere Bilder darin zu erkennen. Noch nie habe ich meinen Tolino beim Lesen so gedreht und gewendet wie bei diesem Buch. ;-)Aber leider sind die Bilder ja nicht alles. Mir war der Roman stellenweise zu verwirrend. Während dem Lesen war mir einiges unklar und ich hatte viele Fragen. Durch eine Leserunde habe ich diese Unklarheiten zwar dann beantwortet bekommen, aber ohne Leserunde wäre oft ein großes Fragezeichen zurück geblieben.

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  • Leserunde zu "Joanas Rätsel" von JoMu Art

    Joanas Rätsel

    JoMuArt

    Hallo liebe Lovelybooks-Leser,ich lade euch gerne zu einer Leserunde zu meinem neuen Buch „Joanas Rätsel“ ein. Dabei handelt es sich um eine mystische Abenteuer-Liebes-Geschichte mit eingewobenen Zeichnungen zum miträtseln:Joana sucht geeignete Motive für ihre rätselhaften Zeichnungen, mit denen sie sich für ein Kunst-Stipendium bewerben will. Auf dem neuen Anwesen ihrer Tante in Süd-Dakota, treiben magische Dinge ihr Unwesen: eine indianische Zeichnung, eine verborgene Landkarte, der in den Bergen verunglückte Hausvorbesitzer, geheimnisvolle Visionen, eine uralte Indianer-Legende, der Ort des „Großen Geheimnisses“, ein Ausritt ohne Wiederkehr, eine schicksalhafte Begegnung, ein lebensgefährliches Abenteuer. Eines begleitet Joana bei alledem: ihr Zeichenbuch.Buch-Trailer:Stichworte: Kreatives, Kunst, Rätsel, Natur-/Wissen-(schafft :), Indianer, Legende, Religion, Philosophie, Liebe, Abenteuer, SinnlichesHier findet ihr das Buch bei amazon.Es werden 5 Taschenbücher und 10 eBooks vergeben. Art bitte angeben!Bitte bewerbt euch bis zum 15.7.2016Die Bewerbung schließt aktives Teilnehmen und abschließendes Rezensieren in der Leserunde mit ein.Wer daneben ein eigenes Buchexemplar kreativ nachweisen kann ;-) und an der Leserunde teilnimmt, dem maile ich eine digitale Zeichnung mit gewünschtem Wort wie das angehängte Foto unten.Ab Sonntag (10.7.) bis zum Ende der Bewerbung läuft eine Preisaktion für die Bücher:eBook: 1,99 € anstatt 3,90 €Taschenbuch: 6,90 € anstatt 9,90 €Ich freue mich auf meine erste Leserunde mit euch!JoMuArt

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  • Ein außergewöhnliches Leseerlebnis

    Joanas Rätsel

    louella2209

    02. August 2016 um 11:13

    Joana, frischgebackene Abiturientin, besucht ihre Tante Doro und Onkel Ed in Süd-Dakota, USA. Dort findet sie eine geheimnisvolle Zeichnung, die scheinbar eine Karte offenbart. Der ehemalige Hofbesitzer Sörensen verschwand unter mysteriösen Umständen und Joana stößt auf Hinweise, das das rätselhafte Stück Papier ursprünglich von Sörensen stammt. Er war irgendeinem Geheimnis auf der Spur und Joana macht es sich zur Aufgabe das Rätsel der Karte zu lösen und das Verschwinden des Mannes aufzuklären. Ohne zu ahnen in welche Gefahren sie sich begibt, stürzt sich Joana in ihr waghalsiges Abenteuer. Der Künstler und Autor JoMuArt hat hier beide seiner Passionen in einem Roman vereint. Schreiben und Zeichnen. Die Story wird von rätselhaften Bildern begleitet, die den Leser ermuntern, aktiv mit seinen Sinnen an der Auflösung der zahlreichen Rätsel mitzuwirken. Die Illustrationen sind wirklich einzigartig. Es verstecken sich Wörter, Symbole, ein Bild im Bild und oft werden die Augen auch getäuscht. Doch je mehr man sich auf die Zeichnungen einlässt, desto mehr lässt sich entdecken und vieles fällt erst beim zweiten Blick auf. Der Schreibstil des Autors ist anfangs gewöhnungsbedürftig und man muss sich erst darauf einlassen. Er versteht es aber nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Worten, starke visuelle Effekte zu erzeugen. Der Bezug zur Natur, Religion und indianischen Legenden sind magisch und poetisch beschrieben und lassen den Leser in eine ganz andere Welt eintauchen. Der Beginn der Lektüre ist noch etwas schleppend, da es anfangs schwierig ist, einen Bezug zum Erzählten, mit dem Verlauf der Handlung zu verknüpfen. Joana ist ein schwieriger Charakter mit vielen Facetten. Sie ist künstlerisch sehr begabt und inspiriert sich mit ihrer einzigartigen Kreativität. Sie verfügt über sensible Antennen zur Natur und ihren Phänomenen. Dann ist sie wiederum naiv, aufbrausend und verrennt sich schnell in etwas. Sie handelt dadurch kopflos und unüberlegt. Jedoch gelingt es ihr, den Leser mit ihrem Enthusiasmus mitzureißen. Ein gelungenes Experiment, den Leser durch Bilder an der Handlung teilnehmen zu lassen. Der Roman bietet den Spirit der Indianer, Gedanken zu Religion und dem Ursprung des Lebens, viel Mystik und zum Schluss sogar einen Hauch Romantik. Die Rahmenhandlung hätte man für meinen Geschmack ruhig noch mehr ausbauen können. Ein Buch, zu dem man erst Zugang finden muss. Doch die Geduld wird belohnt. Es inspiriert die Sinne und den Geist. 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die mal anders unterhalten werden möchten.

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  • Joanas Rätsel - Kunst und Story mit Fantasie und Realität eng verwoben

    Joanas Rätsel

    Prinzessin

    31. July 2016 um 23:15

    "Wie verwandelt, seine Ausstrahlung! Sie schnalzte mit der Zunge um die Aufmerksamkeit des Hengstes auf sich zu lenken. Ihre vergessene geglaubte kindliche Begeisterung für Pferde erwachte aus dem Dornröschenschlaf - mit Stawen als erlösenden Prinz."aus Joanas Rätsel von JoMu ArtEin großer Dank geht an die Autorin und an Lovelybooks für das Freiexemplar. Die Leserunde war nett und wir hatten alle ordentlich zu rätseln.Schreibstil:Dank dem locker leichten Schreibstil findet der Leser leicht in die Geschichte hinein. Auch wenn er manchmal fast zu einfach war macht das Lesen des Buches wirklich Spaß, weil es äußerst leicht fälltInhalt:Dieser Mix aus Zeichnungen und Story gibt dem Leser ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Man rätselt mit und die Story verspricht viel, Anfangs tut man sich sehr schwer die Rätselbilder zu lösen, irgendwann hat man einen recht guten Blick dafür.Die Story hat Höhen und Tiefen wobei ich finde das die Spannung zwischendrin sehr stark nachlässt - was wirklich schade ist, denn die Story schien echt viel versprechend.Charaktere/Protagonisten:Alle Charaktere sind toll gewählt und super beschrieben. Es gibt einiges Potenzial sogar mehr aus ihnen zu machen.Es fehlte jedoch noch der springende Punkt um wirklich mitzufühlen und so völlig bei Joana dabei zu sein.Autorin:Die Autorin gibt so gut wie nix von sich Preis. Das fand ich gerade in der Leserunde sehr schade. Auch so muss ich sagen ist sie wenige Kritikfähig und auch nicht immer auf alle Kommentare eingegangen. Ich finde es immer spannend neue Autoren kennen zu lernen denn dann wirkt auch ein Buch sympatischer. Das blieb leider völlig aus. Ich entwickelte gegen Ende sogar eine Antipaite denn wozu macht man eine LR wenn auf den Rat von den Lesern nich eingegangen wird? Bin sehr enttäuschtMeinung:Dieses Buch war eindeutig mal was anderes. Die Zeichnungen waren allerdings spannender als der Inhalt. Das Ende okay aber tendenziell enttäuschend. Ich erhoffe mir vorher wenig aber die Spannung hielt immer nur kurz an und die Story die Tiefgang verspricht ist doch bei näherer Betrachtung recht flach... Viele viele Rechtschreibfehler bzw. Schreibfehler und Handlungen die noch sehr ausbaufähig sind. Von meiner Seite gibt es 3 Sterne! Die Idee war gut aber nicht optimal umgesetzt.

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  • Hier stehen die Zeichnungen im Mittelpunkt

    Joanas Rätsel

    mabuerele

    30. July 2016 um 21:03

    Das Buch beginnt mit einem 2016 Jahre alten inhaltsreichen Gedicht. Dann wechselt die Geschichte in die Gegenwart. Joana verbringt ihre Ferien in Custer in Süd Dakota bei Onkel und Tante. Sie leben erst seit kurzem in dem Haus. Der Vorbesitzer war mit dem Pferd in die Wildnis geritten und ist nie gefunden worden. Er war Wissenschaftler und beschäftigte sich mit den uralten Mythen der Indianer und mit Grenzgebieten der Physik. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Jugendroman geschrieben, der in der Realität beginnt, dann in die Welt der Fantasy wechselt und am Ende wieder in der Realität ankommt. Mit Joana, der Protagonistin, bin ich allerdings nicht warm geworden. Sie war mir zu widersprüchlich. Einerseits wusste sie genau, was sie wollte. Sie strebte ein Stipendium an und wollte Kunst studieren, andererseits benahm sie sich oft wie eine 14jährige und nicht wie eine Abiturienten. Der Schriftstil des Buches ist sehr unterschiedlich. Sehr poetisch wird die Welt unter der Erde beschrieben. In der Realität werden Handlungsstränge allerdings nicht zu Ende geführt. Alles wird letztendlich dem Ziel untergeordnet, das „Große Geheimnis“ zu entschlüsseln. Aufmerksam darauf wird Joana durch zwei zerknüllte Zettel im Nachlass des Wissenschaftlers. Leider wird einer dieser Zettel vom Winde verweht. Joana unternimmt alles, um ihn zu bekommen. Für mich grenzt das an Unvernunft. Selbst ein 14jährige würde nicht auf die Idee kommen, während eines Gewitters auf einen Baum zu klettern. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich die Erzählung der indianischen Legende. Das Besondere des Buches ist aber weniger die Handlung, sondern die darin enthaltenen Bilder. Diese Bilder enthalten Rätsel, die es zu entschlüsseln geht. Hier ist die Phantasie des Lesers gefragt. Hinzu kommt, dass zu Beginn das erste Kapitel einem Bild von Joana mit Laptop zu sehen ist. Von Kapitel zu Kapitel wird das alte Bild übernommen und durch mindestens ein weiteres Element ergänzt. Das farbige Cover findet ich als Zeichnung im Buch wieder. Ihm kommt eine Schlüsselrolle im Fantasyteil zu. Während mir die Zeichnungen ausgezeichnet gefallen haben, muss ich bei der Rahmenhandlung Abstriche machen. Die Idee, die Handlung rund um die Zeichnungen zu gruppieren, finde ich trotzdem interessant.

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    • 6
  • Ein etwas anderes Buch

    Joanas Rätsel

    Saphir610

    30. July 2016 um 00:00

    3,5 Sterne Gerade ihr Abitur in der Tasche, reist Joana zu ihrer Tante in die USA, auf deren gerade gekauften Anwesen in Süd Dakota. Sie sieht von Anfang an seltsame Zeichen, stößt auf Zeichnungen des Vorbesitzers des Hauses. An einem Tag macht sie einen Ausritt, stürzt in eine Höhle in der ein junger Indianer seit längerer Zeit eingesperrt ist. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Ausgang, erleben viel mystisches, alte Zeichnungen und bekommen eine Ahnung des „Großen Geheimnisses“. Dem Text sind viele Zeichnungen hinzugefügt, die dem besseren Verständnis des Textes dienen. Die Zeichnungen sind voller Rätsel, beinhalten mehr als auf den ersten Blick zu sehen ist und sehr gelungen. Beim Text hatte ich meine Probleme, da recht viel nur angedeutet ist, vieles vom Leser interpretiert werden muss, offen bleibt. Der Schreibstil ist noch etwas ausbaufähig. Ich finde es recht schwer, dieses Buch zu beurteilen, denn einmal sind die eingefügten Zeichnungen etwas ganz besonderes und anderes, und die Geschichte von Joana hat auch eine eigene Erzählart, die für viele höchstwahrscheinlich eher schwer umzusetzen ist. Mir ging es jedenfalls so. Ich war erst vom Schreibstil gar nicht begeistert, doch nach Erklärungen der Autorin macht es mehr Sinn. Wer Zeichnungen, Rätselzeichnungen mag, dazu eher andeutende Texte und etwas Mystik, sich am Schreibstil nicht stört, hat hier ein ganz besonderes Buch in den Händen.

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  • Joanas Rätsel - mal was ganz anderes

    Joanas Rätsel

    Gelinde

    29. July 2016 um 11:07

    Joanas Rätsel, von JoMuArtCover:Hier ist schon das erste Rätsel abgebildet (das weiße Büffelkalb, wird auch im Buch nochmals aufgegriffen).Inhalt:Joana hat gerade ihr Abi in der Tasche und sucht nach Inspiration für Zeichnungen mit denen sie sich für ein Kunst-Stipendium bewerben will.Bei dem Urlaub auf dem neuen Anwesen ihrer Tante in Süd-Dakota USA stößt sie auf geheimnisvolle indianische Zeichnungen mit verborgenen Hinweisen.Neugierig lässt sie sich auf das Rätsel ein.Dabei gerät sie in höchste Gefahr. Ein mystisches Abenteuer und die Liebe begegnen ihr dabei.Meine Meinung:Außergewöhnlich.Das Buch beginnt in der Realität, driftet dann immer mehr ins mystische ab um am Schluss wieder in der Realität zu landen. Ich denke dieses Buch geht teilweise schon ins Genre Fantasy. Von der „Altersempfehlung“ denke ich ist es zeitlos, wenn auch die „Liebesgeschichte“ evtl. eher Jugendliche anspricht.Aber das ganz besondere bei diesem Buch sind die Zeichnungen.In ihnen sind Rätsel, die manchmal leicht und auf den ersten Blick zu sehen sind und dann aber auch wieder einen zweiten Blick brauchen oder sich sogar tagelang verstecken.Es ist klasse wie sich die Bilder in die Geschichte einfügen und ohne die Bilder denke ich wäre die Geschichte viel zu schnell erzählt und würde nicht so sehr in die Tiefe gehen und mich nicht so sehr mit einbeziehen. Bin ich doch emotional voll mit einbezogen, um mit Joana weiter zu kommen und mehr zu erfahren.Die Geschichte selber ist ein bisschen zerrissen, ich denke da hätten ein paar Seiten mehr gut getan. Alles was um die Indianer geht ist sehr schön beschreiben. Doch die Rahmenhandlung (um den Vorgänger der Farm, ist mir etwas zu stichwortartig).Und nicht alles ist aus der Luft gegriffen.Über Pine Ridge (ein Indianer-Reservat) hab ich schon ein Buch gelesen und auch die Höhlen, in denen ein Teil der Geschichte spielt, gibt es wirklich.Autor:JoMuArt ist 1970 in Eichsfeld geboren, lebt mit seiner Familie im Hintertaunus, schreibt, zeichnet, musiziert, und mag auch sonst alles Kreative.Für alle die es interessiert, der Autor ist es wert unter JoMuArt gegoogelt zu werden.Mein Fazit:Ein ganz außergewöhnliches Buch.Die Zeichnungen machen es zu etwas ganz besonderem. Von mir 4 Sterne.

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  • Rätsel über Rätsel

    Joanas Rätsel

    rewareni

    28. July 2016 um 17:28

    Ein Buch mit Rätselbilder erwartet den Leser in dem Roman ,, Joanas Rätsel´´ von JoMuArt. Auf ihrer Reise nach South Dakota zu ihrem Onkel und ihrer Tante, erlebt Joana zauberhafte und geheimnisvolle Dinge, die mit dem ehemaligen Hausvorbesitzer  Sörensen zusammenhängen, der spurlos in den Bergen verschwunden ist. Geheimnisvolle Zeichnungen und indianische Zeichen begleiten sie ständig und immer wieder sind Rätsel darin enthalten, die sie dem ,,Großen Geheimnis´´ immer näher bringen. Eine Indianer Legende berichtet über die ,,Weiße Büffelkalbfrau´´. Ist sie ein Mythos oder doch Wahrheit? Der Rätselgedanke in einem Roman ist originell und macht Spaß, nicht nur, weil man immer wieder inne hält und versucht Hinweise in den Bildern zu entdecken, sondern weil diese oft durch einfache Bleistiftstriche eine große Wirkung auf das Auge haben. Was aber nicht wirklich gut gelungen ist, ist die schriftstellerische Umsetzung der Geschichte. Man trifft immer wieder Joana als eher kindisches Mädchen an, deren Handlungen  nicht immer nachvollziehbar sind. Das nimmt ihr ein wenig die Glaubwürdigkeit, wenn sie einer geheimnisvollen Geschichte auf der Spur ist. Obwohl es eine  mystische Abenteuer-Liebes-Geschichte ist, sollte doch eine andere Logik vorhanden sein und nicht einfach Geschichten nur aneinander reihen, die für den Inhalt nicht wirklich von Bedeutung sind. Manche Sätze sind einfach unglücklich gewählt und hinterlassen eher ein Kopfschütteln als Spannung. …..Wer weiß, was für ein Gebimmel dir jetzt wieder in den Sinnen läutet. Aber gut. Du lässt dich ja eh nicht bescheiden……. Es ist aber ein interessanter Roman der sich mit Themen beschäftigt wie die Schönheiten der Natur erkennen, das Wissen darum, dass es viele Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die unser Leben bestimmen und beeinflussen. Gut gelungen sind dem Autor seine Rätselbilder, die wirklich künstlerisch und originell gestaltet sind. Selbst wenn man mit der Geschichte nicht wirklich im Einklang ist, entschädigen einem dafür die Bilder.    

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  • Joanas Rätsel

    Joanas Rätsel

    Martinchen

    27. July 2016 um 18:48

     „Siehst du nicht den Geist bei ihr, das weiße Büffelkalb?“ Joana, stolze Abiturientin aus Frankfurt, zeichnet mit Vorliebe Rätselbilder. Auf dem neuen Anwesen ihrer Tante in Süd-Dakota USA, stößt sie auf eine indianische Zeichnung mit verborgener Landkarte. Die Zeichnung stammt vom Hausvorbesitzer, der als verschollen in den Bergen gilt. Neugierig lässt sich Joana auf das Rätsel um den Ort des „Großen Geheimnisses“ ein – nicht ahnend welches Schicksal aus Mythos, Abenteuer und Liebe sie damit herausfordert. Die eingewobenen Schwarzweißzeichnungen im Buch laden zum Miträtseln ein." - so lautet der Klappentext, der mich, zusammen mit dem Cover, sehr neugierig machte. Das Cover zeigt bereits die erste rätselhafte Zeichnung: der Rücken einer jungen Frau, die in einem Höhlensee steht. In der Spiegelung ist ein Büffelkopf erkennbar. Sehr geheimnisvoll. Die nächste Zeichnung zeigt einen Indianerkopf, der zunächst rätselhaft bleibt, ebenso wie das Gedicht zu Beginn. Das Buch ist in zehn Abschnitte eingeteilt, die ebenfalls mit Zeichnungen beginnen. Bei jedem Abschnitt wird ein Teil hinzugefügt, das auf das folgende Kapitel hinweist - eine sehr schöne Idee. Die in jedes Kapitel eingebauten Rätselzeichnungen sind sehr gelungen und fordern den Leser auf, sich mit ihnen zu beschäftigen, denn sie fordern den Leser zum genauen Hinsehen auf. Dieses genaue Hinsehen empfinde ich inzwischen auch im Alltag als sehr wichtig. Der Einstieg ist gelungen, der Leser ist sofort in der Geschichte und es wird sofort mysteriös. Zu Beginn werden einige Tage in Süd-Dakota mit einem Fest erzählt, bevor Joana dann ihr Abenteuer erlebt. Leider ist nicht ganz klar, zu welchem Genre das Buch gehören soll: ist es ein Krimi, eine mysteriöse Geschichte, eine mystische Geschichte? Der Autor selbst bezeichnet es als "mystische Abenteuer-Liebes-Geschichte". Und vielleicht ist dieser Anspruch ein wenig zu hoch, denn es wird vieles angerissen, was nicht weiter verfolgt wird. Hier fehlt mir ein wenig der rote Faden. So findet Joana z.B. in Unterlagen, die noch vom auf mysteriöse Weise verschwundenen Voreigentümer stammen, einige Ordner, die ihr Interesse wecken - und nicht nur ihres. Schade, hier hätte ich gern mehr gewusst, ohne die Bücher zu lesen. Einige weitere Szenen empfinde ich als zusammenhanglos, ein kurzer Blickwechsel zwischen zwei Teenagern muss nicht unbedingt gleich zu einem Flirt hochstilisiert werden. Auch Joana, die Hauptfigur, kann ich nicht so recht einordnen. Einerseits ist sie offensichtlich sehr empfindsam, denn ihr geschehen einige Dinge, die sich nicht erklären lassen, andererseits ist sie ausgesprochen leichtsinnig und unreif. Die Erzählung der Indianerlegende hingegen ist absolut gelungen, sie zieht den Leser sofort in ihren Bann. Ein gutes Lektorat hätte nicht geschadet, teilweise sind Sätze unvollständig und auch Schreibfehler sind enthalten. Der Autor "schreibt, zeichnet, musiziert, programmiert und mag auch sonst alles Kreative". Von ihm stammen stammen „Kreativ sehen und kreativ zeichnen – Wort im Bild“, „Kreativ Malbuch – Wort im Bild verstecken“ sowie "Anna & Punkt". Fazit:  Auch wenn ich einiges zu kritisieren habe, vergebe ich vier Sterne: für die Idee, für die gelungenen Zeichnungen und für die gelungen Erzählung der Indianerlegende.

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  • Siehst du es nicht?

    Joanas Rätsel

    Traeumerin109

    25. July 2016 um 18:12

    Joana zeichnet für ihr Leben gerne Rätselbilder. Bei einem Besuch ihrer Verwandten in den USA stößt sie auf eine geheimnisvolle Zeichnung, die sie schließlich in eine unterirdische Höhle führt. Fasziniert verfolgt sie die Spuren, die sie am Ende zum „Großen Geheimnis“ führen sollen. Meine Eindrücke von diesem Buch waren zwiegespalten. Das Cover ist wunderschön gezeichnet und verbirgt auf den zweiten Blick schon das erste Rätsel. Auch die übrigen Zeichnungen haben mir sehr, sehr gut gefallen. Dabei finde ich gerade auch die Idee gelungen, diese Bilder nicht nur als Illustrationen nebenher laufen zu lassen, sondern in die Geschichte miteinzubeziehen. Es gibt also zwischendurch immer wieder etwas zu entdecken, und manchmal muss man schon genauer hinsehen, um das Rätsel zu lösen. Aber nicht nur dieses Konzept und die Umsetzung, sondern auch die Qualität der Zeichnungen an sich ist sehr ansprechend. Meistens handelt es sich um Naturbilder, die einen offenen Blick für die Geheimnisse unserer schönen Welt verraten. Damit hat der Autor auch uns als Leser eingeladen, genauer hinzuschauen. Für diesen Aspekt möchte ich ihm mein großes Kompliment aussprechen, er hat glaube ich sehr viel in dieses Buch investiert. Deshalb war es auch ein bisschen schade, dass die Geschichte mich nicht so angesprochen hat. Es ist eine sehr mystische Geschichte, teilweise zu mystisch und ohne Erklärungen an den passenden Stellen. Dabei ist mir klar, dass ich bei einer solchen Geschichte vielleicht nicht alles, was dahintersteht, sofort sehen werde. Dennoch war mein Eindruck eher der eines teilweise holprigen und nicht so recht zusammenpassenden Ganzen, das Motto schien zu sein: Hauptsache geheimnisvoll! Und so ist es dann stellenweise auch geblieben: geheimnisvoll. Um es kurz zu sagen: Es fehlte mir der rote Faden, den meiner Ansicht nach auch eine solche Geschichte bieten muss. Das hat mich gerade am Ende doch ziemlich gestört. Dennoch muss ich sagen: Es gab auch schöne Stellen im Text, beispielsweise die Legende vom Farbenregen. Insgesamt würde ich dieses Buch aufgrund der Sprache eher jüngeren Lesern empfehlen. Die Inhalte an sich und die Zeichnungen sprechen jedoch gewiss auch ältere an. Von mir gibt es trotz der inhaltlichen Mängel noch vier Sterne.  

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  • Für mich war das Buch wahrscheinlich altersgemäß nicht passend und daher schwierig zu bewerten

    Joanas Rätsel

    Gudrun67

    25. July 2016 um 16:17

    Der Schreibstil wirkt auf mich etwas holprig und das Lesen wird durch die zusätzlichen Schreibfehler und ausgelassenen Worte etwas schwierig.Das Geschehen ist oft mystisch. Dies wird jedoch durch zu viele "Zufallsdetails" zerstört.Denke mal, dass die Alterszielgruppe hier bei Teenagern und jungen Erwachsenen liegen wird und dass ich dadurch ein etwas falsches Bild zum Buch habe?!Was ich auf jeden Fall hervorheben möchte, sind die toll gestalteten Zeichnungen, die alle für sich ein Rätsel verbergen. Diese werten die Geschichte auf. Das Buch handelt von Joana, die bei ihrer Tante und ihrem Onkel in Süd-Dakota (USA) auf mysteriöse Vorkommnisse stößt. Diese werden durch viele "Rätselzeichnungen" untermalt. Mein Fazit: Für mich war das Buch wahrscheinlich altersgemäß nicht passend und daher schwierig zu bewerten

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  • Mit Zeichnungen ein anderes Bild bekommen

    Joanas Rätsel

    Katha76

    24. July 2016 um 20:55

    Ich muss für mich feststellen, dass das Buch nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Eine mystische Geschichte mit Bildern, die kleine Rätsel beinhalteten. Erst einmal eine gute Idee, aber ich fragte mich die ganze Zeit wo mich die Geschichte hinbringen möchte. Gelegentlich gab es so viele Informationen, dass ich nicht mehr folgen konnte und den Absatz nochmals lesen musste. Einige Situationen waren weniger reell, was mich jedoch nicht gestört hat, es ist ja eine Geschichte. Alles in allem, der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben, was am Ende leider etwas untergegangen ist. 

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  • Joanas Rätzel - ein Buch voller Suchbilder und Krativität

    Joanas Rätsel

    Diana182

    24. July 2016 um 19:08

    Das Cover wirkt sehr mystisch. Es zeigt eine Frau, welche in einer Höhle badet. Die Farben sind sehr schön gewählt und geben dem Cover das gewisse Etwas! Der Klappentext klingt äußerst interessant. Eine spannende Geschichte, bei der man aktiv mit raten kann!Was ich erwarte: Ein Buch mit einer anregenden Geschichte und vielen versteckten Hinweisen, welche mich zu einem spannenden Ende führen.Meine Meinung:Der Einstieg in die Geschichte gelingt schnell und problemlos. Wir lernen die Hauptperson Joana kennen, die hier und da merkwürdige Ereignisse feststellen muss. Sie sieht Zeichnungen oder andere Rätzel in Form von Grashalmen oder Regentropfen am Fenster. Joana skizziert gerne selbst und hält allerlei Rätzel fest.So steigern sich die Rätzel und werden immer mysteriöser....Und dann ist da auch noch ein hübscher Indianer, der ähnliche Visionen hat....Zum Ende hin kommt noch einmal Spannung auf,doch leider konnte ich der Geschichte nicht in allen Facetten folgen.Die Bilder sind zwar sehr schon und Hand gezeichnet, doch konnte ich nur in sehr wenigen Wörter oder andere Dinge erkennen. Noch wusste ich lange nicht, wo die Geschichte mit mir hin wollte. Leider muss ich auch zugeben, dass ich stellenweise Quer gelesen habe, weil das Buch mich einfach nicht mehr fesseln konnte.So habe ich die Rätzel nur ganz selten gelöst und bin somit auch nicht wirklich hinter die eigentliche Geschichte des Buches gestiegen. Schade!Fazit:Die Grundidee des Buches gefällt mir sehr. Doch leider waren mir wohl die Rätzel etwas zu anspruchsvoll. Es sind weiterhin auch keine Lösungsvorschläge im Buch enthalten, in denen man im Notfall noch einmal genau nachlesen könnte. Dies würde ich hier noch als sehr hilfreich empfinden. Denn wenn man viele Rätzel nicht lösen kann, verschwindet irgendwann die Lust an der Geschichte - jedenfalls ging es mir so!

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  • Joanas Rätsel

    Joanas Rätsel

    Lunamonique

    20. July 2016 um 14:06

    Vom Autor und Zeichner JoMu Art stammen „Kreativ sehen und zeichnen – Wort im Bild“ und „Kreativ Malbuch – Wort im Bild verstecken“. Der Roman „Joanas Rätsel“ ist sein neuestes Werk. Joana verbringt ihr Abi-Ferien bei ihrer Tante Doro und Onkel Ed in Süd-Dakota. Gastprofessor und Naturforscher Sörensen ist von einer Bergerkundung nicht zurückgekehrt. Nur sein Pferd Stawen wurde aufgefunden. Was ist passiert? Rätselhafte Zeichen verwirren Joana. Sind sie eine Spur zu Sörensen? Die Einleitung lässt sich erst später einer Indianer-Legende zu ordnen. „Noch träumte sie.“ Der Satz als Romananfang wirkt beim Weiterlesen überflüssig. Am Anfang sind die Informationen zeitweise unglücklich eingebaut. Hat Joana wirklich im Schlaf aus Versehen eine Google-Karte aufgerufen? Die seltsamen Ereignisse häufen sich. Joana gerät in den mysteriösen Strudel aus rätselhaften Zeichen. Was haben sie zu bedeuten? Bald wird das eigentlich interessante der Geschichte, nämlich das Rätsel um den verschollenen Naturforscher vernachlässigt. Stattdessen nehmen die Rätselzeichnungen viel Raum ein. Ein Highlight ist Mr Abraham mit seiner charmanten Künstlerart. Leider wird auch sein Potential nicht ausgespielt. Alle Charaktere bleiben blass. Der rote Faden des Romans wird dünn und faserig. Joanas Unvernunft, ihr Handeln ist nicht nachvollziehbar. Besessen kommt sie einem vor. Was ist aus der gescheiten, überlegten Hauptfigur geworden? Das Seltsame nimmt zu. Die Geschichte kehrt sich plötzlich vom Realitätsnahen weg zu etwas leicht Abgedrehtem. Sehr schade. Dass beim Leser Unverständnis aufkommt liegt am Erzählstil und Aufbau. Der Plot hinkt. Es fehlt an Geradlinigkeit, Spannung und mitreißenden Szenen. Es wird dem Leser erschwert mitzufiebern. Die Grundidee, einen Roman mit Rätselzeichnungen zu ergänzen, ist originell. Nur muss sich darum auch eine packende Geschichte spinnen. Nicht alle Zeichnungen sind wirklich so gelungen, dass sie das Buch aufwerten. Die Qualität ist eher unterschiedlich. Das mag auch mit am Abdruck liegen. Heraussticht z.B. die Coverzeichnung. Nicht so treffsicher und manchmal sogar ungeschickt sind die Beschreibungen. So manche Formulierung regt ungewollt zum Schmunzeln an. Was will dieser Roman? Das lässt sich im Laufe der Geschichte immer wieder anders beantworten. Ist es eine Hommage an die Natur oder soll ein Faible für Rätselbilder geschürt werden? Schade, dass die Krimielemente so untergehen. Das Rätsel um Sörensen hätte die Spannung hochhalten können. So flacht alles zu sehr ab. Zum Schluss nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf, und es geht packender zu. Endlich klappt es mit dem Mitfiebern. Rausreißen können diese Spannungsmomente auch nichts mehr. Das etwas Kitschige lässt sich verzeihen. Sehr gelungen ist das Abschlussbild.    Eine der schönsten Zeichnungen hat es auf das Cover geschafft. Die Farben lassen alles noch etwas rätselhafter erscheinen. Eine Indianer-Legende in einer Geschichte zu verarbeiten und mit Rätselzeichnungen zu ergänzen ist eine ausgefallene und tolle Idee. Die Umsetzung hat die Erwartungen nicht erfüllt. Sowohl bei manchen Zeichnungen als auch beim Text hätte mit mehr Überarbeitung, Konzentration auf einen mitreißenden Plot, intensiveren Charakteren und einem Feinschliff wesentlich mehr erreicht werden können. Sehr schade.   

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