Joanna Wolfe

 2.7 Sterne bei 69 Bewertungen
Autor von Küss mich unterm Nordlicht, Küsse wie Schneeflocken und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Küss mich unterm Wintermond

 (3)
Neu erschienen am 08.10.2018 als Taschenbuch bei cbt.

Alle Bücher von Joanna Wolfe

Küss mich unterm Nordlicht

Küss mich unterm Nordlicht

 (37)
Erschienen am 09.11.2015
Küsse wie Schneeflocken

Küsse wie Schneeflocken

 (22)
Erschienen am 11.10.2016
Im Land des weiten Himmels

Im Land des weiten Himmels

 (7)
Erschienen am 19.11.2012
Küss mich unterm Wintermond

Küss mich unterm Wintermond

 (3)
Erschienen am 08.10.2018
Im Land des weiten Himmels: Roman

Im Land des weiten Himmels: Roman

 (0)
Erschienen am 19.11.2012

Neue Rezensionen zu Joanna Wolfe

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Lales avatar

Rezension zu "Küss mich unterm Wintermond" von Joanna Wolfe

Ausbaufähig
Lalevor einem Monat

Inhalt:

Annie hat die Schule nun hinter sich, doch bevor sie aufs College geht, macht sie ein Jahr Pause und hilft auf der elterlichen Lodge, ein neues Konzept zu verwirklichen. 
Kurzfristig soll das Problemkind Mark drei Wochen auf der Lodge verbringen, um Abstand von seinen kriminellen Freunden zu gewinnen und ihn vor einer Gefängnisstrafe zu bewahren. Doch Mark, der in Annies Alter ist, zeigt nur wenig Interesse, sich einzubringen. Er zeigt sich etwas aussätzig und die anderen sind von ihm genervt, aber Annie versucht ihn hartnäckig zu helfen...



Meine Meinung:

Eine winterliche Liebesgeschichte, die noch ausbaufähig ist. 

Eigentlich wollte Annie mit ihrer Clique ein halbes Jahr mit dem Wohnmobil reisen, bevor sie alle ihre Wege gehen. Doch nachdem sie herausgefunden hatte, was wirklich hinter der Einladung ihres alten Schulkameraden steckte, entschließt sie sich zuhause, auf der elterlichen Lodge in Kanada zu bleiben und ihre Familie mit einem neuen Konzept - um hoffentlich viele neue Gäste anzulocken - zu unterstützen. 
Zu diesen zählt auch Mark, ein großspuriger Junge aus der Großstadt, der auf der Lodge zum rechten Weg zurück finden soll, um nicht im Gefängnis zu landen. Jedoch macht Mark nicht sonderlich große Anstalten, mit zu helfen und sich und die Gemeinschaft einzufügen, sodass alle schnell von ihm genervt sind. Doch Annie nimmt sich seiner an und entdeckt nach und nach, dass hinter Mark‘s Machogehabe mehr steckt, als es zunächst scheint...

Die winterliche und abenteuerliche Geschichte „Küss mich unterm Wintermond“ könnte mich trotz der vielversprechenden Inhaltsbeschreibung nicht überzeugen. 

Es beginnt damit, dass sich auf dem Klappentext Fehler eingeschlichen haben, in die mich nach dem lesen der Geschichte, etwas verwirrten. Erstens kam es hier zur Namensverwechslung, denn ein Paul kommt während der Geschichte nicht vor, und Zweitwagens ist die Inhaltsangabe nicht ganz treffend formuliert. Das Cover dagegen passt gut zur eigentlichen Geschichte, auch wenn es vielleicht etwas überbelichtet ist. 

Zu Beginn schien mir die Protagonistin Annie ganz sympathisch, aber im Laufe der Handlung schwand das leider immer mehr. Vor allem liegt das daran, dass man als Leser keine richtige Beziehung zu ihr aufbauen kann, da Annie den Leser eher selten an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt und dass das was sie denkt, maximal durch Dialoge deutlich wird.

Des Weiteren finde ich es unrealistisch, dass nahezu alle männlichen Wesen in ihrem alter hinter ihr her waren und etwas von ihr wollten und sie das auch von sich selbst behauptet, dass Jungs sie immer nur „billig“ anmachen würden. Ähnlich verhält es sich mit dem berüchtigten Mark, der seine eigene Note in die Lodge mitbringt. Zwar ist er am Ende der Handlung ein ganz anderer Mensch und hat offensichtlich eine Entwicklung vollzogen, doch bis auf eine Situation - auf die etwas näher eingegangen wurde - ist davon in der Geschichte wenig zu spüren. Es ist, als wäre er auf der einen Seite noch dieser großspuriger Junge gewesen, der auf der nächsten Seite plötzlich ganz anders ist - ohne dass es eine nennenswerte Entwicklung gab.

Gut gefallen und überzeugend fand ich die Authentizität des Ortes, das typische Kanadische spiegelte sich in der Sprache der „Oldies“ und anderen Nebencharakteren wieder, was erfrischend zu lesen war. Auch die Aktivitäten und der Bezug zu den Hundeschlitten  hat mir gut gefallen, da das die „Magie“ des Ortes verstärkte. 

Von den Themen her wurde auch einiges eingebracht, jedoch wurde kein Aspekt so richtig bis zum Ende behandelt. Beispielsweise der Konflikt zu Beginn der Geschichte und die Probleme der Eltern, spielen im späteren Verlauf keine Rolle mehr. 


Fazit:
Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Die Grundidee der Handlung ist zwar gut und hat Potenzial, aber an der Umsetzung hapert es an einigen Stellen, sodass eine authentische und unterhaltsame Geschichte nicht wirklich zustande kommt.

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Books_mytruepassions avatar

Rezension zu "Küss mich unterm Wintermond" von Joanna Wolfe

Sehr winterlich
Books_mytruepassionvor 2 Monaten

https://booksmytruepassion.blogspot.com/2018/10/rezension-zu-kuss-mich-unterm-wintermond.html?m=1#more

Annie wollte eigentlich nach Kalifornien fahren aber da kam ihr Simon dazwischen, der nicht nur nervig ist sondern auch immer aufdringlicher wird. Deswegen hat sie beschlossen ihren Eltern auf der Lodge zu helfen. Mit ihren neuen Huskys trainiert sie für ein Hundeschlittenrennen und außerdem spielt sie Aufpasser für den draufgängerischen Mark Donovan. Sie verbringen immer mehr Zeit miteinander und langsam merkt Annie, dass er gar nicht so ein Macho ist, wie er immer tut, sondern noch eine ganz andere Seite hat. Mit Promis auf der Lodge gibt es eine Menge Arbeit und Mark macht ihr auch noch einige Probleme, doch am Ende kommt alles so wie es kommen soll.
Durch das Buch kommt man richtig in Winterstimmung. Die Atmosphäre ist traumhaft und die Geschichte ist echt niedlich gemacht. Das mit den Huskys ist typisch Kanada und typisch Winter, doch ich finde es wurde sehr schön umgesetzt. Die Liebe zwischen beiden ist eher unbeholfen und nicht sehr überzeugend.
Überhaupt nicht gefallen hat mir, dass im Klappentext die Rede von einem Paul Donovan ist aber im Buch kein einziges Mal der Name vorkommt, denn im Buch heißt er Mark Donovan. Auch wenn es nur ein Name ist, man ist einfach total verwirrt. Das Promipaar wird auch erst zum Schluss mehr in den Mittelpunkt gestellt und der Paparazzi kommt nur in zwei Kapiteln vor. Das alles hat mir das Gefühl gegeben, als ob ich eine total andere Geschichte lese.
Annie ist eine sehr entschlossene, starke und kluge Person. Sie versucht das Gute in Mark zu sehen, gerade dann, wenn es niemand anderes sieht.
Mark der ja eigentlich Paul heißen sollte, ist am Anfang ziemlich arrogant und ein totaler Macho. Mit der Zeit zeigt er sein wahres Ich, auch wenn er mir sehr kindisch vorkommt. Die Liebe zwischen ihnen konnte ich jetzt nicht wirklich spüren. Es hat nicht sehr natürlich gewirkt, wobei es einige Momente gab die ziemlich niedlich waren. Dann gab es noch Simon Taylor, der mich echt genervt hat. Er wurde im laufe der Geschichte immer aufdringlicher und außerdem hat er so gar nicht in die Geschichte gepasst.
Der Schreibstil hat mir total gut gefallen. Er war flüssig und sehr angenehm zu lesen, außerdem wurde die Landschaft sehr eindrucksvoll beschrieben. In das Cover habe ich mich sofort verliebt, es verleiht der Geschichte noch mehr winterliches.

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sophiaswunderlands avatar

Rezension zu "Küsse wie Schneeflocken" von Joanna Wolfe

Zu viel Gefühlsduselei vor einer unglaublichen Kulisse
sophiaswunderlandvor 9 Monaten

DIESE REZENSION ENTHÄLT SPOILER!!!

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe das Buch des öfteren in einer Buchhandlung gesehen, fand den Klappentext total niedlich und wollte es um die Weihnachtszeit lesen.

Das Cover ist süß gestaltet und der Titel passt endlich mal zum Inhalt. Doch der Klappentext ist total irreführend. Dass Rick und Cheryl während eines Schneesturms gefangen sind passiert auf den letzten zehn Seiten des Buches. Generell befasst sich das Buch weniger mit der Liebesgeschichte zwischen Cheryl und Rick. Wäre an sich auch nicht schlimm, aber als Leser erwartet man eben etwas anderes. Ein Großteil des Buches besteht aus den Beschreibungen der Umgebung, in der die Hauptfigur sich befindet. Ich konnte mir die Gegend in Nordamerika wirklich gut vorstellen und empfand die Begeisterung für’s Hundeschlitten fahren nach.

Die Beziehung zwischen Rick und Cheryl ist mehr als nur merkwürdig. Da Cheryl gerade erst aus einer Beziehung kommt, hat sie eigentlich die Nase voll von Jungs. Doch als sie Rick auch nur sieht sind ihre Vorsätze über Bord geworfen. Als sie ihn dann mit einem anderen Mädchen sieht, ist sie total eifersüchtig und sauer. Zum Mitschreiben, sie sind weder zusammen noch haben sie sich bis dato geküsst. Sie haben sich nur ein wenig unterhalten und das vielleicht gerade mal über zwei Tage hinweg. Das zeigt mal wieder, wie wichtig es ist miteinander zu reden, denn Cheryl spricht Rick nicht darauf an. Doch sie kann nicht aufhören an ihn zu denken und entwickelt Gefühle für ihn. Wir sprechen hier aber von der großen Liebe. Meiner Meinung nach viel zu schnell. Daher hat mir der erste Teil des Buchs auch nicht gut gefallen, weil Cheryl die ganze Zeit nur Rick hinterher trauert.

Von Rick bekommt man gar nicht viel mit, also konnte ich mich auch nicht mit ihm anfreunden. Er scheint halt einfach ein netter Kerl zu sein, doch ich konnte nicht mit Cheryl mitfühlen. Cheryl dagegen konnte ich gut kennenlernen und man merkt ziemlich schnell, dass sie mit den Hunden besser umgehen kann, als mit Menschen. Das zeigt auch eine Stelle, als sie ihren Chef mit einer anderen sieht. Ihre Mitbewohnerin ist mit diesem zusammen und Cheryl erweist sich, meiner Meinung nach, als schlechte Freundin. Sie rät ihr, sich nochmal seine Version der Geschichte anzuhören, ergo wieder dieselbe Leier, die sie immer hört. Sie hindert sie mehr, als dass sie ihr hilft.

Die anderen Charaktere sind mir leider auch nicht ans Herz gewachsen, da sie alle viel zu oberflächlich portraitiert worden sind. Einzig mit den Eltern wurde ich warm, aber diese tauchen leider nur am Anfang auf.

Zum Schluss werden Namen gerne mal vertauscht, doch besonders auf den letzten Seiten häuft es sich und ich habe mich gefragt, ob überhaupt jemand das Ende korrigiert hat.

Fazit: Ich hatte etwas anderes erwartet. Leider ging mir Cheryls Sehnsucht nach Rick derart auf den Keks, dass selbst die Abenteuer mit den Huskys nicht aufholen konnten. Ich vergebe daher 3 von 5 Sternen und bin froh, dieses Buch endlich von meinem Stapel ungelesener Bücher streichen zu können.

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