Joan Didion

 4.1 Sterne bei 103 Bewertungen
Autor von Das Jahr magischen Denkens, Blaue Stunden und weiteren Büchern.

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Erscheint am 06.11.2018 als Hardcover bei Kampa Verlag .

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Joan DidionDas Jahr magischen Denkens
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Das Jahr magischen Denkens
Das Jahr magischen Denkens
 (54)
Erschienen am 11.09.2015
Joan DidionBlaue Stunden
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Blaue Stunden
Blaue Stunden
 (12)
Erschienen am 09.08.2013
Joan DidionSüden und Westen
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Süden und Westen
Süden und Westen
 (3)
Erschienen am 23.02.2018
Joan DidionIm Land Gottes
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Im Land Gottes
Im Land Gottes
 (3)
Erschienen am 12.06.2008
Joan DidionDemokratie
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Demokratie
Demokratie
 (2)
Erschienen am 01.10.2008
Joan DidionWir erzählen uns Geschichten, um zu leben
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Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben
Wir erzählen uns Geschichten, um zu leben
 (2)
Erschienen am 11.03.2009
Joan DidionWo die Küsse niemals enden,
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Wo die Küsse niemals enden,
Wo die Küsse niemals enden,
 (2)
Erschienen am 01.01.1996
Joan DidionMenschen am Fluss
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Menschen am Fluss
Menschen am Fluss
 (1)
Erschienen am 11.07.2014

Neue Rezensionen zu Joan Didion

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yellowdogs avatar

Rezension zu "Süden und Westen" von Joan Didion

Notizen
yellowdogvor 8 Monaten

Joan Didion gilt zu Recht als eine bedeutende US-amerikanische Autorin, da ihre Reportagen wirklich ein Stück Amerika zeigen. Dazu gehören diese Notizen auch, die aus den siebziger Jahren stammen und bisher unveröffentlicht waren.

Ein (kurzer) Teil sind Kalifornische Notizen). Doch zunächst gibt es Reisenotizen.

Didion beschreibt ihre Reise in den amerikanischen Süden im Jahr 1970. Ihre Route führt sie durch Louisiana, Mississippi, Alabama. Als Frau aus Kalifornien erlebt sie den Süden als konservativ, eigenwillig und ihr fremd. Das besondere an diesen Notizen ist, dass Joan Didion genau beobachtet. Sie sieht auch das nicht offensichtliche und aus ihren Gesprächen mit den Menschen der Umgebung kann man viel schließen. Erwähnenswert ist, dass sie nicht direkt urteilt, außer in ihren lakonischen Bemerkungen natürlich. Die Lakonie kennzeichnet ihren Stil und übt auch heute noch einen Lese-Reiz aus.

 

Nicht unerwähnt bleiben soll das interessante und erhellende Nachwort.

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schokoloko29s avatar

Rezension zu "Blaue Stunden" von Joan Didion

Blaue Stunden
schokoloko29vor einem Jahr

Joan Didion hat in kürzester Zeit ihren Mann durch Herzversagen und ihre Tochter durch Hirnblutung verloren. Sie beschreibt in einfachen und sehr prägnanten Sätzen den Verlust, das Älterwerden, die Mutter- Kind- Beziehung und die gemeinsame Zeit als Familie.

Dieses Buch nimmt einen mit auf eine Reise. Es erzählt den Schmerz, den Verlust und die Verarbeitung der Trauer.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin vergeht nicht in Selbstmitleid. Sie erzählt in einer einfachen Sprache, wie ihre Tochter Quintana groß wird. Wie sie zur Frau heranwächst und wie sie nachdem sie zwei Jahre künstlich beatmet wird, dann stirbt.

Ein sehr gut geschriebenes Buch mit einer ernsten Thematik!

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letusreadsomebookss avatar

Rezension zu "Slouching Towards Bethlehem" von Joan Didion

Unterhaltsames Stück Faction/New Journalism
letusreadsomebooksvor 2 Jahren

Joan Didion ist eine amerikanische Journalistin und Schriftstellerin, die unter anderem regelmäßig für The New Yorker und The New York Review of Books schreibt. Slouching Towards Bethlehem (deutscher Titel: Stunde der Bestie) ist eine Sammlung von Essays, welche im Laufe der Jahre in verschiedenen Magazinen erschienen sind.
Das Buch ist der literarischen Gattung Faction zuzuordnen – der Begriff setzt sich zusammen aus den Wörtern fact und fiction. Im Deutschen wird auch der Name Faktografie benutzt. Thematisch ist das Buch weitgreifend, verlässt bis auf eine Geschichte allerdings nie den Staat Kalifornien. Es geht um einen Mordfall, die Insel Alcatraz, John Wayne, Joan Baez, Selbstrespekt, Moral, Hawaii nach Pearl Harbor und um verdammt viele Hippies.

That was the year, my twenty-eighth, when I was discovering that not all of the promises would be kept, that some things are in fact irrevocable and that it had counted after all, every evasion and every procrastination, every mistake, every word, all of it.

Manche Essays sind recht nüchtern gehalten, in vielen wird beobachtet, in einigen geht es um Didions private Ansichten und Erlebnisse ihrer Jugend. Trocken ist jedoch keine der Erzählungen, man kann sie sich vielmehr als Reportagen in verschiedenen Längen vorstellen. Alles, was hier zu lesen ist, ist wirklich geschehen, nichts ist dazugedichtet. Es sind lauter Fakten, präsentiert auf eine mal mitreißende, mal nostalgische, mal äußerst humorvolle Art. Die Sprache der Essays ist nicht so schlicht wie man es vielleicht aus dem Journalismus kennt, aber auch nicht besonders blumig, eine gesunde Mischung würde ich sagen. Ob die deutsche Übersetzung gelungen ist, kann ich an dieser Stelle leider nicht beurteilen, da ich nur die Originalversion gelesen habe.

Didion hat ein Porträt des Kaliforniens der 1960er Jahre geschaffen, das wirklich abwechslungsreich ist. Einige der Essays waren für mich leider nur semi-interessant (wie zum Beispiel das über John Wayne aber das ist wohl einfach Geschmackssache), andere wiederum genial – vor allem die titelgebende Story Slouching Towards Bethlehem hat mich sehr zum Lachen gebracht:

I say what I really want is to spend a few days with Norris and his wife and the rest of the people in the house. Norris says it would be a lot easier if I’d take some acid. I say I’m unstable. Norris says all right, anyway, grass, and he squeezes my hand.
One day Norris asks how old I am. I tell him I am thirty-two. It takes a few minutes, but Norris rises to it. „Don’t worry,“ he says at last. „There’s old hippies too.“

Dadurch, dass so viele verschiedene Themen behandelt aber auch angeschnitten werden, wurde mein Interesse für Details geweckt. Mehrmals habe ich Google befragt, wie das denn genau war, was Didion in einigen Nebensätzen erwähnt hat. Selten hat eine Lektüre mich dazu gebracht, noch so viele weitere Informationen auf eigene Faust zu sammeln.

Joan Didions Essay-Sammlung Slouching Towards Bethlehem (Stunde der Bestie) ist ein interessantes Stück Faction-Prosa, das unterhält, fasziniert, Lebensweisheiten liefert und zum Weiterbilden anregt. Manche der Kapitel haben mir weniger gut gefallen als die anderen, die „Titelstory“ jedoch ist meiner Meinung nach besonders gelungen – witzig und gleichzeitig schockierend. Ich fand es eine sehr angenehme Alternative zum klassischen Roman.

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