Joachim Lottmann Mai, Juni, Juli

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Inhaltsangabe zu „Mai, Juni, Juli“ von Joachim Lottmann

»Das ist kein Buch, das ist das Leben.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Soll er eher etwas Autobiographisches schreiben oder doch lieber einen DDR-Roman? Der namenlose Ich-Erzähler aus Mai, Juni, Juli streift durch eine deutsche Metropole, es ist Mitte der 80er Jahre und alle reden von Pop, Sex und Seele. Er will ein »großer Schriftsteller« werden, aber noch kommt er schlecht aus dem Bett und leidet an Depressionen. Es vergehen Wochen, Monate, und schon wieder ist ein Tag verloren, weil er kein Schreibmaschinenpapier zur Hand hat. Doch immerhin weiß er, was alles nicht vorkommen darf: keine verdammt gute Literatur, keine Monomanie, keine Exzesse, kein Tiefgang, keine geschmäcklerische Yuppie-Schreibe. Für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gehört Mai, Juni, Juli zu den »anderen Klassikern« – den Büchern, die nicht im Kanon von Marcel Reich-Ranicki auftauchen, aber eine tiefe Spur im Gedächtnis einer heutigen, jüngeren Generation hinterlassen haben. Nicht zuletzt, weil es am Anfang dessen steht, was später unter dem Label Pop-Literatur subsumiert wurde, eine Abrechnung mit der nicht enden wollenden deutschen Nachkriegsliteratur: wütend, respektlos und ein wenig großkotzig.

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  • Rezension zu "Mai, Juni, Juli" von Joachim Lottmann

    Mai, Juni, Juli
    damentennis

    damentennis

    15. January 2009 um 22:05

    Mai, Juni, Juli ist das wichtigste Buch der deutschen Nachkriegszeit, da hat Joachim Lottmann schon ganz recht, wenn er das behauptet. Lottmann lässt einen jungen Menschen, von dem viele hinter vorgehaltener Hand munkeln, er sei es selber, durch verschiedene größere Städte laufen und schwitzen. Dabei äußert er permanent Meinungen und tauscht sich mit vielerlei Menschen aus, die mal interessant sind, und mal eben nicht. Lottmann lässt seine Figur gern in Monologen reden, es fallen viele Namen und Theorien. Zudem lobt Lottmanns Figur vieles, z.B. seinen Agenten, der sein Buch rausbringen soll, oder aber auch seine Schreibmaschine, die er ebenfalls sehr mag. Das Buch sagt uns alles und nichts - gibt es ein schöneres Kompliment? Ja, vielleicht. Aber nicht nach dem zweiten Weltkrieg!

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