Joanna Cannon Der Sommer der schwarzen Schafe

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer der schwarzen Schafe“ von Joanna Cannon

Eine ganz normale Straße in einer ganz normalen Vorstadt irgendwo in England. Als während eines ungewöhnlich heißen Sommers Mrs. Creasy verschwindet, wird hinter verschlossenen Türen und vorgehaltenen Händen getuschelt. Ist sie aus freien Stücken gegangen? Oder wurde Mrs. Creasy Opfer eines Verbrechens? Die beiden Mädchen Grace und Tilly beschließen, die Sache aufzuklären. Sie klopfen an Türen, stellen Fragen – und kommen dabei einem ganz anderen Geheimnis auf die Spur. Jeder hier scheint etwas verbergen zu wollen. Und als die Hitze immer drückender wird, drängt eine lange vergrabene Wahrheit ans Licht, die für alle Bewohner Konsequenzen haben wird ...

Ganz anders als gedacht - und als sowohl Titel als auch das recht witzige Cover vermuten ließen - war leider nicht überzeugt, daher 3 *

— SigiLovesBooks

Ich war enttäuscht weil ich nach dem Klappentext etwas anderes erwartet habe

— OmaInge

Auf dieses Buch muss man sich einlassen können, aber dann ist es mitreißend und berührend....

— wortgeflumselkritzelkram

Das Buch ist ein Konglomerat aus Freundschaft, Sinnsuche, Gesellschaftskritik und ein bisschen Krimi.

— Literaturwerkstatt-kreativ

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    Der Sommer der schwarzen Schafe

    SigiLovesBooks

    02. July 2017 um 17:55

    "Der Sommer der schwarzen Schafe" von Joanna Cannon erschien (HC, gebunden) 2017 im Limes-Verlag; Gruppe Random House GmbH und hat mich durch das etwas schräge Cover und den deutschen Titel für sich einnehmen können. Eine Straße in einer kleinen Stadt irgendwo in Mittelengland, 1976:Grace und Tilly (10) wohnen in derselben Straße und die beidenMädchen freunden sich an, werden beste Freundinnen. Das Leben hat nicht viel zu bieten und die Sommerferien stehen bevor; zudem wird es immer heißer und es droht, ein mörderischer Sommer voll ungewohnter Hitze in England zu werden. Eines Tages verschwindet Mrs. Creasy, die jeder mochte und schätzte, spurlos: Wohin kann sie hingegangen sein? Weshalb verschwand sie urplötzlich? Wurde ihr etwas angetan?Diese Fragen beschäftigen die Bewohner - und Grace und Tilly machen sich auf den Weg, Gott und Mrs. Creasy zu finden. Dazu suchen die beiden Mädchen unter sehr fantasievoll erfundenen Gründen alle Bewohner der 'Avenue' auf und lassen alle zu Wort kommen bzw. entlocken ihnen Antworten auf die Frage des Verbleibs der Verschwundenen und ihr Verhältnis zu Mrs. Creasy. Der Roman liest sich flüssig und eingängig; die Erzählperspektive ist die von Grace und Tilly, die das ganze Vorhaben abenteuerlich finden, aber nicht wissen, welche Leichen sie mit ihren Fragen aus den Kellern der verschiedenen Bewohnern holen....Vom Haus No. 11 besagter Avenue sollen sie sich fernhalten, was Kinder natürlich zum Gegenteil bewegt: So unterhalten sie sich mit Walter Bishop, den jeder Bewohner und Nachbar seit Jahren meidet; ihn ausgrenzt und die Meinung vertritt, dass etwas mit ihm nicht stimmt: Zurück geht dieses einhellige Mobbingverhalten auf ein Ereignis im Jahre 1967 und auf ein Hobby von Walter Bishop...Die Charakterisierung der einzelnen Bewohner, angefangen beim 'dünnen Brian', Eric Lamb, die Eltern von Grace bis hin zu dem sehr "entzückenden" Ehepaar Dorothy und Harold Forbes ist durchaus gelungen; allerdings sind viele Figuren auf ihre Weise nicht sehr sympathisch. Einzig Grace und Tilly, in die ich mich gut hineinversetzen konnte (und die Beschreibung der tiefen Kinderfreundschaft mir gefallen hat) sowie Mrs. Morton und deren wundersame Wandlung, die ich interessant fand, fanden meine Sympathie. Die Geschichte des Mobbings, der Ausgrenzung und der Vorurteile, um die es hier im eigentlichen Sinne geht, hatte ich so nicht erahnt und fand sie insgesamt düster, wenn auch absolut realisitisch. Eine Prise schwarzen englischen Humors konnte ich auch finden und mochte die recht scharfsinnigen Gedanken von Grace, das Romanende allerdings lässt den Leser mit dem Wetterwechsel in England des Jahres 1976 ebenfalls ein wenig 'im Regen stehen' und war mir zu abrupt. Eine Art 'roter Faden' fehlte auch mir und ich fasse den Roman als eine Art Gesellschaftskritik zusammen, der auch satirisch-realisitische Bezüge zur Gegenwartsgesellschaft hat, deren Fassade oft glatt und sauber ist, sich jedoch tiefe Abgründe dahinter verbergen können, die alles andere als offensichtlich sind.Hier ist es ein "dazugehören wollen" - doch um jeden Preis?Fazit:Ein Roman, der etwas schwarzhumorig ist, in der Perspektive zweier 10jähriger englischer Mädchen erzählt wird und durch schonungslose Ehrlichkeit punktet, was Vorurteile, Ausgrenzung und Mobbing betrifft und welche Rädchen sie zum Rollen bringen können. Nicht alle Handlungsstränge waren für mich von Belang und Wichtigkeit, was das Zusammenreimen der vielen Fäden und Figuren zuweilend etwas anstrengend machte. Das Ende lässt viele Fragen offen, z.B. der zur Rehabilitation Walter Bishops - ob es die überhaupt gab? Ich vergebe 3 Sterne und 77° auf der "Belletristik-Couch".

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  • Eine süße Geschichte, nur leider ohne roten Faden ...

    Der Sommer der schwarzen Schafe

    Ninasan86

    28. June 2017 um 20:42

    Zum Inhalt: DER HEISSESTE SOMMER ALLER ZEITEN. UND EINE ENGLISCHE KLEINSTADT DREHT DURCH ...Eine ganz normale Straße in einer ganz normalen Vorstadt irgendwo in England. Als während eines ungewöhnlich heißen Sommers Mrs. Creasy verschwindet, wird hinter verschlossenen Türen und vorgehaltenen Händen getuschelt. Ist sie aus freien Stücken gegangen? Oder wurde Mrs. Creasy Opfer eines Verbrechens? Die beiden Mädchen Grace und Tilly beschließen, die Sache aufzuklären. Sie klopfen an Türen, stellen Fragen – und kommen dabei einem ganz anderen Geheimnis auf die Spur. Jeder hier scheint etwas verbergen zu wollen. Und als die Hitze immer drückender wird, drängt eine lange vergrabene Wahrheit ans Licht, die für alle Bewohner Konsequenzen haben wird ...Über die Autorin: Joanna Cannon studierte an der Leicester Medical School und arbeitete als Ärztin, bevor sie Psychiaterin wurde. Mit ihrer Familie und ihren Hunden wohnt sie im englischen Peak District.Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder aber im Interview!Mein Fazit und meine Rezension: Grace und Tilly leben in einer kleinen Vorstadt in England und dort geschieht nichts - rein gar nichts! Bis zu einem Tag in einem sehr ungewöhnlich heißen Sommer für England: da verschwindet auf einmal Mrs. Creasy spurlos von jetzt auf gleich! Keiner weiß, wo sie abgeblieben ist und niemand will gesehen haben, wie sie die Vorstadt mit einem Koffer verlassen hat. Ist ihr womöglich etwas passiert? Die Gerüchteküche macht auch hier nicht Halt und so sind schon nach kurzer Zeit die wildesten Szenarien in den Köpfen der Mitbewohner entstanden, die von einer Entführung bis hin zu einem heimtückischen Mord alles beinhalten. Nur macht sich scheinbar niemand auf die Suche nach der verschwundenen Dame ... also nehmen die beiden Mädchen Grace und Tilly es selbst in die Hand und begeben sich auf eine Recherchereise, die sie von Nachbar zu Nachbar führt und bei der sie nicht nur ein Geheimnis aufdecken... MANCHMAL IST ES BESSER, GEHEIMNISSE BLEIBEN WIRKLICH GEHEIM. Wer bei dieser Geschichte einen Kriminalroman erwartet, der wird enttäuscht sein. Hier geht es nicht um Mord, um Ermittler, die im Dunklen tappen und um eine Leiche, die einfach nicht auffindbar ist. Nein, in Joanna Cannons Roman stehen andere Dinge im Vordergrund und zwar die Menschen im Allgemeinen und all die vielen Geheimnisse, die sie versuchen zu verbergen - zumindest vor ihren neugierigen Nachbarn! Doch da haben die Bewohner der kleinen Vorstadt nicht mit Grace und Tilly gerechnet, denn diese beiden haben wahrhafte Spürnasen und sind sehr gelangweilt. Kein Wunder also, dass sie die Ermittlungen um das mysteriöse Verschwinden von Mrs. Creasy aufnehmen und auch nicht vor der Befragung aller Nachbarn im mittelbaren und unmittelbaren Umfeld des "Opfers" Halt machen. Dabei hat die Autorin nicht nur die kleinen Spürnasen, sondern auch die weiteren Protagonisten so gut herausgearbeitet, dass man sich als Leser tatsächlich jeden einzelnen von ihnen wunderbar vorstellen kann. Und irgendwie scheint wirklich jeder auffällig zu sein. Was ist nun aber tatsächlich mit der armen Mrs. Creasy passiert? Eine sehr gute Frage ... doch leider beginnt hier auch schon das kleine Drama, denn - so gut die Geschichte auch ausgedacht und mit ihren jungen Hauptprotagonisten auch aufgestellt ist - so sehr versteht es die Autorin auch, sich zu verzetteln und irgendwann den roten Faden vollkommen zu verlieren, den wir Leser einfach brauchen! Leider verliert sich hierüber auch die Spannung, sodass man ab circa Mitte des Buches wirklich angestrengt versuchen muss, das Buch nicht einfach zu zu klappen und wegzulegen. Obwohl das Cover ja auch sehenswert ist ;) In eben diesem Sommer stellen Gracy und Tilly nicht nur viele neugierige Fragen im Bezug auf das plötzliche Verschwinden von Mrs. Creasy, sie decken auch das ein oder andere Geheimnis der anderen Bewohner auf, die man lieber im Verborgenen gelassen hätte. Was wir Leser zum Ende des Buches auf jeden Fall wissen: in jeder noch so kleinen und idyllischen (und vielleicht auch langweiligen!) Kleinstadt, gibt es jede Menge schwarze Schafe! Alles in einem handelt es sich hierbei nicht um einen Kriminalroman, sondern eher um eine leichte Lektüre, die sehr in die Form der Satire abschweift und so schnell auch nicht wieder daraus auftaucht. Aufgrund des zähflüssigen Fortschritts im Laufe der Geschichte und auch dem ausgebliebenen Spannungsbogen - was sehr Schade war! - kann ich jedoch nicht so viele Punkte wie zunächst erhofft vergeben. Obwohl das Cover wirklich klasse ist! 

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  • Wer ist das schwarze Schaf?

    Der Sommer der schwarzen Schafe

    TochterAlice

    20. June 2017 um 10:45

    England: eine Straße in einer Wohnsiedlung in einem heißen, heißen Sommer 1976. Der Asphalt kocht, der Klatsch auch. Aber letzteres ist bei jeder Witterung der Fall, wie sich im Laufe der Lektüre zeigt, als es nämlich zum zweiten - um einiges knapper gehaltenen - zweiten Erzählstrang geht, der im Jahre 1967 spielt und so einiges klar rückt. Warum niemand Walter Bishop mag, beispielsweise und einige andere Punkte. Wobei dieser Mensch gar nicht die Hauptrolle spielt: nein, die nehmen zwei kleine Mädchen ein (zumindest 1976), nämlich Tilly und Grace, die sich langweilen und stets dankbar jede Anregung zur Unterhaltung annehmen - so aktuell die Suche nach der plötzlich verschwundenen Mrs. Creasy. Die Mädels ermitteln auf eigene Art und Weise - doch immer wieder führt die Geschichte weitab vom roten Faden, wodurch es mir oftmals schwerfiel, am Ball zu bleiben. Faszinierend ist die Demaskierung gewisser gesellschaftlicher Gruppen und die damit verbundene Aufdeckung verschiedener Eigenschaften, die vielen von uns schlummern - fiesen, kleinen Eigenschaften wie bspw. Missgunst, Neid und Geltungssucht, die am Beispiel der Anwohner dieser so friedlichen kleinen englischen Vorstadtstraße dargestellt werden. Auch Vorurteile spielen eine große Rolle. Doch findet sich wirklich das schwarze Schafe oder gleich mehrere davon. Dadurch, dass die Autorin Joanna Cannon irgendwie ständig vom Thema abkommt - ein bisschen kam ich mir während der Lektüre vor wie beim Kaffeeklatsch im Seniorenheim - bleibt ein wirkliches Aha-Erlebnis aus, jedenfalls bei mir. Ja, tolle Ideen, vielversprechende Ansätze, aber die Zusammensetzung passt nicht so richtig. Ein Buch, das ich leider nicht so richtig empfehlen kann - vielleicht für England-Liebhaber, die schon (fast) alles andere gelesen haben!

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  • Konnte mich nicht in den Bann ziehen

    Der Sommer der schwarzen Schafe

    OmaInge

    18. June 2017 um 10:40

    Das Cover mit einer alten Damen und Schafen hat mich zu diesem Buch greifen lassen. Der Titel hat sein Übriges getan und nach dem Klappentext habe ich einen Krimi erwartet.   Gelesen habe ich über die Bewohner einer Straße, ihrem Alltag, ihren Sorgen und Freundschaften. Mrs. Creasy, eine Dame aus der Straße, ist plötzlich verschwunden und das ist ein ganz klein wenig Krimi.    Die Geschichte wird teils in Ich-Form aus Sicht des Mädchens Grace erzählt. Eigentlich ist es die Geschichte der Avenue die hier auf zwei Zeitschienen (1976, 1967) erzählt wir   Da mir der Schreibstil nicht gefallen hat war die Lektüre für mich im Ganzen etwas zäh. Zwischendurch gab es Lichtblicke, Humor kam zum Vorschein und dann wieder Langeweile.    Wer gesellschaftskritische Lektüren mag wird auch dieses Buch mögen. Ich war enttäuscht weil ich etwas anderes erwartet hatte.

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  • "Jedes Häuschen hat sein Kreuzchen"

    Der Sommer der schwarzen Schafe

    Literaturwerkstatt-kreativ

    09. June 2017 um 00:26

    „Literaturwerkstatt- kreativ“ rezensiert "Der Sommer der schwarzen Schafe" von Joanna Cannon Wir schreiben das Jahr 1976. Schauplatz ist eine kleine, englische Vorstadtavenue in einem sehr heißen Sommer. Die Hauptprotagonisten sind Grace (10 Jahre) und ihre etwas jüngere Freundin Tilly. In diesem Sommer verschwindet Grace Nachbarin Margaret Creasy. Die beiden Mädchen beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen und fangen an Mrs. Creasy zu suchen. Sie geben sich als Pfadfinderinnen aus, gehen in jedes Haus der Avenue und bieten ihre Hilfe an. Dabei ist immer wieder die Frage nach Gott ein wichtiges Thema. Die beiden Mädchen stellen Fragen, die vielleicht lieber nicht gestellt hätten werden sollen. Bekommen jedoch auch Antworten, - weil sie halt noch Kinder sind. Mit dem Verschwinden von Mrs. Creasy beäugen sich die andern Nachbarn sehr kritisch. Hat Mr. Creasy, der Ehemann etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun? Oder hängt vielleicht doch der Vorfall aus dem Jahr 1967 etwa mit diesem Fall zusammen, - als ein Baby entführt wurde und Mr. Bishop aus Haus Nummer 11 seitdem unter Verdacht steht, die Entführung begangen zu haben? Hat er vielleicht auch Mrs. Creasy entführt oder sogar umgebracht. Als der Sommer zu Ende geht und die Hitze immer drückender wird kommt Licht ins Dunkel. Fazit: Joanna Cannon macht es mir mit der Beurteilung ihres Romans nicht leicht (was natürlich primär auch nicht Ihre Aufgabe ist). Aufmerksam auf das Buch bin ich durch das wunderschöne, sehr ansprechende Cover geworden und dem sehr originellen Titel. Ich habe mir den Klappentext angeschaut und wusste, diese Buch wollte ich lesen. Im festen Glauben, mich erwarte ein Krimi im klassischen englischen Stil, fing ich also an zu lesen. Doch es ist kein Krimi. Der Inhalt dieses Buches besteht aus einem Konglomerat von Freundschaft, Sinnsuche, Gesellschaftskritik und nur ein kleines bisschen Krimi. Und genau damit hatte ich so mein Problem. Es ist von allem etwas, aber somit von allem auch nur ein bisschen. Die Autorin kratzt bei allen Themen an der Oberfläche, ohne in die Tiefe zu gehen. Die Freundschaft von Grace und Tilly wird beschrieben, mehr aber auch nicht. Dann, die Sinnsuche nach Gott, auch hier bleibt es Oberflächlich. Und was Gesellschaftskritik angeht, - Diese wird zwar von der Autorin gut beschrieben und Sie zeigt deutlich wie schnell jemand zum Außenseiter gemacht werden kann, aber da fehlt mir dann doch auch hier das richtig „Abgrundtiefe“. Joanna Cannon hat einen schönen Schreibstil. Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen - und gelacht habe ich auch, denn das Buch hat durchaus auch seine humorvollen Seiten. Auch die Idee, das die beiden Mädchen durch die Avenue ziehen und alle Menschen nach Gott fragen, finde ich witzig. Das Buch als Gesamtwerk hat mich aber leider nicht überzeugt, mir fehlte letztlich auch die Spannung. Es zog sich an manchen Stellen doch etwas zu sehr in die Länge. Und da meine Meinung natürlich subjektiv ist, empfehle ich das Buch an all die weiter, die zwar gerne gesellschaftskritische Bücher lesen, es jedoch nicht allzu tiefgründig haben wollen. www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2017/06/12/jedes-haeuschen-hat-sein-kreuzchen/ Besten Dank an den Limes Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Nette Unterhaltungslektüre

    Der Sommer der schwarzen Schafe

    zauberblume

    28. May 2017 um 13:36

    In ihrem Roman "Der Sommer der schwarzen Schafe" entführt uns die Autorin Joanna Cannon in eine normale Vorstadt irgendwo in England. Hier dürfen wir die Bewohner einer Straße und ihre Eigenheiten kennenlernen.In der Avenue tut sich einiges. Da verschwindet eines Tages Mrs. Creasy und dann wird überall getuschelt und jeder scheint etwas zu wissen. Ist Mrs. Creasy aus freien Stücken verschwunden oder wurde sie gar ermordet? Die beiden Mädchen Grace und Tilly beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie geben sich als Pfadfinder aus, bieten ihre Hilfe an und hoffen so, einige Neuigkeiten über das Verschwinden von Mrs. Creasy zu erfahren. Und dabei kommen sie einem ganz anderen Geheimnis auf die Spur. Irgendwie scheint hier jeder etwas verbergen zu wollen. Und so kommt in diesem heißen Sommer so manche Wahrheit ans Licht ......Aufgrund der Inhaltsangabe habe ich ja einen Kriminalfall erwartet, aber dies ist jedoch nicht der Fall. Wir erfahren hier viel mehr über das Leben der einzelnen Bewohner in der Avenue. Hier lebt Crace mit ihren Eltern und dann ist da Mrs. Morton, die sich viel um Grace gekümmert hat, wenn ihre Mutter beschäftigt war. Dann gibt es da noch den 43järigen Brian, der hier mit seiner älteren Mutter lebt, um die er sich kümmern muß. Und dann ist da in Nummer 11 der allseits unbeliebt Mr. Bishop, der allen Bewohnern der Straße ein Dorn im Auge ist. Passt er doch überhaupt nicht hier her. Außerdem leben hier noch Mr. und Mrs. Forbes, ein etwas außergewöhnliches Paar. In diesem heißen Sommer kommt so manches, das im Verborgenen schlummerte, ans Licht.Eine schön geschriebene Geschichte, die schön vor sich hinplätschert ohne großen Höhepunkt. Zu Beginn gab es sogar einiges zum Schmunzeln. Leider gibt es dieses Mal nur 3 Sterne. Das Cover finde ich aber trotzdem klasse.

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