Joanna Schaffhausen

 4 Sterne bei 68 Bewertungen

Lebenslauf von Joanna Schaffhausen

Joanna Schaffhausen ist promovierte Psychologin und hat für ABC NEWS und als wissenschaftliche Redakteurin für Medizin gearbeitet. Sie lebt mit Ehemann und Tochter in der Nähe von Boston. Dies ist ihr erster Roman, sie wurde dafür mit dem Minotaur Books/Mystery Writers of America First Crime Novel Award ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

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Wie viele willst du töten

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Neu erschienen am 13.03.2020 als Taschenbuch bei dtv Verlagsgesellschaft.

Wie viele willst du töten

Neu erschienen am 13.03.2020 als Hörbuch bei Der Audio Verlag.

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Cover des Buches Wie viele willst du töten (ISBN:9783423219204)

Wie viele willst du töten

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Erschienen am 13.03.2020
Cover des Buches Wie viele willst du töten (ISBN:9783742413710)

Wie viele willst du töten

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Erschienen am 13.03.2020

Neue Rezensionen zu Joanna Schaffhausen

Neu

Rezension zu "Wie viele willst du töten" von Joanna Schaffhausen

Spannend bis zur letzten Seite lädt das Buch zum Mitermitteln ein
littlesparrowvor 2 Tagen

Wie viele willst du töten

dtv Verlag

Thriller

Autorin: Joanna Schaffhausen

Veröffentlichung 13. März 2020

336 Seiten

ISBN 9783423219204



Inhalt und Personen


Mysteriös wirkt der Thriller auf mich mit den am Himmel vorüberziehenden Wolken über dem alleinstehenden Haus. Im Halbdunkel wirkt das Cover schwarz-weiß, doch im Licht ist der Himmel grün. Genauso grün ist auch der Buchschnitt und der Schriftzug Thriller auf dem Cover. 





Wie viele willst du töten führt mich nach Woodbury. Ein kleiner Ort, in dem jeder jeden zu kennen scheint. In der kleinen Polizeieinheit, dessen größte Herausforderung Fälle von häuslicher Gewalt zu sein scheint, arbeitet auch Ellery. Ellery, auch Ellie gennant, führt ein sehr zurückgezogenes Leben in Woodbury und das stört auch niemanden. Über ihr Vorleben weiß keiner bescheid. Private und persönliche Ereignisse gibt es schlichtweg nicht. Einzig ihr vierbeiniger Freund Bump weiß, wie es bei Ellie zu Hause und vermutlich in ihrem Seelenleben aussieht. 


Seit drei Jahren bekommt Ellie allerdings Post zu ihrem Geburtstag: eine Karte mit Glückwunschtext. Immer die gleiche. Und jedes Jahr verschwindet eine Person aus dem Ort. Einen Zusammenhang wollen Ellies Kollegen nicht sehen. Einzig Ellie erkennt einen Zusammenhang der drei Mordfälle. - Denn davon, dass die drei verschwundenen Personen ermordet wurden, geht Ellie aus. Sie selbst wurde als Vierzehnjährige von einem Serienkiller entführt, gefangen gehalten und verletzt. In sprichwörtlich letzter Sekunde wurde sie damals von dem FBI Agenten Reed Markham gerettet. Damals war sie nur noch ein Hauch ihrer selbst. Für Reed Markham hingegen war der Fall "das Sprungbrett" die Karriereleiter hinauf. Jeder kannte seinen Namen. Er war derjenige, der das Mädchen gerettet hatte. Nur die Person, die gerettet wurde, Ellie, sieht das ganz anders. Für sie kam die Rettung ein Opfer zu spät. 


Davon weiß allerdings in Woodbury niemand etwas. Auch die Polizei - der Ellie angehört - nicht. Auch verrät Ellie nichts von den Geburtstagskarten, die ihr Jahr für Jahr zugehen. Als jedoch ihr nächster Geburtstag  bevorsteht und die Polizei immer noch nichts Brauchbares bezüglich der Verschwinden der letzten drei Personen herausgefunden hat, zieht sie ihre einzige Vertrauensperson hinzu, die sie vermeintlich hat: Reed Markham.



Meine Meinung


Als Leser wurde ich hier zum Rätselraten animiert. Mein erster Verdacht bestätigte sich nicht, mein zweiter Verdacht auch nicht. So tappte ich bezüglich der Frage nach dem Täter genau wie Ellie und Reed im Dunkeln. Während damit der Spannungsbogen gut gehalten wurde, erfuhr ich immer mehr Details und Hintergründe zu den Charakteren. Damit konnte ich eine enge Bindung zu Ellery und auch zu Reed aufbauen. Beide waren mir auf Anhieb sympathisch, obgleich sie auch ihre Ecken und Kanten haben. Sie haben ja auch schon einiges durchgemacht. Durch die Authentizität der Charaktere gelingt eine in sich schlüssige Handlung. Der flüssige Schreibstil tut sein übriges, um mich in der Geschichte zu halten. Einziges Manko: die Umsetzung der Übersetzung und damit auch der Grammatik lassen teils etwas zu wünschen übrig. Flüchtigkeitsfehler, Vertipper. Mal ein Buchstabe zu viel, mal einer zu wenig. Es zieht sich durch das gesamte Werk. Gerade bei einem Thriller ist das zuweilen schädlich, da der Leser aus der Stimmung, der Spannung herausgenommen wird. 


Allerdings nur bis zur Hälfte des Buches: ab da wird es so spannend, dass ich nicht mal mehr eine Pause machen möchte. Durch die außerordentlich gute Vorarbeit der ersten Seiten, gelingt es mir, der nunmehr rasanten Geschichte ohne Rückfragen zu folgen. 

Und die Spannung spitzt sich zum Ende hin noch einmal mehr zu. 


Fazit


Eine tolle, durchweg spannend erzählte Geschichte. Obgleich ich für Wie viele willst du töten beinahe eher den Krimi als Genre ansiedeln würde. Ganz klar, dass hier ein Thriller der Thematik zugrunde liegt - doch Wie viele willst du töten ist für mich eher im Genre Krimi beheimatet. 

Für diejenigen, die gern mit ermitteln und komplexe Charaktere mögen, ist dieses Buch ein tolles Leseerlebnis. Joanna Schaffhausen hat es in meine "von dieser Autorin möchte ich gern mehr lesen" Rubrik geschafft. 



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Rezension zu "Wie viele willst du töten" von Joanna Schaffhausen

Durchschnittlicher Thriller
flowervor 2 Tagen

„Wie viele willst du töten“ ist ein Thriller, der in Süden der USA spielt. Die Autorin Joanna Schaffhausen war mir bis dahin unbekannt. Es handelt sich um einen Psychothriller mit einigen Krimielementen.

 

Was mir gefallen hat:

  • Zuerst mal das farblich ungewöhnliche Cover, welches im Einklang mit dem grünen Schnitt lag. Ein Eyecatcher, der zum Kauf annimiert.
  • Der eher gemächliche Anfang, der einem Zeit lässt, die Darsteller und den Plot näher kennen zu lernen.
  • Die Idee, dass eine Ermittlerin ihren Job trotz schrecklicher Erlebnisse in der Jugend bzw. gerade deshalb gewählt hat. Sie ist vorbelastet, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Ich fand, sie war eine gute Hauptdarstellerin.
  • Das Setting war glaubwürdig. Ich mag es, wenn Kleinstädte im Mittelpunkt stehen. Und die Hitze des Sommers war spürbar und tat ihr Eigenes zur Atmosphäre.

 

 Was mir nicht so besonders gefallen hat:

  • Nach einer Weile hatte ich das Gefühl, die Autorin wiederholte sich mit einigen ihrer Aussagen und versäumte es, das Tempo anzuziehen.
  • Durch die langen Kapitel wurde das Tempo zusätzlich gedrosselt.
  • Es gab leider keine wirklichen Überraschungen und der Plot war zusehends eindimensional und vorhersehbar.
  • Einiges war nicht so richtig glaubwürdig. Mir fehlte auch etwas die ausführliche kriminalistische Arbeit. Der Zufall kam schon mal zu Hilfe.
  • Seltsamer Weise hatte ich das Gefühl, dass die Sprache im Laufe der Geschichte liebloser wurde.
  • Am Ende ging alles ziemlich schnell und die große Action war mit fast etwas zu übersteigert.

  Fazit: Ein eher durchschnittlicher Thriller. Leider nichts wirklich Neues und das Buch bleibt nicht im Gedächtnis.

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Rezension zu "Wie viele willst du töten" von Joanna Schaffhausen

Gelungenes Debüt mit Makeln
rumble-beevor 2 Tagen



Dieses Buch stellte eine Mischung dar, die mich insgesamt wirklich gut unterhalten hat. Meine Aufmerksamkeit blieb stetig sowohl bei der Heldin selbst, als auch bei dem Fall. Das ist längst nicht bei allen Debüt-Thrillern so! Auch die Hintergrundatmosphäre fand ich stimmig. Eine Kleinstadt irgendwo in den USA, in einem heißen Sommer. Man konnte sich richtig gut einfühlen. Die weit verstreuten, einsamen Häuser. Der Sheriff, der alle mit ihren Geheimnissen kennt. Die Rangeleien unter den Kollegen. Kleine Affären, kleine Verrücktheiten. Hintertüren, Veranden und Fliegengitter. Und natürlich weite Maisfelder.


Gut, vielleicht ist das Bild der Ermittlerin, die selbst vorbelastet ist, ein wenig klischeebehaftet. Ein klein wenig schimmerten bei Ellery Hathaway Grundzüge einer Clarice Starling durch – intelligent, und gerade aufgrund ihrer harten Jugend entschlossen, Karriere zu machen. Eine Einzelgängerin, die wenig Freunde hat, und sich in die Arbeit stürzt. Und die – natürlich – dafür Tiere umso mehr liebt. Den Hund, Bump, fand ich übrigens klasse! Er ist ja indirekt an der Lösung beteiligt.


Auch habe ich mir logische Fragen gestellt. Wie kann jemand, der selber mal Opfer eines Serientäters war, überhaupt in die Abteilung Gewaltverbrechen eingeteilt werden, ohne dass der Vorgesetzte das weiß? Das scheint mir völlig unmöglich, neue Identität hin oder her! Das hätte längst schon rauskommen müssen. Und Ellery wäre dann eigentlich wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen worden.


Dennoch, die Mischung insgesamt hat für mich gestimmt. Gut fand ich, dass Ellery im Verlauf des Buches nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie zieht Reed Markham hinzu, ausgerechnet der Agent, der sie von früher kennt. Beide werden unaufhaltsam in die Geschehnisse hineingezogen. Reed stellt sozusagen ein Gegengewicht zu Ellerys Paranoia dar. Er ermittelt ein wenig konsequenter. Dennoch hält die Handlung genügend Überraschungsmomente bereit. Erst kurz vor Schluss habe ich mir denken können, wer es denn nun war, und lag auch richtig. Aber der „Whodunit“-Teil ist in diesem Buch nicht so wichtig. Es ist eher die Atmosphäre, die zählt.


Zu einem Stern Abzug komme ich vor allem aufgrund der wirklich teilweise unglaublich schlechten Sprache. Mich würde hier sehr das Original interessieren! Da gab es Ausdrücke, wo ich mich sozusagen „fremdgeschämt“ habe. „Sich einen bechern“, „auf Drama abfahren“, „durch den Fleischwolf der Schande gedreht werden“… mal abgesehen von ein paar echten Grammatikfehlern. Autsch!! Vielleicht ist das im Original alles stimmiger. Oder die Übersetzung war einfach schlecht.


Ich kann das Buch insgesamt empfehlen, wenn man auf sprachlicher Ebene ein Auge zudrückt. Oder sich gleich das Original kauft. Handlung und Titelheldin sind für mich „rund“ gewesen, wenngleich auch nicht in jedem Punkt originell.


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Cover des Buches Wie viele willst du töten (ISBN:undefined)

Ellery Hathaway konnte als junge Frau nur knapp einem Serienkiller entkommen. Doch ihre mühsam hergestellte Normalität droht zu zerbrechen, als immer wieder Menschen aus ihrem Umfeld spurlos verschwinden ...

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