Joachim Bessing Tristesse Royale

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Inhaltsangabe zu „Tristesse Royale“ von Joachim Bessing

Sehr geehrtes Konsumvolk, liebe wohlstandsverwahrloste Jugend Deutschlands,<br> dieses Buch ist für euch geschrieben. Ihr, die ihr Bücher übers Internet bestellt, IKEA-Katalog und WOM-Journal zum Blättern mit auf die Toilette nehmt und für einen höheren Überziehungskredit sogar etwas sparen würdet -­ dieses Buch ist für euch. Die fünf Wortführer der <I>Tristesse Royale</I>, die sich im Fin-de-siècle-Jahr 1999 im schönen Hotel Adlon getroffen haben, halten euch gnadenlos den Spiegel vor. Wollt ihr wissen, was diese "Stilgötter" von euch halten? Nun denn: Nehmt und lest! Lest von der Meinungslosigkeit unserer Gesellschaft, vom ewigen Re-Modeling der Marken, Popbands und Gesichter, von der "ironic hell", die das Fernsehen und die Werbung aus unserem Leben gemacht haben. Lest von der "Drei-Wetter-Taft-Welt", in der alles sehr schnell gehen muß. Lest von der Gefahr, die von den Werbebildern für unsere Selbtsverwirklichungsvorhaben ausgeht.<p> Ganz oben auf der Liste des Leids, die uns das popkulturelle Quintett zusammengestellt hat: die Ironie. Das ist nicht leicht zu verstehen, dann was sie da betreiben, sieht ganz nach bitterstem Zynismus aus. Vielleicht ist das aber auch ein strukturelles Problem: Wer die perversen Verhältnisse unserer konstruierten Arbeits- und Vergnügungswelt beschreiben will, muß zwingend ironisch vorgehen.<p> Wie auch immer: Die saloppe Kulturkritik mitsamt der dekadenten Pose dieser "Betrifft-mich-nicht-Wichte" enthält "mehr Debatte als ein ganzjähriges <i>Zeit</i>-Abonnement", wie ein Kritiker schrieb. Wem Pierre Bourdieu, dem Denker der feinen Unterschiede, zu schwierig, die Pop-Gazette <i>Spex</i> zu theologisch und Max Goldt bzw. Wiglaf Droste zu linksliberal sind, der sollte sich dieses Buch beschaffen ­- als Erbauungsliteratur auf dem Heimweg vom Einkaufen, als Nachschlagewerk (ca. 800 Einträge im Sachregister), als Vademecum für ästhetisch unsichere Tage. Es ist, wie es an einer Stelle heißt, "bigger than life and twice as ugly". <I>--Nikolaus Stemmer</I>

Der Versuch ein Sittenbild der Gesellschaft der 90er zu erstellen. Sehr interessant (besonders Teil 3 in Kambodscha)

— thiefladyXmysteriousKatha
thiefladyXmysteriousKatha
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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Tristesse Royal" von Joachim Bessing

    Tristesse Royale
    damentennis

    damentennis

    21. September 2009 um 23:41

    dieses buch sei "so spannend wie minigolf mit früh-rentnern". das wurde mir so zugespielt, diese bewertung, und mal ganz ehrlich: ich habe keine ahnung, ob das stimmt. und ob es darum überhaupt geht. eine weitere wertung, die ich jüngst über das "popkulturelle quintett" las, war diese: es handele sich dabei um "dummes koks-gelaber". auch hier stellt sich mir zunächst einmal die grundlegende frage, ob der kritisierende zwischen dummen und schlauem koks-gelaber unterscheidet, und wenn ja (was ja nötig ist), wo denn da die grenze verlaufen würde. als nicht-kokser bin ich ahnungslos. so komme ich ja nicht weiter, immer sagen andere leute etwas, das ich nicht verstehen kann, nein nein, da muss ich anders rangehen an das buch, sonst wird das nichts. zwei dinge fielen mir auf. erstens: das schnöselig-sein genießt aktuell keinen guten ruf bei menschen, die sich sozial eher links als rechts einordnen (oder sich gar nicht einordnen, weil ihnen schon das wort einordnen zuwider ist). ich bin nun leider geschichtlich zu wenig bewandert, um mal in einem flotten abriss die geschichte der schnöseligkeit aufzumalen, aber ich denke einfach mal - das ist bei mode immer eine gute theorie - es gab da diverse "ins" und "outs", mal waren schnösel schicklich, mal unerwünscht. aktuell ist das schwierig, aber klare bekenntnisse zur schnöseligkeit sind eher selten zu finden und wohl auch nicht konsensfähig. ins wahlprogramm, um mal aktuell zu werden, sollte das keine partei aufnehmen. zweitens: in diesem buch stehen jede menge beobachtungen trivialster natur, die aber so erst einmal getätigt werden müssen. der hinweis von (ich glaube) alexander von schönburg, studenten sprechen immer darüber, wo man preiswerte lebensmittel bekommt, ist natürlich ebenso simpel wie grandios. ich staune da, wenn ich so etwas lese, denn mir selber ist das nicht neu, aber ich hätte es nie als eine konstituierende beobachtung schildern können. das "popkulturelle quintett" kann das ganz gut. ohnehin scheinen diese fünf herren verstanden zu haben, dass in allen gängigen theorien des sozialen (außer der systemtheorie) so wichtige faktoren wie geschmack, kopfschmerzen, schlechte laune und, wie dietmar dath es nennt "unabsichtliche arschlöcher" fehlen. dem wird hier rechnung getragen, wenn es um kultur geht, die immer von der seite des scheiterns her betrachtet wird. man mag das sympathisch finden oder eine ganz andere meinung dazu haben. lisa simpson sagte einmal über die musik der smashing pumpkins, die die wirkung hat, jugendliche melancholisch zu machen: "das ist ja wie in einem fass zu fischen". und so geht es ja hier auch. "tristesse royale" zu kritisieren, das liegt auf der hand, das gehört zum guten ton der zweiten reflexionsebene, die niemals verstehen wird, dass reflexion permanent endlos betrieben werden muss, um mal nicht peinlich zu sein. ein ausruhen auf der eigenen reflexion ist nicht möglich, verstehen ist nicht möglich, es geht ja immer weiter. nun bringt es ja auch nichts, das buch (dritte reflexionsebene) als irgendwas zu loben. am besten ist es wohl, das buch zu lesen. oder es zu lassen. punkt.

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  • Rezension zu "Tristesse Royale" von Joachim Bessing

    Tristesse Royale
    stories!

    stories!

    13. March 2009 um 11:33

    Berlin 1999 - Fünf Autoren in einer Suite des Adlons. Sie wollen ein Sittengemälde ihrer Generation zeichnen - soweit jedenfalls der Plan. Was nun entsteht, ist noch zehn Jahre später ein hochaktuelles Buch voller Witz und bissiger Kritik. Anzumerken: Das hier ist kein klassischer Roman, viel mehr ein dialogform verfasstes Buch, dass den Eindruck entstehen lässt, man sitze des Nachts zusammen mit Bessing und Co. in diesem Berliner Traditionshaus auf dem Boden des Hotelflurs und rauche, nur mit einem Morgenmantel und Pantoffeln bekleidet, Marlboro Lights.

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  • Rezension zu "Tristesse Royal" von Joachim Bessing

    Tristesse Royale
    Carson

    Carson

    05. August 2008 um 13:24

    selbstverliebte Typen labern Blödsinn, für den sie auf offener Straße sicherlich verprügelt würden. Stellenweise witzig, unterm Strich leider zu gewollt und zu pseudo-intellektuell.

  • Rezension zu "Tristesse Royal" von Joachim Bessing

    Tristesse Royale
    Ferdimax

    Ferdimax

    26. June 2008 um 11:54

    geht nur mit ner nase koks.. wer will das schon *g

  • Rezension zu "Tristesse Royal" von Joachim Bessing

    Tristesse Royale
    tazredakteur

    tazredakteur

    03. January 2007 um 23:37

    Saudummes Koks-Gelaber.