Joan Aiken Fanny und Scylla oder Die zweite Frau

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Inhaltsangabe zu „Fanny und Scylla oder Die zweite Frau“ von Joan Aiken

Thalias Ansichten hinsichtlich "chauvinistisch" und "kolonialistisches Pamphlet" kann ich allerdings nicht teilen - es ist zwar nun doch schon wieder Wochen her, dass ich das Buch las, aber ich meine mich auch an mindestens einen guten Inder erinnern zu können und man darf auch nicht vergessen, dass Joan Aiken hinsichtlich der Perspektive die englische Sicht gewählt hat - ich finde, eine "moderne" Sichtweise auf die Kolonien kann man in einem glaubwürdigen historischen Roman nicht erwarten, ohne dass es einen extremen Bruch gibt und die glaubwürdigkeit leidet.

— ZwergPinguin

historisch gut recherchierte Spannungsliteratur mit schönen Figurenkonstruktionen und schlüssiger, zweischichtiger Handlung. Leider sind die Bösen IMMER böse und die guten IMMER gut - etwas eindimensional

— alma

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  • Rezension zu "Fanny und Scylla oder Die zweite Frau" von Joan Aiken

    Fanny und Scylla oder Die zweite Frau

    Duffy

    16. October 2010 um 10:18

    Die Geschichten in diesem Roman spielen im 18.Jahrhundert in England und Indien und erzählen das Schicksal zweier Frauen, die, ohne sich zu kennen, verwandschaftlich verbunden sind. Durch eine familiäre Verfügung wird die Zusammenführung betrieben. Die Wege dorthin sind so unterschiedlich wie abenteuerlich. Joan Aiken hat hier ein Buch geschrieben, dass von der Spannung zweier sich abwechselnder Handlungsstänge lebt, die zum Ende hin zusammenfließen. Geschichte, Schreibkunst und eine wohlüberlegte Struktur lassen es kaum zu, das Buch lange aus der Hand zu legen. Die Autorin hat schon in vielen Werken ihre Gabe als Geschichtenerzählerin unter Beweis gestellt. Auch hier wird sie allen Erwartungen gerecht und beschert ein ungetrübtes und großartiges Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Fanny und Scylla oder Die zweite Frau" von Joan Aiken

    Fanny und Scylla oder Die zweite Frau

    ZwergPinguin

    07. April 2010 um 14:22

    Joan Aikern verknüpft hier zwei Schicksale miteinander: zum einen das der sechzehnjährigen Fanny, die in der englischen Provinz aufgewachsen ist, und nun mit dem deutlich älteren Captain Paget verheiratet wird. Unschuldig und unaufgeklärt wie sie, ohne Mutter aufgewachsen, nur sein kann, glaubt sie, dass die Liebe zu ihrem Ehemann wohl noch kommen werde, wenn sie nur brav und gehorsam sei… zum anderen Priscilla, genannt Scylla, und ihr Zwillingbruder Cal, die in der britischen Kolonie Indien bei einer Pflegemutter aufwachsen, wo sich jedoch die Verhältnisse gerade ändern und sie vor dem Zorn des neuen Maharadschad fliehen müssen. Im Wechsel springt Aiken von einem Schauplatz zum nächsten, ohne Gefahr zu laufen, den Leser in Verwirrung zu stürzen. Spannend verbindet sie die Fäden, zeigt, wie sich Fanny in ihrer Ehe zurechtfindet und die Abenteuer von Scylla auf dem Weg nach England – Mord, Liebe, Klassendifferenzen, Wildnis und Zivilisation, all das verknüpft sich zu einem herrlichen Erzählteppich. Langeweile kommt bestimmt nicht auf! Einziger Wermutstropfen: die Personen sind leider alle ein bißchen eindimensional angelegt (wie hier ja auch schon überall festgestellt wurde). Die durchweg Guten, die so strahlend und fehlerlos sind – und die Bösen, die aber in ihrer Brutalität und Hinterhältigkeit so einfach gestrickt sind, dass man schon nach kurzer Zeit weiß, welche Rolle sie haben, und dass sie sich auch nicht ändern oder entwickeln werden. Trotzdem sind die Personen in sich stimmig und einigermaßen glaubwürdig, das psychologische Geschick Aikens lässt nichts anderes zu. Es lohnt sich also,diese Mischung aus Gesellschaftsstudie, Kriminalfall, Abenteuer und ein bißchen Liebesgeshcichte (aber sehr dezent!) zu lesen!

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  • Rezension zu "Fanny und Scylla oder Die zweite Frau" von Joan Aiken

    Fanny und Scylla oder Die zweite Frau

    Thaila

    04. February 2010 um 19:05

    Das Gute vorweg: Fanny und Scylla ist über weite Strecken ein spannendes Buch. Erzählt wird die Geschichte von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Fanny ist die fünfte Tochter eines Pastors. Als sie einen Witwer heiratet, sind alle froh, dass zumindest eine unter der Haube ist. Aber schnell stellt sich ihr Ehemann als grober Klotz heraus, für den eine Frau nur interessant ist, wenn sie ihm einen Erben zur Welt bringt. Sanftmütig und gehorsam versucht Fanny sich in ihrer lieblosen Ehe zu arangieren. Scylla hingegen wächst in Indien unter unkonventionellen Umständen und in großer Freiheit auf. Sie ist es gewohnt von Männern als gleichberechtigt anerkannt zu werden. Durch eine Intrige an einem indischen Fürstenhof, an dem sie lebt, wird Scylla gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder gezwungen, Indien zu verlassen. Eine gefährliche und abenteuerliche Reise beginnt. Das Buch liest sich schnell weg, Joan Aiken kann mich Sprache umgehen und eine Geschichte entwickeln. Trotzdem hätte ich das Buch immer wieder beim Lesen gerne aus dem Fenster geschmießen. Das lag vor allem an der unglaublich platten Charakterdarstellung. Da Charaktere sind gut oder schlecht, man weiß als Leser bereits bei der ersten Begegnung mit einer Figur zu welcher Sorte der oder die gehören wird. Darüber hinaus ist der Roman unglaublich chauvinistisch. Man hat zum Teil das Gefühl, ein kolonistischen Pamphlet aus dem England des 19. Jahrhundert zu lesen. Alle Inder sind barbarisch und blutdurstig, während die Engländer versuchen ihre feine Zivilisation durchzusetzen, um die Inder geistig und politisch zu befreien. Für einen Unterhaltungsroman aus dem 20. Jahrhundert doch eine unerträglich überholte Position!

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  • Rezension zu "Fanny und Scylla oder Die zweite Frau" von Joan Aiken

    Fanny und Scylla oder Die zweite Frau

    JuliaO

    23. July 2008 um 16:49

    Am Anfang ein Bißchen langatmig, doch wenn man dann endlich in der Geschichte drin ist wirklich gut. KAnn ich guten Gewissens weiterempfehlen

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