Endlich wieder Weiberabend

von Joanne Fedler 
3,1 Sterne bei42 Bewertungen
Endlich wieder Weiberabend
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (15):
veri1986s avatar

Ein unterhaltsames Buch über...naja, was Frauen halt so reden ;)

Kritisch (11):
Lesemäuslas avatar

Fand keinen Einstieg in das Buch - da waren zu viele Protagonistinnen für meinen Geschmack (Verwechslungsgefahr)

Alle 42 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Endlich wieder Weiberabend"

Helen, Jo und ihre fünf Freundinnen könnten unterschiedlicher nicht sein, aber eins haben sie alle gemeinsam: Ihre Familien treiben sie in den Wahnsinn! Pubertierende Kinder, Schönheitsoperationen ja oder nein, Sex, den man nicht hat, Ehe, Mutterschaft und ihre eigenen Mütter – es ist verdammt hart, eine Frau zu sein. Ein kinder- und männerfreies Wochenende scheint den sieben Frauen daher wie das Paradies. Doch zwischen Champagnercocktails, gefüllten Zucchiniblüten und Ingwerkuchen mit Zitronensahne geht es schon bald ans Eingemachte und wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426513262
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.06.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.03.2013 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    KiraMinttus avatar
    KiraMinttuvor 2 Jahren
    Endlich wieder Weiberabend

    "Endlich wieder Weiberabend": Sechs Jahre nach ihrem letzten Treffen kommt ein Teil der ehemaligen Truppe um Jo und Helen wieder zusammen, um Kindern, Partnern und dem Alltag wenigstens für ein langes Wochenende zu entkommen. Obwohl die sieben Frauen nur eine kurze Zeit miteinander verbringen, kommt es durch das mehr oder weniger insgeheime Vergleichen der jeweiligen Lebensmodelle zu emotionalen Achterbahnfahrten und anregenden Diskussionen. Vorurteile werden aufgestellt und wieder abgebaut, Geheimnisse preisgegeben und neue Freundschaften geknüpft, während ältere Bande sich lösen. Und immer wieder dreht sich alles um das Zusammenspiel von Kindern und Müttern, um das umeinander Kreisen, um das Loslösen und um den Abschied.

    Um einen Zugang zu diesem Buch zu finden ist es ganz sicher von Vorteil, selbst Mutter zu sein. So einige der Gedankengänge, die Ich-Erzählerin Jo umtreiben, lassen sich nur nachvollziehen, wenn man den Alltag mit Kindern selbst erlebt hat oder immer noch erlebt.

    Auch wenn die einzelnen Frauen sich teilweise doch sehr auf bestimmte Schubladen aufteilen lassen, fiel es mir leicht, mich in die jeweiligen Ängste, Unsicherheiten und Sehnsüchte hineinzuversetzen. Allerdings geht Joanne Fedler nicht über die Selbstoffenbarung der einzelnen Protagonistinnen hinaus. Selbsterkenntnis und der Mut zu Veränderung und Weiterentwicklung werden nur dezent angedeutet, so dass die Dynamik zwischen den sieben Frauen trotz aller persönlichen Tragik leider etwas blass und oberflächlich bleibt.

    Insgesamt eine angenehme und eher leichte Unterhaltung, mit einer Handvoll nachsinnenswerter Gedanken.

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    I
    Islaendervor 3 Jahren
    Endlich wieder Weiberabend

    Helen und Jo treffen sich an einem Wochenende mit mehreren Frauen in einem exklusivem Ferienhaus. Jede der Frauen ist anders und doch habe alle eines gemeinsam - sie sind am Ende der fruchbaren Jahre angekommen. Während die eine und auch die andere Frau Probleme mit ihren Kindern hat, so hat die andere das Problem keine Kinder zu haben. Schwierigkeiten mit der Gesundheit und in der Partnerschaft gehören auch zu jeder Frau in irgendeiner Weise.
    Zunächst dachte ich ja, das es ein ziemlich seichter Frauenroman würde bzw. eher albern, aber das Buch hat mich eines Besseren belehrt. alle Frauen haben ihre Probleme und keine ist so, wie es scheint bzw. wie sie sich verkauft. Hinter jeder der Frauen steckt ein Schicksal und die Autorin hat es geschafft mir alle diese Frauen ein bisschen näher kommen zu lassen. Manche Geschichten sind mir sehr nahe gegangen und obwohl ich manchmal wirklich lachen musste, so manches Mal hatte ich auch einen Kloß im Hals.
    Der Titel und das Cover versprechen ein heiteres Buch, was es aber nur bedingt ist. Manche Leser, die keine seichten Frauengeschichten mögen, werden das Buch aufgrund des Covers und des Titels ablehnen und verpassen ein lesenswertes Buch. Andere, die auf eine absolut witzige Geschichte über Frauen hoffen, werden ihrerseits enttäuscht, denn in dem Buch stecken viele viele ernste Themen.
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl ich zu den Lesern gehört hätte, die das Buch aufgrund des Covers inklusive Klappentext und Titels nicht selbst gekauft hätten.

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    eskimo81s avatar
    eskimo81vor 4 Jahren
    Sieben Frauen, keine Kinder, keine Männer, keine Tabus

    Ein Weiberwochenende in einer idyllischen Villa. Keine schreienden Kinder, keine Verpflichtungen, einfach Erholung pur. 

    Ich bin verwirrt. Erwartet hab ich ein humorvolles Buch für kurzweilige Stunden...
    Gefunden habe ich eine trockene, eher langweilige Geschichte über Freundinnen und ihr Leben. Depressionen, Unzufriedenheit, geschmückt mit Ängsten und Erzählungen über das einte Thema. Oftmals verwirrt, ob es Gedanken von Jo sind oder ob sie es wirklich sagt. 
    Erst gegen Schluss gab es ein paar lustige Szenen und ein paar Lebensratschläge über die man nachdenken könnte. 

    Fazit: für mich eine Enttäuschung. 
    wer weiss, jemand anderem gefällt dies vielleicht... 

    Kommentare: 3
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    butterflyintheskys avatar
    butterflyintheskyvor 5 Jahren
    Endlich wieder Weiberabend

    Zusammenfassung:
    Jo und Helen wollen wieder einen Weiberabend veranstalten. Einige alte Freunde wurden ausgeladen, Neue wurden eingeladen. Man erfährt viele Geheimnisse die selbst die besten Freundinnen noch nicht wussten. Eine kleine Frauenrunde die immer mehr zusammen wächst.

    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch, genauso wie seinen Vorgänger "Weiberabend" einfach nur mehr als schlecht. Jo nervt mich tierisch mit ihrer ständigen Angst es könnte etwas den Kindern zustoßen oder sie könnte 1 Gramm zunehmen. Vielleicht liegt es daran, dass ich weder verheiratet bin noch Kinder habe, aber ich fand es richtig langweilig und ich war froh als ich es endlich fertig hatte.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Nette Unterhaltung mit Tiefsinn

    Kurzbeschreibung:

    Sechs Jahre danach: Ihre Kinder sind groß geworden, ihre Falten leider auch. Leichter ist das Leben der Mütter um Helen und Jo allerdings nicht – im Gegenteil!

    Die Hölle der Pubertät, Schönheitsoperationen ja oder nein, Sex, den man nicht hat, Ehe, Mutterschaft und ihre eigenen Mütter – genug Gesprächsstoff für ein erneutes kinder- und männerfreies Wochenende ohne Tabus.

    Meine Meinung:

    Vorab muss ich sagen, dass ich den Vorgängerroman nicht kenne, somit stellte sich bei mir keine Wiedersehensfreude mit den Figuren ein. Allerdings bin ich auch so gut reingekommen.

    Es wird ein Treffen auf dem Land beschrieben, organisiert von Helen und Jo. Frauen mittleren Alters nehmen daran teil. Fast alle kennen sich schon ewig und viele haben sich schon lange nicht mehr gesehen. Die Persoenübersicht am Anfang des Buches und das Eintreffen nacheinander macht es dem Leser einfach, die verschiedenen "Weiber" kennen zu lernen.
    Da bei mir noch ungefähr zwanzig Jahre vergehen müssen, damit ich mich mit den Figuren identifizieren kann, ist es mir schwer zu sagen, inwieweit sie realistisch dargestellt waren. Amüsant zu lesen ist das Buch auf jeden Fall.

    Fazit:

    Eine kurzweilige Erheiterung an einem Sommernachmittag. Es hat Spaß gemacht, mit den Frauen zu lachen und manchmal auch fast zu weinen.

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    mona_lisas_laechelns avatar
    mona_lisas_laechelnvor 5 Jahren
    Endlich wieder Weiberabend

    "Endlich wieder Weiberabend" - schon allein der Titel verrät, dass es sich bei dem Buch um einen typischen Frauenroman handelt. 

    7 Frauen, teils Freundinnen, teils Fremde treffen sich um ein Wochenende in einem gemieteten Herrenhaus zu verbringen. Keine Familie. Kein Beruf. Keine Verpflichtungen. 

    Erzählt wird die ganze Geschichte aus der Sicht von Jo, Mutter von zwei Kindern und einigermaßen glücklich verheiratet - sie kann sich zumindestens nicht beschweren. Außerdem gibt es noch Helen, Supermama von vier Kindern und Initiatorin des Wochenendes, Ereka, die sich um ihre geistigbehinderte Tochter kümmern muss, CJ, erfolgreiche Anwältin und frisch verliebt in ihren Lover, Virginia, die kinderlose Karrierefrau, Summer, die naive aber herzensgute Blondine und Maeve, unabhängige Ethnologin. 

    7 Frauen mit ihren eigenen Geschichten, Problemen und den Namen ihrer Kinder, die sich nun wirklich keiner merken kann - es war gar nicht so leicht einen Einstieg in die Geschichte zu erhalten, obwohl die Dosis glücklicherweise erst nach und nach erhöht wurde. Jede hadert mit ihrem Schicksal, kämpft mit ihren Problemen und vergleicht ihr eigenes Leben mit dem der anderen. Das Buch bestitz eigentlich keine große Handlung, außer die stückchenweise Enthüllung von privaten Details und allem voran Mutter-Tochter-Sorgen. Als spannend kann ich das Buch deshalb leider nicht bezeichnen. Die Gedankengänge der Ich-Erzählerin - mit der ich mich leider nicht identifizieren konnte und die mir auch nicht sympathisch war (vermutlich gehöre ich auch nicht der richtigen Zielgruppe an) - nehmen in dem Buch leider viel zu viel Raum ein. Bei einem Weiberabend denke ich in aller erster Linie an Spaß, der Spaß- und Unterhaltungsfaktor kam in dem Buch aber leider viel zu kurz. Stattdessen wurde zu sehr über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sinniert.

     Ich empfand das Buch als nett, aber nicht als allzu sehr unterhaltsam. Im Vergleich habe ich schon um einiges bessere Frauenromane gelesen und kann deswegen nur 2 Sterne vergeben.

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    connelings avatar
    connelingvor 5 Jahren
    Endlich wieder Weiberabend

    Sieben Frauen, keine Kinder, keine Männer und keine Tabus, so stürzen sich Helen, Jo und die anderen Frauen ins Wochenende. Endlich sind sie wieder zusammen, es sind alte und neue Gesichter vertreten und es verspricht ein interessantes Wochenende zu werden. Das wird es, aber nicht so wie gedacht. Die Gespräche und Bemerkungen der Freundinnen gehen in die Tiefe, man verletzt und rüttelt sich gegenseitig wach. Sollte man Freunden gegenüber schonungslos ehrlich sein oder lieber den schönen Schein wahren? Nicht nur einmal stellt sich Jo die Frage, auch wie man Bemerkungen wieder zurücknehmen oder gut machen kann. Ich war sehr begeistert bei der Lektüre von Joanne Fedler's Buch Endlich wieder Weiberabend, den ersten Teil Weiberabend kenne ich noch nicht, möchte ich aber auf alle Fälle noch nachholen. Die Frauen haben Spass aber irgendwie ist alles auch bitterer Ernst, so ist das Leben und so kann es sein, aber muss es auch so weitergehen? Mit dem Mann läuft es ok, die Kinder sind pubertär und zickig und brauchen einen nicht mehr so wie früher. Irgendwie geht es immer weiter und man versucht alles um seine Familie auf dem rechten Weg zu halten oder dorthin zu führen, aber man sollte sich selber dabei auch nicht vergessen. Ein tolles Buch, welches mich zum lachen und schmunzeln ab auch zum nachdenken gebracht hat.

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    claudia_seidels avatar
    claudia_seidelvor 5 Jahren
    Weiberabend reloaded

    Bei „Endlich wieder Weiberabend“
    handelt es sich um die Fortsetzung von Joanne Fedlers Erfolgsroman „Weiberabend“,
    in dem es um acht Frauen ging, die sich im Haus von einer der Freundinnen zu
    einer Pyjama-Party ohne Männer und Kinder treffen. Diesmal stehen sieben Frauen
    im Mittelpunkt, fünf alte Bekannte, aber auch zwei neue Gesichter und so gut wie
    alle sind Mütter von mittlerweile fast erwachsenen Kindern.

    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

    Beim erneuten „Weiberabend“
    handelt es sich eigentlich um ein ganzes Weiberwochenende in einer gemieteten
    Villa. Die Frauen, alle zwischen 41 und 49, die dort zusammenkommen, sind sehr
    unterschiedliche Charaktere, jede von ihnen hat andere Probleme, die sie gerade
    beschäftigen. Einen recht hilfreichen ersten Überblick über die Beteiligten
    erhält man dann auch gleich auf den ersten Seiten des Buches, sodass auch
    Leserinnen, die den ersten Band nicht kennen, nicht die Orientierung verlieren.
    Nachdem alle Beteiligten angekommen sind, müssen sie sich erst einmal wieder
    langsam aneinander annähern, sich gegenseitig auf den neuesten Stand bringen
    und auch die neuen Mitglieder der Runde kennenlernen, bevor so langsam immer
    mehr Geheimnisse enthüllt und auch unangenehme Themen angesprochen werden. Dies
    alles geschieht bei reichlich Champagner, Cocktails und, je nach Diätplan, auch
    leckerem Essen.

    *~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~

    An sich klingt diese
    Konstellation sehr reizvoll und welche Frau träumt nicht davon, mit ihren Freundinnen
    ein Wochenende in einer schönen Villa zu verbringen und dort vom Alltag
    abzuschalten. Der Schreibstil des Buches ist auch angenehm lesbar, sodass sich
    das Buch gut im Urlaub oder im Zug lesen lässt. Dass neben den bekannten
    Gesichtern nun zwei neue Frauen mit dabei sind, halte ich zum einen für
    realitätsnah, da sich in Wirklichkeit über einen Zeitraum von sechs Jahren ja
    auch viel verändert und manche Freundinnen sich zerstreiten oder entfremden. Zu
    anderen bringen die beiden neuen Frauen aber auch frischen Wind in die Runde.
    So richtig fesseln konnte mich die Handlung aber nicht, was zum einen daran lag,
    dass sich einige der Gespräche, die die Frauen führten, zu sehr im Kreis
    drehten und ich diese so dann als zu langatmig empfand. Zudem sprachen mich die
    Themen auch (noch) nicht allzu sehr an. Standen neben einigen tiefgründigen
    Sorgen doch hauptsächlich Probleme mit den sich langsam abnabelnden Kindern,
    den Ehemännern und dem Älterwerden im Mittelpunkt. So konnte ich mich mit den
    Protagonistinnen nur ansatzweise identifizieren. Besonders mit Jo, die in
    gewisser Weise zusammen mit Helen im Zentrum der Gruppe steht, wurde ich nicht
    wirklich warm, da sie total auf ihre Diät und ihr Äußeres fixiert ist und erst
    gegen Ende langsam auftaut. Es gibt unter den Frauen aber durchaus auch
    liebenswerte und interessante Persönlichkeiten, die keinesfalls oberflächlich
    erscheinen, das muss man dem Roman zu Gute halten. Ich denke, das Buch richtet
    sich einfach hauptsächlich an die Zielgruppe von Frauen um die 40 Jahre, die
    Kinder im Teenager-Alter haben und mit den Sorgen und Nöten der
    Protagonistinnen etwas anfangen können. Jüngeren würde ich den Roman eher nicht
    empfehlen.

     

     

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    passionelibros avatar
    passionelibrovor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Als over 40 + Mutter hat das es genau ins Schwarze getroffen. Jede hat Wünsche: Es wird Zeit, das Leben wieder in die Hand zu nehmen!
    Man ist Mutter, aber nicht nur

    „Endlich wieder Weiberabend“ von Joanne Fedler ist die Fortsetzung von dem Roman „Weiberabend“ und im Knaur Verlag erschienen.
    Sechs Jahre nach ihrem „Weiberabend“ treffen sich Jo und Helen mit weiteren Freundinnen für ein ganzes Wochenende, um Kindern, Partnern und dem Alltag zu entfliehen und sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren. Dafür haben sie ein Anwesen auf dem Lande gemietet und es wird viel erzählt, preisgegeben, gedanklich gelästert und nachgedacht.
    Im großen und ganzen geht es aber allein um die Mutter-Kind-Beziehung in all ihren Facetten. Die Kinder werden größer, rebellieren und die Mutter muss versuchen, loszulassen. Jede versucht auf eine andere Art, sich dabei nicht selbst zu verlieren und eigentlich kann Jo sich mit ihrer Familie glücklich schätzen – das wird ihr zum Ende dieses Wochenendes deutlich.
    Sicherlich ist das Buch an Leserinnen gerichtet, die ebenfalls Kinder haben und langsam anfangen, ihr eigenes Leben wieder auf die Beine zu stellen; an Mütter, die bislang ihren Kindern den Vorzug gaben und nun erkennen, dass sie ihre Kinder ziehen lassen muss.
    Die Geschichte ist einfühlsam und locker geschrieben, man wird gut unterhalten und bekommt einige Denkanstöße, ob es nicht an der Zeit wird, sich selbst zu finden, unabhängig von seinen Kindern.

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    vielleser18s avatar
    vielleser18vor 6 Jahren
    Rezension zu "Endlich wieder Weiberabend" von Joanne Fedler

    Jo und 6 weitere Frauen verbringen ein Wochenende in einem einsam gelegenen Haus - ein Weiberwochenende halt. Alle sind über 40, manche kennen sich schon länger, andere sind neu zu der Gruppe gestossen. An diesem Wochenende wird viel geredet, und Joanne Fedler gelingt es, den Leser an diesem Wochenende mit dazu zu nehmen.
    Erfrischend, heiter, nachdenklich, traurig, überzogen und wie aus dem Leben geholt, bei vielen Sachen sprechen die Frauen einem aus der Seele, offenbaren eigene Eigenheiten, lassen einen nachdenken über eigene Befindlichkeiten und ab und an erkennt man sich in der Geschichte wieder. Frauen, über 40, Mütter, die eigenen Kinder, Ehefrau, Diäten, Lebensgewohnheiten alles wird hier gekonnt seziert.
    Wenn man nicht im Vorwort gelesen hätte, dass Joanne Fedler alles nur fiktiv beschreibt, könnte man meinen, das Wochenende wäre wirklich so abgelaufen. Ein mehr als unterhaltsamer Roman!

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