Joachim Steidel Wer nie nachts durch die Kirmes flog

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Inhaltsangabe zu „Wer nie nachts durch die Kirmes flog“ von Joachim Steidel

Siebzehn Jahre Nürburgring – immer mit Vollgas unterwegs. Und dann einfach das letzte Mal aus dem Cockpit steigen und zur Nürburg hochfahren? Sicher, das wäre stilecht, aber geht das überhaupt, von 180 auf null? Auf der Suche nach Antworten macht der Autor eine Entdeckung, die sein Leben verändert. Dieses Buch erzählt die faszinierende Reise eines Arztes und VLN-Rennfahrers zu sich selbst. Incl. 10 Seiten Hochglanzfotos!

Eine unterhaltsame und nachdenkliche Autobiographie

— Ichbinswieder
Ichbinswieder

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    Wer nie nachts durch die Kirmes flog
    renalarf

    renalarf

    Wer nie Nachts durch die Kirmes flog Gewinnspiel 0 Comments  Liebe Lesefreunde! Willkommen zu einer Verlosung mit Gewinnspielfrage auf unserer Verlagswebsite! Wer gerne liest, der sollte hier unbedingt mitmachen: Joachim Steidels Buch „Wer nie nachts durch die Kirmes flog“ erzählt die faszinierende Reise eines Arztes und VLN-Rennfahrers zu sich selbst. Siebzehn Jahre Nürburgring – immer mit Vollgas unterwegs. Und dann einfach das letzte Mal aus dem Cockpit steigen und zur Nürburg hochfahren? Sicher, das wäre stilecht, aber geht das überhaupt, von 180 auf null? Der Verlag spendiert jetzt eine signierte Printausgabe und dann gibt es dazu noch ein ganz ungewöhnliches Extra vom Autor Joachim Steidel selbst: Eine Teammütze von Roadrunner Racing ok.  Wie neu, Größe verstellbar und vor allem nicht käuflich zu erwerben! Alles, was ihr tun müsst, um das Buch und dieses seltene Goodie zu gewinnen, ist diese Frage hier unten im Bereich unter dem Gewinnspiel zu beantworten: Auf welchem Fabrikat gelang Dr. Joachim Steidel sein einziger Klassensieg beim 24H-Rennen? Gebt dabei bitte unbedingt eure Emailadresse mit an, damit wir euch im Falle eines Gewinnes benachrichtigen können. Das Gewinnspiel endet am 31. Oktober 2014 um 22.00 Uhr!   Teilnahmebedingungen: Gewinnspielteilnahme ab 18 Jahre. Aus allen Antworten wählen wir den Gewinner. Der Teilnahmeschluss ist der 31.10.2014. Umtausch oder Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich, Gewinnansprüche sind nicht übertragbar. Der Gewinner wird per Email benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Datenschutzbestimmungen: Durch die Gewinnspiel-Teilnahme erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass der Oldigor Verlag die dazu erforderlichen Daten für die Dauer des Gewinnspiels speichert und zum Zwecke der Gewinnabwicklung nutzt.   Solltet ihr dieses Mal kein Glück haben: Bei Amazon, Thalia, Buch.de, bücher.de und noch weiteren Onlineshops könnt ihr dieses faszinierende Buch erwerben. Das Team vom Oldigor Verlag drückt die Daumen und wünscht euch ganz viel Spaß bei diesem Gewinnspiel!

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    • 3
  • Unterhaltsam und nachdenklich

    Wer nie nachts durch die Kirmes flog
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    04. September 2014 um 09:34

    Ich lese selten Autobiographien, denn meistens sind es Selbstbeweihräucherungen. Doch diese hier ist erfreulich anders. Es ist ja immer wieder interessant, welche Hobbys andere Leute haben. Bei dem promovierten Arzt Joachim Steidel ist es die Rennfahrerei. Er rast im Eiltempo durch sein Leben und in seiner Freizeit über den Nürburgring. Doch dann droht der Burn-out, und er zieht die Bremse – direkt im doppelten Sinn. Natürlich wird in diesem Buch viel über Rennfahrerei und Autos erzählt, immer interessant, nie zu ausschweifend, aber der Kern ist ein anderer. In seiner Kur, denn als Therapie möchte er die “Anwendungen” nicht bezeichnen, ist das schreiben dieses Buches ein Teil der Aufarbeitung seiner Lebensumstände. Dieses Buch soll ihn auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, nach Zufriedenheit und Erfüllung unterstützen. Er soll sein Leben entschleunigen. Nach und nach macht er sehr erstaunliche Erfahrungen, die er nicht für möglich gehalten hätte. Diese Erkenntnisse teilt er mit dem Leser, lässt ihn klarer sehen und verstehen. Doch das Buch regt auch den Leser selbst dazu an das eigene Leben zu beleuchten und kritisch unter die Lupe zu nehmen. Die zentralen Fragen sind „Was tut mir wirklich gut?“, “Was ist mir wichtig?” und „Was will, kann und sollte ich ändern?“. Der Autor nimmt eine persönliche Neubewertung seines Lebens vor und wird von den Erkenntnissen immer wieder überrascht. Dem einen oder anderen Leser wird es vermutlich ähnlich gehen. Vielleicht hat mir diese autobiographische Betrachtung auch deswegen so gut gefallen, weil ich ansatzweise weiß wie sich der Autor fühlt. Auch ich war schon an einem ähnlichen Punkt meines Lebens. Das Ende des Buches ist offen, was nicht verwundert, denn das Leben geht weiter. Ich fände es spannend zu erfahren, was noch alles im Leben von Joachim Seidel passiert. Unterhaltsam und nachdenklich, sehr lesenswert.

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  • Der Traum eines Rennfahrers

    Wer nie nachts durch die Kirmes flog
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. July 2014 um 08:11

    Joachim Steidel ist nicht etwa ein aufstrebender Jüngling, der die Rennstrecken der Welt erobern will, er ist bereits ein gestandener Mann, als er mit den Rennen anfängt. Er ist promovierter Arzt, der sich in seiner Freizeit ins Auto setzt und Rennen fährt - auf dem Nürburgring. Begonnen hat alles 1998 und lässt ihn seitdem nicht mehr los. Er ist infiziert, vom Rennfahrervirus. 2012 zieht sein Körper die Bremse, die Burn-Out Bremse. Im Zusammenhang mit dieser Diagnose beginnt er mit dem Buch und lässt den Leser an seinem Leben und Gedanken zur Rennfahrerei teilhaben. Er stellt sich Fragen. Eine davon ist, ob er nicht mit dem Geld, das er in dieses Hobby steckt, nicht etwas hätte machen können, was nachhaltiger ist. Es ist definitiv ein ausgesprochen teures Hobby. Im Buch erfährt man unter anderem auch, welche Autos er gefahren ist. Für Autokenner sicher interessant, für mich waren es nur Namen wie Porsche, BMW, Honda, die man halt so kennt. Er lässt den Leser auch am gemeinschaftlichen Zusammenhalt der Rennfahrer teilhaben. Viele verlor er aus den Augen, mit anderen ist er noch heute enge befreundet. Besonders schmerzen sicher die Verluste, die er an Freunden erleiden musste, die bei Rennen tödlich verunglückten. Joachim Steidel erzählt von seinen Anfängen, seinen Sponsoren, seinen Freunden, aber auch von seiner Faszination, die die Rennen mit sich bringen. Er fährt selbst 24h-Rennen und schreibt dazu ein paar Gedanken: "In den Nächten am Nürburgring, wenn ich einsam in meinem Wagen Runde für Runde die Nacht durchpflüge, bin ich Teil von etwas Geheimnisvollen, denn die Nacht scheint beseelt. Mächtige Baumgruppen stehen wie längst vergessene Götter vor dem dunklen Himmel und weisen mir den Weg." (Seite 59/60)Die Rennfahrerei hat seine guten und auch negativen Seiten. An diesen lässt der Autor Joachim Steidel den Leser teilhaben. Er schafft alle, denn seine Frau steht an seiner Seite, offiziell. Inoffiziell hätte sie schon gern, dass er kürzer tritt und auch zur Ruhe kommt. Obwohl das Thema Rennfahrerei mich eher kalt lässt, konnte ich mich der Faszination des Buches nicht entziehen. Ehrlich und offen erzählt Joachim Steidel über seine Zeit als Rennfahrer, seine Erfolge und Misserfolge. Um Spaß am Rennen zu haben und diesem Hobby zu erliegen, muss man nicht Michael Schuhmacher heißen und das zeigt er eindeutig mit diesem Buch.

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