Joachim Widmann Schmitts Hölle - Verrat.

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Inhaltsangabe zu „Schmitts Hölle - Verrat.“ von Joachim Widmann

Sibel Schmitt vom Berliner Landeskriminalamt gerät an einen Fall, der sie jede Grenze überschreiten lässt. Die Boulevardpresse nennt sie „Berlins taffste Polizistin“. Seit dem Verschwinden ihrer Tochter ist sie mehr verzweifelte Mutter als kriminalistischer Profi. Die erfolgreiche Ermittlerin mit den türkischen Wurzeln gilt als unberechenbare Einzelgängerin, stets kurz vor dem Rausschmiss. Und sie hat eine weiche Stelle: Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Jetzt muss eine Zeugin um ihr Leben fürchten, nachdem angeblich Islamisten ihre Tochter und ihren Mann, einen hochrangigen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, getötet haben. Schmitt sieht sich einem kriminellen Beziehungsgeflecht aus korrupten Polizisten, Gangstern, Rechtsextremisten, Terroristen, Geheimdiensten und höchsten Regierungskreisen gegenüber, die selbst vor Massenmord nicht zurückschrecken. Sie kann den eigenen Leuten nicht vertrauen. Wird Schmitt sich sogar mit den Dämonen ihrer Jugend auseinandersetzen müssen, um sich dieser Verschwörung zu stellen? Der Autor: Joachim Widmann ist ein Berliner Medienmanager und Journalist. Er war unter anderem Chefredakteur einer Nachrichtenagentur und einer Regionalzeitung und ist heute Mitinhaber und Leiter zweier Journalistenschulen. „Schmitts Hölle – Verrat“ ist sein erster Roman.

Spannend, wenngleich durchschaubar. Wenn man aufpasst.

— WolfgangHaupt
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  • Schmitt kaut Bienen

    Schmitts Hölle - Verrat.

    WolfgangHaupt

    Schmitt Sibel, junge Kommissarin, LKA, harte Sau, Deutsch-Türkin, rotlichterprobt. Kaut Bienen, wenn sie Honig will. Drückt bei den Liegestütz die Erde nach unten. Schmitt ist hart, verroht, benutzt selten den Vornamen. Steht ihr auch nicht. Eine Lebensgeschichte, die gut wirkt. Gute Protagonistin. Generell war ich sehr positiv überrascht. Interessante Leseprobe, cooler Stil, der gut zum Milieu passt. Kurze Sätze, viel zwischen den Zeilen, Dialoge, die sich gut einprägen. Ohne lahme Sätze, Kaffekränzchensprache, knapp am Leben. Das Buch hat mich sofort hineingezogen, das kann es nämlich, wenn man sich darauf einlässt. Der Plot ist nicht komplex, man ahnt relativ schnell, worum es sich dreht, Richtung Tatort. Guter Tatort. Ab der Hälfte etwa wird es voraussehbar. Hat mich nicht groß gestört, es lebt von der Schnelligkeit, dem Stil, der Stimmung, die mir sehr gut gefallen hat. Warum? Weil es anders ist. Hier wurde alles Unnötige gekürzt, damit ein tighter Text entsteht. Gelungen. Harte Sprache, gute Charaktere, ein paar Twists und Turns, die mich überrascht, aber nicht von den Socken gehaut haben. Allerdings habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn ich weiterlesen konnte. Leseempfehlung: Für Leute, die es anders wollen. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und kann. 4,5 Sterne, 2,99 Oiros. Preis-Leistung stimmt absolut. Btw.: Top Szene mit dem Tacker. Heb nie ab vom Acker ohne deinen ...

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    Tamaru

    11. May 2016 um 11:13
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