Joan Aiken Der Schmuck der Lady Catherine

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Inhaltsangabe zu „Der Schmuck der Lady Catherine“ von Joan Aiken

Auf Rosings Park lief immer alles so, wie es sich gehörte, und vor allem so, wie Lady Catherine es wollte. Doch plötzlich bringen ein Kutschenunfall und unerwarteter Besuch den gewohnten Lauf der Dinge durcheinander und die Gefühle aller Beteiligten in Aufruhr...

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  • Nicht ihr bester Folgeroman

    Der Schmuck der Lady Catherine
    KaraBeta

    KaraBeta

    24. November 2013 um 09:35

    Auch in diesem Roman pickt sich Joan Aiken Nebendarsteller aus einem Roman Jane Austens und spinnt deren Geschichte weiter. Dieses Buch ist nicht so gelungen wie ihre anderen Folgeromane. Das liegt vielleicht daran, dass sie sich diesmal nicht auf eine Figur konzentriert. Dadurch zerfleddert die Handlung und bleibt, angesichts des beschränkten Volumens, oberflächlich. Joan Aiken konnte es besser, dennoch habe ich mich gefreut, alte Bekannte wiederzutreffen und das Buch hat mich gut genug unterhalten.

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  • Rezension zu "Der Schmuck der Lady Catherine" von Joan Aiken

    Der Schmuck der Lady Catherine
    R-E-R

    R-E-R

    27. January 2013 um 22:18

    Der Begriff “Spin-off” kommt eigentlich aus dem Bereich der Wirtschaft. Aber auch in den Medien verwendet man diesen Begriff, wenn beispielsweise im Fernsehen beliebte Nebenfiguren erfolgreicher Serien zu Helden einer neuen Serie werden. In der Literatur sind solche “Ableger” nicht ganz so üblich. Joan Aiken, die bereits verstorbene erfolgreiche britische Kinder- und Kriminalbuchautorin hat ganze fünf solcher Folgeromane in ihrem Oeuvre. Es sind Fortsetzungen einiger Romane von Jane Austen, mit denen sie ihrer Verehrung für diese Autorin Ausdruck verlieh. Welcher Liebhaber der Werke von Jane Austen hat nicht die Figuren ihres wohl berühmtesten Werkes “Stolz und Vorurteil” vor Augen. Wer erinnert sich nicht, an die herrschsüchtigen Bemerkungen, die die gestrenge Lady Catherine an Elizabeth Bennett oder an den unterwürfigen Mr. Collins richtet. Die Tante von Mr. Darcy spielt, gemeinsam mit ihrer Tochter Anne, die Hauptrolle in Joan Aikens Roman. Ihr Landsitz Rosings, in “Stolz und Vorurteil” nur einer der Nebenschauplätze, wird zur Bühne für das Geschehen. Ein Kutschenunfall aufgrund eines plötzlichen Wintereinbruchs lässt das Geschwisterpaar Delaval auf dem Landsitz der reichen Lady Catherine stranden. Die gestrenge Hausherrin ist zunächst nicht erfreut über diesen unerwünschten Zuwachs in ihrem Haus. Der gewinnende Charme von Ralph und Priscilla bleibt jedoch nicht ohne Wirkung und schon bald ist von einem Aufbruch der beiden nicht mehr die Rede. Nur Tochter Anne hat Vorbehalte gegen die Gäste. So mischt sich, nach ihrem Empfinden, der junge Mann zu sehr in die Angelegenheiten ihrer Mutter. Seine Absichten erscheinen edel, aber bald schon werden die fatalen Folgen der vermeintlich guten Ratschläge offen kundig und Lady Catherine muss nicht nur um ihren Besitz fürchten. Joan Aiken hat sich mit ihren Krimis und Psychothrillern einen Namen gemacht und das sie das Metier beherrscht, zeigt sich in diesem Roman. Sehr geschickt spinnt sie bekannte und neue Figuren in ein Netz von Handlungen, dessen harmloser Beginn sich furios wandelt und zwischen düsterem Geheimnis und geheimnisvollen Rätsel changiert. Aus Jane Austens Vorlage übernimmt sie neben Lady Catherine und deren Tochter Anne, die Bewohner des Pfarrhauses Mr. Collins und dessen Frau Charlotte, sowie deren Schwester Maria Lucas. Auch Oberst Fitzwilliam, der gute Freund von Mr. Darcy aus “Stolz und Vorurteil” ist mit von der Partie. Gerade die Handlung die Aiken um die “alten Bekannten” aus der Austen Vorlage strickt, waren für mich am interessantesten. Allerdings zeigen sich hier, wie ich finde, auch die größten Schwierigkeiten einer solchen Fortsetzung. Lady Catherine ist von Joan Aiken, meiner Meinung nach, perfekt getroffen. Auch Charlotte und Mr. Collins weisen eine vortreffliche Ähnlichkeit auf. Ganz anders die Figuren Maria Lucas, Anne und Oberst Fitzwilliam. Hier hatte ich das Gefühl, dass der Dramaturgie zuliebe eine Persönlichkeitswandlung vorgenommen wurde. Aus Maria (ängstlich, nichtssagend) und Anne (blass, krank, scheu, geistig schwach) werden urplötzlich autark denkende und handelnde selbstbewusste Frauen mit ausgeprägten charakterlichen Eigenschaften. Der vormals ehren- und liebenswerte Fitzwilliam dagegen, wird in einen gewissenlosen Opportunisten verwandelt. Ich fand diese “Verwandlungen” zwar nicht ganz stimmig, habe das Buch aber dennoch mit Vergnügen gelesen. Mir ging es mehr um, wie es im Klappentext so schön heißt: “Ein Wiedersehen mit alten Freunden”. Wer sich einmal mit dem Jane Austen Virus angesteckt hat, wird ihn ohnehin nicht mehr los. Ihre Helden, oder vor allem die Heldinnen, wachsen einem ans Herz und begleiten einen durchs Leben. Jane Austen zu lesen bedeutet für jeden etwas anderes. Aber jeder der Jane Austen in sein Leben aufnimmt, wird es dadurch bereichern. Die Folgeromane von Joan Aiken sind für mich daher so etwas wie Marketing für Jane Austen. Merchandising Produkte die man als Anhänger von ihr eben einfach haben muss.

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  • Rezension zu "Der Schmuck der Lady Catherine" von Joan Aiken

    Der Schmuck der Lady Catherine
    Duffy

    Duffy

    02. March 2011 um 16:43

    Lady Catherine, uneingeschränkte Herrscherin auf Rosings Park, wird in ihrem ganz normalen Alltag erheblich gestört. Ein Kutschunfall auf Ihrem Anwesen bringt unerwartete Gäste, ihr Bruder kommt ungebeten, ein Freier für ihre nicht gerade tolle Tochter ist im Begriff abzuspringen und und und. Das, was bei Joan Aiken eigentlich immer viel Spaß macht, die Verflechtungen in den Familien, kommt hier ein wenig gehetzt daher, ist zu auffällig bemüht und hat nicht den rechten inhaltlichen Fluß. Schade, denn Aikens Werke sind wirklich ziemlich nahe an Austen, hier jedoch handelt es sich um einen Roman, den man nicht unbedingt lesen muss. Obwohl er natürlich nicht schlecht ist und die beinharten Fans mir jetzt Ignoranz vorwerfen werden. Sei's drum, mir gefällt "Fanny und Scylla" um einiges besser.

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  • Rezension zu "Der Schmuck der Lady Catherine" von Joan Aiken

    Der Schmuck der Lady Catherine
    Thaila

    Thaila

    23. March 2010 um 11:18

    Leider hat Joan Aiken in ihrem Leben zu viele Bücher geschrieben. das ist schade, denn sie ist eine talentierte und humorvolle Schriftstellerin. Ihr Fundus an Situationen, verschrobenen Figuren und Abenteuren ist immens - offensichtlich ist sie darin von Charles Dickens beeinflußt, auch das Thema von Kinderarmut und Kinderarbeit beschäftigt sie immer wieder. Leider jedoch wirken viele ihrer Romane halbfertig und unausgereift. Auch "Der Schmuck der Lady Catherine" hat ein Vorbild im 19. Jahrhunderts. Es ist sozusagen ein Spin-off von Jane Austens "Stolz und Vorurteil". Die Bennetts werden nur am Rande erwähnt, aber Charlotte Collins begegnen wir wieder, die noch immer unter ihrem geschwätzigen Ehemann leidet, und vor allem Lady Catherine de Bourgh und ihrer Tochter Anne. Auf deren Anwesden trifft eines Tages unerwarteter Besuch ein, der einiges durcheinander bringt. Joan Aiken imitiert wunderbar charmant den behäbigen, umständlichen Konversationstil des 19. Jahrhunderts, das ist aber fast schon das einzig gute, dass ich über dieses Buch sagen kann. Die Intrigen, die gestrickt werden, sind durchschaubar und wenig originell. Der Autorin passieren einige offensichtliche Schnitzer, Ungereimtheiten in der Figurenkonstellation und das Ende ist allzu abrupt. Gerade erschien noch alles heillos verzwickt, ein paar Seiten später sind alle Probleme gelöst. Letzter lässt sich jedoch auch als Parodie auf jane Austens unglaubwürdige Happy-ends lesen. Insgesamt wirkt das Buch eher wie ein erster Entwurf und nicht wie ein abgeschlossener Roman. Schade, eigentlich eine gute Idee!

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  • Rezension zu "Der Schmuck der Lady Catherine" von Joan Aiken

    Der Schmuck der Lady Catherine
    JuliaO

    JuliaO

    23. July 2008 um 18:43

    Ein etwas langsamer Beginn, aber der Rest des Buches macht das allemal wett. Hat mir ausgesprochen gut gefallen.