Joanna Trollope Schwiegertöchter

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Inhaltsangabe zu „Schwiegertöchter“ von Joanna Trollope

Rachel liebt ihre drei Söhne über alles. Aber drei Söhne bedeuten auch drei Schwiegertöchter, und die haben nicht immer dieselben Vorstellungen von Familienglück wie sie: Sigrid, die Frau von Edward reist mit ihrer Tochter ohne Vorankündigung eine zeitlang in ihre schwedische Heimat. Petra weigert sich, das Haus an der Nordseeküste aufzugeben, weil sie sich ein Familienleben in London, wo Ralph einen neuen Job hat, nicht vorstellen kann. Und Charlotte ist empört, weil sie sich von ihrer Schwiegermutter bevormundet fühlt. Droht die Großfamilie auseinander zu brechen oder halten die drei Söhne den polarisierenden Kräften stand?

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  • Rezension zu "Schwiegertöchter" von Joanna Trollope

    Schwiegertöchter

    Lesegenuss

    06. September 2012 um 13:06

    Buchanfang: Von der vordersten Kirchenbank aus hatte Anthony freie Sicht auf den Rücken des Mädchens, das seine dritte Schwiegertochter werden sollte. Statement: „Schwiegertöchter“ erzählt die Geschichte von Antony, seiner Frau Rachel, den drei erwachsenen Söhnen und deren Familien. Es beginnt mit der Hochzeit von Luke und Charlotte. Komm, werde alt mit mir, das Beste kommt doch erst zum Schluss. Der älteste Bruder, Edward, lebt mit seiner Frau, einer Schwedin, in England. Ralph kommt nach einem längeren Auslandsaufenthalt zurück in die Heimat. Wie Mütter eben so sind oder auch handeln, hat Rachel schon eine passende Frau für Ralph gefunden, Petra. Das Thema Schwiegermutter bzw. Schwiegertochter ist seit eh und je schwierig und diese dann gut umzusetzen in eine Handlung, so dass der Leser sich auch angesprochen fühlt, kann scheitern. Alle drei Söhne, Edward, Luke und Ralph, inzwischen ebenfalls verheiratet, bleiben immer, und das ist auch im realen Leben so, eine „Spielfigur“ im Leben der Mutter. Loslassen können: »Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.« Hinter diesem Satz steckt sehr viel Weisheit. Loslassen und akzeptieren, dass nunmehr eine neue Frau im Leben der Söhne eine bedeutende Rolle spielt. Loslassen, denn auch diese Frauen brauchen ihren Platz im Leben an der Seite ihres Partners. Rachel, die immer die Führungsposition in der Familie inne hatte, fällt es unheimlich schwer, sich auf ein neues, anderes Leben „nur“ mit ihrem Mann zu konzentrieren. Sie war es immer gewesen, der man mit Respekt begegnete, die die Entscheidungen traf und auch nach den Veränderungen immer noch in das Familienleben der Söhne eingreift. Dass das nicht gut gehen kann, daraus Konflikte entstehen, zwischenmenschliche Probleme, ist vorhersehbar. Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab, ein Kommen und Gehen. Loslassen – denn im Alter, wenn die eigenen Kinder erwachsen sind und selbst Kinder haben, kann es wunderbar sein, nicht mehr die Verantwortung tragen zu müssen, wenn dann nur für sich und den Partner. Fazit: „Schwiegertöchter“ von Joanna Trollope beschäftigt sich mit einem sensiblen Thema, allerdings habe ich mich an und an in dem ganzen Wirrwarr dieser Romanfamilie verloren gefühlt. Die Autorin behandelt meiner Meinung nach zu sehr den Part als Mutter, stellenweise war es sehr klischeelastig und übertrieben. Der Titel ist etwas irreführend. Schade, ich hatte mir ein bisschen mehr unter „Schwiegertöchter“ vorgestellt. Allerdings, es ist lesenswert und das nicht nur für Mütter, Schwiegermütter, Schwiegertöchter oder zukünftigen Schwiegertöchtern. Vielleicht wagt sich ja auch einmal ein Mann an das Buch – es ist nie zu spät!

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