Joan Barfoot Eine Hütte für mich allein

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Inhaltsangabe zu „Eine Hütte für mich allein“ von Joan Barfoot

Ein leises Buch, dass mich total in seinen Bann gezogen hat.

— laralotta
laralotta

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    Eine Hütte für mich allein
    laralotta

    laralotta

    18. September 2016 um 21:42

    Manche Bücher kann ich nicht weitergeben - dieses wird bleiben und sicher mehrmals gelesen werden. Die Radikalität der Hauptfigur hat mich zugleich fasziniert und verstört...wer wünscht sich nicht, ab und zu aus dem Leben auszusteigen?

  • Rezension zu "Eine Hütte für mich allein" von Joan Barfoot

    Eine Hütte für mich allein
    gst

    gst

    24. November 2010 um 09:21

    Dies ist ein Buch, das ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Joan Barfoot ist es gelungen, die tiefe Verbindung von Mensch und Natur zu verbalisieren. Es gibt Bücher, die begleiten einen ein langes Leben. Abras Geschichte gehört seit über zwanzig Jahren für mich dazu. Ihre fraglose Angepasstheit führte sie in die Ehe, brachte ihr zwei Kinder (weil die zum Glück gehörten) und endete in einer tiefen Depression. Nie hatte sie darüber nachgedacht, was sie wirklich wollte, hatte immer die Wünsche der anderen zu ihren eigenen gemacht. Als sie in ihrem Leben keinen Sinn mehr sah und nur noch funktionierte, entdeckte sie eine Zeitungsannonce, die sie faszinierte. Sie besuchte die einsame Hütte, die darin angeboten wurde, und fühlte sich auf eine ganz besondere Art und Weise dort hingezogen. Ohne ihre Familie zu einzuweihen, kaufte sie vom Erbe ihrer Großmutter das kleine Land, auf dem sie ihre Lethargie hinter sich lassen kann. "Ich war erstaunt, wie wenig ich wusste", steht auf Seite 123. "Ich fragte mich, wie ich es bisher geschaffte hatte: ich war 34 Jahre alt und konnte mich nicht selbst versorgen. Ich konnte andere versorgen, dachte ich grimmig, aber nicht mich selbst." In der Natur entdeckt sie ihre ureigenste Zufriedenheit, lässt Konventionen und Bindungen hinter sich. Obwohl sie weder dem Ehemann noch der Tochter erklären kann, warum sie die Familie verließ, hat sie kein schlechtes Gewissen. Sie lässt sich von der Arbeit ums Überleben tragen. Erst im Winter, als sie zur Ruhe kommt, erlebt sie Zweifel, verurteilt sich: "Das hier ist nicht normal, es ist instinktwidrig, es ist - einfach verrückt, alles aufzugeben." ... "Das Tragische oder auch nur das, was einen unglücklich und unzufrieden macht, ist ein Maßstab: schaffen wir es, damit fertig zu werden, dann gehören wir zu den Überlebenden; versuchen wir davonzurennen, so sind wir unter der Last schon zusammengebrochen, hatten einen Zusammenbruch. Sind verrückt." - "...sie war unzufrieden mit ihrem Leben gewesen, es schien zwar nach außen hin in Ordnung zu sein, war es aber im Grunde nicht, und sie hatte sich nie mit diesem Tatbestand auseinandergesetzt, hatte keine Ahnung gehabt, was an dem Mechanismus nicht stimmte und was verhinderte, dass Abra richtig funktionierte..." Dieses gut 200 Seiten starke Taschenbuch lässt die Leserin (ich denke, es spricht vor allem Frauen an) von Ruhe und Ausgeglichenheit träumen, die im Alltag einer Frau mit kleinen Kindern wegen der vielen unterschiedlichen Ansprüche, die an sie herangetragen werden, oft Mangelware sind. Vielleicht regt dieses Buch aber auch an, über eigene Wünsche nachzudenken - ohne gleich einen brutalen Schnitt herbeizuführen...

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  • Rezension zu "Eine Hütte für mich allein" von Joan Barfoot

    Eine Hütte für mich allein
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. June 2007 um 14:33

    Mein absolutes Lieblingsbuch, die Flucht von allem, was die zivilisierte Welt als "normal" bezeichnet... träumen wir nicht alle mal davon?