Joana Brouwer Der Puppenfänger

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Inhaltsangabe zu „Der Puppenfänger“ von Joana Brouwer

Es scheint wie ein Routinefall: Eine alte Freundin bittet Privatdetektivin Heide von der Heide wegen einer Vermisstensache ins beschaulichen Holte im Emsland. Dort stellt sie verblüfft fest, dass der verschwundene Gerald Schöllen niemandem fehlt. Heide ist ratlos. Als plötzlich die Leiche von Schöllens Halbbruder Gunnar auftaucht, ruft das Dieter Fuchs, Kriminalhauptkommissar und Heides Lebensgefährte, auf den Plan. Gemeinsam stoßen die zwei auf ein schreckliches Geheimnis: Die zwei Brüder haben vor langer Zeit ein ungeheuerliches Verbrechen begangen – das irgendwer jetzt rächen möchte …

Der Puppenfänger hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, sehr gelungen!!

— Krimigeorg
Krimigeorg

Fazit: komplexe, wohl durchdachte Story, die fesselnd mit viel Lokalkolorit erzählt wird & mit wunderbar beschriebenen Charakteren überzeugt

— Bellexr
Bellexr

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  • Unterhaltsamer Krimi mit sympathischen Ermittlern

    Der Puppenfänger
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    10. November 2013 um 19:41

    Eine alte Bekannte bittet Privatdedektivin Heide von der Heide wegen einer Vermisstensache um Rat. In Holte im Emsland stellt Heide verblüfft fest, dass der verschwundene Gerald Schöllen niemandem fehlt. Dann taucht plötzlich die Leiche von Schöllens Halbbruder Gunnar auf und Dieter Fuchs, Kriminalhauptkommissar und Heides Lebensgefährte, wird mit den Ermittlungen beauftragt. Gemeinsam stoßen die beiden auf allerlei Geheimnisse in Gerald und Gunnars Leben. Es scheint, als hätten die beiden in ihrer Vergangenheit ein ungeheuerliches Verbrechen begangen, das irgendwer nun rächen will. Die Autorin war mir bisher völlig Unbekannt. Leider! Joana Brouwer hat mit Heide von der Heide und Dieter Fuchs ein sympathisches Ermittlerteam geschaffen, das ich auf Anhieb mochte und von denen ich auch gern noch mehr lesen will. Heide und Dieter sind nämlich ohne Zweifel etwas Besonderes. Ich habe bisher kein Buch gelesen, in dem ein Kommissar offiziell ermittelt und die Partnerin als Detektivin im gleichen Fall tätig ist. Allein dieser Umstand hat mich bereits fasziniert. Auch, weil sich die beiden aus diesen Gründen immer wieder in die Haare bekommen, man als Leser aber immer etwas zu lachen hat. Heide ist nun mal ein Dickkopf und setzt sich immer wieder durch und letzten Endes profitieren sie beide voneinander.  Als Heide von der Heide von einer alten Studienfreundin nach Holte ins Emsland gerufen wird, macht sie sich sogleich auf den Weg. Der Ehemann ihrer Schwester ist seit Tagen spurlos verschwunden und Heide soll helfen, den Fall aufzuklären. Wie es sich für eine Detektivin gehört, stellt Heide auch im Umfeld Ermittlungen an und befragt die Dorfbewohner. Doch irgendwie wird man hier das Gefühl nicht los, dass alle mehr wissen, als sie zugeben wollen. Die sympathische alte Tante Martha ist der Autorin hier besonders gelungen. Von ihr war ich sofort begeistert und sie hat den anderen Charakteren im Buch fast ein wenig den Rang abgelaufen.  Der Leser kann sich schnell denken, dass ein Verbrechen aus der Vergangenheit mit dem Verschwinden von Gerald Schöllen zu tun hat. Der spannende und fesselnde Prolog, mit dem die Autorin das Buch beginnt lassen bereits darauf schließen. Dennoch bekommt man immer nur kleine Häppchen serviert. Es wird nie zu viel verraten und die Spannungskurve bleibt konsequent erhalten. Joana Brouwers Schreibstil und die tollen, ausgearbeiteten Charaktere machen dieses Buch zu einer besonderen Krimiunterhaltung. Gut gefallen hat mir auch, dass im Buch noch ein wenig Platz für persönliches zwischen Heide und Dieter blieb. Diese Sequenzen lockerten das Buch zwischendurch immer wieder auf. Fazit: Wer einen unterhaltsamen Krimi mit einer Prise Lokalkolorit und sympathischen, wie authentischen Ermitteln sucht, der ist mit „Der Puppenfänger“ gut bedient.  Ein spannender und gut ausgearbeiteter Fall, sowie eine angenehme Schreibweise machen dieses Buch zur Empfehlung.

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  • Der Puppenfänger hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ein sehr gelungener Krimi!

    Der Puppenfänger
    Krimigeorg

    Krimigeorg

    10. November 2013 um 18:00

    Der Puppenfänger hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ein sehr gelungener Plot.

  • Ein Buch das sich liest wie Omas Kaffeklatsch mit Mord als Beilage.

    Der Puppenfänger
    Zahnfee12L

    Zahnfee12L

    10. November 2013 um 13:58

    Inhalt Es scheint wie ein Routinefall: Eine alte Freundin bittet Privatdetektivin Heide von der Heide wegen einer Vermisstensache ins beschauliche Olte im Emsland. Dort stellt sie verblüfft fest, dass der verschwundene Gerald Schöllen niemandem fehlt. Heide ist ratlos. Als plötzlich die Leiche von Schöllens Halbbruder Gunnar auftaucht, ruft das Dieter Fuchs, Kriminalhauptkommissar und Heides Lebensgefährte, auf den Plan. Gemeinsam stoßen die zwei auf ein schreckliches Geheimnis: Die zwei Brüder haben vor langer Zeit ein ungeheuerliches Verbrechen begangen – das irgendwer jetzt rächen möchte … Fazit: Ein Buch das sich liest wie Omas Kaffeklatsch mit Mord als Beilage. Viel durcheinander da viele Personen mitspielen und jeder mit jedem verwand ist . Zwischendurch wird noch von der Beziehung von Heide von der Heide und ihrem liebsten Dieter Fuchs erzählt. Es dreht sich eher um die Aufdeckung des Verbrechens als um das Verbrechen selbst. Finde ich persönlich etwas schade da ich eher die "blutige" Leserin bin. Ab und zu ganz witzig aber viel mit einem Krimi hat es in meinen Augen nicht zu tun. Allerdings habe ich erst auf den letzten 30 Seiten erahnen können wer der Mörder ist. Lesevergnügen: etwas zäh Story:  war ok hatte mir mehr vorgestellt. Seiten : 234 Leseratten: 2,5  von 5 

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  • Der Puppenfänger

    Der Puppenfänger
    Thrillertante

    Thrillertante

    30. October 2013 um 08:12

    Mitten in der Nacht bekommt Privatdetektivin Heide von der Heide einen Anruf von einer alten Bekannten. Die Freundin bittet sie in einem Vermisstenfall zu ermittelen. Der Vermisste scheint niemanden zu fehlen. Dann taucht eine weitere Leiche, der Halbbruder des Vermissten, auf. Mit ihrem Freund, dem Kriminalhauptkommissar Dieter Fuchs, der alles andere als begeistert ist, dass Heide sich einmischt, begibt sich von der Heide auf die Suche nach dem Mörder. Anfangs war ich ein bisschen überfordert. In dem Ort, in dem der Krimi spielt, scheint jeder mit jedem verwandt zu sein. Da eine Tante, dort eine Schwägerin, ein Neffe, eine Schwester und ich musste aufpassen, nicht den Überblick zu berlieren. Das hat sich allerdings im Laufe des Krimis gelegt und ich war bald im Geschehen. Durch den sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autorin, mochte ich immer weiter lesen und Heide, die ich von Anfang an ins Herz geschlossen hatte, bei ihren Ermittlungen begleiten Mit Heide von der Heide hat Joana Brouwer eine mir äußerst symphatische Protagonistin geschaffen. Oft zauberten mir die Dialoge mit ihrem Freund Dieter Fuchs ein Schmunzeln auf die Lippen. Gerald Schöllen, der Vermisste, wurde mir immer unsymphatischer und ich muss gestehen, dass ich mehr als einmal dachte "geschieht dir gerade recht!". Nach und nach wird dem Leser klar, warum niemand wirklich traurig über das Verschwinden von Schöllen ist und der Leser begibt sich mit den Ermittlern auf Spurensuche. Joana Brouwer legt geschickt falsche Fährten und als ich dachte, dass ich nun genau weiß, wer der Täter ist, wurde mir eine lange Nase gezogen. Das Ende hat mich dann doch verblüfft und zufrieden und ohne offene Fragen konnte ich das Buch beenden. Wer Krimis mag, kommt an "Der Puppenfänger" schwer vorbei. Ich kann das Buch Krimifreunden ans Herz legen und eine absolute Lessempfehlung geben! Ich freue mich mehr von Heide von der Heide und Dieter Fuchs zu lesen!

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  • Emsländische Tragödie

    Der Puppenfänger
    Nina2401

    Nina2401

    24. October 2013 um 20:51

    Nach einem kurzen aber sehr spannenden Prolog finde ich mich 19 Jahre später in einem Schlafzimmer wieder. Die Kabbeleien zwischen Heide von der Heide (der Name ist einfach genial) und ihrem „Liebsten“, dem Kriminalhauptkommissar Dieter Fuchs ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Heide fand ich von Anfang an ziemlich cool, während mir Dieter zunächst sehr unsympathisch war. Mit Heide begebe ich mich dann in das kleine Dorf Holte im Emsland, wo fast jeder mit jedem verwandt zu sein scheint. Zusammen mit Heide versuche ich die Verwandtschaftsverhältnisse und Rätsel zu lösen. Denn Heide rennt förmlich gegen eine Wand und selbst ihre Auftraggeberin scheint nicht erfreut über ihren Besuch. Das irritiert nicht nur Heide und animierte mich zum Weiterlesen. Ich tappte sehr lange im Dunkeln. Joana Brouwer hat es vorzüglich geschafft, mich zu verwirren. Zwischendurch werde ich immer wieder Zeuge einer einfachen und sehr wirkungsvollen Foltermethode. Durch diesen „Opferstrang“ steigt der Spannungsbogen etwas an. Er ist nicht übermäßig hoch, aber konstant. Je mehr ich mit Heide in die Vergangenheit abtauche, um so mehr kommt - sehr langsam - etwas Licht ins Dunkle. Ich ahne, aber ich weiß nichts wirklich. Ich rätsele und lese mich „tageweise“ durch die einzelnen Kapitel. Die einzelnen Tage kommen mir recht lang vor, denn es passiert sehr viel und Joana Brouwer springt von einem Handlungsstrang zum nächsten. So wechsle ich immer mal wieder die Perspektive, aber natürlich verrät sie mir nicht zu viel. Der Schreibstil von Joana Brouwer ist sehr „weiblich“. Zwischen die spannungsgeladenen Sequenzen mogeln sich immer mal wieder sehr persönliche Themen. Das macht die Geschichte und vor allem die einzelnen Charaktere für mich authentisch. Am Ende löst sich natürlich alles auf und und die Tragödie, die sich in dem kleinen Ort abgespielt hat, offenbart sich mir in ihrer ganzen Heftigkeit. Dieser Krimi hat mich sehr gut unterhalten und am Ende war ich auch mit Dieter Fuchs versöhnt, denn hinter jedem harten Kern verbirgt sich meistens etwas positives. Fazit: Intelligent aufgebauter Regionalkrimi, der die unterschwellige Spannung bis zum Schluss hält.

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  • Puppenfangen

    Der Puppenfänger
    Bellexr

    Bellexr

    06. October 2013 um 17:53

    Mitten in der Nacht einen Anruf zu erhalten, das kann nichts Gutes bedeuten. Und so ist es auch. Was sich für die Privatdetektivin Heide von der Heide, die eigentlich auf Wirtschaftskriminalität spezialisiert ist, wie ein Routinefall anhört, entwickelt sich schon bald zu einem höchst komplexen Fall. Eine Bekannte aus Studienzeiten bittet Heide um Hilfe. Der Ehemann ihrer jüngeren Schwester ist seit mehreren Tagen spurlos verschwunden. Beate stellt den Vermissten Gerald Schöllen als treusorgenden, liebevollen Familienvater dar, der überhaupt keinen Grund hätte, seine Familie zu verlassen. Ergo, etwas muss mit ihm passiert sein. Doch als Heide in das beschauliche Örtchen irgendwo im Emsland reist, muss sie feststellen, dass eigentlich niemand den Unternehmer zu vermissen scheint, ganz im Gegenteil. Als dann auch noch eine Leiche auftaucht, ruft dies Heide’s Lebensgefährten Hauptkommissar Dieter Fuchs auf den Plan. Und irgendwie wird Heide das Gefühl nicht los, dass die Bewohner des Dorfes ziemlich genau wissen, was mit Schöllen passiert ist, doch alle schweigen verbissen.   Und wieder einmal kommt Heide ihren Lebensgefährten Dieter in die Quere. Hatte sie noch vor einiger Zeit versprochen, nicht mehr in seinen Gewässern zu fischen, so sieht es jetzt ganz danach aus, als wenn Heide und Dieter wieder einmal in ein und demselben Fall ermitteln. Sehr zum Ärgernis von Dieter, der hiervon absolut nicht begeistert ist. Doch die dickköpfige Heide lässt sich davon nicht beirren. Kurzerhand mietet sie sich über Nacht bei ihrer alten Studienbekannten Beate ein und kaum ist sie im Dorf angekommen, trifft sie auch schon auf die resolute Tanta Martha. Die alte Dame weiß definitiv mehr, als sie Heide verraten will, macht nur rätselhafte Andeutungen und führt damit Heide auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückführt. Deutlich ist auch zu spüren, dass die Dorfbewohner Heide zwar nicht gerade feindlich gegenübertreten, aber als einen freundlichen Empfang kann man ihn auch nicht bezeichnen. Und selbst Tante Martha, die sich von niemanden den Mund verbieten lässt, wird mit der Zeit immer schweigsamer und beruft sich auf ihr Alter und somit auf ihre Vergesslichkeit.   Man ahnt sogleich, dass ein Verbrechen der Vergangenheit für das Verschwinden von Gerald Schöllen verantwortlich ist, denn Joana Brouwer steigt mit einem erschütternden Prolog in ihren Krimi ein. Doch um was es hierbei geht, noch wer von den Dorfbewohnern damit in Verbindung steht, das erfährt man erst nach und nach. Wie kleine Puzzlesteinchen setzt sich die Story zusammen, die Autorin verrät immer nur so viel, dass man Vermutungen anstellen kann, aber der Lösung des Falls doch nie auch nur annähernd nahe kommt.   Und schnell merkt man auch, dass die Dorfbewohner nicht unbedingt alle so sind, wie sie zu scheinen vorgeben. Bald schon hat man das Gefühl, dass wirklich ein jeder im Ort ein Geheimnis hat, ja sogar, dass sich das ganze Dorf verschworen hat und mit aller Macht verhindern will, dass dieses Geheimnis an die Öffentlichkeit kommt. Somit lassen sich auch die unterschiedlichen Charaktere sehr schwer einschätzen, was natürlich zusätzlich die Spannung schürt. Diese ist die meiste Zeit eher latent im Hintergrund vorhanden, tritt selten an die Oberfläche, aber dies stört in keiner Weise. Joana Brouwer versteht es perfekt, die Handlung immer weiter voranzutreiben, die Dramaturgie stimmt, die Neugier wird stetig gesteigert. Und mit ihrem eindringlichen, fesselnden und sehr einnehmenden Schreibstil versteht es Joana Brouwer somit wirklich perfekt, einem beste Krimiunterhaltung zu bieten. Das Ganze ist zudem noch gewürzt mit einem guten Schuss Lokalkolorit.   Ein großes Plus dieses Krimis ist auch die Ausarbeitung der Charaktere. Allen voran natürlich Heide von der Heide, eine zielstrebige, dickköpfige und äußerst neugierige Detektivin, die mit ihrem Lebensgefährten Dieter eine Streitkultur pflegt, die immer wieder zum Schmunzeln anregt. Und auch alle anderen Akteure sind lebendig beschrieben, agieren jederzeit glaubwürdig und bleiben stellenweise so rätselhaft, dass sie schwer einschätzbar bleiben. Und auch wenn Heide eine äußerst sympathische Frau ist, stiehlt ihr Tante Martha hier klar die Show. Die alte Dame ist herrlich offen, direkt und dabei in ihren Äußerungen so rätselhaft und verschmitzt, dass man Tante Martha augenblicklich ins Herz schließt.   Fazit: Eine komplexe, wohl durchdachte Story, die fesselnd mit viel Lokalkolorit erzählt wird und mit wunderbar beschriebenen Charakteren absolut überzeugt.  

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  • Fesselnd

    Der Puppenfänger
    Natalie77

    Natalie77

    05. October 2013 um 21:00

    Inhalt: Heide von der Heide ist Privatdetektivin und wird Nachts von einer alten Freundin aus dem Bett geklingelt. Sie braucht Hilfe, denn ihr Schwager ist verschwunden. Die Polizei möchte noch nichts tun und so bittet sie Heide ihren Schwager wieder zu finden. Doch niemand ist traurig das er verschwunden ist. Als dann noch der Halbbruder des Vermissten tot aufgefunden wird ermittelt Kommissar Dieter Fuchs, der Lebensgefährte von Heide ebenfalls in diesem Fall. Meine Meinung: Der Puppenfänger kam überraschend zu mir. ich hatte schon mal von dem Buch gelesen und es klang wirklich interessant, aber man kann ja nicht immer alles haben...oder doch? Die Autorin war mir vollkommen unbekannt und auch der Ermittlerduo Von der Heide/Fuchs war mir noch nicht bekannt. Dabei gibt es schon ein paar Fälle von den Beiden, nur eben nicht bei Ullstein. Ich begann gestern Abend zu lesen und war direkt gefangen von den ganzen Ereignissen. Ein Dorf in dem fast jeder mit jedem Verwandt ist und ein Mensch verschwindet. Doch niemand dem Vermissten eine Träne nachweint. Dazu noch Verbrechen in der Vergangenheit die wohl irgendwas mit dem Fall zu tun haben könnten. Die Spannung war ziemlich schnell greifbar und ein pausieren des Buches nur schwer möglich. Es gibt verschiedene Faktoren warum das so war. Zum Einen die Handlung, die aus mehreren Fällen besteht und es ist nicht ersichtlich wie diese Stränge zusammen gehören könnten. Zum Anderen die sympathischen Protagonisten und auch ganz wichtig der lockere und flüssige Schreibstil. Es war alles leicht zu verstehen und die Abschnitte flossen nur so dahin. Da störte mich auch nicht das es doch recht viele Namen gab, die der Zeugen wurden aber dann auch uninteressant somit blieben die wichtigsten Beteiligten und die waren dann schon so weit in meinem Hirn verankert das ich keinen mehr durcheinander schmiss. Die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben. Auch wenn ich Heide von der Heide und auch Dieter Fuchs noch nicht kannte störte das gar nicht. Ich merkte nur an ein zwei Abschnitten das es schon mal Fälle gegeben haben könnte und erst beim recherchieren im Internet sah ich das mich mein Gefühl nicht trog. Heide von der Heide ist Privatdetektivin weil es zur Polizistin nicht gelangt hat. Sie hat den Sporttest vermasselt und hat sich einen anderen Weg gesucht. Ihre Art an den Fall ran zu gehen war logisch und nicht überhastet. Auch bekam man nie das Gefühl das ihr etwas in den Schoß geflogen ist. Heide ist eine sympathische Person die ich gerne als Freundin hätte. Sie wirkt unkompliziert. Dieter Fuchs ist ihr Lebensgefährte. nicht immer so ganz damit einverstanden was Heide macht und ein Scherzbold. Er ist in der Geschichte zunächst aber doch recht zweitrangig. Dann gibt es noch Figuren aus dem Umfeld des Vermissten. Diese sind obwohl es ja Nebenfiguren sind recht gut und anschaulich beschrieben und haben eine gewisse Tiefe. Am liebsten mochte ich eine schrullige Oma, die Heide in dem Dorf auf der Straße traf. Der Fall wird wie oben schon geschrieben sehr logisch und mit einiger Zeit gelöst. Ich hatte als Leser nie den Eindruck das irgendetwas überhastet wurde. Als Leser begleitet man Heide von der Heide, aber man erlebt auch die Gefangenschaft von dem Vermissten und kann ahnen was er getan hat um in die Situation zu kommen. Außerdem liest man immer mal wieder von den Angehörigen des Vermissten. So ist man als Leser eigentlich gut im Bilde. Wie sich am Ende aber alles zusammenfügt darauf bin ich erst kurz vor Schluss gekommen. Ich hätte ein ganz anderes Ende vermutet und die Autorin hat es geschafft mich mit ihren Spuren in die Irre zu leiten.

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  • Späte Rache !!

    Der Puppenfänger
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    16. September 2013 um 09:46

    Die Privatdetektivin Heide von der Heide wird von Beate, einer ehemaligen Bekannten, um Hilfe gebeten. Ihr Schwager Günter ist spurlos verschwunden. Das Dumme an der Sache ist, Beates Schwester hat ihren Mann schon bei der Polizei als vermisst gemeldet und zwar bei Heides Partner, dem Kriminalhauptkommissar Dieter Fuchs. Eine Vereinbarung der beiden lautet, sich nie in den Fall des anderen zu mischen. Und obwohl die Polizei so früh noch gar nichts unternimmt, passt es Dieter nicht, dass Heide sich der Sache annehmen will. Das Verhältnis von Heide und Dieter ist etwas Besonderes; die ewigen Kompetenzgerangel und Kabbeleien der beiden haben mir Spaß gemacht. Doch Heide ist natürlich geneigt, ihrer Bekannten zu helfen, zumindest mal zu versuchen, ob sie etwas herausfinden kann. So begibt sie sich in Beates und Günters Wohnort, das kleine Städtchen Holte im Emsland.. Von Beate wird sie merkwürdigerweise alles andere als freundlich begrüßt; eigentlich wollte Heide direkt wieder gehen, doch die Bewohner des Städtchens machen sie neugierig. Irgendwas scheint bei der ganzen Sache nicht zu stimmen. Als Günters Bruder schließlich auch noch tot aufgefunden wird, ist nun auch Dieter als Hauptkommissar offiziell involviert. Der Schreibstil der Autorin ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber mir hat er sehr gut gefallen. Erinnerte mich ein bisschen an die Bücher von Petra Hammesfahr.. Es gibt zwei Handlungsstränge, wobei einer von Günter und seinen Entführern, oder besser gesagt , seinen Rächern handelt. Günter hat anscheinend früher eine schreckliche Tat begangen und irgendjemand will ihn dafür jetzt bezahlen lassen. Der andere Handlungsstrang läßt uns Heide bei ihren Ermittlungen begleiten. Je tiefer Heide gräbt, tlw. auch mit Dieters Hilfe, stößt sie auf Familiengeheimnisse, die anscheinend das halbe Dorf betreffen. Und ehe sie sich versieht, gerät sie selbst mitten hinein.. Zu Anfang hat es ein wenig gedauert, bis ich in die Story hineinfand, aber danach war ich gefesselt. Obwohl es unblutig zugeht, wird der Spannungsbogen die ganze Zeit gehalten. Ich hatte während des Lesens viele Vermutungen, was geschehen sein könnte, denn jeder macht sich irgendwie verdächtig. Die Charaktere hat die Autorin detailreich beschrieben, die Geschichten der einzelnen Personen sind miteinander verflochten und am Ende paßt alles perfekt zueinander... Ein spannender Plot, vielschichtige Charaktere, ein fesselnder Stil; was will man als Leser mehr ?? Eine klare Kaufempfehlung, wenn man deutsche Krimis mag!!! Ich hoffe, in Zukunft noch mehr von Heide und Dieter zu lesen!!!

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