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Smilla507s avatar

Rezension zu "PEP4Kids: Das Positive ErziehungsProgramm für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 12" von Joachim E. Lask

In Kombination mit den Onlinematerialien ein hilfreicher Ratgeber
Smilla507vor 3 Jahren

„PEP4Kids ist positiv und setzt konsequent bei den Ressourcen der Eltern und Kinder an und ermutigt, stets den nächsten realistischen Schritt zu tun. Schwachstellen und Fehler werden angesprochen und daraus konstruktive erreichbare Ziele entwickelt.“ (S. 5)

Das Positive ErziehungsProgramm (=PEP) ist ein sehr praxisnaher Ratgeber, der auch die Beziehung zu sich selbst integriert. Doch zunächst werden die Grundlagen der positiven Erziehung erläutert, dann wie man eine positive Beziehung zu seinem/en Kind(ern) aufbauen kann, wie man mit problematischem Verhalten umgehen kann und darauffolgend das Stressmanagement für Eltern. Außerdem gibt es einen Teil über Familien als Kompetenzcenter, in dem der Autor darauf eingeht, welche Kompetenzen Eltern durch ihr Elterndasein entwickeln und im Beruf einbringen können.

Das Buch liest sich durchweg sehr gut und flüssig, es gibt ein paar Grafiken und viele Seiten mit Fragebögen, Tabellen, Kopiervorlagen usw. zum Ausfüllen und viele Zwischenüberschriften. Jeder Schritt ist ein kurzer Abschnitt und es werden bewusst immer kleine, machbare Ziele zur Umsetzung empfohlen.

Besonders das Angebot eines Telefoncoachings und Onlinematerialien runden das Buch ab. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass durch diese Angebote das Buch selbst ein wenig an der Oberfläche bleibt. Es gibt einige gute Tipps, aber vieles kam mir auch schon durch andere Ratgeber bekannt vor (klar, das Rad kann nicht neu erfunden werden). Auf Glaubens- und Wertevorstellungen geht Joachim E. Lask zwar ebenfalls ein, aber recht neutral, so dass sich dieses Buch für jeden eignet.

Über den Autor: Joachim E. Lask ist Vater von 5 Kindern, Diplom-Psychologe in freier Praxis und Unternehmensberater. Er ist Gründer und Leiter des WorkFamily-Instituts in Darmstadt und gehört zum hr1-Profiteam.

Fazit: Insgesamt gefällt mir, dass dieser Erziehungsratgeber auch das Stressmanagement der Eltern einbezieht und es fernab des Buches noch weitere Hilfsangebote gibt. Das Buch an sich bekommt 4, das Konzept 5 Sterne.

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Nele75s avatar

Rezension zu "PEP4Kids: Das Positive ErziehungsProgramm für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 12" von Joachim E. Lask

Pep4Kids - Das Positive Erziehungs Programm für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 12
Nele75vor 3 Jahren

Pep4Kids ist ein Erziehungsratgeber von Joachim E.Lask.

In einer kurzen Einleitung gleich zu Anfang des Buches wird erklärt, worauf in diesem Erziehungsratgeber besonderer Wert gelegt wird, aber auch, was man besser nicht erwarten sollte. Besonders gut gefällt mir, dass hier auch gleich auf eine Internetseite verwiesen wird, auf der man weitere Informationen zum Thema bekommen kann - falls man möchte. Gefällt mir besser, als wenn man dies erst am Ende des Buches entdeckt, denn so hat man gleich die Möglichkeit, sich noch intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Was nun folgt, ist eine Unterteilung des Buches in fünf große Themen (von "Positive Erziehung - Die Grundlagen" über "Umgang mit problematischem Verhalten" bis hin zu "Familie - Das Kompetenzcenter"). Im Anschluß daran noch ein ausführlicher Anhang mit weiteren hilfreichen Tipps.

Immer wieder bleibt während des Lesens genügend Raum für eigene Notizen, es werden beispielhafte Situationen zu jedem Thema erläutert, die einem mal mehr und mal weniger bekannt vorkommen, aber immer gut nachvollziehbar erläutert werden.

"Pep4Kids" ist dank des übersichtlichen Inhaltsverzeichnisses am Anfang so gestaltet, dass jedes darin beschriebene Thema schnell zu finden ist. Für Eltern bereits älterer Kinder zwischen 12 - 17 Jahren ist "Pep4Teens" von Wilfried Veeser erhältlich, auch ist eine passende DVD bereits erschienen.

Erhältlich im Brunnen-Verlag.

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MarTina3s avatar

Rezension zu "PEP4Kids: Das Positive ErziehungsProgramm für Eltern mit Kindern zwischen 2 und 12" von Joachim E. Lask

ein informativer und empfehlenswerter Ratgeber
MarTina3vor 3 Jahren

Der Grundsatz dieses Erziehungsprogramms ist "Erst Beziehung, dann Erziehung." Dies wird auch konsequent umgesetzt. Das Buch beginnt beispielsweise damit, dass man ein "Positivtagebuch" für Eltern und Kinder anlegen soll. Somit wird von Anfang an der Fokus auf die positiven Dinge in der Familie gelegt und nicht nur auf das evtl. problematische Verhalten der Kinder. Auch wird aufgezeigt, dass man manchmal an sich selbst arbeiten muss, um Veränderungen bewirken zu können bzw. auch an sich selbst denken muss. Wenn man selbst unglücklich ist, wirkt sich das natürlich auch auf die Kinder aus.

Das Buch ist in 6 Kapitel aufgeteilt. Im ersten Kapitel wird das Programm PEP4Kids erklärt. Die Kapitel 2 - 5 befassen sich dann mit folgenden Themen:
- Positive Erziehung - die Grundlagen
- Positive Beziehungen aufbauen
- Umgang mit problematischem Verhalten
- Stressmanagement für Eltern
Dabei wird jedes Kapitel ausführlich erläutert. Die Erklärungen sind auch sehr logisch und nachvollziehbar. Es sind auch immer kleine Beispiele aufgeführt, um zu verdeutlichen, welche Fälle bzw. Situationen gemeint sind. Daneben sind Übungen enthalten, bei denen man sich beispielsweise ähnliche Begebenheiten aus dem eigenen Familienleben überlegen muss. Dadurch setzt man sich auch wirklich mit der eigenen Situation auseinander. Mir gefallen diese Übungen sehr gut, da sie richtig zum Nachdenken anregen.
Im letzten Kapitel wird noch erwähnt, wie Pep4Kids auch im Beruf helfen kann.

Den meisten Aussagen und Ratschläge, die in diesem Ratgeber erwähnt werden, konnte ich sofort zustimmen bzw. waren für mich nachvollziehbar. Kleinigkeiten (wie beispielsweise die Auszeit) haben mich bisher noch nicht ganz überzeugt.

Im Buch sind auch noch Anmeldedaten für die Website pep4kids.de enthalten. Dadurch hat man die Möglichkeit, zum jeweiligen Kapitel passende Filme, Texte und MP3s aufrufen zu können. Das fand ich sehr interessant.

Fazit:

Für mich ein informativer und empfehlenswerter Ratgeber, da er nicht das Problemverhalten der Kinder in den Vordergrund stellt, sondern sich vor allem um das familiäre Miteinander kümmert.



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