Joan Weng

 4.2 Sterne bei 324 Bewertungen
Autorin von Das Café unter den Linden, Die Frauen vom Savignyplatz und weiteren Büchern.
Autorenbild von Joan Weng (©Boris Weng)

Lebenslauf von Joan Weng

Joan Weng studierte Germanistik und Geschichte und promoviert aktuell über das Frauenbild in der Literatur der Weimarer Republik. Für ihre Kurzprosa wurde sie mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Seit 2013 leitet sie die Redaktion von www.zweiundvierziger.de, dem Blog der 42er Autoren. Sie lebt mit ihrer Familie bei Tübingen.

Alle Bücher von Joan Weng

Cover des Buches Das Café unter den Linden9783746632940

Das Café unter den Linden

 (77)
Erschienen am 14.07.2017
Cover des Buches Die Frauen vom Savignyplatz9783746634258

Die Frauen vom Savignyplatz

 (60)
Erschienen am 05.10.2018
Cover des Buches Noble Gesellschaft9783746632766

Noble Gesellschaft

 (55)
Erschienen am 19.01.2017
Cover des Buches Amalientöchter9783746635088

Amalientöchter

 (39)
Erschienen am 16.08.2019
Cover des Buches Feine Leute9783746631752

Feine Leute

 (43)
Erschienen am 12.02.2016
Cover des Buches Klavierstunde9783960873167

Klavierstunde

 (22)
Erschienen am 08.01.2018
Cover des Buches Das Café unter den LindenB07CGMK9DC

Das Café unter den Linden

 (0)
Erschienen am 27.04.2018

Neue Rezensionen zu Joan Weng

Neu

Rezension zu "Amalientöchter" von Joan Weng

Ein neues Zeitalter für Frauen!
Hopeandlivevor 2 Monaten

Wir schreiben das Jahr 1918. Der Krieg ist endlich vorbei, die junge Republik wurde ausgerufen und endlich, endlich wird es ein Wahlrecht für Frauen geben. Die junge Klara spürt in sich eine Unruhe und eine Freude  und Lust am Leben, die sie sich von niemandem und auch nicht von ihrem kaisertreuen Elternhaus verderben lassen will. Darum folgt sie ihrer großen Liebe Fritz, einen jungen angehenden Arzt nach Berlin um ihrem großen Vorbild Rosa Luxemburg näher zu sein und will unbedingt dabei sein, wenn diese Frau zu ihren Anhängern spricht.

In Berlin angekommen folgt erst einmal die große Ernüchterung, denn die Aufbruchsstimmung in der Hauptstadt kippt. Zunehmend gibt es bewaffnete Unruhen und ihr Aufenthalt gestaltet sich von Tag zu Tag schwieriger. Straßenkämpfe und Streiks beherrschen das Bild auf der Straße.

Klara schließt sich einer neuen Zeitung an, die sich, ganz im Sinne der neuen Zeit nur an Frauen richtet und sie zu einem selbstbestimmten Leben ermutigt. Als bekannt wird, dass die neue Verfassung in Weimar beschlossen werden soll, kann Fritz sie überreden zurückzukehren. Dort besucht sie regelmäßig die Versammlungssitzungen der Frauen und ihre Berichte finden immer mehr Leserinnen, doch dann verursachen sie einen politischen Skandal und es gibt außer Fritz auch noch Max. 

Wird Klara ihren Weg finden?

Joan Weng ist wieder einmal eine ganz fantastische Geschichte gelungen, die gerade uns Frauen zu einem Ursprung unserer Freiheit führt, das Wahlrecht, und uns, sehr gut recherchiert und bildhaft geschildert, was es die Frauen damals gekostet hat und wie dankbar wir für ihren Einsatz sein dürfen. 

Einfach lesenswert!


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Rezension zu "Die Frauen vom Savignyplatz" von Joan Weng

Berlin in den 20ern
Eliza08vor 2 Monaten

Die Frauen vom Savignyplatz ist ein erfrischender und kurzweiliger Ausflug in das Leben der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ in Berlin. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich im Laufe des Lesens immer mehr mit der Hauptdarstellerin mitgefiebert.  

Das Cover ist durchweg bunt gehalten. Im oberen Teil des Bildes, sieht man eine sehr elegant gekleidete Frau, welche mit ihrer rechten Hand eine Perlenkette umfasst. In der unteren Hälfte sind ein Gebäudepanorama sowie breite Alleen abgebildet, welche sehr stark an den Savignyplatz in Berlin erinnern. Der Klappentext fasst den groben Hintergrund der Handlung kurz und prägnant zusammen und legt dem Leser dabei die konkreten Details der Handlung noch nicht offen. Die hautsächliche Handlung der Geschichte erzählt von der Metzgertochter Vicky Genzer, welche nach einigen persönlichen Erlebnissen versucht ihren Traum von einer eigenen Buchhandlung zu verwirklichen. Die Handlung führt die Leser dabei in den Anfängen der 1920iger Jahre, weshalb eine zeitliche Einordnung relativ einfach ist. Die wesentlichen Themen der Erzählung sind: Liebe, Familie, Emanzipation, Literaturfaszination, sowie das Aufkeimen des Nationalsozialismus in Deutschland. Vicky Genzer steht dabei als Hauptprotagonistin für ein sich änderndes Frauenbild. Obwohl sie von ihrem Mann als schwangere Frau von bereits vier geborenen Kindern verlassen wird, zeigt Sie, dass das Frauenbild, welches heute als selbstverständlich erachtet wird, bereits in der damaligen Zeit seine Entwicklung fand. Die starke und trotz Rückschlägen strikt ihren Weg gehende Persönlichkeit der Hauptdarstellerin lässt den Roman eine Heldin des Alltags werden.    

Trotz der sehr starken Hauptdarstellerin ist es der Schriftstellerin gelungen auch die Nebenfiguren der Handlung nicht zu sehr zu vernachlässigen. Wesentlich zu erwähnen sind neben dem Ehemann von Vicky Wilhelm Genzer, ihr zeitweise platonischer Freund und früherer Verlobter Jakob Ebert, ihre Freundin Lisbeth sowie ihr „Lieblingsbruder“ Bambi. Dieser wurde im Laufe der Geschichte zu meiner Lieblingsfigur. Durch die Kriegserfahrungen des ersten Weltkrieges psychisch für verrückt erklärt, zeigt dieser doch in entscheidenden Situationen eine erstaunliche Klarheit von Verstand und Hilfe. Dieses Zusammenspiel zwischen einem auf der einen Seite wirren Hirn und andererseits klarem Verstand in schwierigen Situationen hat mich durchweg fasziniert! Die Spannung der Erzählung findet durch die immer mehr persönliche Ausweglosigkeit der Situation einen sehr opulenten Rahmen. Die Geschichte lebt auch vor allem durch das wilde Berlin der zwanziger Jahre, welches über alle Aspekte von gesellschaftlichen Moralvorstellungen eher nur süffisant lächeln konnte. Der Aufbau der Geschichte ist chronologisch und es sind keine wesentlichen Zeitsprünge erkennbar. Der Schreibstil der Schriftstellerin ist locker und leichtfüßig. Die Geschichte lebt von Dialogen und verzichtet auf verblümte Beschreibungen von Handlungen und Orten. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Anhänger historischer Romane als auch Fans der „goldenen Zwanziger“ in Frage. Er ist wegen seiner besonders ausgeprägten Hauptdarstellerin tendenziell eher für Frauen aller Altersklassen geeignet. Ich bin insgesamt positiv angetan von der Geschichte der Autorin. Als einzig kleiner Kritikpunkt ist anzumerken, dass die Beschreibung der Orte und Handlungsspielfelder meiner Meinung insgesamt etwas zu kurz angelegt war. Trotz allem ist der Roman aber empfehlenswert, da er neben den Anfängen der Emanzipation vor allem einen guten und sehr kurzweiligen Einblick in das wilde Berlin der zwanziger Jahre gibt. Ich bedanke mich bei NetGalleyDE und dem Aufbau Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

 

 

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Rezension zu "Das Café unter den Linden" von Joan Weng

Schwacher Roman ohne berühmtes Berlinerluft-Flair
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Monaten

Elfriede Lack, genannt Fritzi, reist im Jahre 1925 aus ihrer süddeutschen Heimat nach Berlin, um hier Karriere als Schauspielerin, oder noch besser als Drehbuchautorin, zu machen. In der Zwischenzeit muss sie sich aber als Schreibkraft bei Graf Hans von Keller verdingen, dessen renovierungsbedürftige Villa stets für seine Freunde aus der Kunstszene offensteht, und der sich eigentlich gar keine Sekretärin leisten kann. Dennoch findet Fritzi Aufnahme in der illustren Runde der Hausbewohner. Mit ihrer offenen Art, ihren Ideen und ihrer Liebe zur Literatur beeindruckt sie bald auch den Hausherrn.

Das Berlin der 1920-er Jahre war gewiss eine interessante Zeit der Umbrüche, und wäre somit auch ein perfekter Hintergrund für einen historischen Roman. Leider hat die Autorin nur eine sehr einfach konstruierte Geschichte zustande gebracht, der jeder Charme und jede Raffinesse fehlt. Die Figuren sind alles andere als ausgereift, nur Fritzi kann mit etwas ausgeprägteren Konturen punkten. Die äußerst vorhersehbare Liebesgeschichte fand ich sehr plump erzählt, keine dramatischen Ereignisse oder überraschenden Wendungen wurden bemüht, um die gähnende Langeweile zu vertreiben.

Vom berühmten Flair der 1920-er Jahre habe ich ebenfalls nichts bemerkt. Der Roman hätte wohl ebenso gut in jeder anderen Stadt spielen können, denn auch das "Café unter den Linden" führt nur ein Schattendasein. Die oberflächlich skizzierte Kunstszene und das freigeistige Denken, das wohl in Gestalt zweier Homosexueller verkörpert werden sollte, konnten die besondere Atmosphäre Berlins jener Jahre nicht einmal annähernd einfangen. Vergeblich habe ich auch nach dem historischen Aspekt des Romans gesucht. Die Geschichte spielt weder vor dem politischen, noch gesellschaftlichen oder kulturellen Hintergrund jener Zeit, sondern tümpelt einfach im Mikrokosmos des gräflichen Haushalts vor sich hin.

Auch sprachlich hat mir der Roman überhaupt nicht gefallen. Fantasie- und lieblos scheint mir der Text heruntergeklopft zu sein, manche Dialoge wirken beinahe kindlich naiv, und auch mit ihrer bemüht wirkenden "humoristischen" Seite konnte mich die Autorin nicht überzeugen. Die "tannenhonigfarbenen" Augen des Herrn Grafen (welche Farbe man sich darunter auch immer vorzustellen hat) haben mich schließlich ebenso genervt wie die andauernde Verwendung des Wortes "top" in allen (un)möglichen Verbindungen wie topgern, topalbern, topunverschiebbar - um nur die schlimmsten Auswüchse zu nennen.

Als ich in der Danksagung gelesen habe, dass die Autorin von ihrem Roman als einem "Mädchenbuch" spricht, wurde mir zwar manches klarer; dass junge Mädchen diesen Roman begeistert verschlingen, übersteigt dennoch mein Vorstellungsvermögen. Aus der Erwachsenenperspektive gibt es von mir - trotz des ansprechenden Covers - leider keine Leseempfehlung!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Amalientöchterundefined

Weimar im Dezember 1918: Klara verspürt eine unbändige Lust auf Leben. Der Krieg ist vorbei, gerade wurde die Republik ausgerufen, und es wird ein Wahlrecht für Frauen geben! Aber was nutzt ihr alle Freiheit, in der Enge ihres kaisertreuen Elternhauses? 

Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 von mir signierte Exemplare.

Ihr Lieben :)

am 16.08. erscheint „Amalientöchter“ – ein historischer Liebesroman aus Weimar bzw. Berlin zur Zeit der Republikgründung von 1919.  

Ich möchte euch ganz herzlich zu meiner Leserunde einladen und darum geht es im Roman:

 Weimar im Dezember 1918: Klara verspürt eine unbändige Lust auf Leben. Der Krieg ist vorbei, gerade wurde die Republik ausgerufen, und es wird ein Wahlrecht für Frauen geben! Aber was nutzt ihr alle Freiheit, in der Enge ihres kaisertreuen Elternhauses? Kurzentschlossen folgt Klara ihrer großen Liebe Fritz nach Berlin. Doch die Aufbruchsstimmung kippt: Bewaffnete Unruhen machen ihren Aufenthalt nicht mehr sicher. Als bekannt wird, dass die neue Verfassung in Weimar gegründet werden soll, kann Fritz sie überreden, zurückzukehren. Denn seit Kurzem schreibt Klara für eine Zeitung, die sich ganz im Sinne der neuen Zeit nur an Frauen richtet. Klara besucht die Versammlungssitzungen, ihre Berichte finden immer mehr Leserinnen, doch dann verursachen sie einen politischen Skandal …

Hier geht's zur Leseprobe https://www.aufbau-verlag.de/index.php/amalientochter.html , die ist aktuell allerdings noch nicht online.

Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 von mir signierte Exemplare.

Ich freu mich riesig auf euch,
 Eure Joan Weng

525 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das feine Fräulein (Spannung, Liebe)undefined
*** KRIMI-LESERUNDE MIT LIEBESGESCHICHTE ***
Ein Buchhändler ermittelt im Berlin der Goldenen Zwanziger


Liebe Fans von Spannung und Romantik,

taucht ein in das Berlin der 20ger Jahre und folgt einem verliebten Buchhändler bei der Aufklärung eines ungewöhnlichen Falles! Klingt gut? Dann macht mit und bewerbt Euch für die Leserunde zu Das feine Fräulein von Joan Weng! Wir verlosen 10 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen!

Autoren oder Titel-CoverWorum es geht? Berlin, Weihnachten 1926. Der Buchhändler Bernhard Greiff ist so manches: beispielsweise ein gerade so als geheilt entlassener Kriegsveteran und ein ziemlich schlechter Verkäufer – zumindest aus Sicht seiner Vorgesetzten. Oder auch ein eher ungeschickter Romantiker, denn seit vier Monaten versucht er nun schon erfolglos das Dienstmädchen des schönen Fräulein Schienagels anzusprechen. Doch eines ist Bernhard Greiff ganz sicher nicht – ein guter Detektiv. Aber als sein einziger Freund in ein Wespennest aus Diamantenraub, Mord und geheimnisvollen Séancen taumelt, muss Bernhard über sich selbst hinauswachsen und versuchen gerade das zu sein, ein guter Detektiv.

Erste Leserstimmen
„die authentische Sprache, die Szenerie, die Figuren – all das versetzt den Leser in die schillernden zwanziger Jahre zurück“
„diese Geschichte erweckt das alte Berlin und seine facettenreichen Bewohner wieder zum Leben“
„spannende Ermittlungen mit einem ungewöhnlichen und liebenswerten Detektiv“
„ein origineller Krimi vor faszinierender historischer Kulisse“

Zur Autorin: Joan Weng, geboren 1984, wurde für ihre literarische Arbeit mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Bisher sind von ihr bei Aufbau Taschenbuch die Kriminalromane Feine Leute und Noble Gesellschaft sowie der Liebesroman Das Café unter den Linden erschienen.

Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
51 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Die Frauen vom Savignyplatzundefined

 Liebe Lovelybooks Leser,

am 05. Oktober erscheint „Die Frauen vom Savignyplatz“ – ein historischer Liebesroman aus dem Berlin der 20er Jahre. Es

Ich möchte euch ganz, ganz herzlich zu meiner Leserunde einladen und darum geht es im Roman:

Berlin, 1925: Als Vicky von ihrem Mann verlassen wird, denkt sie gar nicht daran, sich einen neuen Gatten und Ernährer zu suchen. Stattdessen erfüllt sie sich lieber einen Traum und eröffnet gemeinsam mit ihrer besten Freundin eine Buchhandlung. Und zwar nur für Frauen. Der kleine Laden am Savignyplatz sorgt von Anfang an für Aufsehen. Schon bald werden sie zu Ikonen der aufkeimenden Emanzipation, aber auch Ziel konservativer Anfeindungen. Doch dann wirft Vicky plötzlich alle guten Vorsätze über Bord und das ausgerechnet wegen eines Mannes ...

Außerdem wird es ein Wiedersehen mit ein paar alten Bekannten aus "Das Café unter den Linden" geben, aber der Roman ist keine Fortsetzung und es ist auch nicht nötig, das Café zu kennen.

Hier sollte es in den nächsten Tagen zur Leseprobe gehen – sie ist gerade noch in der Mache ;) Und jetzt ist sie hier auf jeden Fall zu haben :)

Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 von mir signierte Exemplare.Bewerbungsfrage gibt es keine.

Ich freu mich schon sehr auf euch,

Joan Weng

 

784 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Postbotevor einem Jahr

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