Joachim Wohlgemuth

 3.3 Sterne bei 16 Bewertungen

Alle Bücher von Joachim Wohlgemuth

Egon und das achte Weltwunder

Egon und das achte Weltwunder

 (10)
Erschienen am 30.04.2013
Das Puppenheim in Pinnow

Das Puppenheim in Pinnow

 (1)
Erschienen am 01.01.1983
DIE Krimi - Brandzone

DIE Krimi - Brandzone

 (1)
Erschienen am 01.08.2012
Der Vater bin ich.,

Der Vater bin ich.,

 (1)
Erschienen am 01.01.1977
Der Vater bin ich

Der Vater bin ich

 (0)
Erschienen am 01.01.1977
DAS PUPPENHEIM VON PINNOW

DAS PUPPENHEIM VON PINNOW

 (2)
Erschienen am 01.01.1985
Auf halbem Weg zum Glück

Auf halbem Weg zum Glück

 (0)
Erschienen am 01.07.1999

Neue Rezensionen zu Joachim Wohlgemuth

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Stephanuss avatar

Rezension zu "DIE Krimi - Brandzone" von Joachim Wohlgemuth

Eindimensionaler, wenig spannender Krimi
Stephanusvor 3 Jahren

In einem kleinen Weiler in Ostdeutschland, Anfang der 1990er Jahre, kommt es zu einem Brand in einer Scheune, die als Atellier und Wohnung genutzt wurde. Als sich bei den Brandermittlungen eine Leiche findet denkt die Polizei zunächst, dass die Leiche der Bewohner, ein Künstler und Politiker der Grünen ist. Als dieser dann jedoch Lebendig auftaucht beginnt das Rätselraten zwischen einem Geflecht aus reichem Investor aus Übersee, Bürgermeister der sich selbst mit Grundstücksgeschäften bereichert, einem Künstler und Politiker, der auch an diesem Geldsegen beteiligt ist und einem Nachbarn, der nach der Schließung der LPG nicht mehr gebraucht wird und mit Mitte 50 kein Job mehr findet und keine Perspektive im Leben mehr hat.

Der Krimi wurde in der aktuellen Ausgabe neu aufgelegt und zeigt leider viele Schwächen. Eindimensionale Handlung ohne große Spannung und mit sehr offenem Ende, das sehr viele Fragen unbeantwortet lässt. Die Sprache ist in Ordnung, aber die Figuren werden nur sehr oberflächlich herausgearbeitet und bleiben schemenhaft.

Insgesamt hat mir das Buch leider nicht gefallen.

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janett_marposnels avatar

Rezension zu "Egon und das achte Weltwunder" von Joachim Wohlgemuth

Eine sozialistische Sommerliebe aus dem Jahr 1961)
janett_marposnelvor 5 Jahren

Egon Brümmer, 4. Kamm im Borkenheider Musical-Club lernt auf einer Abifeier, in die er sich illegal einschleust, das achte Weltwunder namens Christine kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Als Hilfsarbeiter und Ex-Knastologe ist Egon nicht gerade der richtige Umgang für die hübsche Arzttochter und Musterschülerin, aber Egon ist fest entschlossen seinem trinkfesten Krawallleben endgültig den Rücken zu kehren. Das Problem ist nur, dass sein bester Kumpel Paul und Anführer des Borkenheider Musical-Clubs nichts von den Verpissplänen hält und dass man mit Verrätern generell nicht zimperlich umgeht. Also fährt Egon zusammen mit Christine für sechs Wochen in die Wiese - ein großes Gebiet, was von vielen freiwilligen Jugendfreunden für die junge DDR urbar gemacht werden soll. Egon ist so motiviert, dass er kurzerhand zum Brigadier ernannt wird und sich sogar zu einem Beschluss hinreißen lässt, der besagt, dass sich die Jungs von den Mädels nicht den Kopf verdrehen lassen dürfen, denn in der Wiese geht es darum, ranzuklotzen und beim sozialistischen Aufbau mitzuhelfen und nicht irgendwelchen Röcken hinterher zu gaffen. Aber was wird nun aus Christine? Daran hat er in seinem Eifer gar nicht gedacht. Viele Probleme, die da umgangen, bewältigt und bereinigt werden müssen, was natürlich für Turbulenzen in der gesamten sozialistischen Gesellschaft sorgt – vom FDJ-Funktionär bis zur Kreisparteileitung.

Ich hatte dieses Buch als wunderschönes Sommerbuch mit einer Liebesgeschichte in Erinnerung. Aus diesem Grund wollte ich es jetzt als Erwachsene noch einmal lesen und komme zu dem Schluss: Nette Geschichte, aber zu viel Sozialismus drum herum und ich staunte darüber, dass mir dieser sozialistische Klimbim als Kind überhaupt nicht aufgefallen ist. Ich habe dieses erfolgreiche Buch wie viele andere geliebt. Heute, mehr als 30 Jahre danach, glaube ich, Joachim Wohlgemuth hat damals einen Parteiauftrag bekommen, eine kommunistische Sommergeschichte für die allseitig sozialistisch entwickelten Persönlichkeiten zu schreiben und das ist ihm auf jeden Fall hervorragend gelungen. Dieser Plan wurde zu hundert Prozent erfüllt und das Resultat kann sich sehen lassen: Eine nostalgische niedliche Sommergeschichte. 

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Rezension zu "Egon und das achte Weltwunder" von Joachim Wohlgemuth

Eine sozialistische Sommerliebe aus dem Jahr 1961
janett_marposnelvor 5 Jahren

Egon Brümmer, 4. Kamm im Borkenheider Musical-Club lernt auf einer Abifeier, in die er sich illegal einschleust, das achte Weltwunder namens Christine kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Als Hilfsarbeiter und Ex-Knastologe ist Egon nicht gerade der richtige Umgang für die hübsche Arzttochter und Musterschülerin, aber Egon ist fest entschlossen seinem trinkfesten Krawallleben endgültig den Rücken zu kehren. Das Problem ist nur, dass sein bester Kumpel Paul und Anführer des Borkenheider Musical-Clubs nichts von den Verpissplänen hält und dass man mit Verrätern generell nicht zimperlich umgeht. Also fährt Egon zusammen mit Christine für sechs Wochen in die Wiese - ein großes Gebiet, was von vielen freiwilligen Jugendfreunden für die junge DDR urbar gemacht werden soll. Egon ist so motiviert, dass er kurzerhand zum Brigadier ernannt wird und sich sogar zu einem Beschluss hinreißen lässt, der besagt, dass sich die Jungs von den Mädels nicht den Kopf verdrehen lassen dürfen, denn in der Wiese geht es darum, ranzuklotzen und beim sozialistischen Aufbau mitzuhelfen und nicht irgendwelchen Röcken hinterher zu gaffen. Aber was wird nun aus Christine? Daran hat er in seinem Eifer gar nicht gedacht. Viele Probleme, die da umgangen, bewältigt und bereinigt werden müssen, was natürlich für Turbulenzen in der gesamten sozialistischen Gesellschaft sorgt – vom FDJ-Funktionär bis zur Kreisparteileitung.

Ich hatte dieses Buch als wunderschönes Sommerbuch mit einer Liebesgeschichte in Erinnerung. Aus diesem Grund wollte ich es jetzt als Erwachsene noch einmal lesen und komme zu dem Schluss: Nette Geschichte, aber zu viel Sozialismus drum herum und ich staunte darüber, dass mir dieser sozialistische Klimbim als Kind überhaupt nicht aufgefallen ist. Ich habe dieses erfolgreiche Buch wie viele andere geliebt. Heute, mehr als 30 Jahre danach, glaube ich, Joachim Wohlgemuth hat damals einen Parteiauftrag bekommen, eine kommunistische Sommergeschichte für die allseitig sozialistisch entwickelten Persönlichkeiten zu schreiben und das ist ihm auf jeden Fall hervorragend gelungen. Dieser Plan wurde zu hundert Prozent erfüllt und das Resultat kann sich sehen lassen: Eine nostalgische niedliche Sommergeschichte. 

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