Joakim Zander Der Bruder

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Inhaltsangabe zu „Der Bruder“ von Joakim Zander

In der Fortsetzung zu "Der Schwimmer" ist wieder Hochspannung garantiert. Eine junge Schwedin, die in New York lebt, wird in die Angelegenheiten Ihres Bruders verwickelt, der für den IS kämpft. Und ein Kollege von Clara Waldéen wird vor einen fahren Zug gestoßen, kurz nachdem Claras Computer gestohlen wurde. Die Spuren führen nach Schweden. In einem schwülheißen August kreuzen sich dort die Wege der beiden Frauen …

Schwieriges Thema - und für mich zu wenig Klara Waldéen. Schade!

— MissStrawberry

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  • Wenn man von der furchtbaren Übersetzung der Waffentypen absieht, ein sehr gelungenes Buch

    Der Bruder

    Jetztkochtsie

    11. September 2016 um 08:43

    Ich habe vor einiger Zeit bereits Joakim Zanders Buch "Der Schwimmer" als Hörbuch gehört, daher hab ich mich sehr gefreut, dass ich vom Audiobuchverlag auch sein nächstes Buch als Hörbuch erhalten habe."Der Bruder" hat zwar hier und dort Berührungspunkte und bedient sich einiger Figuren aus "Der Schwimmer" ich würde es aber eher nicht so richtig als zweiten Teil bezeichnen, sondern behaupten, dass man beide Bücher auch unabhängig von einander lesen kann, ohne Informationsverlust zu haben. Schöner ist es aber natürlich, wenn man altbekannte Figuren wieder erkennt.Joakim Zander schafft es auch hier wieder sehr lebendige Figuren zu erschaffen und auch wenn ich nicht immer, der Meinung war, dass die Figuren klug handelten, waren ihre Beweggründe doch zu verstehen und nachvollziehbar erklärt.Interessant fand ich hier vorallem die Entwicklungen der radikalisierten Jugendlichen in den Vororten und auch die Strippenzieher im Hintergrund, bei der Auflösung macht es sich Herr Zander aus meiner Sicht ein wenig zu leicht und schiebt die Schuld in eine Richtung, die zwar in dieser Geschichte durchaus treffend und richtig ist, die aber sicher nicht als Standarderklärung für jegliche Radikalisierung herhalten dürfte. Das fand ich etwas schade und dafür, dass er sonst sehr schattiert und vielschichtig erzählt, wird es hier dann ein wenig eindimensional und simple. Damit kann ich aber durchaus leben und es verdirbt mir nicht das Buch, denn das ist durchaus unterhaltsam, rasant und schnell erzählt und zieht Dank mehrerer Erzählstränge den Zuhörer rasch in einen Sog.Ein wenig Schade fand ich allerdings auch hier, dass die Übersetzung unwahrscheinlich schlecht war. Immer dann wenn es um Waffen geht, hatte der oder die Übersetzer (leider war es mir trotz intensiver Recherche nicht möglich herauszufinden, wer das verbrochen hat) eine fast schon naive Ahnungslosigkeit. Wenn Yasmin mal eben das Maschinengewehr durch die Stadt schleppt, wenn eigentlich vermutlich von einer Maschinenpistole oder etwas handlicherem die Rede ist, dann zerstört das beim sachkundigen Leser leider komplett das Bild im Kopf. Das hatte mich bereits bei "Der Schwimmer" gestört, hier wurde es leider wirklich sehr störend und lästig. Ich verstehe nicht, was so schwer daran ist, da dann mal kurz wen drüber lesen zu lassen, der immerhin eine vage Ahnung hat, wie man welche Waffen bezeichnet und dem die Absurdität eines mal eben so unterm Mantel mitgeführten Maschinengewehrs auffällt. Ein wenig schade fand ich auch die etwas eindimensionale Darstellung der handelnden Geheimdienstler / Polizisten, das war mir etwas zu verkürzt dargestellt, liegt aber vermutlich hier an der gekürzten Hörbuchfassung.Wer sich an solchen Feinheiten nicht stört und einen gut gemachten und konstruierten Krimi/Thriller lesen oder hören will, der wird hier gut unterhalten.Dirk Petrick und Ulirke Hübschmann liefern hier eine sehr gute Leseleistung ab und hauchen den Figuren Leben ein ohne zu theatralisch zu erzählen sondern bestechen durch eine nüchterne Sachlichkeit, das hat mir sehr gut gefallen.

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  • Brandaktuelle Thematik

    Der Bruder

    MissStrawberry

    09. September 2016 um 14:22

    Yasmine Ajam hat sich von ihrem alten Leben gelöst, doch dann holt sie die Vergangenheit doch ein: ihr Bruder gilt als tot und das kann sie einfach nicht glauben. Sie macht sich auf die Suche und begegnet in Stockholm Klara Waldéen, die für eine Menschenrechtsorganisation forscht und deren Laptop auf seltsame Weise gestohlen wird und wieder auftaucht. Beide wollen gemeinsam den Rätseln auf den Grund gehen und geraten in große Gefahr.Nachdem mir „Der Schwimmer“ sehr zugesagt hatte, wollte ich natürlich auch den Nachfolger und damit Klara Waldéens zweiten Fall kennenlernen. Doch leider sind die Abschnitte mit Klara rar gesät und dann meist zäh und wenig fesselnd. Die Stimme von Dirk Petrick ist sehr angenehm, passt für meinen Geschmack aber weniger zu Fadis Part und den Geschehnissen in diesen Abschnitten. Ulrike Hübschmann höre ich sehr gern, dennoch tat ich mich hier in der Story mit ihr schwer.Der Plot ist brandheiß: Radikalisierung, Anschläge, Migration, Geheimdienste, Korruption. Das Leben von Migranten wird anschaulich dargestellt, wie sie versuchen, eine neue Heimat zu finden und wirklich dazuzugehören, und wie sie dabei scheitern. Welche Folgen das haben kann und wo die Probleme liegen, führt Zander deutlich vor Augen, dennoch bin ich der Meinung, dass er einige Dinge zu einfach abstempelt, Klischees verstärkt und zu schnell Schuld zuweist. Ganz so einfach ist es in meinen Augen nicht.Das Problem beim Hören ist, dass die drei einzelnen Stränge zeitlich auf verschiedenen Ebenen angesiedelt sind und erst am Ende zusammenkommen. Das strengt beim Hören sehr an, man muss gedanklich immer wieder hin und her springen. Alles in allem macht am Ende alles zwar Sinn, aber der Weg dahin ist sehr beschwerlich. Für mich ist dies deshalb leider nur ein drei-Sterne-Hörbuch.

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