Joachim Wohlgemuth Egon und das achte Weltwunder

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Inhaltsangabe zu „Egon und das achte Weltwunder“ von Joachim Wohlgemuth

Er unterhielt Hunderttausende und Generationen - "Egon und das achte Weltwunder", der Jugendroman von Joachim Wohlgemuth. Im Jahr 1962 das erste Mal erschienen, bereits zwei Jahre später von der DEFA mit Gunther Schoss verfilmt, ging das Kult-Buch über eine halbe Million Mal über die Ladentische. Bis 1989 hatte das satirisch-kritische Jugendbuch über "Knacki" Egon, die Einser-Abiturientin Christine, Amor und das pure Chaos einen festen Platz in den Buchhandlungen, Bibliotheken und Wohnzimmerregalen. Nun ist es zurück und beweist, nichts an Charme, Spannung und Humor eingebüßt zu haben. Kein Wunder, thematisiert es eines der zeitlosesten Themen der Menschheit - die Liebe.

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  • Eine sozialistische Sommerliebe aus dem Jahr 1961)

    Egon und das achte Weltwunder

    janett_marposnel

    14. July 2013 um 21:35

    Egon Brümmer, 4. Kamm im Borkenheider Musical-Club lernt auf einer Abifeier, in die er sich illegal einschleust, das achte Weltwunder namens Christine kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Als Hilfsarbeiter und Ex-Knastologe ist Egon nicht gerade der richtige Umgang für die hübsche Arzttochter und Musterschülerin, aber Egon ist fest entschlossen seinem trinkfesten Krawallleben endgültig den Rücken zu kehren. Das Problem ist nur, dass sein bester Kumpel Paul und Anführer des Borkenheider Musical-Clubs nichts von den Verpissplänen hält und dass man mit Verrätern generell nicht zimperlich umgeht. Also fährt Egon zusammen mit Christine für sechs Wochen in die Wiese - ein großes Gebiet, was von vielen freiwilligen Jugendfreunden für die junge DDR urbar gemacht werden soll. Egon ist so motiviert, dass er kurzerhand zum Brigadier ernannt wird und sich sogar zu einem Beschluss hinreißen lässt, der besagt, dass sich die Jungs von den Mädels nicht den Kopf verdrehen lassen dürfen, denn in der Wiese geht es darum, ranzuklotzen und beim sozialistischen Aufbau mitzuhelfen und nicht irgendwelchen Röcken hinterher zu gaffen. Aber was wird nun aus Christine? Daran hat er in seinem Eifer gar nicht gedacht. Viele Probleme, die da umgangen, bewältigt und bereinigt werden müssen, was natürlich für Turbulenzen in der gesamten sozialistischen Gesellschaft sorgt – vom FDJ-Funktionär bis zur Kreisparteileitung. Ich hatte dieses Buch als wunderschönes Sommerbuch mit einer Liebesgeschichte in Erinnerung. Aus diesem Grund wollte ich es jetzt als Erwachsene noch einmal lesen und komme zu dem Schluss: Nette Geschichte, aber zu viel Sozialismus drum herum und ich staunte darüber, dass mir dieser sozialistische Klimbim als Kind überhaupt nicht aufgefallen ist. Ich habe dieses erfolgreiche Buch wie viele andere geliebt. Heute, mehr als 30 Jahre danach, glaube ich, Joachim Wohlgemuth hat damals einen Parteiauftrag bekommen, eine kommunistische Sommergeschichte für die allseitig sozialistisch entwickelten Persönlichkeiten zu schreiben und das ist ihm auf jeden Fall hervorragend gelungen. Dieser Plan wurde zu hundert Prozent erfüllt und das Resultat kann sich sehen lassen: Eine nostalgische niedliche Sommergeschichte. 

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  • Eine sozialistische Sommerliebe aus dem Jahr 1961

    Egon und das achte Weltwunder

    janett_marposnel

    14. July 2013 um 21:26

    Egon Brümmer, 4. Kamm im Borkenheider Musical-Club lernt auf einer Abifeier, in die er sich illegal einschleust, das achte Weltwunder namens Christine kennen und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Als Hilfsarbeiter und Ex-Knastologe ist Egon nicht gerade der richtige Umgang für die hübsche Arzttochter und Musterschülerin, aber Egon ist fest entschlossen seinem trinkfesten Krawallleben endgültig den Rücken zu kehren. Das Problem ist nur, dass sein bester Kumpel Paul und Anführer des Borkenheider Musical-Clubs nichts von den Verpissplänen hält und dass man mit Verrätern generell nicht zimperlich umgeht. Also fährt Egon zusammen mit Christine für sechs Wochen in die Wiese - ein großes Gebiet, was von vielen freiwilligen Jugendfreunden für die junge DDR urbar gemacht werden soll. Egon ist so motiviert, dass er kurzerhand zum Brigadier ernannt wird und sich sogar zu einem Beschluss hinreißen lässt, der besagt, dass sich die Jungs von den Mädels nicht den Kopf verdrehen lassen dürfen, denn in der Wiese geht es darum, ranzuklotzen und beim sozialistischen Aufbau mitzuhelfen und nicht irgendwelchen Röcken hinterher zu gaffen. Aber was wird nun aus Christine? Daran hat er in seinem Eifer gar nicht gedacht. Viele Probleme, die da umgangen, bewältigt und bereinigt werden müssen, was natürlich für Turbulenzen in der gesamten sozialistischen Gesellschaft sorgt – vom FDJ-Funktionär bis zur Kreisparteileitung. Ich hatte dieses Buch als wunderschönes Sommerbuch mit einer Liebesgeschichte in Erinnerung. Aus diesem Grund wollte ich es jetzt als Erwachsene noch einmal lesen und komme zu dem Schluss: Nette Geschichte, aber zu viel Sozialismus drum herum und ich staunte darüber, dass mir dieser sozialistische Klimbim als Kind überhaupt nicht aufgefallen ist. Ich habe dieses erfolgreiche Buch wie viele andere geliebt. Heute, mehr als 30 Jahre danach, glaube ich, Joachim Wohlgemuth hat damals einen Parteiauftrag bekommen, eine kommunistische Sommergeschichte für die allseitig sozialistisch entwickelten Persönlichkeiten zu schreiben und das ist ihm auf jeden Fall hervorragend gelungen. Dieser Plan wurde zu hundert Prozent erfüllt und das Resultat kann sich sehen lassen: Eine nostalgische niedliche Sommergeschichte. 

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