Leserpreis 2018
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JoannaMartin

vor 1 Monat

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Seid ihr bereit für eine Reise nach Kanada?

Wir verlosen drei Taschenbücher und 17 eBooks von "Deine Stimme in meinen Träumen", das am 27. November im FeuerWerke Verlag erscheint.
Warum möchtest du das Buch lesen? Schreib deine Antwort als Kommentar und du bist im Lostopf dabei.

Klappentext: 

Nach ihrem Tod hinterlässt Christines Großmutter Elisabeth ihr einen Stapel Liebesbriefe mit dem Wunsch, diese zu ihrer großen Liebe Wilhelm in Montreal, Kanada zu bringen. Also lässt Christine ihren Freund Stefan und ein gutes Jobangebot in Süddeutschland zurück und macht sich auf die Reise, obwohl sie sobald wie möglich in ihr altes Leben zurückkehren will.

In Montreal trifft sie auf Wilhelms Enkel Robert und erfährt, dass Wilhelm verstorben und in Vancouver begraben ist. Da Robert Maler ist und bald eine Kunstausstellung dort hat, beschließen sie, einen Roadtrip dorthin zu unternehmen. Währenddessen lesen sie sich gegenseitig Elisabeths Liebesbriefe an Wilhelm vor und freunden sich an. Robert erzählt von Wilhelms Blockhütte im Yukon. Dort hat er die letzten Sommer seines Lebens verbracht. Inspiriert von Roberts Erzählungen, beschließen sie, dort Station zu machen.

Christines Freund Stefan ist alles andere als begeistert von ihren Reiseplänen. Er fliegt ihr nach und stellt sie vor eine Entscheidung …

Autor: Joanna Martin
Buch: Deine Stimme in meinen Träumen
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Furbaby_Mom

vor 1 Monat

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Oh, das klingt nach einer romantischen Geschichte, ganz nach meinem Geschmack!! *schwärm* Und noch dazu vor der malerischen Kulisse Kanadas, das schon seit einiger Zeit auf unserer Reise-Wunschliste steht! Ich würde mich riesig, riesig freuen, mitlesen und -rezensieren zu dürfen!! Mein Wunschformat wäre ein Taschenbuch - ich liebe den Duft von neuen Büchern und durch die Seiten eines Buches zu blättern - ich würde mich aber natürlich auch über das andere Format freuen.

Grace2

vor 1 Monat

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Vielleicht kann ich jetzt mein Versprechen einlösen. Als ich vor vielen Jahren in Canada war, habe ich mir und dem Land das Versprechen gegeben, dass ich noch einmal zurückkommen werden. Vielleicht ja nur in meinen Träumen...

Die Geschichte klingt super schön und so wie Canada auch sein kann. Ich würde mich freuen, an der Leserunde teilzunehmen und eine Rezension zu schreiben. Daher bewerbe ich mich auf ein Printexemplar. E-Books kann ich nicht lesen, obwohl ich es schon versucht habe, denn es wäre für den Urlaub so praktisch.

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UteChristine

vor 1 Woche

Kapitel 12-17
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Christine schreibt weiter an der Geschichte ihrer Oma. Sie ist sich nicht sicher, wie ihr Freund darauf reagieren würde. Die Kontakte zwischen den beiden, zeigen dass irgendwas im argen liegt.
Man erfährt weiter etwas über Elisabeth. Sie hat es nicht geschafft, abzuhauen und die Familie im Stich zu lassen. Die Eltern haben eine Ehe arrangiert und sie arrangiert sich mit Peter

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Kapitel 5-11
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Durch die Briefe entdeckt Christine eine neue, empfindsame Seite an ihrer Oma und erlebt durch deren schriftliche Erzählungen hautnah mit, wie sich die Bekanntschaft zwischen Elisabeth und Wilhelm langsam vertieft hatte. Dennoch war den Beiden ein gemeinsames Leben nicht vergönnt gewesen. Chrissi ist tief bewegt und entschlossen, ihrer Oma diesen letzten Wunsch zu erfüllen. Zunächst wird sie jedoch zur Audienz geladen - ein gemeinsames Essen mit den Eltern ihres Liebsten. Dies war einer der wenigen Punkte, die mich im ersten Leseabschnitt hatten aufhorchen lassen: obwohl Christine schon ein ganzes Jahr lang mit Stefan liiert ist, hatte sie bisher noch nicht seine Eltern kennengelernt. Da seine Eltern weder weit weg wohnen und er noch dazu täglich berufsbedingt mit ihnen zu tun hat, kam mir dieser Zeitraum schon recht lange vor. Vielleicht bin ich da auch altmodisch..? Für ein kurzes Vorstellen, einen Kaffee zusammen hätte man innerhalb eines Jahres doch Zeit finden können, oder? Verständlich, dass Chrissi ein wenig Bammel vor der Begegnung hat und alles richtig machen möchte. Durch ihre Unsicherheit im Umgang mit Konventionen, da sie sich diese mehr oder weniger selbst hatte beibringen müssen, hat sie das Gefühl, perfekt sein zu müssen, um nicht "aufzufallen". Mir kam es vor, als wäre sie bemüht, für den ach-so-perfekten (kein ironischer Unterton hier, sie findet ihn ja wirklich toll und bisher war er auch tatsächlich nett) Stefan bzw. dessen Eltern "gut genug" sein zu müssen. Und dann wohnen seine Eltern auch noch in einer prunkhaften, durchgestylten Villa; klar, dass das ein wenig einschüchternd wirkt. Das erste Kennenlernen verläuft an sich gar nicht schlimm; Stefans Eltern scheinen business-orientiert aber freundlich zu sein. Und sie verlassen sich auf Stefans Berichte von Christine, ansonsten hätten sie ihr kaum einen Job angeboten. Das zeigte mir: Stefan muss sehr wohl von ihr geschwärmt haben. Vielleicht hatte er das Vorstellen auch nur herausgezögert, weil er wollte, dass es so perfekt wie möglich wird..? Das Jobangebot überrascht auch ihn und er freut sich ehrlich über die Gelegenheit, Chrissi nun auch beruflich jeden Tag um sich zu haben. Bisher kann ich dem jungen Mann wirklich nichts vorwerfen. Das Einzige, was mich anfangs vorsichtig sein ließ bei seiner Mutter waren ihre "schmalen Augen", mit denen sie Christine gemustert hatte.
Ich kann total nachvollziehen, dass Chrissi bei diesem Essen unmöglich damit herausrücken konnte, dass sie demnächst für einige Zeit nach Kanada zu reisen gedenkt - um die Jugendliebe ihrer verstorbenen Oma aufzusuchen. In ihrem Freudentaumel wegen dem neuen Job wollte sie die allgemeine Stimmung nicht dämpfen bzw. Stefan und/oder seine Eltern nicht irritieren oder gar undankbar erscheinen. Doch je länger sie wartet, desto schwieriger wird es werden, ihm von ihren Plänen zu "beichten"...Dabei ist es ja im Grunde nichts, wofür sie sich schämen müsste, im Gegenteil. Beinahe fühlt es sich an, als erbitte sie seine Erlaubnis.
Im Garten ihrer Großmutter erfahren wir erstmals, dass Chrissi sich ihrer Gefühle für Stefan noch nicht 100%ig sicher ist - sie beschreibt sie als "lärmendes Chaos". Vielleicht hatte sie sich durch ihren Umzug - und nun auch durch die wahrscheinlich baldige Zusammenarbeit - etwas mehr Klarheit erhofft. Zudem lernen wir in Elisabeths Brief auch die bittersüße Geschichte der Nachtigall kennen, die sich für die Liebe geopfert hat. Diese Nachtigall hatte Elisabeth für Wilhelm sein wollen; sie unterzeichnete ihre Briefe stets mit "Deine Nachtigall".
Im Gegensatz zu Stefan, der hinter Christines Kanada-Reise gleich eine Art Flucht vermutet (- dabei war sie doch gerade erst in seine Nähe gezogen -), ist Angie begeistert und ermutigt Christine, ihren Plan in die Tat umzusetzen. Es freute mich für Chrissi, dass das Gespräch mit ihrer Mutter diesbezüglich so harmonisch verlaufen ist. Ich glaube, Angie liebt ihre Tochter sehr, ist aber spirituell einfach auf einer ganz anderen Ebene. Zumindest ist Stefan noch vor Chrissis Abreise zur Vernunft gekommen und sie verbringen einen schönen Abend zusammen. Ansonsten wäre Chrissi sicher mit einem ungutem Gefühl in ihr Abenteuer gestartet.
Schön, dass sie gleich zu Beginn wieder den Drang zu schreiben verspürt! Sie hatte immer gerne geschrieben und ihre Passion mehr und mehr einschlafen lassen. Kaum in Montreal angekommen, gelingt es Christine, Wilhelms Firma zu finden. Wilhelms Enkel Robert ist diesem wie aus dem Gesicht geschnitten. Leider ist Wilhelm jedoch vor 10 Jahren verstorben und Chrissi wird ihm nie all die Fragen stellen können, die ihr auf dem Herzen liegen. Das ist zwar eine große Enttäuschung, aber charmant bietet Robert ihr seine Hilfe an, um zumindest ein paar Wissenslücken zu füllen. Wilhelm hatte das Buch, das Elisabeth ihm einst zum Geburtstag geschenkt hatte, aufgehoben. Berührt liest Chrissi die Widmung ihrer lieben Oma darin.
Montreal ist super beschrieben und klingt nach einer Stadt, die auf jeden Fall eine Reise wert ist! Lange wird Christine allerdings nicht dort bleiben können - Wilhelms Grab, wo sie die Briefe ihrer Oma niederlegen möchte, ist in Vancouver! Robert ist sehr lieb und einfühlsam - und ehrlich begeistert von Christines Mission. Auch er hatte seinen Opa nie als besonders empfindsam oder emotional kennengelernt; wie Chrissi entdeckt auch er eine verborgene Seite an seinem verstorbenen Großelternteil. Außerdem ahnt Chrissi schon, dass Stefan nicht sonderlich glücklich darüber sein wird, dass sie hier in Kanada Zeit mit einem anderen jungen Mann verbringt - noch dazu einem, der so verboten gut aussieht und hinreißend aufmerksam ist. Prompt erinnert Stefan sie bei ihrem Telefonat gleich an ihre „Pflichten“, die auf sie warten, sobald ihr kleiner Ausflug vorbei ist - gemeinsames Arbeiten und ein Familienurlaub am Bodensee. Nach wie vor kann ich ihm sein Verhalten nicht übel nehmen; er ist im Stress und hat Angst, dass Chrissi ihm entgleitet - zumindest die Chrissi, die er kennt und die zu ihm bewundernd aufblickt. An die neue, entschlossene Chrissi wird er sich erst noch gewöhnen müssen.

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Kapitel 12-17
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Chrissi hat eine weitere Mission: sie wird Elisabeth und Wilhelm ihr verdientes Happy End schreiben! ❤️
Stefan drängt sie auf eine baldige Rückkehr und ist wie erwartet wenig angetan davon, dass Christine so weit entfernt von ihm viel Zeit mit einem anderen Mann verbringt. Irgendwie ja nachvollziehbar. Und für Chrissi auch eine neue Erfahrung; war sie doch ansonsten immer diejenige, die hinsichtlich ihrer Beziehung verunsichert gewesen war. Nun schien Stefan ordentlich eifersüchtig zu sein - dabei weiß er noch nicht einmal von Roberts blendendem Aussehen. Durch die intensive Liebe, die Elisabeth in ihren Briefen beschreibt, fragt Chrissi sich natürlich auch, ob ihre Gefühle für Stefan ebenso stark sind. Liebt sie ihn? Oder hofft sie eher, dass sich mit der Zeit alles entwickeln wird? Selbst Robert, der sie kaum ein paar Tage kennt, nimmt Chrissis Veränderung war - sie verspannt sich, sobald sie an Stefan denkt.
Robert ist auch ein kleiner „Schreiberling“, hat sogar schon ein eigenes Buch veröffentlicht. Es stellt sich heraus, dass Wilhelm vor vielen Jahren heimlich eine abgelegene Holzhütte im Yukon erworben hatte. Niemandem aus seiner Familie hatte er davon erzählt - es war sein geheimer Rückzugsort gewesen. Robert schlägt der verblüfften Chrissi einen Roadtrip quer durch Kanada vor - zuerst würde er ihr die Blockhütte zeigen, anschließend mit ihr weiter nach Vancouver fahren; dort könne sie dann die Briefe zu Wilhelms Grab bringen und Robert die Ausstellung seiner Bilder managen. Chrissi spürt auf einmal "eine nie gekannte Aufregung in sich aufflattern“ - zu verlockend ist dieses Angebot! Bleibt nur zu hoffen, dass Stefan ihr nicht böse sein wird. Irgendwie hat Chrissi das Gefühl, ihm immer mehr erklären zu müssen...und hat gleichzeitig ein schlechtes Gewissen: was ist denn so schlimm daran, dass der eigene Freund einen vermisst und wieder bei sich haben möchte? Seit ihrer Entscheidung, nach Kanada zu reisen und auch durch das Wiederholte Lesen von Elisabeths Briefen hat Chrissi eine Veränderung durchlebt. Sie wird zusehends selbstbewusster und blüht regelrecht auf.
Elisabeth wäre um ein Haar mit Wilhelm nach Paris gegangen, hätte alles hinter sich gelassen; doch die frühzeitigen Wehen ihrer Schwester machten die Flucht unmöglich. Auch ein zweiter Anlauf scheitert an unglücklichem Timing - sie läuft am Bahnhof ihrem Schwager in die Arme. Das gibt’s doch nicht! Die arme Elisabeth muss wahnsinnig gelitten haben darunter, dass sie nicht mit Wilhelm hatte gehen können. Als wäre das Schicksal gegen sie. Elisabeth hatte sich gegen ihre Liebe und für die Pflicht gegenüber ihrer Familie entschieden. Vor lauter Verzweiflung hätte Elisabeth sich beinahe umgebracht. Einzig Peter, ein junger Bauer, den sie beim Tanz kennengelernt hatte, bewahrt sie vor dem Schlimmsten, rettet sie vor dem Ertrinken. Obwohl Elisabeth ihm gesteht, dass sie einen Anderen liebt (-Wilhelm-), will er trotzdem für sie da sein.
Es ist eine Freude von der Fahrt durch Ontario zu lesen; wie gigantisch und beeindruckend muss die Natur Kanadas sein! Ich hatte ja vorher schon Lust, dorthin zu reisen, nun bin ich noch mehr beflügelt😍! Begeistert war ich von den ganzen Details, die stets in die Beschreibung miteingeflochten wurden...der „Duft von Harz und Moos“, die Eichhörnchen im Laub, der Bär😱...! Toll! Ich hatte das Gefühl, richtig vor Ort dabei zu sein.

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Kapitel 18-23
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Je mehr Zeit Christine mit Robert verbringt, desto mehr genießt sie seine Nähe und hinterfragt, wo sie eigentlich hingehört. In Kanada fühlt sie sich merkwürdig „zuhause“, als wäre sie endlich angekommen im Leben. Zwischen ihr und Robert knistert es gewaltig...was hat das zu bedeuten? Stefan scheint meilenweit weg, auch was ihre Gefühle angeht. Gerne willigt sie ein, Robert bei der Lesung seines Buches zu helfen. Dies ist ein großer Schritt für sie, immerhin hatte einst eine öffentliche Lesung für sie in einem persönlichen Desaster geendet.
Aus heiterem Himmel steht Stefan plötzlich vor der fassungslosen Chrissi, was diese in ein kleines Gefühlschaos stürzt. Einerseits ist sie gerührt: er hat sie scheinbar wirklich vermisst und wollte sie überraschen. Und sich trotz Flugangst auf solch einen langen Flug zu begeben, ist schon ein großer Beweis für seine Gefühle; damit hätte Chrissi nie gerechnet. Andererseits regt sich diese kleine Stimme in ihr, die an seinen Motiven zweifelt - ist er nur gekommen, um Chrissi zur baldigen Rückkehr drängen, sie kontrollieren? Zugleich schämt sie sich für diese Gedanken, denn Stefan ist vor Wiedersehensfreude völlig aus dem Häuschen. Aber irgendwie passt er nicht hierher...nicht nach Kanada, nicht auf diese Reise, nicht in ihre Zeit mit Robert. Das Gefühl der Enge in Christines Brust wird immer stärker, sie fühlt sich total überrumpelt. Am nächsten Morgen wacht sie auf zu Champagner, Rosen und einem Heiratsantrag. Stefan will Nägel mit Köpfen machen, will sie zur Frau nehmen. Chrissi weiß vor lauter Überraschung nicht, wie ihr geschieht. Sie sagt zu - warum auch nicht? Er hat ihr bisher keinen Anlass gegeben, an ihrer gemeinsamen Zukunft zu zweifeln. Dennoch kann sie sich nicht ausnahmslos freuen, vor allem, wenn ihre Gedanken zu Robert wandern. Robert, dem sie erst einmal nichts von der Verlobung erzählen wird. Erst muss sie ihre Gedanken sortieren. Schmerzlich wird Christine der Unterschied zu ihrer Großmutter bewusst; im Gegensatz zu ihr kann Chrissi frei wählen, wen sie heiraten soll. Ist Stefan wirklich der Richtige? Sie weiß es nicht. Eigentlich hätte sie nicht so schnell zusagen sollen, doch nun ist es zu spät. Wie wird Robert reagieren?
Während der gemeinsamen Lesung überwindet Chrissi ihre Angst, getragen von Roberts Zuspruch und seiner Unterstützung. Stefan hat diesen für sie so bedeutsamen Moment versäumt. Ich war mir sicher, dass Robert Christine im Anschluss seine Gefühle gestehen wollte - ausgerechnet dann taucht Stefan auf und prahlt mit der Verlobung. Ich habe ehrlich versucht, mich in ihn hineinzuversetzen. Wenn er Christine liebt, ist es nur normal, dass er aller Welt davon erzählen will. Ein bisschen wurde ich allerdings das Gefühl nicht los, dass Stefan sein „Revier markieren“ wollte mit dieser Aktion. Auf jeden Fall fühlt sich die Zeit danach mit ihm nicht mehr richtig für Chrissi an. Hut ab, dass sie die Verlobung mit ihm noch vor Ort löst. Viele Menschen hätten an ihrer Stelle eventuell auf Nummer sicher gespielt (sich erst versichert, dass Robert sie auch liebte und sich erst danach von Stefan getrennt); ihre Ehrlichkeit zeichnet Chrissi nur noch mehr aus. Sie hatte Stefan nie hinters Licht führen oder kränken wollen. Aber inzwischen ist sie eine andere Person, stärker, mutiger; sie ist über sich hinausgewachsen...und wäre in einem durchorganisierten Leben in Schutzingen mit ihm nicht glücklich gewesen. Ein bisschen geärgert habe ich mich über Stefans Kommentare; letztendlich haben sie Chrissi nur in ihrer Intuition bestätigt. Die Liebe seines Lebens erklärt ihm gerade, dass sie keine Zukunft mit ihm sieht und er sorgt sich, was er seinen Eltern sagen soll. Zuvor hatte er ihr noch zu verstehen gegeben, dass sie zuhause in Deutschland ohnehin wenig Zeit mehr für ihr Hobby (das Schreiben) haben werde. Wie kommt er dazu? Es mag ja in seinen Augen gar nicht böse gemeint sein, aber er weiß gar nicht, wie sehr Chrissi das Schreiben beflügelt, wie glücklich es sie macht, wie sehr es zu ihrer Person gehört. Schnell will Christine nun mit Robert reden, doch dieser ist inzwischen ohne Verabschiedung abgereist. Wahrscheinlich war er zu geschockt von der Nachricht über Chrissis Verlobung.
Nachdem Elisabeth Chrissi im Traum erschienen ist, fasst diese neuen Mut und wagt etwas, was sie sich noch vor wenigen Wochen nie getraut hätte: sie wird alleine weiterfah, quer durch Kanada. Erst zu Wilhelms Hütte, dann weiter nach Vancouver. Erstaunt über sich selbst und ihre Entschlossenheit, macht Chrissi sich auf den Weg und fühlt eine innerliche Ruhe über sich kommen. Sie hat die richtige Entscheidung getroffen.

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Kapitel 24 bis zum Schluss
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Martinchen schreibt:
Es ist eine absolut gelungene Geschichte mit sympathischen Protagonisten. Ja, auch Stefan ist sympathisch, er ist ein Produkt seiner Erziehung, er ist bodenständig und er liebt Christine - so wie er es halt versteht.

Das sehe ich genauso. Ich finde es schön, dass der "Abservierte" mal nicht als der "Böse" hingestellt wird (wie es ja oft in solchen Romanen der Fall ist - einfach um die "Berechtigung" des Fremdflirtens, der Trennung etc. zu rechtfertigen). Er konnte nicht aus seiner Haut und hatte gewiss auch nichts Böses im Sinn. Ich glaube, er konnte einfach nicht nachvollziehen, dass Chrissi sich verändert hatte. So lange sie seine "Kleine" war, wusste er genau, wie er mit ihr umgehen sollte. Die neue, mutige Chrissi konnte er nicht einordnen.

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Kapitel 24 bis zum Schluss
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Die Zeit, die Chrissi alleine in Wilhelms kuscheliger Hütte verbringt, tut ihr richtig gut. Endlich kann sie in Ruhe ihren Gedanken nachsinnen, Zukunftspläne schmieden. Alles scheint auf einmal möglich. Wieder war ich begeistert von der detaillierten Beschreibung der Natur! (Ich gebe zu, ich hätte mich ein wenig gegruselt - so ganz allein draußen in der Wildnis.😅)
Jedoch steht für Chrissi fest: sie möchte erst weiterfahren, wenn die Geschichte von Elisabeth und Wilhelm fertiggestellt ist. Leichter gesagt als getan, denn plötzlich sieht sie sich mit einer handfesten Schreibblockade konfrontiert, aus der sie erst der zufällige Fund einer Postkarte herausreißt: Wilhelm hatte Elisabeth eine Karte schreiben wollen, sie aber nie beendet. Was wäre wohl aus den Beiden geworden, hätte er sie tatsächlich abgeschickt? Tatsächlich geht aus Elisabeths Briefen eine weitere tragische Entwicklung hervor. - Nach dem Motto, 'aller guten Dinge sind drei' hatte Christines Oma einen weiteren Abreiseversuch gewagt, um zu Wilhelm zu gelangen. Wieder durchkreuzte das Schicksal grausam in letzter Minute ihre Pläne: ihr Mann hatte einen Schlaganfall erlitten. Verzweifelt sah Elisabeth daraufhin ein, dass dies ihre letzte Chance gewesen war. Sie sah sich gezwungen zu akzeptieren, niemals mit Wilhelm leben zu können. "Es sollte nicht sein.“ 💔😢
Schweren Herzens verlässt Chrissi die Yukon-Region und fliegt nach Vancouver. Wie soll sie Robert gegenübertreten? Sie muss ihm endlich ihre Gefühle gestehen oder ist es dafür schon zu spät? Ist er etwa wieder mit seiner Ex zusammen? In seiner Ausstellung entdeckt Christine, dass Robert ein wunderschönes Bild von ihr gemalt hat. Was für eine Überraschung!
Natürlich war es abzusehen, aber ich habe es trotzdem genossen zu lesen, wie Robert und Chrissi sich ihre Liebe gestanden haben.🥰 Indem Elisabeths Briefe nun auf Wilhelms Grab ruhen, sind die Liebenden endlich auf ewig vereint. Durch diese Reise ist Chrissi zu einer selbstbewussten Frau herangereift, hat ihre Liebe gefunden und ist ihrer Oma näher als je zuvor. ❤️

Furbaby_Mom

vor 1 Woche

Deine Rezension

Vielen herzlichen Dank, dass ich dieses wundervolle Buch mitlesen durfte❤️!!
Hier kommt meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Joanna-Martin/Deine-Stimme-in-meinen-Tr%C3%A4umen-1746983236-w/rezension/1901069014/?showSocialSharingPopup=true

Diese wird selbstverständlich auch auf Amazon, Weltbild, Hugendubel usw. geteilt. 🥰

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