Joanna Cannon

 3.6 Sterne bei 15 Bewertungen
Autorin von Der Sommer der schwarzen Schafe, Drei Dinge über Elsie und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Joanna Cannon

Der außergewöhnliche Weg zur Literatur: Die britische Autorin Joanna Cannon ging einen recht ungewöhnlichen Weg. Mit 15 Jahren verließ sie die Schule nach ihren O-Levels und schlug sich einige Zeit in verschiedenen Jobs durch, bevor sie in ihren Dreißigern ihren Schulabschluss nachholte und Psychologie studierte. Ihre folgende Arbeit als Psychiaterin half nicht nur ihren Patienten, sondern inspiriert auch ihr Schreiben. Ihr Debütroman »Der Sommer der schwarzen Schafe« wurde 2015 veröffentlicht und in mehr als ein Dutzend Länder verkauft. Das Buch war ein großer Erfolg und verkaufte sich alleine im Vereinigte Königreich über eine Viertelmillion Mal. Es war nominiert für die Bookseller Industry Awards 2017 und gewann den BAMB Reader Award 2016. Seit ihrem Debüt schreibt Cannon weiterhin erfolgreich Bücher, beispielsweise »Drei Dinge über Elsie«. Zudem erscheinen Interviews und Texte von ihr regelmäßig in verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen wie The Observer, The Sunday Times und Good Housekeeping Magazine. Auch im Fernsehen und im Radio hat sie des Öfteren Auftritte.


Alle Bücher von Joanna Cannon

Cover des Buches Der Sommer der schwarzen Schafe (ISBN:9783734105975)

Der Sommer der schwarzen Schafe

 (9)
Erschienen am 15.04.2019
Cover des Buches Drei Dinge über Elsie (ISBN:9783866124653)

Drei Dinge über Elsie

 (5)
Erschienen am 02.04.2019
Cover des Buches Drei Dinge über Elsie (ISBN:9783492993265)

Drei Dinge über Elsie

 (0)
Erschienen am 02.04.2019
Cover des Buches The Trouble with Goats and Sheep (ISBN:9780008132170)

The Trouble with Goats and Sheep

 (1)
Erschienen am 26.12.2016
Cover des Buches Religious Poverty, Visual Riches (ISBN:9780300187656)

Religious Poverty, Visual Riches

 (0)
Erschienen am 31.12.2013

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Rezension zu "Drei Dinge über Elsie" von Joanna Cannon

Schwarzhumorig und berührend
PippaArdenvor einem Monat

Sie ist hingefallen. Und während sie auf Hilfe wartet, denkt eine alte Dame auf dem Fußboden ihres Wohnzimmers über ihr Leben nach. Ich hab's an einem Wochenende verschlungen: Joanna Cannons Roman ist eine unglaublich unterhaltsame Geschichte über das Älterwerden, die Liebe, Lügen und den Sinn (und Unsinn) des Lebens. Witzig (ich liebe den typisch britischen schwarzen Humor), berührend und mit einer ordentlichen Prise Krimi versetzt.

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Rezension zu "Drei Dinge über Elsie" von Joanna Cannon

Eine eindrucksvolle Geschichte über das Leben, die berührt und bewegt
mesuvor 3 Monaten

Die ungewöhnliche Geschichte von Flo und Elsie berührt, bewegt und lässt den Leser schmunzeln, aber auch zu Tränen gerührt sein.

Die Autorin versteht es gefühlvoll mit viel Humor und auch beeindruckenden Worten das  bewegte Leben der beiden Freundinnen Flo und Elsie zu schildern, die ihren Lebensabend in einem Seniorenheim verbringen.

Flo ist aufbrausend, laut und vergisst ständig Dinge. Sie kann sich nicht mehr an alle Menschen und Gesichter in ihrem Leben erinnern, bis das Heim einen neuen Bewohner erhält, der sie an schreckliche Ereignisse in ihrer Vergangenheit erinnert....

Diese besondere Geschichte ist so wunderbar erzählt, dass man sie einfach nur empfehlen kann!!


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Rezension zu "Drei Dinge über Elsie" von Joanna Cannon

Geheimnisvoll- einfühlsam- melancholisch und dennoch fesselnd
Buchraettinvor 5 Monaten

Ein Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Es hat diese ganz eigene Erzählstimme. Die Protagonistin Florence erzählt aus ihrem Leben.
Sie lässt mich teilhaben an Momente in ihrer Gegenwart, in der sie mit 84 Jahren in einem Pflegeheim wohnt. Zusammen mit ihrer Freundin Elsie. Über sie erfährt der Leser gleich das erste „Ding“- sie ist ihre Freundin. Doch was sind die zwei anderen Dinge- mich hat der Titel hier schon neugierig gemacht.
Es sind die Andeutungen im Lauf der Geschichte. Vergesslichkeit, Sammelleidenschaften, Erinnerungen an die Vergangenheit, Verdächtigungen- daraus resultieren Interpretationen der anderen Figuren.
Auch diese bekommen eine eigene Perspektive, wie z.B. Simon, der hier arbeitet im Pflegeheim und auch immer einen „Blick“ auf die Bewohner haben soll und diese Beobachtungen weitergeben soll, an die Leitung.
Die im Raum schwebende Drohung- dieses andere Pflegeheim- das Abgeschoben werden dahin- das beschäftigt Florence. Sind es Alterserscheinungen oder hatte sie diese Vergesslichkeit nicht schon immer?
Das Sammeln von Dingen, auch wenn diese etwas vor sich hin stinken, die Erklärung von Florence, dass sie Dinge wiederverwendet- was stimmt? Das sind Erzählmomente, in denen der Leser auch ein wenig auf die Probe gestellt wird. Ist der Beginn einer Demenzkrankheit? Sind die Erinnerungen und das Erkennen der Person aus der Vergangenheit real? Oder sind es eine Art Halluzination? Einbildung?
Aber dann gibt es Erinnerungen- an damals- was war damals Schreckliches passiert?
Das hat einerseits etwas Berührendes. Die Szenen, in diesem Pflegeheim, der Alltag der alten Menschen vor Ort. Die Abwechslungen im täglichen Ablauf- das Schwelgen in Erinnerungen- die Verhaltensweisen der Personen ihnen gegenüber. Es macht nachdenklich- warum sprechen die Leute immer lauter, wenn sie älteren Menschen begegnen, warum werde deren Wünsche nicht so wahrgenommen?
Aber dann auch die Erinnerungen, die Andeutungen, die die Melancholie der Geschichte durchbrechen und es auch spannend gestalten für mich als Leser.
Wer ist dieser neue Bewohner? Der auch den Angestellten Rätsel aufgibt… er ist mehr als fit für das biologische Alter, das er angeben hat? Wie kann es sein, dass er einem Mann ähnelt, der angeblich 1953 verstorben ist?
Eingeschoben werden Kapitel, die mit einer Zeitangabe gekennzeichnet sind und den Fokus rein auf Florence richten. Sie liegt in ihrem Zimmer und wartet auf Entdeckung- aber warum, was ist passiert, warum kann sie keine Hilfe holen, nicht rufen?
Mir hat gut gefallen, dass die Kapitel auch immer oben zu Beginn anzeigen, wessen Perspektive nun erzählt wird. Als Leser bekomme ich einen Rund-um-Blick auf das Geschehen- bin hautnah dabei- aber dennoch bin ich gefesselt, wegen der vielen Rätsel, die die Geschichte aufgibt.
Im Klappeneinband hinten erfährt der Leser Details zur Autorin und auch in der Danksagung schreibt sie, dass ihre Patienten sie zur Geschichte inspirierten. Joanna Cannon ist Ärztin für Psychiatrie und lebt in England.
Geheimnisvoll- einfühlsam- melancholisch und dennoch fesselnd erzählt die Autorin das Leben einer Frau, voller Geheimnisse, die einen am Ende doch einzuholen scheinen.

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