Joachim Nagel

 4 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Vampire, Femme fatale und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Joachim Nagel

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Joachim NagelVampire
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Vampire
Vampire
 (2)
Erschienen am 14.04.2011
Joachim NagelFemme fatale
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Femme fatale
Femme fatale
 (2)
Erschienen am 01.09.2009
Joachim NagelDie Kunst des Surrealismus
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Die Kunst des Surrealismus
Die Kunst des Surrealismus
 (2)
Erschienen am 01.06.2007
Joachim NagelCarl Spitzweg
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Carl Spitzweg
Carl Spitzweg
 (1)
Erschienen am 01.02.2008
Joachim NagelBaedeker SMART Reiseführer Frankreich
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Baedeker SMART Reiseführer Frankreich
Baedeker SMART Reiseführer Frankreich
 (1)
Erschienen am 02.01.2015
Joachim NagelFreiburg
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Freiburg
Freiburg
 (0)
Erschienen am 14.09.2016
Joachim NagelZu Gast bei Gustav Klimt
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Zu Gast bei Gustav Klimt
Joachim NagelZu Gast bei Goethe
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Zu Gast bei Goethe

Neue Rezensionen zu Joachim Nagel

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sabatayn76s avatar

Rezension zu "Baedeker SMART Reiseführer Frankreich" von Joachim Nagel

Vive la France!
sabatayn76vor 3 Jahren

Ich habe Frankreich schon sehr oft bereist, kenne Paris, den Süden und den Osten des Landes sehr gut und würde mich als frankophil bezeichnen.

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FORMAT:
Der Reiseführer ist sehr kompakt, eignet sich somit für jede Tasche, und ist durch die Spiralbindung sehr praktisch.

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TEXTE UND FOTOS:
Die Texte im Buch sind sehr informativ, aber weniger stimmungsvoll geschrieben als ich das von der Baedeker SMART-Reihe gewohnt bin. Die Fotos sind gut gelungen, vermitteln ein komplexes Bild des Landes, zeigen die schönsten Seiten Frankreichs und bieten gelungene Einblicke in Land und Leute, Natur und Kultur.

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KARTEN:
Im Buch gibt es jede Menge Karten: eine Übersichtskarte in den Umschlagseiten, kleine Detailkarten für die einzelnen Regionen, eine herausnehmbare Reisekarte sowie einen Reiseatlas. So ist man für jede Situation gerüstet und kann sich schnell und einfach orientieren.

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AUFBAU UND STRUKTUR:
Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen, sehr klar und eindeutig. Die Farbcodes helfen sehr bei der Orientierung und machen die Recherche über bestimmte Regionen zu einem Kinderspiel.

In der vorderen und hinteren Umschlagseite findet sich eine kleine Karte mit den Farbcodes und ein Verweis, wo im Buch man Informationen zu welcher Region erhält.

Im Anschluss werden die Top 10 aufgelistet, die man unbedingt gesehen haben sollte.

Das Kapitel 'Das Frankreichgefühl' fand ich im Vergleich zu anderen Baedeker SMART-Reiseführern eher etwas enttäuschend. Hier wird meiner Meinung nach zu wenig Frankreich-Atmosphäre vermittelt, und die beschriebenen Punkte fand ich eher untypisch bzw. sie haben wenig neugierig auf Land und Leute gemacht.

'Das Magazin' vermittelt wichtige und spannende Hintergrundinformationen, z.B. zu Geschichte und Regionen, Mode und Architektur, Kunst und Literatur, Wein und Küche.

Der Abschnitt 'Erster Überblick' gibt Informationen zur Anreise sowie allgemeine Tipps zum Übernachten, Essen und Trinken, Einkaufen und Ausgehen.

Im Anschluss an diese einführenden Kapitel folgen Abschnitte über Paris & Île de France, den Nordwesten, den Nordosten, das Loire-Tal, den Südosten und den Südwesten. Auch innerhalb dieser Abschnitte ist das Buch sehr klar strukturiert und gibt z.B. Hinweise zur ersten Orientierung (Was gibt es in dieser Stadt/Region zu sehen?), Tages-Touren in der Region (z.B. Paris in 3 Tagen, Südwesten in 4 Tagen), Tipps für Unterkünfte, Restaurants, zum Ausgehen und Shoppen. Die Tipps finde ich insgesamt sehr gelungen, und alles in allem konnte ich beim Lesen noch viel lernen, obwohl ich Paris zum Beispiel sehr gut kenne.

Danach gibt es noch ein Kapitel für Spaziergänge und Touren (zu Fuß oder mit dem Auto), wobei der exakte Verlauf durch Karten veranschaulicht wurde und viele Informationen zur Länge der Strecke, zur Dauer, zu Rastmöglichkeiten und zum Start- und Endpunkt gegeben wurden. Es werden insgesamt fünf Touren vorgestellt, die sich auf Paris, die Bretagne, die Côte d'Azur und die Seealpen, die Vogesen sowie die Dorgogne beziehen.

Ganz am Ende des Buches findet man praktische Tipps zur Reisezeit, zu Veranstaltungen etc. sowie den Reiseatlas, ein Register und zehn Gründe wiederzukommen.

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SCHÖNE DETAILS:
Sehr gut haben mir die liebevollen Details im Buch gefallen, z.B. das eingelegte Blatt für eigene Gedanken, Erinnerungen und Erlebnisse ('Meine perfekten Tage', 'Meine besonderen Erlebnisse', '10 Gründe wiederzukommen'). Dies ist nicht nur eine Gedächtnisstütze für einen selbst, sondern auch eine schöne Möglichkeit für Empfehlungen, die man z.B. Freunden machen will.

Gefallen haben mir auch die vielen Tipps im Buch, z.B. für nächtliche Spaziergänge, Konzerte bei Kerzenschein, die besten Tageszeiten für bestimmte Sehenswürdigkeiten sowie Weinverkostungen.

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WAS FEHLT?
Was ich im Buch sehr vermisst habe, sind Vorschläge fernab des touristischen Mainstreams. Natürlich ist die Auswahl bei so einem kleinen Reiseführer für so ein großes Land gezwungenermaßen eingeschränkt, aber insgesamt ist mir aufgefallen, dass es wirklich kaum Tipps gibt, die sich ein bisschen von der breiten Masse abheben. Vielleicht kann man darüber froh sein, denn so bleibt ein persönlicher Lieblingsort vielleicht verschont von Heerscharen von Touristen, aber ein bisschen schade finde ich es schon, dass sich z.B. die Tipps in der Côte d'Azur fast nur auf die bekanntesten (und am meisten überlaufenen und ergo die teuersten) Städte beziehen (Cannes, Nice, Saint-Tropez).

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FÜR WEN EIGNET SICH DER REISEFÜHRER?
Der Fokus des Reiseführers liegt ganz klar auf einem groben Überblick, wohin man in Frankreich reisen könnte. Nach einem ersten Eindruck muss man dann auf Bücher über die einzelnen Regionen zurückgreifen (was kein Nachteil sein muss, wenn man das weiß und das Buch genau aus diesem Grunde kauft).

Ich habe für die grobe Planung unseres letzten Frankreich-Urlaubs (Lorraine, Bourgogne, Auvergne, Cévennes, Provence, Savoie) den dicken Baedeker-Reiseführer Frankreich benutzt und war damit sehr zufrieden. Ich kann mir aber vorstellen, dass der Baedeker SMART für ein erstes Brainstorming gut geeignet ist, zumal die Fotos sehr schön sind und große Lust auf Frankreich machen.

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W

Rezension zu "Vampire" von Joachim Nagel

Rezension zu "Vampire" von Joachim Nagel
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Der Autor dieses ansprechenden und großzügig edierten Buches über die Kulturgeschichte der Vampire als „Mythische Wesen der Nacht“ , der Münchner Literaturwissenschaftler und Kulturhistoriker Joachim Nagel, hat schon im Jahr 2009 mit einem reich bebilderten Kunstband unter dem Titel „Femme fatale“ die Ergebnisse seiner Forschungen zur "Schwarzen Romantik" vorgelegt, einer Richtung, die das Phänomen der femme fatale maßgeblich geprägt hat.

Ähnlich kompetent geschrieben und mit vielen beeindruckenden Bildern illustriert nähert er sich in seinem neuen Buch einem Thema, das seit Jahren im Trend liegt. Einhundert Jahre sind es nun, seit Bram Strokers sein „Dracula“ veröffentlichte, und der sensationelle Erfolg der Twilight -Saga von Stephanie Meyer in Buch und Film zeigt, dass die Faszination für die blutsaugenden Untoten ungebrochen ist.

Das vorliegende kulturgeschichtliche Werk setzt sich von den Anfängen in der Antike über Bearbeitungen in Geschichten, Gemälden und Fotos in Literatur und Film mit dem Thema der Vampire auseinander, und auch hier gibt es in der schwarzen Romantik, die schon bei den Femme fatale eine Rolle spielte, zahlreiche Beispiele, etwa bei Lord Byron oder E.T.A Hoffmann. Auch die Rezeption in der Musik, etwa bei Meat Loaf oder dem Musical „Phantom der Oper“ wird gewürdigt, ähnlich wie die Vampirdarstellungen in den zeitgenössischen Comics.

Der Band schließt mit dem Hype um die Cullens, die berühmteste Vampirfamilie der letzten Jahre aus der Twilight-Serie.

Ein beeindruckendes Buch, dem es in Wort und Bild hervorragend gelingt, der Faszination der „mythischen Wesen der Nacht“ zwischen dämonischen Zauber und erotischer Verheißung auf den Grund zu gehen.

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