Claire Malloy, Witwe mit einer halbwüchsigen Tochter, ist Buchhändlerin und Leseratte. Ihre Freundin Mildred ist eine respektable Kleinstadthausfrau und schreibt unter Pseudonym süßliche Sexschnulzen. Sehr zu Claires Missfallen wird das Erscheinen von Mildreds jüngstem Werk ausgerechnet in Claires anspruchsvollem kleinen Uni-Buchladen gefeiert. Und auf Krabben und Sekt folgt prompt ein Fiasko mit tödlichem Ausgang......
Also ich hab mich gleich auf den ersten Seiten gefragt, ob das Wort „Freundin“ hier ironisch gemeint sein soll….scheinbar aber nicht. Ehrlich gesagt: unter Freundschaft verstehe ich aber etwas ganz anderes als eine flüchtig Bekannte nur, die ich dazu noch nicht mal richtig leiden kann….schon von daher „passte“ das für mich nicht richtig.
Ansonsten ist mir dieses Universitätsumfeld mit all seinen Intrigen und Unfähigkeiten doch recht fremd; und ich finde auch nicht, dass hier ein – wie hiess es so schön – „sorgfältiger Blick auf den gewöhnlichen Frauenalltag“ den Krimihintergrund bestimmt. Und ich kann mir beim besten Willen auch nicht vorstellen, dass ein normaler Alltag im Leben einer normalen Frau vor 20 Jahren so aussah….meiner mal nicht!
der erste Ariadne-Krimi, den ich als totalen Flop empfinde.
Rezension zu "Rufmord" von Joan Hess









