Joachim Hellinger , Thomas Witt Abenteuer

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Inhaltsangabe zu „Abenteuer“ von Joachim Hellinger

EOFT – European Outdoor Film Tour – steht für die großen Abenteuer des 21. Jahrhunderts, für Freiheit, Leidenschaft, Ausdauer, Adrenalin und Inspiration. Die Protagonisten machen das, wovon wir bestenfalls träumen, meist staunen wir bloß mit offenem Mund: Sie hiken und surfen, stürzen sich die steilsten Hänge mit ihren Skiern hinab oder springen im Wingsuit von Bergkanten und sausen der Erde entgegen. Sie balancieren in schwindelerregender Höhe über ein Seil, fahren in Kajaks die wildesten Flüsse samt zigmeterhohen Wasserfällen hinunter, sie klettern senkrechte Felswände empor – manchmal sogar ohne Sicherung: free solo heißt das dann. Sie bewegen sich unter der Erde in unheimlich weitverzweigten Höhlen und leisten damit sogar noch der Wissenschaft einen Dienst. Oder sie setzen mit ihren extremen Aktionen ein Zeichen für Klimaschutz, Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Sie alle testen ihre Grenzen aus, sie leben ihre Leidenschaft und gehen dafür ihren eigenen Weg. Und dadurch inspirieren sie auch uns – die normalen Menschen zu Hause, die ab und zu von Auszeit und Abenteuer träumen...
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  • Hochwertig bebilderte Spurensuche

    Abenteuer
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    08. December 2015 um 11:39

    Hochwertig bebilderte Spurensuche „Es läuft: Die Geschichte einer intensiven und prägenden Erfahrung“. „Es beginnt dort, wo die Komfortzone endet“. Diese intensiven Erfahrungen, das ist, was der Mensch mit dem Begriff und dem Erlebnis „Abenteuer“ verbindet und das ist, unisono, was die „Abenteurer“ (auch jene, die im Buch vorgestellt werden) suchen, weswegen sie ihre „Komfortzone“ immer wieder auch unter teils hohen Gefahren für die eigene Person, verlassen. Und, wie man im Buch in Wort und Bild überwiegend glasklar erkennen kann, es sind immer auch die Extreme, die während des Abenteuers selbst im Raum stehen, die gesucht werden. Ob mit dem Mountainbike durch Kirgisistan, ob beim Wintersrufen in Norwegen, ob in der steilen Felswand oder beim Sprung aus höchsten Höhen, immer wieder wird schon beim Betrachten der Bilder und den erläuternden Texten fast Adrenalin beim Leser mit ausgeschüttet. Im dicken Schutzanzug, eher wie ein Skiläufer anmutend, im Winter aufs Meer mit dem Surfboard? Am Abgrund vor dem Basejump? Intensiv fangen viele der Bilder im Buch die Stimmung, die Atmosphäre, auch die Anspannung auf. Und immer wieder fragt sich der Leser, natürlich, was dieser Antrieb sein mag, der (nicht nur, aber gerade auch, was die Zahl der Unfälle und der tödlichen Unglücke beim Base Jump betrifft), was dieser unbedingte Antrieb ist, den die vielen „Abenteurer“ im Buch in sich spüren. Mit immer neuen Varianten auch, wie das eher noch junge „Speed and Ski“ zeigt. Speedbergsteigen und dann von 8000 Meter auf den mitgetragenen Skiern bergab. Faszinierende Bilder extremer Situationen und extremer Orte, mit einem doch deutlichen Gewicht auf dem Extremsport, fasziniert dieser Bildband durchaus und vermittelt in Bild und Text viel von der Motivation, dem inneren Antrieb, dem Training und dem Umgang mit der Angst, die bei diesen Aktivitäten im Vordergrund stehen (neben der „Schönheit des Erlebnisses“), Das neben Slacklining und den anderen einfach an sich bereits gefährlichen Aktivitäten auch andere Formen der Abenteuer ihren Platz im Buch finden, die erwähnte Mountainbike Tour, oder auch das „Leben als Robinson“ in der Moderne, tut dem Buch gut und zeigt dem Betrachter und Leser, dass jener „Kick“ nicht immer umgehend mit Lebensgefahr einhergehen muss. Wohl aber, und das verbindet alle die unterschiedlichen Aktivitäten, immer mit einem „Schritt ins Risiko“ aus der „Komfortzone“ heraus. Ein Schritt, der auch niederschwellig gegangen werden kann und für den das Buch den Leser, in je seinem Rahmen und seinen Vorlieben, durchaus grundlegend motiviert. Eine anregende und qualitativ hochwertige „Bild-Lektüre“.

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