Joan Aiken Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

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Inhaltsangabe zu „Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung“ von Joan Aiken

Zwei junge Damen sitzen im Torhausgebäude der Abbey School von Reading, die sie drei Jahre gemeinsam besucht haben. Sie sind verabredet zu einem folgenreichen Gespräch, Louisa Winship aus Northhumberland in England und Sarah Alvey Clement aus New Bedford in Massachusetts. Sie mögen sich nicht, das hat einen deutlichen Grund. Obwohl sie in keiner Weise miteinander verwandt sind, sehen sie sich so ähnlich wie eineiige Zwillinge: "Beider Gesicht war lang und oval, beider Teint klar. Beide hatten sie dunkelbraunes, leicht gewelltes Haar, schön geschnittene Lippen und kleine gerade Nasen." Diese Ähnlichkeit bringt Louisa Winship, weil sie als Missionarin nach Indien gehen will, auf die Idee, mit ihrer Doppelgängerin die Identität zu tauschen. Zögernd willigt Sarah Alvey Clement, die Schriftstellerin werden möchte, in das riskante Spiel ein. So fährt sie, die Amerikanerin, mit Louisas zwei erwachsenen Schwestern, die in den Betrug eingeweiht sind und sie auf die Familie und ihre Gewohnheiten vorbereiten, zum Stammsitz der Winships. Gut präpariert trifft die falsche Louisa dort ein, und alles scheint so aufzugehen, wie es sich die Doppelgängerinnen ausgedacht haben...

Eines meiner Lieblingsbücher von Joan Aiken, meiner Lieblingsautorin!

— claudi_katzenaugen

08/2015 Wunderschönes Buch, welches definitiv nicht zu lange ungelesen im Regal stehen darf

— Bine1970

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  • Rezension zu "Du bist ich" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    Duffy

    13. December 2010 um 11:41

    Joan Aiken, bekannt für ihre Familiengeschichten, beschreibt auch hier wieder ein recht konfliktbeladenes Gefüge. Ausgehend von zwei Mädchen, die auf dem College aufgrund ihrer optischen Ähnlichkeit einen Rollentausch beschließen, geht die eine als Missionarin nach Indien und die andere statt dessen zur Familie, von der die jungen Frauen meinen, dass das nicht auffallen würde. Da es ohne Mitwisser nicht geht, sind einige Familienmitglieder eingeweiht, der Rest errät und akzeptiert stillschweigend. Ein Problem gibt es, als die eigentliche Tochter zurückkommen will und ihre Doppelgängerin vertreibt. In diesen Zeitraum von der Planung bis zur Rücknahme lässt die Autorin die Familiengeschichte stattfinden, die natürlich in der Retrospektive vollständig aufgerollt wird. Das sich daraus nicht übelste Trivialliteratur entwickeln kann, dafür sorgt schon der unvergleichliche Schreibstil der Autorin, deren besondere Stärken in der Bildhaftigkeit liegt. Ganz entspannt lässt sie die einzelnen Ereignisse, die das Ganze so kompakt machen, vor dem Leser ablaufen, der sich schnell entscheiden kann, wen er nun symphatisch findet und wen er am liebsten loswerden möchte. Wieder eine große Familiensaga mit einer unaufdringlichen aber wirkungsvollen Dramaturgie. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Du bist ich" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    ZwergPinguin

    06. March 2009 um 16:13

    Dieses Buch beginnt damit, dass zwei Mädchen, die sich sehr ähnlich sehen und bsiher gemeinsam ein Internat besuchten, beschließen, die Rollen zu tauschen (wie bei Kästners Doppelten Lottchen). Die eine ist Louisa, stammt aus einer reichen englischen Landadelsfamilie. Sie möchte nach Indien gehen und dort als MIssionarin tätig sein, was ihre strengen Eltern aber nicht für sie vorgesehen haben. Die andere, Alvey, stammt aus Neu-England (Amerika) und hat keine Familie mehr. Sie lässt sich überreden als Louisa auf das Landgut zurückzukehren, schließlich hat man Louisa dort über Jahre nicht gesehen und wird sie schwerlich erkennen... Dort erwartet sie also ein riesiger Hausstand: Eltern, Großmutter, acht Geschwister, Personal.... Das zweite Mal habe ich nun dieses Buch gelesen (zuletzt Anfang März 2006) und es war wieder ein Genuss. Die Geschichte beginnt mit einem Gespräch zwischen Louisa Winship und Alvey Clement. Zwei Mädchen, die vom Charakter nicht unterschiedlicher sei könnten, die sich aber Äußerlich sehr gleichen. Diese Ähnlichkeit ist der Grund, dass die verwöhnte Louisa der "Waisen" Alvey einen Vorschlag unterbreitet, der aberwitziger nicht sein könnte. Da Louisa nun einmal gegen den Wunsch ihrer Eltern als Missionarin nach Indien reisen möchte, schickt sie einfach Alvey an ihrer Stelle nach Northumberland zurück. Alvey, eigentlich zu vernünftig um sich auf diese Täuschung einzulassen, willigt schließlich doch ein und so beginnt das Verwirrspiel. Auf einmal hat Alvey eine ganze Reihe von (teilweise eingeweihten) Schwestern und Brüdern sowie einige Dienstboten, wo sie doch zuvor ein Einzelkind war und zu ihren Eltern auch keinen Kontakt mehr hat. Die Schilderung der Familienverhältnisse und ihrer Verwicklungen ist ein wahrliches Lesevergnügen. Die Personen sind, obschon alle unterschiedlich, doch allesamt glaubhaft und so meisterhaft geschildert, dass man sie geradezu vor sich sieht. Positiv fällt außerdem auf, dass die "erwartbaren Klischees" meist nicht eintreten und dass vor allem die Auflösung der Täuschung am Ende ebenso realistisch bleibt wie auch der Beginn und Verlauf der Geschichte.Interessant ist auch, dass weniger die Tatsache im Mittelpunkt steht, wie sich Alvey als Louisa ausgibt, sondern vielmehr, wie sie so nach und nach als sie selbst in die Familie hineinwächst.

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  • Rezension zu "Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    MagicAnna

    06. September 2008 um 11:18

    schönes und interessantes Buch

  • Rezension zu "Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2008 um 21:18

    Liest sich flüssig und recht unterhaltsam

  • Rezension zu "Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    Feli

    13. April 2008 um 18:00

    Bisher hatte ich nur die Kinderbücher von Joan Aiken gelesen und "Du bist ich" ist nun das erste "Erwachsenenbuch" gewesen, welches ich von ihr gelesen hab. Ich bin sehr begeistert und kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Es ist in einem etwas älteren Deutsch geschrieben, was die ganze Geschichte aber noch charmanter macht und ich würde sagen: Einfach selber lesen! :-)

  • Rezension zu "Du bist ich" von Joan Aiken

    Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung

    Kaba

    06. November 2007 um 12:39

    Mir persönlich hat das Buch gefallen.

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