Joachim Widmann Schmitts Hölle - Verrat.

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Inhaltsangabe zu „Schmitts Hölle - Verrat.“ von Joachim Widmann

Sibel Schmitt vom Berliner Landeskriminalamt gerät an einen Fall, der sie jede Grenze überschreiten lässt. Die Boulevardpresse nennt sie „Berlins taffste Polizistin“. Seit dem Verschwinden ihrer Tochter ist sie mehr verzweifelte Mutter als kriminalistischer Profi. Die erfolgreiche Ermittlerin mit den türkischen Wurzeln gilt als unberechenbare Einzelgängerin, stets kurz vor dem Rausschmiss. Und sie hat eine weiche Stelle: Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Jetzt muss eine Zeugin um ihr Leben fürchten, nachdem angeblich Islamisten ihre Tochter und ihren Mann, einen hochrangigen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, getötet haben. Schmitt sieht sich einem kriminellen Beziehungsgeflecht aus korrupten Polizisten, Gangstern, Rechtsextremisten, Terroristen, Geheimdiensten und höchsten Regierungskreisen gegenüber, die selbst vor Massenmord nicht zurückschrecken. Sie kann den eigenen Leuten nicht vertrauen. Wird Schmitt sich sogar mit den Dämonen ihrer Jugend auseinandersetzen müssen, um sich dieser Verschwörung zu stellen? Der Autor: Joachim Widmann ist ein Berliner Medienmanager und Journalist. Er war unter anderem Chefredakteur einer Nachrichtenagentur und einer Regionalzeitung und ist heute Mitinhaber und Leiter zweier Journalistenschulen. „Schmitts Hölle – Verrat“ ist sein erster Roman.

Spannend, wenngleich durchschaubar. Wenn man aufpasst.

— WolfgangHaupt
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    Schmitts Hölle - Verrat.

    CynthiavonKatz

    19. February 2018 um 14:38

    Schmitts Hölle – Verrat von Joachim WidmannSibel Schmitt, Berlins taffste Polizistin, hat diesen Titel nicht ohne Grund von der Boulevardpresse verliehen bekommen. Die hochbegabte Top Ermittlerin kann einiges einstecken und noch mehr austeilen. Im Eiltempo kommt der Plot in Fahrt und jagt den Leser von Seite zu Seite. Die Geschichte spielt in der Gegenwart in Berlin.Diesen Autor sollte man sich merken. Ein relevanter Plot mit bildhaften Figuren wird absolut gekonnt in Szene gesetzt. Joachim Widmann beherrscht die Gesetzte der Dramaturgie und hält den Leser kontinuierlich fest. Das Cover hat mir persönlich nicht so gut gefallen, weil es dazu neigt, übersehen zu werden, das wird dem hochkarätigen Inhalt nicht gerecht.Das Buch ist sehr gut lektoriert, es sind sehr wenige Schreibfehler enthalten (unter Standard). Die Konsistenz könnte an wenigen Stellen nachgebessert werden, was aber nur bei sezierendem Lesen auffällt.Schon der Beginn des Buches ist insofern meisterhaft, als dass man sofort hineingezogen wird. Es wird zu keiner Sekunde erklärender Datenmüll verbreitet, wie leider häufig in manch anderem Buch. Joachim Widmann zeigt sofort seine große Stärke der szenischen Darstellung. Nötige Details werden absolut gekonnt zu gegebener Zeit eingebettet. Die sofort präsente Spannung bleibt bis zur letzten Seite bestehen, was ich in der Form selten sehe.Der Autor erzählt im Präsens, was mir nicht so gut gefällt und an einigen Stellen das rasende Tempo des Leseflusses bremste. Das ist aber reine Geschmackssache, ich mag halt lieber die Vergangenheitsform. Nach dem wirklich rasenden Anfang habe ich mich gefragt, wann die übliche Pause eintritt. Keine Spur davon bei Joachim Widmann. Bei ca. 25%, wo andere Autoren gemächlicher werden und Luft holen, legt Widmann nochmals an Tempo zu. Der Schreibstil wird da für mich noch einmal besser.Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte Zuneigung oder Abneigung spüren, sah Figuren vor mir. Die Protagonistin Sibel Schmitt ist für meinen Geschmack zum Ende hin etwas überzeichnet gewesen, aber das ist besser, als ein blasser Charakter.Die Anzahl der Charaktere war angenehm überschaubar, die Handlungsstränge passend verwoben.Die Idee des Buches wurde hervorragend umgesetzt, am Ende konnte ich mich auch mit der Gegenwartsform anfreunden. Die Geschichte entspricht den Erwartungen an einen Thriller einschließlich moralischer Überlegungen. Die Details wurden gründlich recherchiert. Einige Dialoge unter Schwerstkriminellen sind einen Hauch unrealistisch, aber das fällt auch nur einem „Sezierer“ auf. Der rote Faden war zu jeder Zeit erkennbar, die Handlung war überzeugend und nachvollziehbar.Das Ende ist ein Paukenschlag wie das ganze Buch und macht auf die Fortsetzung neugierig.Das Genre war passend. Das Buch klingt lange nach.

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  • Schmitt kaut Bienen

    Schmitts Hölle - Verrat.

    WolfgangHaupt

    Schmitt Sibel, junge Kommissarin, LKA, harte Sau, Deutsch-Türkin, rotlichterprobt. Kaut Bienen, wenn sie Honig will. Drückt bei den Liegestütz die Erde nach unten. Schmitt ist hart, verroht, benutzt selten den Vornamen. Steht ihr auch nicht. Eine Lebensgeschichte, die gut wirkt. Gute Protagonistin. Generell war ich sehr positiv überrascht. Interessante Leseprobe, cooler Stil, der gut zum Milieu passt. Kurze Sätze, viel zwischen den Zeilen, Dialoge, die sich gut einprägen. Ohne lahme Sätze, Kaffekränzchensprache, knapp am Leben. Das Buch hat mich sofort hineingezogen, das kann es nämlich, wenn man sich darauf einlässt. Der Plot ist nicht komplex, man ahnt relativ schnell, worum es sich dreht, Richtung Tatort. Guter Tatort. Ab der Hälfte etwa wird es voraussehbar. Hat mich nicht groß gestört, es lebt von der Schnelligkeit, dem Stil, der Stimmung, die mir sehr gut gefallen hat. Warum? Weil es anders ist. Hier wurde alles Unnötige gekürzt, damit ein tighter Text entsteht. Gelungen. Harte Sprache, gute Charaktere, ein paar Twists und Turns, die mich überrascht, aber nicht von den Socken gehaut haben. Allerdings habe ich mich jedes Mal gefreut, wenn ich weiterlesen konnte. Leseempfehlung: Für Leute, die es anders wollen. Ein Buch, auf das man sich einlassen muss und kann. 4,5 Sterne, 2,99 Oiros. Preis-Leistung stimmt absolut. Btw.: Top Szene mit dem Tacker. Heb nie ab vom Acker ohne deinen ...

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    Tamaru

    11. May 2016 um 11:13
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