Joachim Meißner Gelebte Utopien

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Inhaltsangabe zu „Gelebte Utopien“ von Joachim Meißner

Unbeirrt von den vorbeirauschenden Autos und Lastwagen bahnt sich eine kleine, überdachte Kutsche ihren Weg durch den Straßenverkehr auf dem Highway 340 in Pennsylvania. Die Zügel fest in der Hand, sitzt ein bärtiger Mann mit kantigem Strohhut, schlicht in Schwarz gekleidet, auf dem Kutschbock. Er ist ein Nachfahre jener europäischen Auswanderer, die 1727 amerikanischen Boden betraten und dort eine Gemeinschaft gründeten, in der sie ihren Traum vom einfachen, gottgefälligen Leben verwirklichten - und das bis heute; ein Leben, in dem Fernseher und Internet überflüssig sind. Mitten in einer Gesellschaft der verlorenen Ideale haben die Amische ihr Lebensideal verwirklicht, haben sie eine Utopie Wirklichkeit werden lassen.§ Das ist nur ein Beispiel für viele ähnliche Experimente in der Geschichte, gegen Normen und Zwänge auf friedliche Weise zu revoltieren, eine autonome Gegengesellschaft einzurichten, in der das Glück eben nicht allein Hoffnung und unerreichbar bleibt, sondern tatsächlich gelebt werden kann.§Über Utopien wird kaum noch gesprochen, doch die Aktualität solcher Versuche der Selbstbestimmung und des friedlichen Miteinanders, einer "praktischen Utopie", die zu einer humaneren Lebenswelt beitragen könnte, ist unbestreitbar angesichts zunehmender Umweltprobleme, angesichts der Dominanz der Industriestaaten gegenüber den Entwicklungsländern und der Kriegs- und Gewaltbereitschaft in vielen Teilen der Welt.§ Der vorliegende Band, der in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk entstand, stellt die wichtigsten Utopie-Projekte vor, in denen ideale Formen des Arbeitens und Zusammenlebens realisiert und erprobt wurden, erfolgreich oder scheiternd: von den entferntesten Regionen im brasilianischen Dschungel bis zu den europäischen Stadtkommunen, von den mittelalterlichen Klosterutopien, dem Münsteraner Täuferreich, den Hutterern und Amischen, den Siedlungsprojekten der Fourieristen über die Kibbuzim oder die Münchener Räterepublik bis zu Lebensreform- und Landkommunen (Eden, Monte Verit ) und zur Hippiebewegung der sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts.§

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