Buchreihe: Die Katze des Rabbiners von Joann Sfar

 4.6 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher in chronologischer Reihenfolge

5 Bücher
  1. 1
    Die Bar-Mizwa

    Band 1: Die Bar-Mizwa

     (7)
    Ersterscheinung: 01.03.2004
    Aktuelle Ausgabe: 01.03.2004
    Joann Sfar erzählt jüdische Geschichte als wundersamen Oriental-Comic! Juden mögen keine Hunde. Das behauptet zumindest eine Katze und vermag das auch noch hervorragend zu belegen: „Ein Hund beißt dich, läuft dir nach und bellt dich an. Und die Juden ließen sich derart lange beißen, verfolgen und anbellen, dass sie letztendlich die Katzen den Hunden vorzogen.“ Ein Tier, das so klug argumentieren kann, macht der französische Comiczeichner Joann Sfar zum Helden seiner Katze des Rabbiners-Serie. In seiner Heimat wird der 1971 in Nizza geborene Nachfahre nordafrikanischer Juden nicht nur als größtes Talent gefeiert, sondern gilt mit über 90 veröffentlichten Comicalben auch noch als hoch produktiv. Fünf Bände sind bisher von Die Katze des Rabbiners in deutscher Sprache erschienen und zeigen vor allem eins: Sfar ist ein unglaublich sprachbegabter, gewitzter und geistreicher Schriftsteller, der eben auch noch verdammt gut zeichnen kann.
  2. 2
    Malka, der Herr der Löwen

    Band 2: Malka, der Herr der Löwen

     (3)
    Ersterscheinung: 01.03.2004
    Aktuelle Ausgabe: 01.03.2004
    Joann Sfar erzählt eine über die Maßen erfrischende Geschichte. Man möchte fast meinen, ein einzigartiges Werk in den Händen zu halten. Liebenswerte Charaktere, ausdrucksstarke Zeichnungen – lebendig wie das Leben, nicht perfekt wie das Leben – und eine Geschichte die eben dieses Leben befragt vereinen sich zu einem wunderbaren Comic. Es ist schwer aus dem Schmunzeln herauszukommen, während man dem Treiben der sprechenden Katze folgt. Voller schnippischer Fragen, ohne je ein Blatt vor den Mund zu nehmen, führt der graue Vierbeiner schonungslos die Moral der Zweibeiner vor – und wirkt dabei selbst nur um so menschlicher.
  3. 3
    Exodus

    Band 3: Exodus

     (2)
    Ersterscheinung: 01.12.2004
    Aktuelle Ausgabe: 01.12.2004
    Die Katze reist mit Zlabya, ihrer Herrin, deren Ehemann und dem Rabbiner nach Paris zur Familie von Zlabyas Mann. Der Rabbiner, der Algerien zum ersten Mal verlässt, ist unempfänglich für die Schönheiten der Stadt; zudem bemängelt er die laxe Einhaltung der jüdischen Gesetze. Die Begegnung mit seinem Neffen, einem Straßensänger, hält neue Überraschungen bereit.

    Mit gewohnter Klarsicht und Scharfzüngigkeit kommentiert die Katze die Ereignisse. Die Fremdheit des großstädtischen Lebens wird konterkariert mit der engen heimatlichen Lebenswelt und der strengen Rechtgläubigkeit der Juden. Dieser Konflikt wird im nervösen Stil Sfars virtuos illustriert, der auch die feinsten zwischenmenschlichen Spannungen widerspiegelt.

    Wie schon die beiden Vorgängerbände begeistert dieser dritte Band der Serie.
  4. 4
    Das irdische Paradies

    Band 4: Das irdische Paradies

     (0)
    Ersterscheinung: 01.01.2006
    Aktuelle Ausgabe: 01.01.2006
    "Das irdische Paradies" thematisiert Antisemitismus und Rassismus, Konflikte im Zusammenleben zwischen Juden und Arabern und Repressionen unter der französischen Kolonialherrschaft. All dies wird genau beobachtet und kommentiert von der scharfzüngigen Katze: "Und die welche dich nicht lieben, werden immer zahlreicher sein."
    Der Geschichtenerzähler Joann Sfar verpackt uralte Weisheiten in unbeschreiblich schöne und punktgenaue Comics.
  5. 5
    Jerusalem in Afrika

    Band 5: Jerusalem in Afrika

     (0)
    Ersterscheinung: 01.05.2007
    Aktuelle Ausgabe: 01.05.2007
    Aufregung in der kleinen jüdischen Gemeinde der algerischen Küstenstadt. In einer Kiste voller alter religiösen Schriften, die der Schwiegersohn des Rabbiners von der kommunistischen Partei der Sowjetunion erworben hat, enthält eine Überraschung: die Leiche eines jungen Russen. Der vermeintlich leblose Körper entpuppt sich jedoch als ein quicklebendige Maler, der sich auf der Suche nach einer legendären altisraelitischen Stadt, die im Herzen Schwarzafrikas die Jahrtausende überdauert haben soll, aus der antisemitischen Sowjetunion nach Nordafrika verschiffen ließ. Nach anfänglicher Skepsis („Die Schwarzen haben die Sklaverei, die Juden haben die Pogrome, das ist schwer zu ertragen. Jetzt stell dir ein Volk vor, das unter beidem leidet, das ist einfach nicht möglich!"), erklärt sich der Rabbiner bereit, zusammen mit dem jungen russischen Künstler eine Forschungsexpedition quer durch den afrikanischen Kontinent auf die Beine zu stellen.

    Ein großes Abenteuer beginnt.

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