Joachim Zelter Schule der Arbeitslosen

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Inhaltsangabe zu „Schule der Arbeitslosen“ von Joachim Zelter

Deutschland, irgendwo, in naher Zukunft: Beklommen steigt eine Gruppe Reisender in einen bereitgestellten Bus und fährt einer neuartigen, überaus angepriesenen Fortbildung für Arbeitslose entgegen, fährt ins Trainingslager »Sphericon«. Der Bus trägt das Logo der Bundesagentur und den Slogan »Deutschland bewegt sich«. Geduckt sitzen die Trainees am Computer und feilen an ihren Lebensläufen. Sie nächtigen in provisorisch hergerichteten Schlafsälen. Ihr Essen erhalten sie aus Automaten, in Menge und Qualität gestaffelt nach den Leistungen der Vorwoche. Und dann gibt es noch einen Fitnessraum und auch einen »Samstagabend« und für die ganz Kontaktfreudigen noch die Weekend Suite – sowie die Stelle eines »Sphericon«-Trainers, um die sich die Teilnehmer bewerben sollen. Mit allen Mitteln.

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  • Rezension zu "Schule der Arbeitslosen" von Joachim Zelter

    Schule der Arbeitslosen

    Neo

    02. January 2008 um 22:29

    Kühlschrankliteratur. Frost. Dunkler Nachtschatten sind Assoziationen beim Lesen gewesen. Eine Metopie in das Jahr 2016 verlegt. Schon auf den ersten Seiten winken Huxley and Orwell, sie winken aber eher ab, abgestanden. Eines der Weihnachtsgeschenke, das man nicht mehr lesen wird. Die Schule der Arbeitslosen ist ... Nein, den Inhalt kann jeder im Netz schnell selbst zusammen lesen. Was mir nicht gefallen hat, sind die Versatzstücke von Sprache, Slogans und Worthülsen. Mir ist schon klar, das dies Absicht des Autors ist, er kann ja auch ganz anders schreiben. Aber trotzdem, mich hat es abgeschreckt, keine Figur im Roman auch nur annähernd als echt zu empfinden, fast alle reagieren wie Automaten. Nur der Rebellin erlaubt der Autor einen Hauch von Biographie. Gegenüber den Dauerphrasen fehlt es einfach an Gegenwelten im Buch. Man möchte sich ja auch mal beim Lesen erholen :-)

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