Joachim Huessner

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Ein Weg hinters Licht

Ein Weg hinters Licht

 (3)
Erschienen am 01.01.2012

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Rezension zu "Ein Weg hinters Licht" von Joachim Huessner

Rezension zu "Ein Weg hinters Licht" von Joachim Huessner
frstkvor 7 Jahren

Etwas zu sehr emotional verwickelt, aber sehr gute Darstellung der absurden Argumentationskette.

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Rezension zu "Ein Weg hinters Licht" von Joachim Huessner

Rezension zu "Ein Weg hinters Licht" von Joachim Huessner
Tialdavor 8 Jahren

x Autor: Joachim Huessner
x (Original-) Titel: Ein Weg hinters Licht
x Genre: Autobiographie
x Erscheinungsdatum: 02. Juli 2010
x 206 Seiten
x Drachenmond Verlag
x ISBN: 3931989550
x Erste Sätze: „Schreib’ ein Buch, Conny“, sagte Nicole, die einstmals beste Freundin meiner Frau zu mir. „Wenn nicht du, wer sollte dann eins schreiben?!“

Klappentext:

Nach einer wahren Begebenheit
Pia Burger ist Krankenschwester und Mutter dreier Kinder. Ihr harmloses Faible für Esoterik entwickelt sich verhängnisvoll, als sie auf einen spirituellen Lehrer trifft, der sie davon überzeugt, dass eine Ausbildung bei ihm genau das Richtige für sie sei. Als sie sich jedoch mit jedem Seminar mehr von ihrer Familie entfremdet, nimmt ihr Mann einen verzweifelten Kampf um ihr Leben auf.

Ein Schicksal bewegt Deutschland – Es berichteten u.a.: Die Zeit, Bild am Sonntag, FAZ, Rhein Zeitung, MDR, RTL, SWR

Worum geht es?

Pia Burger macht eine Ausbildung zur Rückführungstherapeutin, als sie Gernot Lorenz kennenlernt. Sie ist so fasziniert von ihm, dass sie die Ausbildung abbricht und sich entschließt stattdessen ab und zu Gernots Seminaren zu besuchen. Doch was hinter den Seminaren steckt ist eine Sekte, von der Gernot der Guru ist und sich für die Inkarnation Jesus Christus’ hält. Pia vertraut ihm, geht immer öfter zu diesen Treffen, nimmt teure Einzelstunden und hält immer mehr Abstand zu ihrem Mann Conny, und ihren Kindern – laut Gernot muss sie zu allem was ihr wichtig ist die Verbindung kappen um wirklich frei sein und ins Licht gehen zu können. Conny kämpft verzweifelt um seine Frau und versucht sie mit allen ihn möglichen Mitteln aus Gernots Fängen zu reißen.

Rezeption:

„Ein Weg hinters Licht“ ist kein Roman, der durch eine gekonnte Wortwahl oder einen tollen Schreibstil besticht, sondern er ist eine Autobiographie, die warnen und wachrütteln soll.

Jochachim Huessner, der sich im Roman ‘Conny“ nennt, erzählt davon, wie seine Frau schon nach dem ersten Seminar bei dem Guru Gernot Lorenz, so sein abgeänderter Name im Buch, völlig verändert wieder zurück kommt. Sie trägt ihren Ehering nicht mehr, behauptet ihre Aufgabe wäre es Licht und Liebe unter die Menschen zu bringen.

Ein Bericht, der völlig obskur wirkt. Doch umso erschütternder ist es, dass es sich dabei eben um eine wahre Geschichte handelt, bei der man die wahren Namen der Personen und der Sekte in null Komma nichts im Internet herausfinden kann. Man erlebt den Kampf, die Verzweiflung und die letztendliche Resignation des Autors mit und ist fassungslos darüber, wie die Geschichte ausgeht, bzw. ausgegangen ist – es wurde in Zeitung und Fernsehen darüber berichtet.

Fazit:

Ein Roman ohne Schnörkel. Sein Auftrag: Warnen und Aufklären.
____________________
Meine Originalrezension findet ihr unter http://www.necroweb.de

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