Joachim Reiber Duett zu Dritt

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Inhaltsangabe zu „Duett zu Dritt“ von Joachim Reiber

Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Ludwig van Beethovens „Brief an die unsterbliche Geliebte“, neu gelesen und interpretiert, zeigt, wie erzwungene Distanz explosive Triebenergie schafft und sich in revolutionärem Musikschaffen entlädt. Joseph Haydn lebt seine Dreiecksbeziehung offen und mit sexuellem Lustfaktor. Erst im Alter wird er zur Galionsfigur einer neuen Bürgermoral. Leoš Janácek komponiert Sehnsuchtswerke wie die „Intimen Briefe“, die in seinem komplizierten Verhältnis zu seiner Geliebten und seiner Ehefrau wurzeln. Gustav Mahler stürzt durch die Affäre seiner Frau mit dem jungen Walter Gropius in eine existenzielle Krise. Die Bewältigung in der Kunst bleibt Stückwerk. Felix Mendelssohn Bartholdys Geschichte birgt eine Sensation: Erstmals in der deutschsprachigen Musikliteratur werden Dokumente ausgewertet, die den scheinbar unangefochten Wohlanständigen in einer geheimen Dreiecksbeziehung zeigen: mit Jenny Lind, der berühmtesten Sängerin ihrer Zeit. Clara Schumann steht zwischen zwei Männern: Robert Schumann, dem kranken, abwesenden Dritten, und Johannes Brahms – in der Freundschaft zu ihm steckt eine nie ganz mögliche Liebe. Richard Wagner sucht und braucht das Dreieck als Konstante seines Lebens und Werks – ohne sie wäre das Hohelied der Liebe, „Tristan und Isolde“, nie geschaffen worden.

Hier ist nicht die Inspiration die dritte Kraft, sondern Männer und Frauen aus Fleich und Blut

— Bellis-Perennis

Die Sprache, die der Autor gewählt hat, muss man mögen

— winterdream

Ein gelungenes und emotional-bewegendes Buch für Musikfreunde und Liebhaber der dramatischen Liebesgeschichten!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. 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(Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. 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    • 8480
  • Ein Blick durch das Schlüsselloch ....

    Duett zu Dritt

    Bellis-Perennis

    Wer bei „Duett zu Dritt“ an eine „Ménage à trois“ denkt, ist hier richtig. Nicht die Inspiration ist die dritte im Bunde, sondern ganz schlicht und ergreifend die Geliebte oder der Nebenbuhler. Liebevoll und mit Augenzwinkern präsentiert der Autor eine Reihe von hervorragenden Musik-Genies, die jeweils in Dreiecksbeziehungen lebten. Die Motivation dieser schlampigen Verhältnisse sind vielfältig. Joseph Haydn rechnete knallhart seine Geliebte und Gefährtin als Teil seines Haushaltseinkommens. Beethoven und Brahms zählten zu den eleganten Herren, die genossen und schwiegen. Mahler und Schumann gerieten an den Rand eines Nervenszusammenbruches, erschufen aber tolle Werke. Joachim Reiber, Journalist und Musikkritiker, gibt einen Einblick in die Welt der Musikschaffenden. Er lässt die Leser durch das Schlüsselloch linsen, ohne jedoch peinlich und voyeuristisch zu sein. Die Zitate aus den Briefen belebten das Sachbuch. Mir hat das Buch gut gefallen, lernt man doch so manch verborgene Seite eines Musikers kennen. Das Cover finde ich elegant und ansprechend. Absolut perfekt wäre das Buch, hätte es zu jedem Musiker eine Kurzbiographie. Natürlich kennt man die Leben von Beethoven, Mahler, Wagner, aber Janacek? Clara Schumann ist auch eher durch ihre Männer bekannt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Duett zu Dritt: Komponisten im Beziehungsdreieck" von Joachim Reiber

    Duett zu Dritt

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Drei-Personen-Dramen der Musikgeschichte Worum geht's?Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Ludwig van Beethovens „Brief an die unsterbliche Geliebte“, neu gelesen und interpretiert, zeigt, wie erzwungene Distanz explosive Triebenergie schafft und sich in revolutionärem Musikschaffen entlädt. Joseph Haydn lebt seine Dreiecksbeziehung offen und mit sexuellem Lustfaktor. Erst im Alter wird er zur Galionsfigur einer neuen Bürgermoral. Leoš Janáček komponiert Sehnsuchtswerke wie die „Intimen Briefe“, die in seinem komplizierten Verhältnis zu seiner Geliebten und seiner Ehefrau wurzeln. Gustav Mahler stürzt durch die Affäre seiner Frau mit dem jungen Walter Gropius in eine existenzielle Krise. Die Bewältigung in der Kunst bleibt Stückwerk. Felix Mendelssohn Bartholdys Geschichte birgt eine Sensation: Erstmals in der deutschsprachigen Musikliteratur werden Dokumente ausgewertet, die den scheinbar unangefochten Wohlanständigen in einer geheimen Dreiecksbeziehung zeigen: mit Jenny Lind, der berühmtesten Sängerin ihrer Zeit. Clara Schumann steht zwischen zwei Männern: Robert Schumann, dem kranken, abwesenden Dritten, und Johannes Brahms – in der Freundschaft zu ihm steckt eine nie ganz mögliche Liebe. Richard Wagner sucht und braucht das Dreieck als Konstante seines Lebens und Werks – ohne sie wäre das Hohelied der Liebe, „Tristan und Isolde“, nie geschaffen worden. Erscheinungstermin: 19. September 2014 Joachim Reiber 1958 in Stuttgart geboren, Studium der Germanistik und Geschichte in Tübingen und Wien. Seit 1993 Chefredakteur des Magazins „Musikfreunde“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, das zahlreiche internationale Preise erhielt. Essayist und Vortragender, 2012 Auszeichnung im Rahmen des österreichischen Zeitschriftenpreises. Buchveröffentlichungen über das Libretto des „Freischütz“ (1990) und den Wiener Singverein (2007). >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde: Wenn ihr mehr über Komponisten im Beziehungsdreieck erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 16. September für eines von 15 Leseexemplaren von "Duett zu dritt". Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 111
  • Hat mir leider nicht so gut gefallen

    Duett zu Dritt

    winterdream

    31. March 2015 um 17:03

    Inhalt: Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Ludwig van Beethovens „Brief an die unsterbliche Geliebte“, neu gelesen und interpretiert, zeigt, wie erzwungene Distanz explosive Triebenergie schafft und sich in revolutionärem Musikschaffen entlädt. Joseph Haydn lebt seine Dreiecksbeziehung offen und mit sexuellem Lustfaktor. Erst im Alter wird er zur Galionsfigur einer neuen Bürgermoral. Leoš Janáček komponiert Sehnsuchtswerke wie die „Intimen Briefe“, die in seinem komplizierten Verhältnis zu seiner Geliebten und seiner Ehefrau wurzeln. Gustav Mahler stürzt durch die Affäre seiner Frau mit dem jungen Walter Gropius in eine existenzielle Krise. Die Bewältigung in der Kunst bleibt Stückwerk. Felix Mendelssohn Bartholdys Geschichte birgt eine Sensation: Erstmals in der deutschsprachigen Musikliteratur werden Dokumente ausgewertet, die den scheinbar unangefochten Wohlanständigen in einer geheimen Dreiecksbeziehung zeigen: mit Jenny Lind, der berühmtesten Sängerin ihrer Zeit. Clara Schumann steht zwischen zwei Männern: Robert Schumann, dem kranken, abwesenden Dritten, und Johannes Brahms – in der Freundschaft zu ihm steckt eine nie ganz mögliche Liebe. Richard Wagner sucht und braucht das Dreieck als Konstante seines Lebens und Werks – ohne sie wäre das Hohelied der Liebe, „Tristan und Isolde“, nie geschaffen worden. Cover: Das Cover finde ich passend zum Buch gewählt. Es hat mich jedenfalls sehr angesprochen. Mein Fazit: Man muss die Sprache, die der Autor gewählt hat mögen. Meins war es leider nicht. Es ist sehr geschwollen geschrieben und in einer Sprache, die eher zur Poesie und zu Dichtern passt. Deshalb fand ich es auch eher schwer zu lesen. Ich hatte das Buch angefangen und habe es erst mal wieder weggelegt, deshalb habe ich auch lange gebraucht, um es zu lesen. Für mich war das kein Buch, welches ist mal eben so als Lektüre abends auf dem Sofa lese. Wie gesagt, man muss es mögen. Der Autor hat sich auf jeden Fall viel Mühe gemacht, um einige interessante Dinge aus den verschiedenen Leben, die er durchleuchtet, herauszuschreiben und zu recherchieren. Dafür hat er sicherlich auch viel Zeit und Mühe investiert und dieses sollte auch sicherlich honoriert werden. Deshalb möchte ich auch hier gerne 2 von 5 Punkten vergeben. Ist nicht böse gemeint, aber für mich war es leider nichts und man kann halt nicht jeden Geschmack treffen.

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  • Liebesfreud und Liebesleid

    Duett zu Dritt

    buecherwurm1310

    10. November 2014 um 15:24

    Der Autor Joachim Reiber verschafft uns in diesem Buch einen sehr ungewöhnlichen Einblick in das Leben von Komponisten. Ganz speziell geht es hier um ihre Dreiecksbeziehungen. Das konnte nicht ohne Einfluss auf ihr Schaffen bleiben. Nicht alle Fakten waren bisher bekannt und so ist es informativ und vergnüglich, die Liebesfreud und Liebesleid der berühmte Komponisten kennenzulernen. Obwohl es sich um ein Sachbuch, ist es gut zu lesen und sehr unterhaltsam. Es hat mich veranlasst, mich auch noch einmal mit der Musik der Komponisten zu beschäftigen. Der Zusammenhang zwischen ihrem Leben und er Musik erschließt sich einem dadurch sehr gut. Die Ursprünge der Informationen sind durch Fußnoten und Quellennachweise im Anhang  dokumentiert. Allerdings hätte ich mir zu jedem Komponisten einen kurzen Lebenslauf gewünscht. Da Cover ist sehr schön und passend. Ein informatives Buch über das Liebesleben bekannter Komponisten.

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  • Ein Rendezvous mit grandiosen Komponisten

    Duett zu Dritt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. October 2014 um 14:51

    Inhalt: Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Leoš Janáček komponiert Sehnsuchtswerke wie die „Intimen Briefe“, die in seinem komplizierten Verhältnis zu seiner Geliebten und seiner Ehefrau wurzeln. Ludwig van Beethovens „Brief an die unsterbliche Geliebte“, neu gelesen und interpretiert, zeigt, wie erzwungene Distanz explosive Triebenergie schafft und sich in revolutionärem Musikschaffen entlädt. Joseph Haydn lebt seine Dreiecksbeziehung offen und mit sexuellem Lustfaktor. Erst im Alter wird er zur Galionsfigur einer neuen Bürgermoral. Felix Mendelssohn Bartholdys Geschichte birgt eine Sensation: Erstmals in der deutschsprachigen Musikliteratur werden Dokumente ausgewertet, die den scheinbar unangefochten Wohlanständigen in einer geheimen Dreiecksbeziehung zeigen: mit Jenny Lind, der berühmtesten Sängerin ihrer Zeit. Richard Wagner sucht und braucht das Dreieck als Konstante seines Lebens und Werks – ohne sie wäre das Hohelied der Liebe, „Tristan und Isolde“, nie geschaffen worden. Clara Schumann steht zwischen zwei Männern: Robert Schumann, dem kranken, abwesenden Dritten, und Johannes Brahms – in der Freundschaft zu ihm steckt eine nie ganz mögliche Liebe. Gustav Mahler stürzt durch die Affäre seiner Frau mit dem jungen Walter Gropius in eine existenzielle Krise. Die Bewältigung in der Kunst bleibt Stückwerk.Meine Meinung: In detektischer Detailarbeit setzte sich Joachim Reiber mit den Biografien und Liebesgeschichten einiger berühmter Komponisten auseinander und verpackte diese in eine überraschende und anspruchsvolle Lektüre. Die Informationen zu seinem Buch bekam er aus Biografien, Tagebüchern und Liebesbriefen, die man im anhängenden Quellennachweis nachschlagen kann. Der Autor gewährt uns einen Einblick in die geheimen und intimen Dreiecksbeziehungen, die zum Teil lange Zeit im Verborgenen blieben. Ob heimliche Geliebte, unerreichbare Angebetete, unbekümmerte Affäre oder dramatischer Kampf gegen den Rivalen, um die Gunst der verheißungsvollen Schönheit. Alle Varianten blieben nicht ohne Folgen und nahmen Einfluss auf ihre bekannten und von uns geliebten Werke. Besonders schön und faszinierend sind die Original-Zitate aus den Federn der beteiligten Personen. Es ist immer wieder erstaunlich und berührend mit welcher Poesie sie ihre Gefühle zu Papier brachten. Man spürt förmlich die Qual und das Verlangen der Liebestollen und fühlt sich in die damalige Zeit zurückversetzt. Fazit: Ein gelungenes und emotional-bewegendes Buch für Musikfreunde und Liebhaber der dramatischen Liebesgeschichten!

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  • Ménage à trois

    Duett zu Dritt

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, und wieder durfte ich an einer sehr interessanten LR teilnehmen: == Duett zu Dritt == Autor: Joachim Reiner == Buchbeschreibung: == Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Ludwig van Beethovens „Brief an die unsterbliche Geliebte“, neu gelesen und interpretiert, zeigt, wie erzwungene Distanz explosive Triebenergie schafft und sich in revolutionärem Musikschaffen entlädt. Joseph Haydn lebt seine Dreiecksbeziehung offen und mit sexuellem Lustfaktor. Erst im Alter wird er zur Galionsfigur einer neuen Bürgermoral. Leoš Janácek komponiert Sehnsuchtswerke wie die „Intimen Briefe“, die in seinem komplizierten Verhältnis zu seiner Geliebten und seiner Ehefrau wurzeln. Gustav Mahler stürzt durch die Affäre seiner Frau mit dem jungen Walter Gropius in eine existenzielle Krise. Die Bewältigung in der Kunst bleibt Stückwerk. Felix Mendelssohn Bartholdys Geschichte birgt eine Sensation: Erstmals in der deutschsprachigen Musikliteratur werden Dokumente ausgewertet, die den scheinbar unangefochten Wohlanständigen in einer geheimen Dreiecksbeziehung zeigen: mit Jenny Lind, der berühmtesten Sängerin ihrer Zeit. Clara Schumann steht zwischen zwei Männern: Robert Schumann, dem kranken, abwesenden Dritten, und Johannes Brahms – in der Freundschaft zu ihm steckt eine nie ganz mögliche Liebe. Richard Wagner sucht und braucht das Dreieck als Konstante seines Lebens und Werks – ohne sie wäre das Hohelied der Liebe, „Tristan und Isolde“, nie geschaffen worden. == Leseeindrücke: == In "Duett zu Dritt" gewährt uns der Autor Joachim Reibe intime Einblicke in das Privatleben großer Komponisten.  Beethoven, Brahms, Haydn, Wagner … waren allesamt nicht nur großartige Komponisten, sondern eben auch nur Männer. Männer, die heimliche Liebeleien führten und in Dreiecksbeziehungen ein "Duett zu Dritt" auslebten. Wir lesen hier, was wohl keiner von uns zuvor wusste, über … Ludwig van Beethoven Johannes Brahms Joseph Haydn Leoš Janáček Gustav Mahler Felix Mendelssohn Bartholdy Clara Schumann Robert Schumann Richard Wagner Ich habe dieses Buch mit Genuss gelesen und war über viele dieser pikanten Details oftmals überrascht. Kleine Fussnoten führen zu einer Art Quellennachweis am Ende des Buches. Gerne hätte ich mir zur Einführung in jedes Kapitel und in das Privatleben eines jeden dieser Persönlichkeiten eine Art Steckbrief gewünscht über Geburtsort, -datum, Sterbedatum u.ä. Auch ein kleines Bild der jeweiligen Persönlichkeit hätte ich als begrüßenswert empfunden. Dennoch war dieses 271-seitige Hardcoverbuch recht aufschlussreich und teilweise auch lehrreich und ich habe mich gut informiert gefühlt, vergebe somit gerne 5 von 5 Sternen! Vielen Dank! © esposa1969

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    • 2
  • Unterhaltsam und informativ - eine tolle Mischung!

    Duett zu Dritt

    Marjuvin

    Klappentext: Drei-Personen-Dramen der Musikgeschichte Nichts ist schöner, als wenn zwei Stimmen verschmelzen. Im gelebten Leben sieht der Stimmensatz oft anders aus. „Duett zu dritt“ erzählt davon und zeigt Komponisten im Beziehungsdreieck. Ludwig van Beethoven Joseph Haydn Leoš Janáček Gustav Mahler Felix Mendelssohn Bartholdy Clara Schumann Richard Wagner Rezension:  Es war mir eine wahre Freude dieses Buch zu lesen, das - für ein Sachbuch - erstaunlich gut lesbar und unterhaltsam war. Ich habe einiges dazugelernt über die grossen Komponisten der Musikgeschichte, nicht nur über ihr Liebesleben, sondern im größeren Kontext, der ja auch mit beleuchtet wurde. Es hat mir Lust gemacht, mich auch mit den musikalischen Werken eingehender zu befassen - vor allem in Hinblick auf den leidenschaftlichen Hintergrund, den ich jetzt durch dieses Buch erfahren durfte. Kleines Manko: ich hätte mir zur Einführung eines jeden Komponisten einen kleinen Steckbrief gewünscht, in dem vermerkt ist, wann der-/diejenige gelebt habt und wo, welches waren die wichtigsten Werke / Wirkungsbereich. Gerade bei Liebesgeschichten ausserhalb der Ehre macht es einen Unterschied, ob sie im Jahr 1795 oder 1912 stattgefunden hat - eine zeitliche Zuordnung wäre für mich erleichtert worden durch eine solche Einführung. Jeweils ein Bild zur Person wäre natürlich auch schön gewesen, so habe ich eben ein wenig gegoogelt dazwischen. Fazit: Gut lesbar und sehr lehrreich! Unbedingt lesen, auch wenn man kein großer Experte der Musikgeschichte ist! 

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    • 2
  • Komponisten und ihre Verhältnisse

    Duett zu Dritt

    SiCollier

    Dieses Duett wurde zu dritt gesungen. (Seite 229) Meine Meinung Wer hätte gedacht, daß der „Papa Haydn“ seine Geliebte sogar im Haushaltsplan untergebracht bzw. eingeplant hat! Woraus sich schließen läßt: er hatte eine. Das war für mich in diesem Buch sicherlich die größte Überraschung, wenngleich ich zugeben muß, daß ich vom Leben Haydns recht wenig Ahnung habe. Wie schreibt Reiber: „Es waren die Verhältnisse, die ihm das Verhältnis ermöglichten.“ (S. 95) Daß es nicht immer die „Verhältnisse“ waren, die zu einem Verhältnis führten, auch das wird im Buch deutlich. Allerdings gelingt es dem Autor hervorragend, die jeweiligen Lebensumstände zu beschreiben; dabei stützt er sich so weit als möglich auf Originalquellen, so daß man beim Lesen eine recht gute Vorstellung von den Verhältnissen bekommt. Mit einem Paukenschlag, was das Verhalten betrifft, beginnt das Buch im Kapitel über Leoš Janáček. Über sein Verhalten seiner Frau gegenüber habe ich mich dermaßen geärgert, daß mir die Lust auf seine Musik doch vergangen ist. Allerdings kenne ich ohnehin recht wenige Werke von ihm, so daß das fürderhin schlicht auf ein weiteres „Nichtkennen“ hinauslaufen wird. Besonders interessiert hat mich der Abschnitt über Beethoven, dessen Biographie mir in den Grundzügen vertraut ist. Viel wird über die unsterbliche Geliebte gerätselt, ob der Autor das Rätsel hier lösen kann, sei naturgemäß nicht verraten. In die Richtung, in welche seine Überlegungen gehen, hatte ich bisher allerdings nicht gedacht. Am meisten überrascht hat mich das Kapitel über Joseph Haydn. Die Verhältnisse waren es, die ein Verhältnis ermöglichten, oder haben sie geradezu provoziert? Jedenfalls gibt das Buch einen Einblick in die damaligen, nicht immer schmeichelhaften, Zustände an einem Fürstenhof. Erwähnen möchte ich noch den Abschnitt über Robert und Clara Schumann sowie Johannes Brahms. Über deren Leben weiß ich nicht allzuviel, mit ihrer Musik bin ich bisher auch nicht so recht warm geworden. Hier hat das Buch durchaus Sympathie und Interesse, vor allem für Schumann, wecken können, an dessen Musik ich jetzt mit einer ganz anderen Einstellung herangehen werde. Joachim Reiber schreibt sehr gut lesbar, mit großer Sachkenntnis und leichter Ironie, aber Sympathie für die Menschen. Dabei gelingt es ihm in jedem Abschnitt auch stimmungsmäßig die Zeit und ihre Umstände einzufangen, um die es geht, so daß ich immer das Gefühl hatte, als unsichtbarer Beobachter direkt die Ereignisse mitzuerleben. Etwas willkürlich schien mir lediglich die Reihenfolge der Musiker, die weder zeitlich noch alphabetisch geordnet ist. Allerdings bilden Eröffnung wie Ende des Buches einen stimmigen Rahmen. Schön wäre es gewesen, hätte man im Inhaltsverzeichnis noch die Geburts- und Sterbedaten der Komponisten mit erwähnt. Vor dem abschließenden Beitrag über Gustav Mahler, dessen 2. Sinfonie mit zu meinen absoluten Lieblingswerken zählt, und dem, was da wohl zutage treten würde, war mir denn doch etwas bange. Über seine Ehe liest man auf S. 248, Mahler an seine Zukünftige: „Es wird so sein, wie ein moderner Roman. (...) Mitten drin fängt er an, und im 2. Kapitel wird dann die Vorgeschichte erst herausgeholt.“ Joachim Reiber kommentiert mit den Worten: „Er hatte keine Ahnung, wie modern der Roman werden sollte.“ Wie aber aus solch einem „modernen Roman“ eine grandiose und zeitlose Musik erstehen konnte, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Kurzfassung Ein anderer Blick auf bekannte Komponisten und ihre „Verhältnisse“. Interessant nicht nur für Musikfreunde.

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  • "Welche Sprache spricht die Liebe?"

    Duett zu Dritt

    Ginevra

    05. October 2014 um 20:00

    "Duett zu dritt" - in diesem ausgefallenen, anspruchsvollen Buch wird ein merkwürdiges Phänomen unter die Lupe genommen: das der "Ménage à trois". Besonders berühmte Komponisten scheinen dafür ein Faible gehabt zu haben: von Haydn über Beethoven bis Janacek sorgten leidenschaftliche Dreiecksbeziehungen für Ruhelosigkeit, Freude, Leid, aber auch für Inspiration zu ihren größten Werken. Während Beethoven und Brahms eher zu den stillen, geheim Liebenden zählten, lebten Wagner und Janacek ihre Leidenschaften offen und dramatisch aus. Haydn dagegen kalkulierte eine Geliebte in seinen Haushaltsplan ein wie eine Dienstkraft. Andere wie Mahler und Schumann wurden von ihrer unglücklichen Liebe in psychische Extremsituationen getrieben. In zahllosen überlieferten Briefen setzen sich die berühmten Komponisten mit ihren Gefühlen auseinander - sie finden Gehör in dem vorliegenden Buch. Der Autor Joachim Reiber ist preisgekrönte Essayist und Chefredakteur des Magazins "Musikfreunde". Er setzt sich intuitiv und empathisch mit seinen Figuren und deren Beziehungen auseinander. Jedes Kapitel spiegelt die Persönlichkeit des jeweiligen Komponisten wider, der Autoren trifft viele Vergleiche aus dem Gebiet der Musik. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil man in jedem Kapitel die Liebe des Autors zu den einzelnen Persönlichkeiten spürte - und zu deren musikalischen Werken, die vermutlich ohne die Kraft der Liebe nie entstanden wären. 5 Sterne von 5 - und eine Leseempfehlung für alle Musikbegeisterten, die sich auch für Biographien interessieren.

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  • Interessantes Buch über die Liebesaffären berühmter Komponisten

    Duett zu Dritt

    Mrs. Dalloway

    Beethoven, Brahms, Haydn, Wagner und viele andere - sie alle haben zwei Dinge gemeinsam. Erstens, sind sie alle berühmte Komponisten und zweitens hatten sie alle eine "Menage a trois" und standen zwischen zwei Frauen. Joachim Reiben erklärt dem Leser wie genau das aussah und wichtige andere Details aus den Leben von Mahler, Haydn und Co. Dies ist ein Buch, das ich so noch nicht gelesen habe und es gefällt mir richtig gut. Das Cover ist ansprechend, nicht zu aufdringlich und doch reizvoll. Es gibt Fußnoten, damit Interessierte in der weiterführenden Literatur bei Bedarf nachschlagen können. Ich habe es sehr gern gelesen und kann es allen empfehlen, auch jenen Lesern, die keine Profis in Sachen Musik sind. 

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