Joan Holub

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LillianMcCarthys avatar

Rezension zu "Die sagenhaften Göttergirls, Band 01" von Joan Holub

Das Abenteuer beginnt.
LillianMcCarthyvor 3 Jahren

Inhalt: Die brandheißen News von der Olymp High: Was ist in? Was ist out? Lies hier den neuesten Klatsch und Tratsch aus dem Leben der Göttergirls! "Ich, eine Göttin? Wahnsinn!" Als Athene an ihrem zwölften Geburtstag an Zeus' Eliteinternat gerufen wird, kann sie es erst gar nicht fassen. In dieser Schule werden nämlich die Sprösslinge der ruhmreichen Götter ausgebildet. Schnell lebt sich die kluge Athene dort ein, wo Fächer wie Heldologie, Biestologie und Rachekunde auf dem Stundenplan stehen. In Aphrodite, Persephone und Artemis findet sie echte Freundinnen, die sie in ihren Klub, die Göttergirls, aufnehmen. Wäre da nur nicht diese gemeine Medusa, die der Neuen das Leben zur Hölle machen will. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:  Man kann es kaum glauben aber dieses Buch habe ich tatsächlich für ein Seminar an der Uni gelesen. Dieses beinhaltet zum Teil didaktische Themen und so war es natürlich naheliegend, dass wir auch etwas für Grundschullehramtstudenten bearbeiten. Athene, die 12-jährige Protagonistin des Buches erfährt, dass sie Zeus‘ Tochter und somit eine echte Göttin ist. So beginnt ihre Ausbildung an der Olymp High und das geht natürlich mit vielen Veränderungen und neuen Freunden und Feinden einher.

Das Buch ist perfekt für Grundschüler geeignet. Durch seine Themenwahl und Athenes Alter für 4. Klässler denn Themen wie ein Schulwechsel und die damit einhergehenden Ängste sind für Mädchen in dem Alter ebenso ein Thema wie das vorsichtige Herantasten an die erste Liebe. Ich muss jedoch sagen, dass ich viele Mädchen in dem Alter kenne, die lesetechnisch schon weit voraus sind und schon Bücher lesen, die dicker, schwerer etc. sind. Ich kann das Buch jedoch auch problemlos an jüngere Kinder empfehlen. Zehn Kapitel verteilen sich auf 160 Seiten und obwohl die Geschichte einem roten Faden folgt, können die einzelnen Kapitel sehr gut Tag für Tag gelesen werden denn in sich schließen sie immer ein bisschen ab und fiese Cliffhanger werden vermieden. Das Buch ist gut leserlich in einer etwas größeren Schrift geschrieben und zudem noch toll verziert.

Das Buch ist ein richtiges Mädchenbuch. Das lässt schon die Aufmachung der deutschen Ausgabe erkennen. Pink und Goldglitzer sind vorherrschend und auch Athene ist ein richtiges Mädchen. Nichts geht über das gemeinsame Schwärmen mit ihrer besten Freundin Pallas und auch ihr Denken ist so typisch Mädchen, dass sich die kleinen Leserinnen sofort super mit ihr identifizieren können. Für Jungs ist das Buch daher eher nichts. Da hat das Autorenduo allerdings schon für den passenden Ersatz in Form einer neuen Reihe gesorgt.

Neben den ganz normalen Mädchenproblemen führt das Buch den Leser auch in die mythische Welt des antiken Griechenlands und so erhält der Leser erste Einblicke in die griechische Mythologie. Spielend wird man an bekannte Mythen herangeführt, die in den Büchern kindergerecht interpretiert werden und in der Umgebung des Helden, also in der Highschool, umgesetzt werden. Da im ersten Band Athene im Mittelpunkt steht erfährt man so von ihrer Herkunft, von ihren Eltern und außerdem von dem Wettstreit um die Rolle als Schutzpatron von Athen und die Entstehung der Medusa. Auch Heldengeschichten, wie die Odyssee und der Kampf um die schöne Helena werden im Buch völlig neu interpretiert. Natürlich werden dadurch die einzelnen Mythen stark verändert. Das finde ich auf der einen Seite gut denn kindgerecht ist es allemal und das Buch dient als Unterhaltungslektüre erst einmal dazu, Kinder zu unterhalten und das Interesse an der Mythologie zu wecken. Allerdings sind manche Änderungen etwas gravierender und ich finde sie nicht mehr ganz so gut. So ist beispielsweise Poseidon, der Bruder von Zeus, im Buch keineswegs mit Zeus verwandt sondern nur Schüler der Schule und Zeus der Direktor. Dadurch können leicht falsche Eindrücke entstehen, die, wenn überhaupt, erst spät richtig gestellt werden. In der deutschen Ausgabe des Buches befindet sich allerdings hinten ein Glossar, in dem vieles näher erklärt wird. So kann man einige Fehler gerne mal übersehen.

Bewertung: Der Auftakt der Göttergirls Reihe eignet sich hervorragend für Mädchen im Grundschulalter und entwickelt gekonnt eine Mischung aus Schoolstory und griechischer Mythologie. Mythen werden kindgerecht aufbereitet und süß verpackt. Allerdings wird dadurch auch einiges verfälscht und es erfordert viel beschäftigung mit dem Gelesenen, damit alles richtig in den Kopf kommt. ;) Dafür gibt es von mir einen Minifuchsabzug und ich vergebe 4 von 5 Füchschen. 

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MarianneKasterns avatar

Rezension zu "Die sagenhaften Göttergirls, Band 02" von Joan Holub

[Kurzmeinung] Die sagenhaften Göttergirls
MarianneKasternvor 3 Jahren

Meine Meinung:

Da ich den ersten Teil im Nachhinein ganz gut fand und das Buch etwas mit griechischer Mythologie zu tun hat, musste ich das Buch ja im Prinzip lesen und jetzt habe ich es auch endlich gemacht.

Ich muss sagen, dass ich diesen Teil noch ein wenig besser fand als den ersten, zumindest wenn ich so darüber nachdenke, wie ich den ersten Teil fand. Das kann allerdings auch daran liegen, dass ich mich jetzt daran gewöhnt habe, dass die Sagen der griechischen Mythologie nicht so ganz richtig aufgenommen wurden. Das ist ja im Prinzip auch nicht so schlimm und auch verständlich, aber wenn man erst einmal angefangen hat darüber nach zu denken, dann kann man auch selten wieder aufhören.

Es haben mich auch an diesem Buch wieder ein paar Sachen wegen der Mythologie gestört... Eigentlich dasselbe, wie beim ersten Mal. Hades und Poseidon sind Kinder und Demeter und Zeus nicht... Es macht Sinn warum es in dem Buch so ist, aber mythologisch gesehen, stimmt es nicht. Aber das Thema hatten wir ja eben gerade schon.

Ich finde aber generell die Art wie diese Sage umgearbeitet wurde ganz nett. In der echten Sage war das zwischen Hades und Persephone ja noch ein wenig anders, aber da das Strafrechtlich nicht wirklich korrekt ist und voller komischer, verquerer, familiären Beziehungen ist das schon sehr verständlich, dass man das so macht. Und es wurde auch wirklich gut umgesetzt.

Viel mehr kann man eigentlich auch nicht sagen. Eine praktische Sache an diesem Buch ist, dass die Kapitel recht kurz sind, unteranderem weil es ein Kinderbuch ist, und so kann man das Buch schön schnell lesen und auch zwischendurch mal ein wenig lesen.


Fazit:

Alles in allem fand ich diese Geschichte besser als die erste.

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S

Rezension zu "Die sagenhaften Göttergirls, Band 01" von Joan Holub

schräge Lehrer,krasser Unterricht und leuchtende Schüler sind alltag für Athene, Artemis & co.
sunshinereader19vor 4 Jahren

Im ersten Teil einer echt göttlichen Buchreihe Von Suzanne Williams "die sagenhaften Göttergirls-die neue Am Olymp" sieht man das selbst Götter zur Schule gehen  müssen:der Olymp High!

Story:Athene fällt aus allen Wolken, als die 12-jährige einen Brief von Götterkönig Zeus kriegt in dem steht das sie seine Tochter sei und sich sofort im Götterinternat "Olymp High" einfinden solle.Obwohl sie es nicht glauben kann, lässt sie sich auf anraten ihrer besten Freundin darauf ein.
Auf dem Olymp muss sie feststellen das, es gar nicht so leicht ist ein Gott/Göttin zu sein: niemand Beachtet sie!Als sie das Plakat für den Erfinder-Wettbewerb sieht steht ihr endschluss:Sie wird gewinnen!Wird sie es schaffen gegen die böse Medusa anzukommen , Freunde zu finden und den Wettbewerb zu gewinnen?

Fazit:"die sagenhaften Göttergirls-die neue am Olymp" ist ein toller Roman über Freunschafft ,zusammenhalt und Teenie-Probleme.

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