Rosen für Apoll

von Joachim Fernau 
4,2 Sterne bei12 Bewertungen
Rosen für Apoll
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Ein Knüller für alle Geschichtsinteressierten und für Leser, die einfach nur mit Niveau unterhalten werden möchten.

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Inhaltsangabe zu "Rosen für Apoll"

"Rosen für Apoll" ist die Geschichte der Griechen von den Anfängen bis zum Tode Alexander des Großen. Geschichte lesen heißt, eine Reise in die Vergangenheit machen. Fernaus griechische Geschichte lesen heißt, eine zweite Heimat in der Vergangenheit haben.

Wer irgendwo wirklich zu Hause ist, wandert nicht mit schwerem Gepäck und Knotenstock von öffentlichem Gemeinplatz zu öffentlichem Gemeinplatz oder misst Schlachtfelder ab und sammelt Daten, sondern kennt traumwandlerisch die Straßen, Winkel, Gassen und Menschen. Fernaus griechische Geschichte ist, wie sein "Deutschland, Deutschland über alles ...", "Und sie schämeten sich nicht", ein Abenteuer.

Ein schönes liebenswertes Abenteuer ein Liebesabenteuer, solange den frühen Griechen noch die Liebe des Autors gehört; ein sarkastisches Abenteuer, wenn die Parallelen aufmarschieren und die Gegenwart aus allen Ritzen schaut, und ein melancholisches Abenteuer, wenn der letzte Akt der griechischen Geschichte abrollt und sich wie unser eigener Zukunftsroman liest.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783776625240
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:351 Seiten
Verlag:Herbig, F A
Erscheinungsdatum:01.01.2007

Rezensionen und Bewertungen

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    Manuel2704s avatar
    Manuel2704vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Knüller für alle Geschichtsinteressierten und für Leser, die einfach nur mit Niveau unterhalten werden möchten.
    Verneigung vor dem Meister

    „Rosen für Apoll“ und sein Autor Joachim Fernau haben für mich persönlich eine ganz besondere Bedeutung.
    Es war das erste Buch, welches ich mir noch während meiner Schulzeit bewusst und selbst gekauft habe.

    Joachim Fernau kommt das Verdienst zu, mein Interesse für Geschichte geweckt zu haben-ein Interesse, das sich seit mittlerweile mehr als 30 Jahren nicht nur erhalten sondern intensiviert hat. Wie

     sehr mich dieses Buch beeindruckt hat, kann man daran ermessen, dass ich das erste Exemplar –obgleich mittlerweile als Taschenbuch total zerlesen- immer noch besitze. Allein diese Ausgabe habe ich mehr als 50mal gelesen, das Werk als solches über 100mal.

    „Rosen für Apoll“ ist ein Paradebeispiel dafür, dass Geschichte nicht langweilig sein muss, sondern wie eine jahrhundertelange Abenteuerreise erzählt werden kann – was Fernau im Übrigen auch in all seinen anderen Werken mit historischem Bezug unter Beweis gestellt hat. Dieser Aspekt ist zwar bemerkenswert, macht Autor und Werk aber noch nicht zu einem literarischen Diamanten, da diese Fähigkeit auch noch einige andere Autoren besitzen, die sich in diesem Genre tummeln.
    Der Touch des Einzigartigen wird „Rosen für Apoll“ durch die subjektive aber durchaus fundierte Betrachtungsweise verliehen, mit der er zwar nicht an Tatsachen rüttelt, jedoch die Geschichte der Griechen auf unnachahmlich persönliche Weise ironisch, scharfzüngig und auch schon mal mit einem Augenzwinkern interpretiert und kommentiert.

    Der letztlich wahre Wert von „Rosen für Apoll“ hat sich mir persönlich erst Jahre nach dem ersten Lesen erschlossen. Ich hatte mich zwischenzeitlich auch mittels anderer Bücher der Geschichte der Griechen zu nähern versucht, zumeist geschrieben von „echten“ Historikern vom Schlage z.B. eines Theodor Mommsen oder Golo Mann. Dies vor allem aus Gründen der Suche nach historischer Wahrheit.
    Das Ergebnis dieser Suche war in einem Wort: Erleichterung
    Erleichterung darüber, dass ich den persönlichen Wert von „Rosen für Apoll“ auch nach objektiven Kriterien nicht relativieren musste.
    Darüber hinaus kann und darf man Fernau nicht erklären – man muss ihn einfach kosten wie einen alten wertvollen Wein.

    Last not least mein Fazit zu „Rosen für Apoll“:

    Immer wieder lesbar für Erfahrene und Kenner von Texten mit historischen Bezügen.
    Sehr geeignet für Neueinsteiger in geschichtliche Literatur oder für Leser, welche sich vorrangig einfach amüsieren und nur nebenbei -aber nichtsdestotrotz doch- etwas für die eigene Bildung tun wollen.

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    sabisteb
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    Booklover
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    AnnaLuese
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Monaten
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    Beustvor 2 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
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    nugivor 5 Jahren
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    boekvinkvor 6 Jahren
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    johnspringvor 6 Jahren

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