Joanne Harris Chocolat

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Inhaltsangabe zu „Chocolat“ von Joanne Harris

Ist Vianne Rocher eine Magierin? Sie verzaubert die Menschen mit ihren selbstgemachten Pralines und Schokoladenkreationen. In dem französischen Städtchen, in dem sie sich niederläßt, gewinnt sie rasch Zugang zu allen Herzen. Mit einer Ausnahme: Pater Reynaud erklärt ihr, besorgt um das Seelenheil seiner Gemeinde, den Krieg.

Ein Roman über Toleranz und Freudnschaft - mit einem Hauch Magie!

— Sweetybeanie

sehr schön und sinnlich geschrieben. Zeigt schön auf, wie oberflächlich viele Menschen urteilen

— Valabe

schöne Abwechslung für Zwischendurch

— kattii

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  • Chocolat

    Chocolat

    Sweetybeanie

    12. February 2017 um 18:19

    Zum Inhalt: Vianne Rocher ist noch nie sesshaft gewesen, immer wieder wechselt sie zusammen mit ihrer kleinen Tochter Anouk den Wohnort, niemals bleiben sie irgendwo länger… Nun sind sie in dem kleinen französischen Städchen Lansquenet-sous-Tannes gelandet. Vielleicht könnten sie hier endlich ein Heim gründen und bleiben. Vianne eröffnet eine Chocolaterie – einen himmlischen Laden mit wunderbaren Schokoladenkreationen genau zur Fastenzeit - und genau gegenüber der Kirche. Das ist ein Affront für den Geistlichen des Dorfes Pater Reynaud und seine getreuen Schäfchen. Sie beschließen, Vianne das Leben so schwer wie möglich zu machen. Als dann auch noch Zigeuner am Fluss anlegen, scheint das Dorf endgültig dem Laster geweiht…. Meine Meinung: Ich habe vor Jahren bereits die Romanverfilmung gesehen – mit Johnny Depp und Juliette Binoche in den Hauptrollen. Deswegen stand das Buch lange, lange Zeit ungelesen im Regal. Doch da es für eine Challenge ausgesucht wurde, habe ich es nun endlich gelesen. Ich tue mich meist sehr schwer damit, Bücher zu lesen, wenn ich den Film bereits gesehen habe. Das war dieses Mal auch nicht anders. Aber nun habe ich es ja endlich geschafft…. Die Geschichte wird in zwei Perspektiven erzählt: einmal aus der Sicht von Vianne. Einer Frau Ende 20, alleinerziehend, ihr ganzes Leben unterwegs, niemals sesshaft. Schon ihre Mutter ist mit ihr von Ort zu Ort gezogen. Sie spürt intuitiv, was ihre Kunden brauchen und sie glücklich macht. Und sie hat das Herz am rechten Fleck und ist stets von einem kaum spürbaren Hauch Magie umgeben. Sie schert sich einen Teufel um Konventionen und Zwänge. Das Einzige, das zählt ist das man glücklich ist. Welch wahre Worte in diesem Buch. Die zweite Erzählperspektive ist aus der Sicht von Pater Reynaud – und ganz ehrlich, ich glaube, der Typ hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Er wirkt so düster, so verbohrt in seinem ganzen Dasein. Überhaupt sind ein großer Teil der Dorfbewohner so unfassbar bigott, so intolerant und so engstirnig, das ich beim Lesen manchmal einfach nur fassungslos den Kopf schütteln konnte…. Doch nicht alle Bewohner sind so, nein, es gibt auch Menschen, die das Leben im Dorf lebenswert machen: z.B.  die 80jährige Armande, die seit Jahren Trauer trägt, aber ein Faible für bunte Unterwäsche hat und allen Menschen im Dorf die Stirn bietet oder Guillaume, dessen einziger Freund bisher sein Hund war. Oder Josephine, die es mit Viannes Hilfe endlich schafft, sich von ihrem gewalttätigen Mann zu trennen. Diese Menschen finden durch Vianne und ihrer Chocolaterie zusammen und machen das Miteinander im Dorf zu einem Besseren. Die einzigen Kritikpunkte, die ich anbringen könnte, ist die stellenweise Langatmigkeit (meist bei den Erzählungen aus der Sicht des Paters – mag vielleicht auch daran gelegen haben, dass ich ihn überhaupt nicht mochte) und das ich ab und an mit den vielen verschiedenen Personen durcheinander gekommen bin. Aber das ist – wie immer – meine persönlich Meinung und muss nicht zwangsläufig jedem Leser so gehen. Ein Roman über Freundschaft, Veränderung, Toleranz mit einem kleinen Hauch Magie… Meine Rezension findet Ihr auch unter www.buchspinat.wordpress.com

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  • Ein wunderbar romantischer Roman

    Chocolat

    kassandra1010

    10. December 2016 um 19:19

    Vianne, eine Frau, wie sie von anderen Frauen nicht gerne gesehen wird und von anderen Männern gerne aus der ferne geliebt wird.Als die junge Mutter in dem kleinen französischen Städchen ihre Pattisserie aufmacht, seht die Welt dort Kopf. Es herrscht Funkstille zwischen den Männern und ihren Frauen und der Neid plagt die sich doch so Liebenden.Doch Vianne gelingt es, die Liebe wieder zu erwecken und stößt damit auf ihren Erzfeind. Ausgerechnet der ortsansässige Priester, der ja eigentlich Liebe und Nächstenliebe predigen sollte, zieht in seinen ganz eigenen Kampf gegen Vianne.Ein wunderbar romantischer Roman über die Liebe, die Freundschaft und die Macht der Frauen.

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  • Rezension zu "Chocolat"

    Chocolat

    ElkeK

    10. February 2015 um 05:51

    Inhaltsangabe: Vianne Roucher und ihre Tochter Anouk werden vom Wind an Karneval in die kleine Gemeinde Lansquenet-sous-Tannes geweht. Sie spüren, das sie hier ein kleines Plätzchen Heimat finden können und mieten sich am Dorfplatz in der ehemaligen Bäckerei ein. Kaum sind sie da, lösen sie Tratsch aus. Zur Fastenzeit in der ehemaligen Bäckerei gemietet? Sie sieht aus wie eine Frau aus der Stadt. Was kann sie nur hier wollen. Vianne Roucher ist eine Vagabundin, die nirgends ein Zuhause hat und vor dem schwarzen Mann davon läuft. Sie trauert innerlich um ihre verstorbene Mutter und sie hat Angst vor dem, was noch passieren kann. Aber mit ihrer Chocolaterie hat sie eine Möglichkeit, mit den Menschen in Berührung zu kommen. Und offenbar kann sie jeden überraschen. Pralinés, Konfekt … jeder Mensch hat seine Geheimnisse. Doch der Pfarrer Frances Reynaud sieht seine Gemeinde dem Sündenpfuhl ausgesetzt. Doch je mehr er dagegen ankämpft, desto mehr hat Vianne Erfolg. Denn es ist tatsächlich so, das sie Menschen wieder zueinander bringt, aber auf ihre eigene Art und Weise. Mein Fazit: Das Buch ist so wie der Film – voller Magie und Zauber! Es ist ein sehr schönes Buch, das mit malerischen Worten das kleine Dorf beschreibt, in dem Vianne mit ihrer Tochter einkehrt. Etwas Besonderes hat das Buch, nicht nur Vianne erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht in der Ich-Form, nein, der Pfarrer Frances Reynaud füllt auch das eine oder andere Kapitelchen aus seiner Sicht. Damit wird klar, das er auch zu jemanden spricht. Aber erst am Ende erfährt man, wer diese Person ist. Mit diesem Wechsel wird das Buch noch interessanter, noch magischer, noch komischer! Denn es ist auch auf vielerlei Art tragisch-komisch! Ein Buch, das ich genossen habe, ohne an PC-Probleme oder Erkältung zu denken. Wärmstens zu empfehlen, wer selbst einmal träumen möchte. Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2006.

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  • Schokolade, Liebe, Interessante Frau...

    Chocolat

    kattii

    12. September 2014 um 09:42

    Eine schöne Geschichte um eine Frau, die Konflikte nicht scheut und sich in einem kleinen Französischen Dorf in der Fastenzeit eine Chocolaterie. aufzumachen. Dies führt natürlich zu gemischten Gefühlen der Bewohner und unterschiedlichen Reaktionen.  Der Name des Buches ist auch noch Programm - die Geschmacksnerven werden gut angesprochen :-) ... Liebesgeschichte kommt auch noch dazu ... klingt soweit so gut. Allerdings ist das Buch teilweise etwas in die länge gezogen und hat mich auch an manches Stellen etwas gelangweilt, Daher 3 Sterne von mir. 

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  • "Chocolat" - Süß, verführerisch, aber nicht so gut wie der Film

    Chocolat

    sternblut

    12. July 2014 um 22:20

    Schon als Kind war Vianne Rocher unter verschiedenen Namen mit ihrer Mutter von Stadt zu Stadt und Land zu Land gezogen, auf der Flucht vor einer unbekannten Macht. Auch mit ihrer eigenen Tochter Anouk reist sie in der Gegend herum und möchte den Leuten in den Städten, in welchen sie sich aufhält, helfen. Ihre Waffe? Schokolade. Im Dörfchen Lansquenet-sous-Tannes lassen sie sich nieder, um Freude in das triste und trostlose Dorf zu bringen, in dem der Pfarrer mit eiserner Hand seine Schäfchen zu Verzicht auffordert. Immer wieder trifft sie auf erbitterten Widerstand und ist dem Gerede der Menschen ausgesetzt, doch es stört sie nicht. Selbst vor einem Schokoladenfest an einem heiligen Feiertag macht sie nicht halt. Kann sie den Fängen des schwarzen Mannes entkommen?   Ich liebe ja den Film. Also wirklich. Ist ein unheimlich toller und emotionales kleinen Werk. Deswegen habe ich auch beschlossen, dass ich das Buch, das ich sowieso in meinem Regal stehen habe, lesen muss. Hat sich im Rahmen einer Challenge dann auch angeboten und mir war einfach mal wieder nach etwas, das weniger anspruchsvoll und leichte Lektüre für zwischendurch ist. Ob das wirklich so war…? Inhaltlich hat mich das Buch immer wieder irritiert. Also dass Buchverfilmungen nur selten das zeigen, was im Buch wirklich geschrieben steht, das ist ja schon fast normal, aber hier gab es doch so auffällige Abweichungen, das ich mich wirklich gefragt habe, ob es sich um eine Buchverfilmung im herkömmlichen Sinne handelt oder ob einfach eine Buchvorlage für die Grundstory genutzt und ansonsten nach Lust und Laune am Drehbuch gebastelt wurde. Statt des Bürgermeisters hat Vianne den Pfarrer am Hals, was ich eigentlich auch ein bisschen sinnvoller finde als den Bürgermeister – immerhin ist der Name der gleiche geblieben. Pantoufle ist im Buch ein Kaninchen, während es sich im Film um ein Känguru handelt. Viannes Mutter wurde im Buch als Hexe hingestellt, deren Asche nach ihrem Tod in New York verstreut wurde. Im Film war sie eine Nomadin, die die Kunst der Schokolade beherrscht hatte und deren Asche Vianne immer mit sich herträgt. Erst das Verstreuen ihrer Asche kann sie praktisch von den Winden befreien, was im Buch niemals der Fall ist. Dann ist Armande im Buch nicht die Vermieterin der Bäckerei, was im Film so dargestellt wird. Und wenn ich da an die Geschichte zwischen Roux und Vianne denke… Die hat mich wohl am meisten verwirrt. Fand ich doch sehr schade im Buch. Andererseits hat mich das alles irgendwie fasziniert, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wieso das alles so stark verändert worden sein soll, auch wenn mir die Filmgeschichte doch besser gefällt als die des Buches. Der Aufbau des Buches hat dafür was für sich. Die Perspektive wechselt zwischen Vianne und dem Priester hin und her. Meistens wird aus einer eher allwissenden Sicht erzählt, die Vianne und ihre Kunden betrachtet, womit ihr Leben und ihre Gedanken beschrieben werden. Weniger häufig, aber nicht minder spannend, sind die personalisierten Kapitel des Priesters, in denen er am Bett seines “großen Vorbildes”, des vorherigen Priesters der Gemeinde, steht, sitzt oder wie auch immer und von der Gotteslästerlichkeit dieser Frau und der Rückkehr der Zigeuner berichtet. Interessant ist der Kontrast dieser beiden Abschnitten, weil so schön rauskommt, wie sehr sie sich eigentlich missverstehen. Beide sehen immer in allem einen persönlichen Angriff, statt dass sie weniger beschränkt über die Sache nachdenken. Vianne wollte zum Beispiel den Priester mit ihrem Fest überhaupt nicht persönlich angreifen, sondern den Kindern eine Freude machen. Sowas liest sich zwischen den Zeilen einfach super toll raus. Auch sprachlich ist der Roman ein Volltreffer. Die Beschreibungen sind reich an Details, ohne dabei vollkommen überspitzt und übertrieben zu wirken. Man bekommt ein Feeling für das Dorf, die Gemeinschaft und die Umgebung. Man kann sich einfach alles vorstellen und sich beinahe einleben, auch wenn manchmal nicht ganz klar wird, was jetzt genau wo wie und warum auf diesem Wege erreichbar wird. Fehlen noch die Charaktere. Auch die gehören wahrlich zu eben benanntem, aber sie haben einen einzelnen Absatz verdient. Die großen Hauptfiguren, Vianne und Reynaud, sind natürlich am genausten gezeichnet, auch wenn ich mir bei Vianne manchmal nicht ganz sicher bin, als was sie sich selbst wirklich sieht. Man weiß, dass sie das Wort “Hexe” nicht leiden kann, aber letztendlich spricht sie sich auch nie direkt dagegen aus und gibt sich nie eine Alternativbezeichnung. Bei Reynaud kommt eigentlich immer das Gefühl auf, dass Priester nicht der richtige… Beruf?… für ihn ist und letztendlich kommt er ja auch nicht gegen sie an. Aber alles in allem hat man einen ziemlich guten Blick auf die beiden. Dann folgen die Nebenhauptfigüren, wie zum Beispiel Anouk, die für ihr Alter schon sehr reif und erwachsen wirkt. Also ich hab oft vergessen, dass sie eigentlich erst sechs Jahre alt ist. Dann Roux… Nein, über ihn will ich nicht nachdenken. Mir hat seine Rolle im Film so gut gefallen, dass ich von ihm und seiner Funktion im Buch eigentlich ziemlich enttäuscht war, aber ändern kann ich es leider nicht. Von den Dorfbewohnern erfährt man auch so einiges, erstaunlicherweise nicht, weil sie selbst aus ihrem Leben erzählt hätten, sondern weil Vianne es praktisch in ihnen gelesen hat, und trotzdem. Sie sind eben Nebenfiguren. Von manchen hat man mehr, von anderen weniger erfahren, aber zumindest hat das Maß gestimmt. Alles in allem konnte man sich aber gut in die Personen und Personengruppen versetzen und ihre Motive nachvollziehen. Und das ist am Ende das wichtigste.   Ich bin mir sehr unschlüssig, was ich von dem Buch halten soll. Seit einigen Tagen habe ich es nun fertiggelesen und kann es immernoch nicht richtig einordnen. Sprachlich ist es natürlich top! Aber dadurch, dass ich den Film so sehr liebe… habe ich mich nicht so in der Geschichte zurechtgefunden und habe zu sehr nach den Filmelementen im Buch gesucht – und teilweise eben sehr vermisst. Das Buch ist deswegen nicht schlecht. Das Ende ist meiner Meinung nach eine Katastrophe, aber annehmbar, wenn man sich nicht an dieses hübsche Filmende erinnert und gewöhnt hat. Alles in allem denke ich, dass ich es schon empfehlen kann, wenn man sehr sehr unvoreingenommen daran geht und vor allem gehen kann. Ich konnte es nicht wirklich und das ist dem Buch zum Verhängnis geworden.

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  • Rezension "Chocolat"

    Chocolat

    lemontea

    21. December 2013 um 20:26

    Vianne Rocher zieht mit ihrer Tochter Anouk umher. Sie haben kein festes Zuhause, sind mal hier und mal dort und lassen sich, wie Vianne es ausdrückt, vom Wind treiben. Dreht der Wind, verschwinden sie aus dem Ort und ziehen weiter. Doch in dem kleinen französischen Örtchen Lansquenet bleiben sie vorerst. Vianne eröffnet dort eine kleine Schokolaterie, doch zunächst bleiben die Gäste aus und einige Bewohner scheut es anfangs auch nur in die Nähe dieses Ladens zu kommen, denn es ist gerade Fastenzeit und der Priester Reynaud hat bereits ein wachsames Auge auf die Neuankömmlinge geworfen. Dieses Buch wird abwechselnd aus der Sicht von Vianne Rocher und dem Priester Reynaud geschrieben. Man könnte meinen, dass dieser Sichtwechsel irritierend oder nervend sein könnte, doch dem ist nicht so. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und die Wechsel der Perspektiven tragen auch ein wenig zu der Spannung bei. Zum Inhalt kann man sagen, dass eigentlich nicht unbedingt viel passiert, aber das ist auch nicht weiter schlimm, im Gegenteil. Dadurch wachsen einem die Figuren eben unglaublich ans Herz, da so einfach mehr auf deren Art und persönliche Geschichte eingegangen wird. Die Beschreibungen der Schokoladenherstellung allein sind schon sehr schön, doch wirklich wundervoll ist es wie es Vianne und ihrer Tochter gelingt, die sonst so graue und triste Stadt zum Leben zu erwecken und zu verzaubern. Und genau das schafft Joanne Harris, die Autorin, auch mit ihren Lesern: Sie verzaubert. Und was in meiner Rezension jetzt vielleicht ein wenig flach oder langweilig klingt, besitzt doch einiges an Tiefe und lässt sich trotzdem leicht von der Hand lesen. Sehr zu empfehlen!

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  • Chocolat

    Chocolat

    GothicQueen

    10. April 2013 um 14:18

    Zuerst hatte ich damals den Film bei einer Freundin gesehen und er hatte mir ganz gut gefallen. Als ich dann in der Stadtbibliothek auf das Buch stieß, lieh ich es mir sofort aus. Ich hatte es auch ziemlich schnell durch, konnte es eben nicht mehr aus der Hand legen. Eine allein erziehende Mutter in einer Zeit, in der das als Skandal galt. Noch dazu ging sie nicht zur Kirche. Was mir irgendwie noch hängengeblieben ist, war, dass sie die Urne mit der Asche ihrer Mutter mit sich führte. Unglaublich gut geschrieben! Ich würde es jederzeit wieder lesen. Eben hätte ich es mir fast gekauft, als es mir durch Zufall wieder in die Hände geriet, doch die Vernunft hielt mich davon ab. Ich habe eben bereits einfach zu viele Bücher... Noch dazu werde ich bei den vielen guten Büchern, die es noch gibt, und die ich noch lesen mag, eh nicht dazu kommen die alten noch einmal zu lesen. Schade eigentlich!

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    BookFan_3000

    25. July 2012 um 19:11

    Kurzbeschreibung: Ist Vianne Rocher eine Magierin? Sie verzaubert die Menschen mit ihren selbstgemachten Pralines und Schokoladenkreationen. In dem französischen Städtchen, in dem sie sich niederläßt, gewinnt sie rasch Zugang zu allen Herzen. Mit einer Ausnahme: Pater Reynaud erklärt ihr, besorgt um das Seelenheil seiner Gemeinde, den Krieg.Es ist Fastnacht, als Vianne Rocher mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Städtchen Lansquenet-sous-Tannes kommt und die leerstehenden Räume einer Bäckerei am Kirchplatz in einen bezaubernden Laden für Schokoladen und Pralines aller Art verwandelt. Pater Reynaud, dem ortsansässigen Pfarrer, ist diese Art "himmlischer Verführung" jedoch ein Dorn im Auge: Schokolade, und dazu noch in der Fastenzeit! Er erklärt Vianne Rocher den Krieg - und untersagt den Mitgliedern seiner Gemeinde jeden Umgang mit ihr. Doch Vianne hat ein besonderes Gespür für ihre Kunden: Für jeden weiß sie das Praline oder die Schokoladensorte, die am besten seiner Persönlichkeit entspricht. Und so entwickelt sich ihr kleiner Laden schon rasch zum geheimen Mittelpunkt des Ortes, zu dem jeder seine Sorgen, Hoffnungen und Träume trägt. In diesem Konflikt setzt Pater Reynaud alles auf eine Karte ... Meine Meinung: Ein zu Teils wirklich überschätzer Roman. Plot eigentlich gut, Schreibstil der Autorin mangelhaft. Kann mit dem Film überhaupt nicht mithalten.

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    Flauschi

    06. December 2011 um 15:11

    Autor: Joanne Harris Genre: Roman Seitenanzahl: 330 Zusammenfassung: Wer ich diese Frau, die mit ihrer kleinen Tochter in das Dorf in der Gascogne zieht? Alles staunt, als sie in der alten Bäckerei sie leer steht eine Chocolaterie eröffnet. Mit ihrem feinen Gespür und ihrer offenen Art lernt sie schnell die Dorfbewohner kennen und hilft wo sie kann. Sie findet schnell Freunde auch unter den verhassten Zigeunern, wovon ihr einer besonders gut gefällt. Doch all das ist dem örtlichen Pfarrer und einigen Kirchgängern ein Dorn im Auge und nach und nach wachsen Pläne Vianne Rocher aus dem Dorf zu vertreiben. Und Vianne treibt der Wind weiter, doch sie will ihrer Tochter Anouk zuliebe nicht gehen. Mein Fazit: Was für ein wunderschönes Buch. Eine zarte Liebesgeschichte, viele Naschereien, eine Geschichte über Außenseiter und die alltäglichen Probleme. Noch dazu das der Pfarrer, der alles verteufelt und dauernd Predigt. Genauso empfinde ich manches in der Kirche auch. Nichts ist wichtig nur Kirche. Es komische, es passiert nicht viel in dem Buch und trotzdem möchte man wissen wie es weitergeht ich war traurig wenn ich mal einen Tag nicht lesen konnte. Besonderes Augenmerk sind die Sichtenwechsel. Mal erzählt Vianne, mal Pater Reynoud, da sieht man die Standpunkte der beiden die sich extremst widersetzen. Vianne genießt das Leben, Pater Reynoud predigt Enthaltsamkeit und Sittsamkeit. Die eine schwelgt in Schokolade und den Freunden des Lebens, der andere straft sich dauernd ab und meint er lebe zu gunsten von Gott und dem Dorf Ein Buch zum wiederlesen. Beonders in der kalten Jahreszeit. Dazu ein paar Pralinen, eine Tasse Tee und für ein paar Szenen Taschentücher. Mir hat es richtig gut gefallen.

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    Boa-Hancock

    15. February 2011 um 18:55

    eine freu die nur reisen kann aber die sich auch mal in einer stad festsetzen will. da pasiert und die macht in dieser stad nen schoko laden auf. die stad findet es so teils gut und auch nicht

  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    Poca Palomita

    27. October 2010 um 12:37

    Ein bezauberndes Buch über eine bezaubernde Frau. Besonder gut hat mir die kleine Tochter Anuk gefallen, die immer mit Pantouffle, ihrem unsichtbaren Kanninchen gespielt hat. Ein zähes, aufgewecktes Kind, welches ständig versuchen muss mit dem Lebenswandel ihrer Mutter klar zu kommen. Dazu noch eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen der Protagonistin Vianne und einem Zigeuner (in Film Johnny Depp *seufz). Und um dem ganzes das i-tüpfelchen aufzusetzen, geht es auch noch um Schokolade :) Was will eine Frau also mehr? (Schuhe vielleicht ... ;) )

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    trinity315

    15. August 2010 um 10:18

    Es ist Fasching und Vianne Rocher ist mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Städtchen Lansquenet-sous-Tannes gekommen, da sie irgendwie automatisch von diesen Geräuschen, Farben und Menschen angezogen werden. Danach beschließen sie in diesem kleinen Dörfchen zu bleiben. Sie mieten ein kleines Haus in dem früher einmal eine Bäckerei war. Sie renovieren es von Grund auf und schon bald entsteht eine wunderbare Chocolaterie. Sie stellt sie süßesten und leckersten Pralinen und andere Dinge her. Und sie weis welcher Einwohner des Dorfes welche Lieblingssorte hat. Als dies passt dem Pater Reynaud überhaupt nicht. Die Fastenzeit steht an und trotzdem werden alle sündig. Vianne ist dem Pfarrer ein Dorn im Auge und er versucht die Bewohner gegen sie aufzubringen. Als sie dann ein Schokoladenfest plant wird er noch wütender. Mittlerweile haben sich Vianne und Anouk mit einigen Bewohnern, der total verzweifelten und von ihrem Mann gedemütigten Josephine und einer alten und mürrischen Dame die am Fluss in einen baufälligen Haus wohnt. Als dann plötzlich auch noch Zigeuner mit ihren Hausbooten auftauchen, weis der Pater nicht mehr wo oben und unten ist. Alles scheint sich nur noch um Vianne und ihre Schokolade zu drehen. Doch irgendwann ist der Punkt erreicht an dem sich das Blatt wendet. Joanne Harris hat mit diesem Buch meine Geschmacksnerven um den Verstand gebracht. Mir ist förmlich das Wasser im Mund zusammengelaufen. Allerdings hat sich an manchen Stellen das Buch sehr in die Länge gezogen und teilweise hat es mich ein wenig gelangweilt. Aber an und für sich war eine tolle Geschichte mit viel Gefühl und ich merke wie ich eben Appetit auf Schokolade bekomme.

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    BlancheNeige

    30. April 2010 um 23:29

    Schokolade und der Gedanke an Johnny Depp - was will man mehr? :)

  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    nic

    10. January 2010 um 00:24

    Chocolat hatte mich vor Jahren zu weiteren Büchern von Joanne Harris geführt, wobei mir keines so gut gefallen hat, wie Chocolat. Hier versteht Harris es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Jeder Charakter ist sehr genau herausgearbeitet, die Stimmung sehr gut beschrieben und mit geheimnisvollem Flair dargestellt. Außer bei "Fünf viertel einer Orange" ist ihr das bei keinem weiteren Buch gelungen, wie ich finde. Seit Chocolat bin ich interessiert an der Herstellung von Pralinen und habe das auch schon versucht :) macht Spaß. Chocolat wurde mit Jonny Depp in einer Hauptrolle verfilmt, der einen Zigeuner spielt- zwischen ihm und Vianne entwickelt sich eine Freundschaft und der kleine französische Ort mit den eingestaubten Regeln wird aufgemischt. Buch wie Film sind zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Chocolat" von Joanne Harris

    Chocolat

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2009 um 14:46

    Da ich die Verfilmung dieses Buches gesehen habe (ich muss zugeben, ich habe ihn mir nur angeschaut, weil Johnny Depp darin mitspielt;)), dachte ich mir, ich lese auch mal das Buch dazu. Ich wusste natürlich schon worum es ging, aber trotzdem konnte ich mir durch das Buch noch einmal viel besser die Situation der Menschen und den Eindruck den Vianne Rocher auf Sie macht, verdeutlichen. Obwohl mir das Ende nicht so zusagt, passt es doch viel besser zu den ein kleines bisschen geheimmnisvollen Touch des Buches, bei dem mir am Ende sogar noch ein paar Ungereimtheiten blieben, die ich dann erst nach nochmaligem Lesen bereinigen konnte. Vianne Rocher und ihre kleine Tochter Anouk kommen in der Fastnacht in ein kleines französisches Städtchen und eröffnen dort eine Schokolaterie. Der ortsansässige Pfarrer, Pater Reynaud, ist diese Art von Geschäft jedoch ein Dorn im Auge und er erklärt Vianne den Krieg, gleichzeitig untersagt er allen Mitgliedern der Gemeinde jeglichen Umgang mit ihr. Doch trotz dieser Hindernisse kann Vianne die Gemeinde für sich gewinnen, denn sie hat ein besonderes Gespür für die Geschmäcker ihrer Kunden. Sie weiß von jedem einzelnem die Lieblingsschokoladensorte. So kann sie die meisten Leute immer wieder in ihren Laden locken. Dadurch sieht aber Pater Reynaud seine Autorität erschüttert und setzt schließlich alles auf eine Karte.. Ein sehr gutes Buch, welches immer ein bisschen geheimnisvoll wirken wird und außerdem einlädt, es an einem kalten Winterabend, gemütlich bei einer heißen Schokolade, zu lesen.

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