Joachim Fernau

 3.9 Sterne bei 157 Bewertungen
Autor von Cäsar läßt grüßen, Disteln für Hagen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Joachim Fernau

Joachim Fernau, geboren 1909 in Bromberg, studierte in Berlin und arbeitete als Journalist für Ullstein, bis er 1939 zur Wehrmacht eingezogen wurde. Seit1932 lebte er als freier Schriftsteller in München und der Toskana. Er veröffentlichte mehr als 20 Bücher, von denen sich einge millionenfach verkauften. Joachim Fernau starb 1988 in Florenz.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Joachim Fernau

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Cover des Buches Cäsar läßt grüßen (ISBN: 9783776650143)

Cäsar läßt grüßen

 (23)
Erschienen am 01.07.2007
Cover des Buches Rosen für Apoll (ISBN: 9783776625240)

Rosen für Apoll

 (15)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Halleluja (ISBN: 9783776621594)

Halleluja

 (13)
Erschienen am 01.02.2000
Cover des Buches Sprechen wir über Preußen (ISBN: 9783784450360)

Sprechen wir über Preußen

 (11)
Erschienen am 01.02.2001
Cover des Buches Und sie schämeten sich nicht (ISBN: 9783776624755)

Und sie schämeten sich nicht

 (6)
Erschienen am 06.04.2006

Neue Rezensionen zu Joachim Fernau

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Rezension zu "War es schön in Marienbad" von Joachim Fernau

Alter Esel
Liebes_Buchvor einem Jahr

Fernau beschreibt wie der berühmte Goethe Marienbad besucht und sich in die 19jährige Ulrike verliebt.  

Obwohl sonst alle seinem Ruhm erliegen, kann er das Mädchen nicht bekommen.
Das ist ein leises Buch, in dem es keine Skandale gibt. Der Höhepunkt ist, wenn Goethe als "alter Esel" betitelt wird.
Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen, wie ein verwöhnter Mann nicht mit dem Alter fertig wird.

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Rezension zu "Sprechen wir über Preußen" von Joachim Fernau

Joachim Fernau vs die Klischees über Preußen.
Tobias_Damaschkevor einem Jahr

Preußen.

Bei diesem Wort haben sehr viele erst einmal eher negative Konnotationen. Im Gleichschritt marschierend, Pickelhauben auf dem Kopf, Weltkriege, deutscher Militarismus.

Das war aber jahrhundertelang ganz anders. Preußen, wie man in diesem herrlich kurzweiligen Schmöker erfährt, machte seit seiner Entstehung immer wieder grundlegende Wandel durch, doch zentrale Eigenschaften der "Preußen" blieben immer wieder sehr ähnlich. In diesem Buch geht es natürlich auch um den Untergang Preußens, es geht am Ende auch um den Niedergang des preußisch geprägten Teil Deutschlands - aber das Jahresdatum ist nicht 1945, soviel kann ich schon mal verraten.
Und davor passierte so viel. So viel, wovon alles erzählenswert ist. Fernau, der sich selbst Preuße nennt und immer wieder einen unverhohlenen Stolz auf dieses einstmals so mächtige Königreich durchblitzen lässt, zeigt auf, dass die typisch preußischen Tugenden -Disziplin, Gründlichkeit, Ehrlichkeit und ja, auch Toleranz - wirklich nicht viel mit Pickelhauben und Stechschritt zu tun hatten. Es geht in diesem knapp 300 Seiten starken Buch über einen etwas anderen Blickwinkel auf den untergegangenen Staat in Mitteleuropa, der trotz seines ironischen Untertons auch kritische Punkte anspricht und nie den Anspruch formuliert, ein wichtiges historisches Werk zu sein - denn es will einfach über die Geschichte Preußens informieren und das auf eine meistens sehr unterhaltsame Weise.

Zu beachten ist jedoch das Alter des Buchs - einige Passagen sind sicherlich nicht das, was man heutzutage unter "politischer Korrektheit" versteht - und vor allem auch der Autor selbst, der alles andere als unumstritten ist.

Als Einstieg für alle, die sich für Preußens Geschichte interessieren, ist dieses Buch aber zu empfehlen. Wer deutlich tiefer in die Materie eintauchen will und sich besonders auch über die umstritteneren Aspekte Preußens informieren will , wird sich aber eher andere, umfangreichere Bücher suchen müssen.

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Rezension zu "Rosen für Apoll" von Joachim Fernau

Verneigung vor dem Meister
Manuel2704vor 4 Jahren

„Rosen für Apoll“ und sein Autor Joachim Fernau haben für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung.
Es war das erste Buch, welches ich mir noch während meiner Schulzeit bewusst und selbst gekauft habe.

Joachim Fernau kommt das Verdienst zu, mein Interesse für Geschichte geweckt zu haben-ein Interesse, das sich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren nicht nur erhalten sondern intensiviert hat. Wie

 sehr mich dieses Buch beeindruckt hat, kann man daran ermessen, dass ich das erste Exemplar –obgleich mittlerweile als Taschenbuch total zerlesen- immer noch besitze. Allein diese Ausgabe habe ich mehr als 50mal gelesen, das Werk als solches über 100mal.

„Rosen für Apoll“ ist ein Paradebeispiel dafür, dass Geschichte nicht langweilig sein muss, sondern wie eine jahrhundertelange Abenteuerreise erzählt werden kann – was Fernau im Übrigen auch in all seinen anderen Werken mit historischem Bezug unter Beweis gestellt hat. Dieser Aspekt ist zwar bemerkenswert, macht Autor und Werk aber noch nicht zu einem literarischen Diamanten, da diese Fähigkeit auch noch einige andere Autoren besitzen, die sich in diesem Genre tummeln.
Der Touch des Einzigartigen wird „Rosen für Apoll“ durch die subjektive aber durchaus fundierte Betrachtungsweise verliehen, mit der er zwar nicht an Tatsachen rüttelt, jedoch die Geschichte der Griechen auf unnachahmlich persönliche Weise ironisch, scharfzüngig und auch schon mal mit einem Augenzwinkern interpretiert und kommentiert.

Der letztlich wahre Wert von „Rosen für Apoll“ hat sich mir persönlich erst Jahre nach dem ersten Lesen erschlossen. Ich hatte mich zwischenzeitlich auch mittels anderer Bücher der Geschichte der Griechen zu nähern versucht, zumeist geschrieben von „echten“ Historikern vom Schlage z.B. eines Theodor Mommsen oder Golo Mann. Dies vor allem aus Gründen der Suche nach historischer Wahrheit.
Das Ergebnis dieser Suche war in einem Wort: Erleichterung
Erleichterung darüber, dass ich den persönlichen Wert von „Rosen für Apoll“ auch nach objektiven Kriterien nicht relativieren musste.
Darüber hinaus kann und darf man Fernau nicht erklären – man muss ihn einfach kosten wie einen alten wertvollen Wein.

Last not least mein Fazit zu „Rosen für Apoll“:

Immer wieder lesbar für Erfahrene und Kenner von Texten mit historischen Bezügen.
Sehr geeignet für Neueinsteiger in geschichtliche Literatur oder für Leser, welche sich vorrangig einfach amüsieren und nur nebenbei -aber nichtsdestotrotz doch- etwas für die eigene Bildung tun wollen.

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