Joanna Wolfe Küss mich unterm Nordlicht

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Küss mich unterm Nordlicht“ von Joanna Wolfe

Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ...

Ein gutes spannendes Buch mit Themen von heute.

— lolbuecher

Ein tolles Jugendbuch.

— alinaschen

Unerwartet wenig Liebesgeschichte :)

— -bookparadise

Nichts Halbes und nichts Ganzes... echt schade!

— AvasBookwonderland

Verschneite Liebesgeschichte mit einigen Schwächen

— AnnaSalvatore

Abgebrochen nach ca. 120 Seiten - die Geschichte wollte für mich nicht in Gang kommen.Zu viel belehrender Umweltschutz.

— Kumosbuchwolke

Ein toller Jugendroman, der langsam Fahrt aufnimmt und am Ende dann in einem Feuerwerk endet.

— taddy92

Die Kulisse ist einmalig und wunderschön, leider ist die Geschichte total langweilig.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unterm Strich bleibt für mich leider nicht viel und vor allem nicht viel positives über das Buch zu sagen.

— bookblossom

Schöne Kulisse in Alaska mit Hundeschlitten und schön beschriebener Landschaft. Die Story jedoch ist bisschen dünn

— BooksandChocolate

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  • Süß für zwischendurch

    Küss mich unterm Nordlicht

    lolbuecher

    23. November 2017 um 20:01

    Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut. Mich hat das Thema sehr angesprochen. Mehr über Alaska zu erfahren. Was ich toll gefunden hab war das es um den Umweltschutz geht. Wie Konzerne ein einziges Land zerstören und wie gefährliche militante Umweltschützer werden können. Das es so viel um das Thema geht wusste ich vor dem lesen nicht, aber es hat mir sehr gut gefallen. Nebenher geht es noch um Jenny die gerne mit ihren Schlittenhunde unterwegs ist und ihre Mütter verloren hat. Wie der Vater im Laufe des Buches langsam wieder zum alten Leben zurück kehrt bevor seine Frau starb und wieder offener wird. Es kommt auch deutlich hervor wie sehr Jenny ihre Hunde eigentlich liebt und wie wichtig ihr diese sind, ich liebe auch Hunde und kann sie gut verstehen. Ich finde das die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und keine Stereotypen. Das Buch war sehr spannend und hatte ein paar Krimielemente. Der Schreibstil war etwas ungewöhnlich am Anfang, aber mit der Zeit echt gut.

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  • Küss mich unterm Nordlicht von Joanna Wolfe

    Küss mich unterm Nordlicht

    -bookparadise

    23. April 2017 um 11:30

    Meine Meinung:Ich muss wirklich sagen,dass mir die Landschaft,also das Setting in dem Buch sehr gut gefallen hat,die Autorin hat offenbar nachgeforscht bevor sie das Buch geschrieben hat :)Der Schreibstil war allerdings noch ein bisschen ungeschliffen,was sich gegen Ende aber gebessert hat.Allerdings weiß ich immer noch nicht,ob ich die Protagonistin mögen oder nicht mögen soll.Trotzdem fand ich,dass die Charaktere authentisch waren.Die Handlung war unerwartet spannend,ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet,die zwar vorhanden war,aber nicht immer unbedingt im Focus stand.Das ist gut für diejenigen,die nicht so auf reine Liebesgeschichten stehen. Voralledingen fand ich es toll,dass in dem Buch auch mal aktuelle Themen angesprochen wurden.Einen Kritikpunkt habe ich leider noch,nämlich hat sich die Protagonistin nur durch ihr Bauchgefühl in spannende Situationen gebracht.Bewertung: 3,75/5 Sterne

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  • Schnell gelesen

    Küss mich unterm Nordlicht

    Scaramira

    29. January 2016 um 21:12

    Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ... Fazit Mich hat das Cover angesprochen und dadurch wurde ich auf das Buch aufmerksam. Der Klappentext hat mir auch gefallen und so habe ich es mir in der Onleihe meiner Bücherei ausgeliehen. Die Geschichte geht langsam los und zieht sich recht lang. Die Liebe zwischen Jenny und Mike war auch sehr schnell da und eigentlich hat mich das ganze dann überrumpelt. Aber weglegen wollte ich das Buch auch nicht, denn ich fand die Geschichte ja doch irgendwie gut. Das Hundeschlittenrennen für das Jenny übte interessierte mich ja doch, wie sie darin abschneiden würde ACHTUNG SPOILER leider wurde dieses dann aber gar nicht mehr im Buch aufgegriffen. Mir fehlte die Tiefe in dem Buch, es zog sich sehr dahin und in den letzten 4-5 Kapiteln kam dann die geballte Spannung und plötzlich war es auch schon zu Ende. SPOILER ENDE Man hat aber auch einige schöne Beschreibungen der Landschaft von Alaska bekommen und es muss im Winter, wenn alles zugefroren ist wundervoll aussehen. Zu lesen war das Buch auch sehr gut und man konnte wirklich Stunden am Stück lesen. Wer gerne ein Buch für zwischen durch haben mag kann eventuelle mit diesem auch einen Volltreffer landen.

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  • Eher etwas für zwischendurch

    Küss mich unterm Nordlicht

    kleineTatze

    07. January 2016 um 15:35

    Ich hatte mir für letztes Jahr vorgenommen zwei Weihnachtsbücher zu lesen. Dafür hatte ich mir verschiedene Weihnachtsbücher rausgesucht und mit „XMAS WARS: Verrückt nach Han“ von Pea Jung begonnen. Meine zweite Wahl war dann Küss mich unterm Nordlicht von Joanna Wolfe. Das ist zwar eher ein Winter- statt ein Weihnachtsbuch, dafür ist es aber jetzt im kalten und gerade sogar verschneiten Januar ganz passend. Inhalt: Seit dem Tod ihrer Mutter führt Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska. Sie möchte unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und mit ihrem Huskeygespann am Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Da sie ihren gesamten Fokus auf das Training legt, hat sie überhaupt keine Lust den Babysitter für Mike, den Sohn der momentanen Gäste, zu spielen. Sie weiß doch genau, wie die Jungs aus der Stadt sind. Doch Mike und militante Umweltschützer bringen Jennys Alltag gehörig durcheinander. Meine Gedanken: „Küss mich unterm Nordlicht“ startet direkt richtig spannend. Jenny kommt nach Hause und ihr Vater ist verschwunden! Man möchte dann natürlich direkt wissen, was mit dem Vater passiert ist und Zack! ist man mitten drin! Der Einstieg in die Geschichte gelingt dadurch also recht schnell. Das Buch hat einen auktorialen Erzähler, der aber nur die Gedanken und Erlebnisse von Jenny begleitet. Besonders toll fand ich übrigens die kleinen Schneeflöckchen über jedem Kapitelanfang! Was mich aber besonders überzeugt hat, war der Schauplatz. Ich hatte gedacht, dass Alaska einfach nur kalt und verschneit ist, aber Joanna Wolfe hat es geschafft, dass ich jetzt unbedingt mal nach Alaska möchte. Die Stille im Schnee, das Leuchten der Nordlichter, die Weite des Landes, einfach alles was sie beschreibt, macht richtig Lust auf das Land. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich genau das am Winter liebe – also nicht die Nordlichter 😀 – die Stille, wenn über all Schnee liegt, dieses wahnsinnige Gefühl, wenn man aus der eisigen Kälte in die warme Wohnung kommt. Ich bin einfach ein Winterkind. 😉 Mit den Hauptcharakteren Jenny und Mike konnte ich mich zu Beginn nicht so anfreunden. Mike wirkte absolut abgehoben und wie ein verzogener Junge, der die ganze Zeit nur mit seinem Smartphone spielt. Jenny war manchmal „ein wenig sprunghaft“ und strange. Vor allem wie sie immer mit ihren Huskeys gesprochen hat, hat mich total irritiert. Also ich habe keinen Hund, kann aber verstehen, wenn man mit seinem Hund spricht, aber bei Jenny wirkte das auf mich komisch. Mit der Zeit hat sich das Verhalten aber ein bisschen gebessert, obwohl Mike immer noch sehr von sich überzeugt war und Jenny ihre verschrobene Art nicht wirklich ablegen konnte. Die Nebencharaktere dagegen fand ich besser. Zwar gab es hier auch eine Menge Klischee-Charakter, wie die flippige Freundin, die so anders ist als Jenny, aber das war noch in einem aushaltbaren Rahmen. Insgesamt ergab sich so aber eine tolle Mischung an Charakteren, die gut harmonisierten. Der Verlauf des Buches ist richtig spannend. Es gibt jede Menge Trubel und auch Action. Meiner Meinung nach ein bisschen viel für ein einfaches Mädchen aus Alaska, aber es ist ja eine erdachte Geschichte, also lassen wir das mal außen vor. Die Entwicklung der Geschichte ging mir dann oft zu schnell. Gerade konnte Jenny Mike auf den Tod nicht leiden und eine Seite weiter ist sie total verliebt. Das störte meinen Lesefluss doch gewaltig. Leider gab es auch noch zwei Stellen die mich gehörig verwirrt haben, weil auf einmal von Ereignissen die Rede war, die vorher gar nicht passiert sind. Ich musste erst mal zurück blättern, um zu schauen, ob mich mich vielleicht verlesen hatte, aber hatte ich jedes Mal nicht. 😉 Auch der Fokus auf die politische Entwicklung war mir an manchen Stellen einfach zu viel. Das Ende wird dann noch mal richtig dramatisch und bringt jede Menge Spannung mit sich. Leider ist das Buch dann kurz danach abrupt zu Ende und man erfährt gar nicht mehr, wie Jenny beim Iditarod-Hundeschlitten abgeschnitten hat. Meiner Meinung nach wäre hier ein kurzer Epilog mit Ausblick auf die Entwicklungen sehr gut gewesen und hätte das gesamte Buch besser abgerundet. Fazit: „Küss mich unterm Nordlicht“ von Joanna Wolfe ist eher eine durchschnittliche Geschichte für zwischendurch. Die Handlung ist ganz nett, hatte aber einen anderen Fokus als erwartet. Obwohl es eher eine Liebesgeschichte ist, passiert auch allerhand Dramatisches, so dass sich eine gute Mischung aus Liebe und Spannung ergibt. Leider ging es mir manches Mal ein wenig zu schnell voran. Vor allem der Sinneswandel einiger Charaktere war gerade zu rasend. Ansonsten fand ich die verschiedenen Charaktere sehr harmonisierend. Das Highlight des Buches war aber auf jeden Fall die Beschreibung der atemberaubenden Landschaft. Im Großen und Ganzen eine nette Geschichte, die 3 von 5 Büchern verdient hat. @Bücherquatsch

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  • Nichts Halbes und nichts Ganzes.

    Küss mich unterm Nordlicht

    AvasBookwonderland

    03. January 2016 um 01:27

    ▶INHALT Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ... ▶ERSTER SATZ Jenny blieb verwundert auf den Kufen stehen, als sie den Schlitten vor der heimatlichen Lodge bremste. ▶MEINE MEINUNG Dieses Buch war mein letztes Buch im Jahre 2015 und es hat hervorragend zur Jahreszeit gepasst. Eingekuschelt in meiner Decke, saß ich auf der Couch, habe meinen Tee getrunken und begonnen, dieses Buch zu lesen! Es handelt von Jenny, die zu Hause bei ihrem Vater wohnt und geblieben ist, weil dieser noch zu sehr um seine Frau trauert und sie sich um ihn sorgt. Es geht um Huskys und Hunderennen, um Alaska und seine Wildnis, die Natur, die Liebe und den Ölabbau in Alaska, um viel Geld, Proteste und Konzerne, die nur auf Profit aus sind. Ja, das war das Problem mit diesem Buch: Es war nichts Halbes und nichts Ganzes, zu viel von allem und zu wenig von einzelnen Dingen. Jenny ist eine tolle Protagonistin und auch das Thema war spannend - bis zu einem gewissen Punkt. Am meisten gestört hat mich wohl, dass Jenny auf gefühlt jeder 5. Seite einen Monolog für ihre Hunde geführt hat, während die ihr Futter bekommen haben. Es war nervtötend. Versteht mich nicht falsch: ich liebe Tiere, wir haben selbst Katzen und Hunde.. sogar einen Husky ;) mit dem unterhalte ich mich auch ständig und ich glaube, er denkt, ich hab einen an der Klatsche^^ Aber sowas will man eben nicht lesen.. nicht immer und immer wieder! Ein Mal ist toll, zwei Mal okay... usw. Das Thema Ölkonzern hat doch einen großen Platz eingenommen. Es wurde im Prinzip ein Mixbuch erstellt aus "wichtige Informationen über Alaska und Schlittenrennen" & "Ölabbau in Alaska - Vorteile, Nachteile, Probleme". Gemischt wurde das mit einer jugendlichen Sprache, ziemlich flachen Charakteren und einem Hauptprotagonisten zum Haare raufen! Mike ist so.. OMG... NERVTÖTEND! Er soll 18 Jahre alt sein, ich musste es nachlesen, denn ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl er wäre 12. Er war nicht sympathisch, zu still, zu sehr Diva und Zicke. Er hatte keine Tiefe. Leider kein Bookboyfriend für mich :( Die Lovestory war auch ziemlich flach und wie sie zu Stande kam ist mir immer noch schleierhaft. Das ging zu schnell und klang ziemlich erzwungen. Oh Gott, es tut mir so leid! Ich habe das Buch zu Ende gelesen und es war nicht so schlecht, wie es hier klingt, aber all das hat beim Lesen sehr genervt. Es ist ein kurzweiliges Buch, dass sich schnell lesen lässt, aber das einfach zu viel vermischt und thematisiert. Die Spannung und die große GEFAHR, die im Klappentext beschrieben wird.. Tja, die beginnen dann ca. 60 Seiten vor Ende^^ Ein Buch, das man lesen kann, von dem ich aber einfach zu viel erwartet habe! Zu viel von der Liebesgeschichte und viel mehr Spannung. Die Beschreibung Alaskas war toll und ist ein eindeutiger Pluspunkt. Man merkt, dass die Autorin sich in allen beschriebenen Gebieten fabelhaft auskennt, aber es war ZU VIEL!!! ▶FAZIT Ein tolles Cover, tolle Landschaftsbeschreibungen Alaskas, gepaart mit einer weit hergeholten Liebesgeschichte, einem nervigen Hauptprotagonisten, etwas Politik und einer selten richtig spannenden Geschichte.

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  • Leider überhaupt nicht nach meinem Geschmack

    Küss mich unterm Nordlicht

    _-Cinderella-_

    02. January 2016 um 15:17

    Autorin: Joanna Wolfe Titel: Küss mich unterm NordlichtPreis: 9,99€Seiten: 336Verlag: cbt Erscheinungstag: 09. November 2015 ISBN-13: 978-3570310045 Teil einer Reihe: - Das Buch kaufen? Gleich zum Verlag? Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ...(Quelle: Verlag) Dieses Buch war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich war richtig gespannt, ob es mich mit seiner kühlen und verschneiten Landschaft von Alaska begeistern und in Weihnachtsstimmung versetzen kann. Das Cover macht auf jeden Fall schon richtig Lust auf Schnee, Hunde, Schneeballschlachten und eine gemütliche Tasse Tee oder heiße Schokolade am Fenster. Äußerlich hat es mich sofort angesprochen, aber bei dem Inhalt war ich mir da nicht so sicher. Der Schreibstil von Joanna Wolfe war nicht besonderes, aber er ließ sich gut und ohne jegliche Probleme zügig lesen. Das Buch wurde aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Jenny geschrieben, jedoch nicht aus der für mich gewohnten Ich-Perspektive, sondern aus einer Erzähler-Perspektive. Ich brauche bei vielen solcher Bücher recht lange um mich darauf umzustellen, da ich auch nicht gerne aus dieser Perspektive lese. Jenny lebt zusammen mit ihrem Vater in einer Art Gästehaus, das sie für Touristen betreiben. Sie verloren Jenny Mutter vor ein paar Jahren bei einem Unfall und Jenny und ihr Vater haben dies noch nicht ganz verkraftet. Besonders ihr Vater hat noch daran zu knabbern. Jenny möchte unbedingt in ihre Fußstapfen treten und einmal beim großen Hundeschlittenrennen von Alaska teilnehmen. Dies findet in drei Monaten statt und ich habe mich richtig darauf gefreut dies miterleben zu dürfen. Naja Pustekuchen, denn auch wenn auf gefühlt jeder zweiten Seite von diesen Rennen erzählt wird, wird man leider sehr enttäuscht, denn das Rennen dürfen die Leser nicht miterleben. Es geht vielmehr um die Landschaft von Alaska, eine junge - aber für mich sehr unrealistische - Liebe, angekratzt das Hundeschlittenrennnen, den Ölabbau und scheinbar gnadenlose Umweltaktivisten.  Die Autorin hat hier einfach zu viele Themen angesprochen. Denn es war einfach zu wenig von den einzelnen Elementen vorhanden, die die Handlung spannend gemacht hätten. Jenny hat mir in den ersten paar Seiten noch recht gut gefallen. Sie versucht sich in einem Männersport erfolgreich durchzusetzen und leitet nebenbei mit ihrem Vater das Gästehaus. So lernt sie auch den Protagonisten Mike kennen. Hier fing schon das Dilemma an. Die beiden können sich ein paar Seiten nicht ausstehen, unternehmen einen Ausflug zusammen und schon haben sich scheinbar beide ineinander verguckt. Dass zwei Tage später das "Ich liebe dich" von Mike folgte war was den Berg zum Einsturz brachte. Ich habe nichts dagegen, wenn Charaktere sich schnell verlieben, aber bei den beiden ging es mir doch ein bisschen zu schnell. Es wirkte für mich einfach zu unrealistisch. Was mich zudem noch im Lesefluss störte waren die ständigen Fütterungen ihrer Huskys, mit denen sie jedes Mal einen Monolog führte. Ich habe nicht gegen Tiere - ich habe selbst Katzen, mit denen ich auch mal rede -, aber ich lese kein Buch, um die Protagonistin sich mit Tieren unterhalten zu sehen. Einmal wäre ok gewesen, aber das passierte jedes Mal. Ich weiß nicht, ob ich zu viel erwartete, oder ob der Klappentext nicht etwas irre führend war, aber mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich hätte eine Liebesgeschichte in Alaska erwartet, die von einem Hundeschlittenrennen begleitet wird. Aber es führte eher in eine Umweltverschwörung, die die Handlung nicht spannender machte. Küss mich unterm Nordlicht war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich hatte viel von dem Buch erwartet, jedoch konnte es mich leider nicht überzeugen. Die Protagonisten wirkten nicht ihrem Alter entsprechend, die Geschichte war meiner Meinung nach tot langweilig und der Höhepunkt konnte dies leider auch nicht mehr rausreißen. Selbst das erwartete Hundeschlittenrennen konnte ich nicht miterleben. Das Buch bot eine gute Idee, aber an der Umsetzung mangelte es kläglich. Das Buch bekommt von mir 1 Punkt. Danke an cbt für das Rezensionsexemplar.

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  • Verschneite Liebesgeschichte mit einigen Schwächen

    Küss mich unterm Nordlicht

    AnnaSalvatore

    29. December 2015 um 18:16

    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/12/winterliche-lovestory-rezension-kuss.html Bei diesem unwinterlichen Wetter hatte ich richtig Lust, mich durch Bücher auf Weihnachten und Winter einzustimmen. Da entdeckte ich diese vielversprechende, süße Geschichten und eins kann ich sagen: Winterstimmung verbreitet das Buch allemale! Cover/Gestaltung Sehr schön! Das Cover bringt richtig Winterstimmung, das Pärchen sieht richtig süß aus. Auch die Farben und die Schrift sind schön gewählt. Der Buchrücken ist sehr schön gelungen, nur die Schrift hätte größer sein können. Meinung Irgendwie fällt es mir schwer diese Rezension zu schreiben. Das Buch war keineswegs schlecht, aber eben auch nicht ... herausragend. Die Protagonisitn Jenny hat es nicht sehr leicht im Leben. Die Mutter starb vor kurzem, ihr Vater leidet teils noch darunter. Sie lebt mit ihrem Vater in Alaska mit einem kleinen Husky Rudel und sie liebt es mit dem Hundeschlitten unterwegs zu sein, will sogar Rennen fahren. Um nebenher zu verdienen nehmen sie an und zu Gäste auf, denen sie die Umgebung zeigen. So lernt sie Mike kennen, einen Rettungsschwimmer aus Kalifornien, der viel lieber auf Hawaii wäre. Mein Hauptproblem waren wirklich die Charaktere. Mike ist irgendwie echt ätzend. Zuerst meckert er die ganze Zeit rum und dann will er auch noch x-tausend mal beweisen, dass er sofort alles kann. Er hört nicht auf Jenny, spielt sich auf, fällt immer wieder hin und ist dann sauer auf sie. Ich kann ihn wirklich nicht sonderlich ab. Aber fast noch schlimmer waren Jennys Reaktionen. Sie regt sich - verständlicherweise - über ihn auf, sagt ihm auch, dass er mal auf sie hören sollte. Das fand ich ja noch gut so. Aber dann spielt Mike beleidigte Leberwurst, und sie entschuldigt sich sofort. Ehrlich, das Mädchen hat kein Rückrat. Immer wieder benimmt er sich wie der letzte Affe und sie knickt beinahe sofort ein und macht sich Vorwürfe, weil sie ihm nur die Wahrheit sagt.  Immer bei diesen Szenen musste ich mich wirklich aufregen. Später besser es sich mit Mike, er offenbart seine Gefühle und sein schriftstellerisches Geheimnis und es wird allmählich besser. Natürlich verliebt Jenny sich in ihn, da muss glaube ich bei dem Cover und Titel kein Spoileralarm dran setzen^^ Für ein bisschen Abwechslung, hier mal etwas Positives: Das Setting ist wunderschön dargestellt. Die weiten, weißen Landschaften werden toll beschrieben. Man begleitet unsere Protagonisten auf den Schlitten oder Snowmobil durch Wälder, vereiste Seen oder durch die Tundra. Auch die Nordlichter wurden beschrieben. Diese tollen Landschaften hatte ich die ganze Zeit vor Augen. Das ist der Autorin definitiv super gelungen! Der Schreibstil, aus der 3. Person von Jenny, ist sehr leicht und jugendlich gehalten. Zitatesucher werden zwar keine große Freude am Buch haben, aber für alle anderen ist der Schreibstil sehr angenehm und auch der Geschichte angepasst. Die Handlung an sich ist ... nun ja, eigen. Die Idee mit der Ferienvermietung, dem ganz gegensätzlichen Mike und den Hundeschlittenrennen, zusammen mit der Landschaft und den damit verbundenen Lebensbedingungen ist eigentlich echt schön, und verspricht eine romantische Jugendlovestory im Schnee. Doch es musste ja unbedingt noch das Umweltschutz-Thema mitrein. An sich finde ich es sehr wichtig, doch hier wurde es meiner Meinung nach viel zu gewichtig miteinbezogen. Es gab 2 Explosionen, wohlgemerkt im Niemandsland, bei denen Jenny zufällig immer ganz in der Nähe war. Dann gibt es tatsächlich 2 Männer mit Waffen, denen sie mehrmals über den Weg laufen, die "militanten Bombenleger". Diese Worte werden übrigens sehr oft benutzt^^ Dann kam auch noch ein sehr merkwürdiger & stalkermäßiger Exfreund hinzu, der noch eine ganze Menge Drama veranstaltet hat... Irgendwie hat die Autorin zu viel gewollt. Versteht mich nicht falsch, ich habe die Geschichte ganz gern gelesen, es gibt auch ein paar süße schrullige Nebencharaktere, die die Story aufwerteten, aber es ist einfach so viel auch leicht Abwegiges passiert.  Also bitte. Gerade in einem Kaff passieren diese Explosionen?  Und dann das Ende ... Sehr, sehr, sehr dramatisch. Und dann der Schluss, also nach dem Showdown praktisch. In einer Seite werden einfach mal alle Pläne umgeändert und die ganze Zukunft abgehandelt. Übrigens ein sehr kitschiges Ende^^ Fazit: Alles in allem bietet das Buch eine verschneite Liebesgeschichte, mit einigen Schwächen. Die Charakter nerven vor allem zu Beginn, und es wird einfach zu viel Unwahrscheinliches noch in die Geschichte geworfen. Das Ende wurde dann viel zu schnell abgehandelt. Ein Lichtblick:  Der Schreibstil lässt sich gut lesen und winterliche Stimmung kriegt man durch das Buch allemal! - Sehr knappe 3 von 5 Feenfaltern -

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  • Sehr politisch ausgerichtet. Die Liebe kommt etwas zu kurz.

    Küss mich unterm Nordlicht

    Liss

    27. December 2015 um 18:06

    Sehr politisch ausgerichtet. Die Liebe kommt etwas zu kurz. Dieses Buch hat mir schon beim Angucken ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Vor allem in der Weihnachtszeit hat das Lesen dieses Buches im kalten Alaska und einer Liebe, von der ich gehofft hatte, dass sie mein Herz erwärmt, Spaß gemacht. Leider hatte der Klappentext ein etwas zu viel versprochen und die Geschichte nahm einen gänzlich anderen Verlauf. Der Start ist mir ziemlich leicht gefallen und die ersten 120 Seiten waren auch wirklich zuckersüß mit den beiden Protagonisten Jenny und Mike, ein Urlauber aus Kalifornien. So unterschiedlich die beiden auch sein mögen, so schnell entsteht daraus eine große Liebe, die einfach nicht bei mir ankommen wollte. Sie machen gar nicht so viel zusammen, reden auch nicht wirklich viel und plötzlich ist von starken Gefühlen die Rede. Das war mir wirklich zu schnell und zu unrealistisch. Ein Problem, welches mit der Zeit ebenfalls zunahm, war die politische Seite des Buches. Es geht um den Ölabbau in Alaska, um viel Geld und große Konzerne, die nur auf Profit aus sind. Dieses Thema wird groß gefächert besprochen und schlussendlich dreht sich die gesamte Handlung darum. Das war so schade. Ich hatte mir mehr zwischenmenschliches und romantisches erhofft und wurde leider ein wenig enttäuscht. Das Ende war noch einmal spannend. Es ging um Leben und Tod und natürlich um die große Liebe. Auch wenn alles ziemlich schnell verlief, so sind mir Mike und Jenny am Ende ein bisschen ans Herz gewachsen und auch die Schönheit Alaskas mit der weißen Winterlandschaft. Fazit "Küss mich unterm Nordlicht" hält nicht ganz, was der Klappentext verspricht. Es werden viele politische Themen besprochen, die einiges an Handlung und dem Aufbau der Beziehung zwischen Jenny und Mike, wegnehmen. Die Liebe zwischen den beiden sprang leider nicht bei mir über. 3,5/5 Punkte.

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  • Ein toller Jugendroman, der langsam Fahrt aufnimmt und am Ende dann in einem Feuerwerk endet.

    Küss mich unterm Nordlicht

    taddy92

    19. December 2015 um 16:30

    Seit dem Tod ihrer Mutter betreibt die achtzehnjährige Jenny mit ihrem Vater eine Lodge in Alaska und hilft bei der Husky-Zucht. Sie will unbedingt in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und an dem legendären Iditarod-Hundeschlittenrennen teilnehmen. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Mike, der in der Lodge zu Gast ist, unternimmt sie Touren durch Schnee und Eis, aber sie geraten in große Gefahr, als sie militanten Umweltschützern in die Quere kommen ... Das Cover: Ein tolles Cover, das zur winterlichen Liebesgeschichte passt, ein paar Nordlichter wären aber auch nicht schlecht gewesen. Die Handlung: Hier gefiel mir sehr gut, dass sie nicht gleich von Anfang an übereinander hergefallen sind, es hat sich nach und nach aufgebaut und das hat mir richtig gut gefallen. Vor allem Mike hat mir in dieser Situation sehr gut gefallen, da er sich auch wirklich über diese Beziehung gemacht hat. Mit ca. 200 Seiten im E-Book ist die Geschichte auch sehr kurzweilig, hat mir gut gefallen, obwohl das Ende dann zu schnell kam, ich hätte es mir durchaus ein bisschen spannender vorgestellt. Trotz allem war es ein tolles Jugendbuch, mit super Kulisse. Was mir da allerdings nicht so gut gefallen hat, war das das Nordlicht fast immer in allen Farben des Regenbogens aufgetaucht ist. Nach meinen Erfahrung in Lappland ist da eher nicht so oft der Fall, aber vielleicht ist das in Alaska ja anders. Der Schreibstil: War sehr angenehm, allerdings fand ich manche Beschreibung etwas überflüssig. Trotz allem sehr verspielt, aber auch realitätsnah. Fazit: Ein toller Jugendroman, der langsam Fahrt aufnimmt und am Ende dann in einem Feuerwerk endet. 4 von 5 Sterne

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  • Ein Wort: Langweilig.

    Küss mich unterm Nordlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. December 2015 um 10:25

    Inhalt Jenny lebt mit ihrem Vater in Alaska, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, züchten sie Huskys und betreiben eine kleine Pension. Jennys größter Wunsch ist es, an dem härtesten Hundeschlittenrennen, dem Iditarod, teilzunehmen. Dann reist eine neue Gastfamilie an und Jenny kommt dem Sohn näher. Meinung Der Titel „Küss mich unterm Nordlicht“ suggerierte mir eine winterlich-romantische Geschichte und genau das habe ich mir gewünscht und wenn ich ehrlich bin, auch erwartet. Ich wurde bitterlich enttäuscht. Das Buch ist so vollgestopft mit schwer zu verdauenden Themen. Stalking, Naturschutz, Verlust, Zukunftsängste, um nur einige zu nennen, dass für die Liebesgeschichte, die, zumindest meiner Meinung nach, im Vordergrund stehen sollte, so gut wie kein Platz ist. Die Autorin hat wirklich versucht alles unter einen Hut zu bringen und ist damit über das Ziel hinausgeschossen. Die Themen werden im fliegenden Wechsel abgehandelt, kaum ist eins angesprochen, geht es auch schon wieder um was Anderes, und leider immer dann, wenn es anfing interessant zu werden. So kommt mir nur ein Wort für die Story in den Sinn: langweilig. Schade. Manchmal ist es ja so, dass die Geschichte einen nicht überzeugen kann, man aber die Charaktere so ins Herz geschlossen hat, dass man das Buch allein wegen ihnen beenden möchte. In „Küss mich unterm Nordlicht“ trifft das leider auch nicht zu. Jenny und Mike sind die beiden Protagonisten und sind zwei Gegensätze. Mike ist der verzogene Junge, der offenbar für sich selbst entschieden hat, alles in Alaska schrecklich zu finden, weil er seine Ferien lieber in der Karibik beim Surfen verbringen würde. Jenny ist das tolerante, fröhliche und naturverbundene Mädchen, dass sich in einer Männersportart etablieren möchte und versucht jeden damit anzustecken. Auf ihre extreme Art, können beide Charaktere unheimlich anstrengend und nervig werden. Bei mir konnten die beiden Protagonisten keine Sympathiepunkte erzielen. Dennoch muss ich die Autorin auch loben. Sie hat die wunderschöne und verschneite Kulisse Alaskas mit ihren Worten eingefangen und mir nähergebracht. Ich bin wahrlich kein Freund von Schnee, aber jetzt habe selbst ich Fernweh. Und auch die ganzen liebevollen Beschreibungen zum Thema Huskys und Hundeschlitten habe ich wohlwollen zur Kenntnis genommen, das muss wirklich ein schöner, aufregender Sport sein. Fazit Die Geschichte ist eher langweilig und hält auch nicht was sie verspricht, sie ist viel zu vollgestopft mit ernsten Themen und die Autorin hat es nicht geschafft diese vernünftig und interessant zu kombinieren. Den Charakteren fehlt es an Facettenreichtum. Das einzige Highlight bildet die bildreiche Beschreibung der atemberaubenden Natur von Alaska.

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  • Küss mich unterm Nordlicht

    Küss mich unterm Nordlicht

    bookblossom

    15. December 2015 um 09:51

    Erster Satz: Jenny blieb verwundert auf den Kufen stehen, als sie den Schlitten vor der heimatlichen Lodge bremste. Nach dem Tod ihrer Mutter haben Jenny und ihr Vater immer noch mit großer Trauer zu kämpfen. Um ihren Dad nicht völlig alleine zu lassen, verzichtet Jenny erstmal aufs College und bleibt bei ihm. Zusammen kümmern sie sich um die Lodge der Familie und ihre Hunde. Mit ihrem eifrigen, vierbeinigen Team möchte Jenny außerdem in die Fußstapfen ihrer Mutter treten und sich gerne ganz auf das Mushertraining konzentrieren. Da funkt ihr der ungehobelte Mike aber ganz schön dazwischen, als er und seine Familie als Gäste in die Lodge ziehen. Und zusammen mit den Neuankömmlingen aus Los Angeles tauchen auch noch Umweltschützer auf, die keine Grenzen zu kennen scheinen... Der Einstieg in diese Geschichte fiel mir leider etwas schwer. In den ersten Kapiteln wirkte der Schreibstil der Autorin sehr holprig und es braucht schon einige Seiten, bis sich langsam ein angenehmer Lesefluss einstellt. Besonders störte mich hier der Umgang mit englischen Ausdrücken, die in der gesamten Geschichte sehr unpräzise platziert wurden. Anfangs vermutete ich Übersetzungsfehler, bis ich feststellen musste, dass es sich bei Joanna Wolfe um eine deutsche Autorin handelt. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten wurde es aber leider auch nicht besser. Man sollte weinen, bis keine Tränen mehr kommen, und dann wieder jeden Tag mit einem Lächeln beginnen. Um hier nicht zu Spoilern möchte ich nur anklingen lassen, dass die Geschichte einfach zu viel wollte. Auf wenigen Seiten drängen sich verschiedenste Handlungsansätze aneinander wie Sardinen in einer zu kleinen Büchse. Keine der Ideen für das Buch wurde ausreichend angesprochen, zu einem Höhepunkt geführt oder würdig abgeschlossen. Insgesamt hatte ich das Gefühl in einem großen Chaos zu stecken, dass gegen Ende nur herzlos und viel zu abrupt abgehandelt wurde. Ein kleiner Lichtblick war das wunderschöne, wilde Land Alaska, dass zum zentralen Setting der Geschichte wird. Liest man sich durch die Beschreibungen der Natur in dieser rauen Kälte des Nordens spürt man die Liebe der Autorin zu diesem Staat. Die Umgebung wird real und man fühlt sich als wäre man direkt vor Ort und könnte den frischen Pulverschnee unter den Schuhen knirschen hören. Cover Ich mag das Cover des Buches total gerne. Es ist einfach zuckersüß und ließ mich auf eine winterlich, verträumte Geschichte mit einer angenehmen Portion Romantik hoffen. Fazit Unterm Strich bleibt für mich leider nicht viel und vor allem nicht viel positives über das Buch zu sagen. Das traumhafte Setting konnte die mangelnde Spannung, die unstimmigen Handlungsstränge und die flache Liebesgeschichte einfach nicht mehr retten. An sich fand ich die Ideen der Autorin sehr gut, doch umso enttäuschter ließ mich deren kümmerliche Umsetzung zurück. © BookBlossom http://book-blossom.blogspot.co.at/

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

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  • Küss mich unterm Nordlicht

    Küss mich unterm Nordlicht

    Fantasie_und_Träumerei

    19. November 2015 um 16:58

    Jenny lebt in einer Lodge in Fairbanks/Alaska. Seit dem Tod der Mutter sind sie und ihr Vater auf sich allein gestellt. Gemeinsam meistern sie den Alltag, empfangen Feriengäste und kümmern sich um diese. Jennys große Leidenschaft sind Schlittenhunde. Ihr Traum ist es am berühmten Iditarod-Schlittenhunderennen teilzunehmen. In diesem Winter machen Mike und seine Eltern Urlaub in Fairbanks. Der Sunnyboy aus Kalifornien ist nicht sehr angetan von Eis und Schnee und wiegelt Jennys Versuche ihn ein wenig aufzumuntern und die Vorteile und Schönheit Alaskas zu genießen, rüde ab. Mikes Vater Johnny Cooper ist Journalist und beruflich in Fairbanks, so dass Mike nicht aus freien Stücken mitgereist ist. Als Jenny und Mike unverhofft in Gefahr geraten, entdeckt die Sechzehnjährige jedoch eine ganz neue Seite an dem eigensinnigen "City Slicker". " '[...] Man sollte weinen, bis keine Tränen mehr kommen, und dann wieder jeden Tag mit einem Lächeln beginnen. Ich glaube, man kann beides. Um Mom trauern und der Zukunft ins Auge sehen.' " Zur Winter- und Weihnachtszeit gehören Geschichten mit Gefühl und winterlichem Ambiente. Die dürfen dann gern auch mal ein bisschen kitschiger sein, als die übliche Lektüre. Hauptsache sie erzeugen ein vorweihnachtliches Grundgefühl. So ähnlich ist es auch mit "Küss mich unterm Nordlicht", dessen Dialoge nicht gerade vor Intellekt strotzen, aber gefühlsbetont genug sind, um nicht nur die Protagonisten in romantische Stimmung zu versetzen. Autorin Joanna Wolfe ist ein Pseudonym. Das Alter Ego, das dahinter steckt, hat schon lange Fuß im Genre Liebesroman gefasst hat und bereist selbst gern Länder wie Alaska. Seine Erfahrung mit Land und Leuten sind deutlich zu spüren. Stimmige Landschaftsbeschreibungen, natürliche Settings und die beeindruckende Tierwelt, die im rauen Klima Alaskas ums Überleben kämpft. Eine Atmosphäre, mit der mich Joanna Wolfe begeistern kann. Leider viel weniger beeindruckend ist die Sprache des Romans, die sich für mich sehr holprig anfühlt, so dass ich zuerst dachte, dass es Übersetzungsfehler sind, bis ich bemerkte, dass es sich bei Joanna Wolfe ja gar nicht um eine amerikanische Autorin handelt. Zumindest diese Wirkung wird nicht verfehlt. Die Gedankengänge der Jugendlichen hingegen wirken auf mich eher künstlich und aufgesetzt. Und auch die Spannung, die oftmals gut anklingt, kann ihr Niveau nicht über einen längeren Zeitraum halten. Die Figur der Jenny gefällt mir recht gut. Sie ist klug, hat eine Engelsgeduld und mutig ist sie als Musher eines Hundeschlittens eh. Meine Gefühle für Mike sind ein Auf und Ab. Mal ist er wirklich toll und liebenswert, kurze Zeit später ist er wieder zickig und übel gelaunt. Von ihm hatte ich mir viel versprochen, aber leider bleibt er eine eher flache Figur. Im Endeffekt ist "Küss mich unterm Nordlicht" das was es mit seinem schön gestalteten Cover verspricht: eine kurzweilige, romantische Liebesgeschichte in der winterlichen Atmosphäre Alaskas.

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