Joan Aiken Jane Fairfax

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Inhaltsangabe zu „Jane Fairfax“ von Joan Aiken

Sehr gut gemachtes Was-Wäre-Wenn einer Nebenfigur des Romans "Emma" von Jane Austen. Stilistisch nahe am Original!

— Ruby Summer
Ruby Summer
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  • Rezension zu "Jane Fairfax" von Joan Aiken

    Jane Fairfax
    elliehwinter

    elliehwinter

    14. December 2010 um 12:42

    An Jane Austens Art zu schreiben heranzukommen, scheint eigentlich unmöglich. Ein gelungener Versuch nach meiner Meinung ist Jane Fairfax von Joan Aiken. Zumindest was den typischen Austen-Schreibstil anbelangt. Auch die Charaktere und ihre Besonderheiten, ihre komischen Seiten, Vorlieben und merkwürdigen Eigenschaften hat Aiken sehr schön und gut lesbar festgehalten. Dennoch kann ich einfach nicht mehr als 3 Sterne vergeben, denn etwas Austen-typisches fehlt: Die große Liebe und das dazugehörige Happy-End. Wie das? Jane Fairfax ist die 2. Heldin von Jane Austens "Emma" und leider kommt sie im Roman selbiger einfach zu kurz. Aikens Idee aus Janes Sicht der Dinge einige Details nachzuerzählen ist brilliant. So folgt der Leser also Jane in ein Leben bei den Campbells in London, mit manchen Tagen zurück in Highbury in der Gesellschaft, die für Jane zunehmend nicht mehr das ist, was sie einmal war. Schließlich erlebt Jane Liebe, Enttäuschung, Schicksalsschläge und Freundschaften und verhält sich dabei so, wie ich das von einer Jane Fairfax nach Austens Vorbild erwartet hätte. ABER die Beziehung zu Frank Churchill ist leider nicht so gewesen, wie ich das erhofft hatte. Mehr möchte ich hier gar nicht verraten. Insgesamt ein Buch, das für Austen-Fans sicherlich spannend zu lesen ist, aber durch das Fehlen der großen Liebe auch einen großen Mangel hat.

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  • Rezension zu "Jane Fairfax" von Joan Aiken

    Jane Fairfax
    suse9

    suse9

    29. November 2010 um 11:52

    Jane Fairfax ist eine Figur aus Jane Austens Roman "Emma". Joan Aiken widmet ihr mit diesem Buch einen eigenen Handlungsstrang. In "Emma" wurde nur am Rande von Jane gesprochen, und sie blieb immer ein bisschen geheimnisvoll. So freute ich mich, mehr von ihr erfahren zu können. Wir begleiten sie durch ihre Kindheit in Highbury, erleben ihre komplizierte Beziehung zu Emma aus einem anderen Blickwinkel und erfahren nun endlich mehr über den mysteriösen Mr. Dixon. Wer die Geschichte von Emma kennt, weiß, was aus Jane wird, und ich denke, es ist von Vorteil, diese Vorkenntnisse zu haben. War mir Jane in Jane Austens Roman schon sehr sympathisch, wächst sie mir hier geradezu ans Herz. Dennoch weißt der Roman Mängel auf. Joan Aiken ist nicht Jane Austen. Man sollte sie nicht miteinander vergleichen. Man kann es auch nicht. Beide haben einen völlig anderen Stil - der von Jane Austen gefällt mir besser. Joan Aiken schreibt mir zu einfach und simpel. So wie Jane Fairfax im Laufe der Geschichte mein Herz gewinnt, verliert sie es zum Ende hin auch wieder etwas. Sie erweckt den Eindruck einer eifersüchtigen Frau. Da sich nicht alle Träume für sie erfüllen, nimmt sie den Spatz in der Hand. Verurteilen kann ich sie dafür nicht und wünsche ihr alles Glück, glaube aber nicht, dass sie es finden wird. Das Buch ist einfach geschrieben und leicht zu lesen. Schön, dass ich durch diesen Roman mehr über Jane Fairfax erfahren habe. Das hat mir dieser Roman gegeben, mehr aber leider auch nicht.

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