Das Café unter den Linden

von Joan Weng 
4,4 Sterne bei67 Bewertungen
Das Café unter den Linden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (58):
noelle_sophies avatar

Wundervoller Roman - man fühlt sich während des Lesens in das Berlin der 20er Jahre zurückversetzt!

Kritisch (3):
Miamous avatar

Starker Anfang, aber dann zu viele Themen auf einmal und die Figuren war mir zu oberflächlich...

Alle 67 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Café unter den Linden"

Was nützt die Liebe in Gedanken?

Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden …

„Mit viel Flair des Berlin der Zwanziger Jahre. Ein Buch zum Genießen." Ulrike Renk

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746632940
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:14.07.2017

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Rezensionen und Bewertungen

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Monat
    Langweiliger Roman

    Fritzi, eigentlich Elfriede Lack, kommt aus dem Schwabenland ins große, weit entfernte Berlin, dort will sie Schauspielerin werden, am Liebsten würde sie aber gerne Drehbücher schreiben. Doch damit hat sie in ihrem Heimatdorf schon danebengegriffen.

     

    Ich habe mich sehr auf diesen Roman gefreut. Noch nie hatte ich etwas über die Zwanziger gelesen und war nun ganz neugierig darauf mit Fritzi ins Berlin der Zwanziger Jahre einzutauchen. Doch leider wurde ich schwer enttäuscht. Die Geschichte hätte in jedem Zeitalter spielen können. Die Sprache und Ausdrucksweise waren noch das Einzige, das an die Zwanziger erinnerte, deshalb musste wohl auch so häufig im Text daraufhin gewiesen werden, dass es in diesem Zeitalter spielt. Ich hätte mir mehr Informationen über die politische und wirtschaftliche Lage damals gewünscht. Das Politische beschränkte sich darauf, dass erwähnt wurde, dass Kommunisten in der Villa wohnen. In diesem Roman geht es im Endeffekt um das naiv wirkende Tippfräulein Fritzi, die zwar verbal kontra geben kann, aber dennoch recht unterdrückt wirkt. Sie steht im Laufe der Geschichte zwischen zwei Männern. Auch wenn man bei diesen Männern nicht weiß, ob sie sich überhaupt für Frauen zu interessieren. Denn scheinbar sind alle in diesem Roman auftretenden Männer (etwa zehn) homo- oder zumindest bisexuell. Das scheint mir etwas übertrieben. Vor allem verstehe ich den Sinn dahinter nicht. Eine Villa voll mit Künstler, viele davon schwule Kommunisten. Da hätte dann für meinen Geschmack noch etwas kommen müssen – eine Aussage. So war es nur ein langweiliger Roman, der vor sich hinplätscherte und bei dem man auf den ersten zehn Seiten schon errät, wie es enden wird. Über die Zwanziger weiß ich nun nicht mehr als vor der Lektüre. Wirklich schade.

    Ansonsten gefällt mir der Schreibstil aber gut. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind auch gut ausgearbeitet und recht unterschiedlich. Es handelt sich um junge Leute, die somit im Krieg aufgewachsen beziehungsweise als sehr junge Menschen gedient haben. Somit hat jeder sein Päckchen zu tragen, was sie authentischer macht.

    Leider kann ich den bisherigen guten Bewertungen nicht zustimmen und vergebe nur zwei von fünf Sternen.

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    N
    Nadezhdavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Schöner Liebesroman in interessantem Ambiente
    Schöner Liebesroman in interessantem Ambiente

    „Das Café unter den Linden“ hat mir viel Spaß gemacht, zumal die Leserunde auch noch sehr nett von der Autorin begleitet wurde / wird.
    Das Personal gefällt mir: die Guten sind nicht immer nur perfekt, die Bösen nicht immer nur ekelhaft, die auf den ersten Blick schrägsten Gestalten (z.B. Wlad und Rosa) entpuppen sich manchmal als erstaunlich normal - und umgekehrt. Vor allem die Hauptfigur Fritzi ist mir in ihrer Mischung aus Naivität, Tatendrang und spritzigen Ideen, die sie unverblümt äußert, sehr sympathisch. Ich finde es bei vielen Figuren schön gemacht, wie sie einerseits Fortschrittlichkeit und in anderen Belangen ganz konservative Ideen in sich vereinen, sich aber auch im Laufe der Handlung ändern dürfen – sie sind als Menschen im Prozess des Werdens dargestellt und keine starren, fertigen Pappfiguren.
    Berlin in den Zwanzigerjahren, die Künstlerkolonie, die Welten des Films und der schreibenden Zünfte bilden ein spannendes Setting mit diesen auf verschiedene Weise verrückten Künstlern, mittendrin der mysteriöse Graf, und dem Gegensatz zwischen dem Landei Fritzi und den ganzen Flappers, zu denen sie sich gern dazumausern möchte und doch im Innern viel progressiver tickt als manche von ihnen, die sich modern geben, aber weiterhin von Männern abhängig bleiben.
    Das ganze Buch ist frisch und gut lesbar geschrieben, v.a. die Dialoge finde ich spritzig und amüsant. Dabei finden die großen Fragen des Lebens genauso Platz wie die kleinen, und sei es der süße Trost durch Schokostückchen in Vanillepudding. Der Autorin gelingt es, immer wieder neu Spannung aufzubauen; am Schluss ist mir das Tempo der dramatischen Wendungen und ihrer dann doch recht schnellen Auflösung sogar ein bisschen zu hoch und ich hätte mir da ein langsameres Ausklingen gewünscht. Das hat das Lesevergnügen aber kaum beeinträchtigt.


    Getrübt wurde es allerdings durch falsche Erwartungen, die im inneren Klappentext geschürt und dann nicht erfüllt werden, und durch ein bisschen zu viele (übersehene oder eingebaute) Fehler seitens des Korrektorats.


    Ich bin schon sehr gespannt darauf, Hans und Fritzi in einem anderen Roman der Autorin wiederzutreffen, und würde mich auch über eine Fortsetzung vielleicht zehn Jahre später freuen, wo der historische Hintergrund der Dreißigerjahre nochmal ganz andere Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins eröffnen würde und das Ganze sicher etwas weniger umfassend happy-endig gestaltet werden könnte. Aber auch jede andere Fortsetzung würde von mir gelesen werden.

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    tardys avatar
    tardyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Berlin in den Goldenen Zwanzigern
    Das Café unter den Linden

    Fritzi verlässt ihr kleines Heimatdorf in Süddeutschland, um die große weite Welt zu entdecken. Berlin ist ihr Ziel und im Gepäck hat sie eine Reiseschreibmaschine. Groß ist ihr Traum, denn sie möchte zur UFA und dort Drehbücher schreiben. Doch das Leben hat anderes mit ihr vor.

    Ein Roman, wie eine kleine Zeitreise in die Goldenen Zwanziger. Schillernd und exotisch ist das Berlin zu dieser Zeit. Aber auch ernüchternd und leider nur allzu realistisch. Aber sie lassen sich alle nicht unterkriegen. Die Menschen sind nach den schrecklichen Kriegsjahren hungrig nach Glanz und Gloria, nach Freiheit und Glück. Sie wollen einfach nur leben und genießen, auch wenn es nicht immer leicht ist. Joan Weng hat ein wunderbares Buch über diese Zeit des Aufbruchs geschrieben. Jeder, der den Mut hat etwas zu riskieren bekommt seine Chance, auch wenn es sich am Ende anders entwickelt. Fritzi taucht schnell ein in diese Glamourwelt und auch wenn ihr Traum schnell wie eine Seifenblase zerplatzt, sie kämpft weiter und findet ihr Glück.

    Der witzige, gut zu lesende Schreibstil lässt den Leser nicht los. Schnell ist man in der Geschichte mitten drin und spürt das wunderbare Flair der damaligen Zeit. Diese leichte Stimmung zieht sich, trotz einiger Rückschläge, wie ein roter Faden durch das Buch. Fast ist man geneigt, alle Brücken hinter sich abzubrechen, um auch diese wunderbare Leichtigkeit zu spüren. Ein schöner Roman, der vor allem durch seine Sprache lebt.

    Kommentare: 2
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    Linatosts avatar
    Linatostvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Herrlich kitschig!
    Zuckersüß

    Wer eine gut geschriebene Schnulze sucht, mit einem Hauch 20er Jahre, der ist hier genau richtig!

    Fritzi hat Ambitionen, sie will Drehbuchautorin werden. Leider kommen ihre modernen Interpretationen in einem Süddeutschen Dorf nicht so gut an. So flüchtet sie in die boomende Metropole Berlin und landet in der denkbar skurrilsten WG. Hier verliert sie auch gleich ihr Herz aber leider ist ihr angebeteter etwas komplizierter.

    Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten, ich habe es direkt in einem durch gelesen. Die Story ist rund. Keine unnötigen Nebenfiguren und Handlungen die am Ende zu nichts führen. Die Erzählung hält an ihrem roten Faden fest. Oft genug liest man Bücher von jungen Autoren, die genau diesen verlieren. Für mich durchaus gelungen.

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    JMonikas avatar
    JMonikavor einem Jahr
    Großes Kino, ein großartiger Roman

    geschrieben in einer klaren und poetischen Sprache. Selten genug gibt es das in der deutschen Literatur. 

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    Blausterns avatar
    Blausternvor einem Jahr
    Das Café unter den Linden

    Berlin im Jahre 1925: Fritzi, eine junge Schwäbin, kommt in die Großstadt Berlin. Ihr Traum ist es, Drehbuchautorin zu werden. Doch gleich nach Ankommen wird sie ihrer Sachen beraubt und findet doch den Weg zum Grafen von Keller, der ihrem Vater noch einen Gefallen schuldig ist. Sie möchte bei ihm unterkommen und sich als Tippfräulein verdingen. Ihre Reiseschreibmaschine hat sie mit im Gepäck. Doch zunächst ist keine Stelle frei, aber sie darf bei dem homosexuellen Pärchen Rosa und Wlad auf der Couch nächtigen, die sich für sie einsetzen, und so langsam kommt Fritzi im turbulenten Berlin der 20er Jahre mit all seinen Vergnügungssüchten, aufstrebenden Künstlern, Musikern, Schauspielern usw. an.
    So wie auch die goldenen Zwanziger ist der Roman mit übersprudelndem Leben gefüllt. Der Krieg ist vorbei und alles in großer Aufruhr und im Aufstreben; es gilt zu feiern, was das Zeug hält, neue Dinge auszuprobieren und künstlerische Talente zu entfachen. Selbst die mittellosen Leute gelangen mitten hinein in diese Atmosphäre und machen das Beste daraus. Beziehungen und Mode ändern sich, Drogen werden konsumiert. Die Autorin schafft es, dass man in dieser Zeit voll und ganz mit dabei ist. Die Figuren muss man einfach alle durchweg mögen in ihrer ganzen Vielfalt. Besonders natürlich Fritzi als Hauptperson, die sich hier erst hineinfinden muss. Aber das gelingt ihr ganz gut, denn sie weiß sich durchzusetzen, ist neugierig gegenüber allem Neuen und ist dazu noch schlau, liebenswürdig und witzig. Der Roman liest sich flott, sorgt für wunderbare Unterhaltung und ist immer wieder für eine Überraschung gut.

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    E
    Entenmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Zeitreise und schöne Liebesgeschichte
    Spannende Zeitreise und schöne Liebesgeschichte

    Der Roman "Das Café unter den Linden" ist eine schöne Erzählung, die atmospährisch dicht die Zeit der Weimarer Republik einfängt und einen hohen Unterhaltungswert aufweist. Sehr zu empfehlen.

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    littlesparrows avatar
    littlesparrowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich liebe dieses Buch! Ich steige jederzeit mit Fritzi aus und tauche ein in das Berlin der Zwanziger Jahre!
    Ein Roman, so schillernd, wie das Berlin der Zwanziger Jahre!

    Das Café unter den Linden

    von Joan Weng

    erschienen als Aufbau Taschenbuch 

    der Aufbau Verlag GmbH & Co. KG

    ISBN 978-3-7466-3294-0


    Klappentext

    Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit, als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden ...


    Cover

    Bereits das Cover entführt mich in die richtige Zeit: die 20er Jahre! Ist der Hintergrund schlicht grau gehalten, kommen die beiden Damen auf dem Cover mit ihrer Kleidung in den Farben rosé, grün und verschiedenen Blautönen wundervoll zur Geltung. Die Schrift ist pink und schnörkellos, so dass den beiden Frauen der Erfolg des Hinguckers bleibt. Der Titel ist durch die Farbgestaltung und Größe der schlichten Buchstaben dennoch einprägsam.  


    Die Charaktere

    Die Hauptperson in dem Roman ist die junge Fritzi. Nach dem Verlust der Eltern und der Trennung von ihrem Verlobten reist sie aus der Provinz in das schillernde Berlin. Sie wünscht sich, nicht mehr das junge Mädel vom Lande zu sein, sondern bald auch mit "makellosen Seidenstrumpfbeinen und dauergewelltem Bubikopf" durch die Straßen und Cafés Berlin zu ziehen. 

    Die erste Hürde die sie dabei nehmen muss, ist den Grafen von Keller dazu zu bewegen, seine Memoiren zu schreiben - und sie dafür als Tippfräulein zu engagieren.


    Der Graf von Keller - später dann als Hans bekannt - ist die nächste wichtige Person in dem Roman. Zeigt er Fritzi zunächst seine spröde, kalte Seite und verwehrt ihr Job und Unterkunft, so ist er - nach dem Verlust seines Tippfräuleins - letztlich doch geneigt, Fritzi zu beschäftigen.


    Meine Meinung

    Glücklich, das Buch mit dem wundervollen Cover in den Händen zu halten, konnte ich es nach dem Lesen der ersten Zeilen bereits nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin beschreibt sämtliche Charaktere mit einer wahren Liebe zum Detail, so dass ich schnell in die Geschichte und zu den persönlichen Wünschen und Nöten der einzelnen, zwischen den Zeilen zum Leben erwachten, Personen gelange. Der Schreibstil ist flüssig und lebendig. Auch der Humor kommt in diesem Roman nicht zu kurz und an einigen Stellen im Buch muss ich laut und herzlich lachen. Zudem ist die Geschichte auch sprachlich im Stil der 20er Jahre gehalten, so dass ich oftmals Schmunzeln musste.

    "Das Café unter den Linden" zu lesen, war für mich eine wirkliche Auszeit. Kaum hatte ich das Buch zu Ende gelesen, begann ich erneut in die Geschichte einzutauchen.

    Fritzi ist ganz einfach herzerfrischend und ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen!  

     

    Fazit

    "Das Café unter den Linden" ... 

    Für diesen Roman: fünf Sterne plus!

    Der Roman nutzt historische Details, ohne den Lesegenuss einer Romanze zu beschweren.

    Ich steige jederzeit gern mit Fritzi aus und tauche ein ins Berlin der 20er Jahre.


    Kommentare: 2
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    H
    HannahFlathvor einem Jahr
    Kurzmeinung: "Absolut sagenhaft top!"
    "Absolut sagenhaft top!"

    "Das Café unter den Linden" von Joan Weng ist ein Liebesroman, wie er in den 20er Jahren hätte erscheinen können, herrlich leicht, fröhlich, beschwingt. Man glaubt einen Roman aus der Zeit zu lesen, was natürlich an der Wortwahl, aber auch dem vielen, geschickt eingebauten Zeitkollorit liegt. Die Liebes- und Karrieregeschichte des "Tippfräuleins" Fritzi Lack ist einfach nur bezaubernd, ich habe sie auf einen Rutsch durchgelesen, ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. So schön, oder um es mit Fritzis Worten zu sagen "Absolut sagenhaft top!"

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    Lieschen87s avatar
    Lieschen87vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine Zeitreise in die 20er
    Wer wollte nicht schon einmal in eine andere Zeit eintauchen!?


    Wenn du einmal in die zwanziger Jahre reinschnuppern möchtest, ist „Das Café unter den Linden“ von Joan Weng genau das Richtige für dich. Du begibst dich mit Fritzi nach Berlin. Es ist 1925. Nachdem sie enttäuscht von der Liebe einen Neuanfang in Berlin wagen möchte, versucht sie ihr Glück mit Drehbücher schreiben. 
    Dafür benötigt sie zu aller erst einen Job und eine Unterkunft. Sie fängt als Tippfräulein bei dem Grafen Hans von Keller an, unter dem ihr eigener Vater schon im Krieg gedient hat. Wer ist dieser mysteriöse Graf?


    Fritzi ist eine eher schüchterne junge Frau mit gebrochenem Herzen. Sie hat ihre eigenen Träume, erkennt aber schnell, dass nicht alle Menschen etwas gutes im Sinn haben. In dem Roman entwickelt sich Fritzi weiter und wird zu einer selbstbewussten jungen Dame, die nicht nur von ihren Träumen leben möchte, sondern konkrete Vorstellungen von ihrem Leben hat und diese auch verwirklichen möchte.
    Im „Café unter den Linden“ trifft man auf viele interessante Charaktere. 


    Joan Weng schafft es den Leser durch tolle Dialoge, eine angepasste Ausdrucksweise und einer bildhaften Sprache, in die 20er Jahre zu versetzen. Ich hatte das Gefühl vor Ort zu sein.


    Ein toller Roman, der zum Lachen, Träumen und Nachdenken anregt.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Joan9114s avatar

     

    Liebe Lovelybooks Leser,

    am 14.Juli erscheint „Das Café unter den Linden“ – ein historischer Liebesroman aus dem Berlin der 20er Jahre.

    Ich möchte euch ganz herzlich zu meiner Leserunde einladen und darum geht es im Roman:

    Frühling 1925: Als Fritzi in Berlin ankommt, bringt sie nicht mehr mit als ein gebrochenes Herz, eine Reiseschreibmaschine und einen Traum: bei der UFA Drehbücher schreiben. In der schillernden Metropole findet sie sich schnell in einem Kreis von Malern, Schriftstellern und Musikern wieder, die das Leben und die Kunst feiern. Und dann trifft sie einen Mann, der alles für immer verändern wird. In einem Café unter den Linden …

    Hier geht's zur Leseprobe

    Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 Exemplare.

    Ich freu mich schon sehr auf euch,
    Joan Weng

     

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