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Milagro

vor 8 Monaten

(173)

Nachdem ich die ersten beiden Bücher gelesen hatte, war ich sehr auf den Fortgang der Geschichte um Günther und Sarah gespannt, insbesondere aber auf die Klärung der aufgeworfenen Fragen der ersten Teile (wobei man die beiden ersten Bücher als Abenteuer in China und dann Japan durchaus einzeln lesen kann).
Nun also Ägypten, davon verstehe ich nicht viel, aber der Autor beschreibt sehr detailliert und mit viel Freude an der Geschichte, so dass man schnell die Landschaft vor Augen hat. Allerdings war mir die Hauptperson fremd geworden, seine Art war ruppig, unruhig, was mit der Entwicklung der Geschichte zu tun hatte. Die Nebenpersonen sind gut beschrieben, auch der Stil war flüssig und trotz des Umfangs kommt man zügig weiter. Was mich störte, war der Gang der Geschichte in Hinblick auf die Beziehung zwischen der Hauptperson und seiner Adoptivtochter und später  der Beziehung zwischen ihm und der weiteren weiblichen Hauptperson. Das mag für andere Leser nicht entscheidend sein, es gibt ausschließlich hervorragende Bewertungen, für mich war es ein Punkt, der mich nicht nur gestört, sondern anfangs fast  geärgert hat. Sicherlich lässt sich jede Beziehung irgendwie erklären, da es mich aber offensichtlich schon sehr lange ärgert, die ersten Abschnitte habe ich vor mehreren Wochen gelesen, habe ich mich für drei statt vier Sterne entschieden. Wer Abenteuer liebt und Spaß an ägyptischer Geschichte hat, wird hier trotzdem richtig sein.

Autor: Joachim R. Steudel
Buch: Traum oder wahres Leben: Kismetbahr - Der Schicksalsfluss
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