Joanna Quinn

 3,8 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf

Joanna Quinn wurde in London geboren, wuchs aber in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands auf. Sie arbeitete als Journalistin für ein Lokalblatt und für Wohltätigkeitsorganisationen. Während dieser Zeit schrieb sie an ihrem Debüt »Das Theater am Strand«, ein Roman, der genau so werden sollte, wie die Bücher, die sie am liebsten liest: »Geschichten, die so üppig und dicht sind wie ein dickes Daunenbett, in das man sich fallen lassen kann.«Vollendet hat sie ihren Roman während des Lockdowns, alleinerziehend und ohne Job. Dass sie auf die richtige Karte gesetzt hat, zeigt der große internationale Erfolg des Romans, der sich in zehn Länder verkaufte und gleich nach Erscheinen in die britische Bestsellerliste einstieg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Joanna Quinn

Cover des Buches Das Theater am Strand (ISBN: 9783570104651)

Das Theater am Strand

(16)
Erschienen am 29.03.2023

Neue Rezensionen zu Joanna Quinn

Cover des Buches Das Theater am Strand (ISBN: 9783570104651)
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Rezension zu "Das Theater am Strand" von Joanna Quinn

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✎ Joanna Quinn - Das Theater am Strand

Ich bin mit dem Gefühl gestartet, dass diese Lektüre Kraft verlangen wird. Der Umfang signalisiert Ausdauerarbeit und der Plan, das Buch gemeinsam zu lesen, hat den Einstieg überhaupt erst praktikabel gemacht. Der erwartete Sog blieb jedoch aus.

Der Zugang zur Handlung verlangte Disziplin. Der Stil fordert konstante Aufmerksamkeit und die Vielzahl an Figuren erzeugt eine Streuung, die den Fokus verwässert. Diese strukturelle Weite zog das Erzähltempo zusätzlich in die Länge.

Die Entwicklung der Kinder, die Kriegsjahre und die Zeit danach bilden zwar ein breites Panorama, doch die narrative Ausdehnung wirkt überzogen. Der Titel suggeriert eine Schwerpunktsetzung, die der Roman kaum erfüllt. Das titelgebende Theater tritt erst spät auf und bleibt trotz Ankündigung eine Randerscheinung. Die Diskrepanz zwischen Paratext und tatsächlicher Gewichtung irritiert und war ein großer Bruch zwischen meiner Erwartung und der Umsetzung.

Einzelne historische Aspekte schärfen den Blick, etwa die Rolle der WAAF, deren Bedeutung hier sichtbarer wird als in vielen gängigen Darstellungen. Dieser Informationsgewinn trägt jedoch nur bedingt durch die schleppenden Passagen.

Für mich bleibt es ein historischer Roman, der seine erzählerische Energie verzettelt. Ohne die gemeinsame Lektüre hätte ich das Buch nicht beendet.

©2025 adlatb

Cover des Buches Das Theater am Strand (ISBN: 9783570104651)
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Rezension zu "Das Theater am Strand" von Joanna Quinn

Pussycat73
Toller Roman

Das Buch , das Theater am Strand, fand ich sehr interessant. Die Geschichte der kleinen Christabel hat mich total beeindruckt. Wie das kleine Mädchen dso ohne Mutter und Vater groß geworden ist. Als sie zwölf Jahre alt war, hat sie am Strand einen Wal gefunden. Woraus dann Das Theater am Strand entstanden ist. Mit ihrer Schwester und ihrem Bruder hat sie das alles organisiert. Aber dann kam der zweite Weltkrieg und mit einem Schlag war alles anders. Sie mussten alle ihren Betrag zum Krieg leisten. Nach Kriegsende wurde das Theater am Strand wieder reanimiert.


Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flüssig. An manchen Stellen finde ich die Geschichte etwas zu sehr in die Länge gezogen. Aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. 

Cover des Buches Das Theater am Strand (ISBN: 9783570104651)
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Rezension zu "Das Theater am Strand" von Joanna Quinn

Primrose
Zäher Roman

Als Cristabel Seagrave hört, dass ihr Vater zum zweiten Mal heiratet und eine andere Frau ab sofort ihre Mutter sein soll, ist sie alles andere als begeistert. Trost findet sie in den Büchern der Familienbibliothek, deren Geschichten sie absolut faszinieren. Als Cristabel eines Tages an der britischen Küste einen toten Blauwal entdeckt, ahnt sie, dass sie einen bedeutenden Fund gemacht hat. Kurzerhand beschließt sie, dass der Blauwal ab sofort ihr gehört. Sie möchte aus dem Walknochen das Gerüst ihres Theaters erstellen und zusammen mit ihren Geschwistern Schauspielstücke aufführen. Doch als der Krieg ausbricht, merkt sie schnell, dass man in der echten Welt das Geschehen im Gegensatz zum Plot im Schauspiel nicht einfach ändern kann…

„Das Theater am Strand“ hat ein wunderschönes Cover, das an Theater, Lampenfieber, Aufregung und an diese Prise Magie kurz vor einem Auftritt erinnert. Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil mich Theatergeschichten interessieren und ich gerne in die Welt der Aufführungen und Bühnenlichter eintauchen wollte. Als „Buch des Sommers“ hatte ich hohe Erwartungen an den Debütroman der Autorin Joanna Quinn. Nach dem Lesen muss ich sagen: meine Erwartungen konnten leider nicht ganz erfüllt werden.

Es beginnt damit, dass in den ersten hundert Seiten keine Rede ist von irgendeinem Walknochen oder Theater. Vielmehr geht es darum, wie Cristabels Stiefmutter zum ersten Mal das Anwesen der Seagraves betritt, ihren Platz im Anwesen einnimmt und versucht, einen männlichen Nachkommen zu zeugen. Sollte dies nicht eine Geschichte über ein Theater sein, wie auf dem Klappentext angepriesen?

Als Cristabel und ihre jüngeren Geschwister dann endlich den toten Wal finden, wirkt der Abschnitt über den Wal und das Freilufttheater etwas absurd, so als wäre eine komplett andere Kurzgeschichte in den Roman eingefügt worden. Cristabel baut auf wenigen Seiten ein Freilufttheater auf und führt einige Stücke auf, bevor der zweite Weltkrieg ausbricht und der Rest des Romans sich um das Leben im Krieg handelt.

Der 700-Seiten-Roman spielt über mehrere Jahrzehnte, sodass man Cristabel, ihrer Halbschwester Florence sowie ihrem Cousin Digby beim Erwachsenwerden begleitet. Leider bin ich während des Lesens mit den Charakteren nicht so richtig warm geworden. Zudem werden zu Beginn des Romans sehr viele Figuren eingeführt, vor allem viele Bedienstete des Anwesens, die man sich mit Funktion und Spitznamen zu merken hatte, was teilweise etwas schwierig war und zu Verwirrungen beim Lesen geführt hat.

Die Handlung plätschert so vor sich hin und ist nichts Besonderes, vor allem den Handlungsstrang am Ende fand ich etwas gekünstelt.

Insgesamt ist „Das Theater am Strand“ nicht die Lektüre, die ich erwartet hatte. Angepriesen als Epos über Familie, Liebe, Glück und all die großen, bedeutungsschwangeren Themen, fand ich letztlich einfach einen Roman vor, der etwas ganz anderes beinhaltet als der Klappentext verspricht und etwas zäh zu lesen war.

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