Ein plötzlicher Todesfall

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Lovelybooks Bewertung

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  • 118 Rezensionen
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Inhaltsangabe zu „Ein plötzlicher Todesfall“ von Joanne K. Rowling

Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?

Die Geschichte hat mir überhaupt nicht gefallen.

— ScheckTina
ScheckTina

Guter gesellschaftskritischer Roman, bei dem mir hin und wieder der Lesefluss fehlte

— Dataha
Dataha

Zu viele Charaktere, man verliert schnell den Überblick. Schade

— Zeilen_verliebte
Zeilen_verliebte

Das Buch hat mir nicht gut gefallen, deshalb habe ich es verschenkt.

— Fadenfee
Fadenfee

J.K. Rowling hat meiner Meinung nach zu viele Charaktere eingeführt, irgendwann habe ich einfach nicht mehr durchgeblickt - Schade!

— BloodySunrise
BloodySunrise

Weitweg von Harry Potter. Leider !!!! nicht empfehlungswert.

— DragonsBaveux
DragonsBaveux

Gutes Buch, mehr leider nicht. Vieleicht zu hohe Erwartungen nach Harry Potter ;)

— Luucy_Kuestenkind
Luucy_Kuestenkind

Leider war ich sehr enttäuscht von dem Krimi - musste ihn unvollendet weglegen :(

— Steffinitiv
Steffinitiv

Nicht schlecht, aber von J.K. Rowling hatte ich mehr erwartet.

— funkylittlemonkey
funkylittlemonkey

Genau so stell ich mir einen kleinen Ort in England vor. Jeder kennt jeden. Sehr unterhaltsame Lektüre.

— kn-quietscheentchen
kn-quietscheentchen

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  • Themen
  • Einzelne Enttäuschung

    Ein plötzlicher Todesfall
    ScheckTina

    ScheckTina

    28. October 2016 um 08:50

    Ich fand Ihre Bücher Harry Potter super, hoffe dass meine Tochter sie in zwei - drei Jahren auch lesen wird. So habe ich mich auch über dieses Buch gefreut. Mir war schon klar das man einen Roman mit den Jugendbüchern nicht vergleichen soll, aber die Enttäuschung war doch sehr groß.

  • Das Innenleben einer Kleinstadtgemeinde

    Ein plötzlicher Todesfall
    Yolande

    Yolande

    21. October 2016 um 19:14

    Der plötzliche Tod des Gemeinderatsmitglieds Barry Fairbrother werden in der Kleinstadt Pagford Geschehnisse in Gang gesetzt, die sich bis zum Ende hin immer weiter zuspitzen.J.K. Rowling beschreibt in einer unnachahmlichen Art über das Innenleben einer Kleinstadtgemeinde. Trotz des verschiedensten Charaktere gelingt es, alle teilnehmenden Personen glaubwürdig darzustellen. Auch die inneren Nöte und Zerrissenheit der Jugendlichen sind sehr gut beschrieben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eigentlich passiert ja gar nicht so viel. Aber diese kleinen Dinge entwickeln so einen gewaltigen Sog, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

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  • Entäuschend!

    Ein plötzlicher Todesfall
    DragonsBaveux

    DragonsBaveux

    05. July 2016 um 20:49

    Nach der Harry Potter Saga, man erwartet ein tolles Buch. Was hier nicht dem Fall ist. Die Geschichte ist langweilig und sehr langatmig. Die Sprache ist sehr "unhöfflich", was irgendwann stört (Man kann sich bald fragen, ob die Engländer nicht normal sprechen  können oder nur schimpfen können?).

  • Hohe Erwartungen

    Ein plötzlicher Todesfall
    Luucy_Kuestenkind

    Luucy_Kuestenkind

    16. June 2016 um 12:48

    Als ich das Buch geschenkt bekam, war ich so gespannt, dass ich sofort anfangen musste zu lesen. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da die Reihe um Harry Potter von J.K. Rowling meine absolute Lieblingsbuchreihe ist.Leider kann Ein plötzlicher Todesfall da nicht mithalten. Rowling ist und bleibt eine Fabtasyikone und ich hoffe ihre nächsten Werke werden auch wieder diesem Genre entsprechen.Das Buch ist trotzdem gut geschrieben und lesenswert.

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  • Eine Millieustudie.....

    Ein plötzlicher Todesfall
    lievke14

    lievke14

    „Ein plötzlicher Todesfall“ von J.K. Rowling ist ein Roman aus dem Jahr 2012, erschienen im Ullstein Verlag. Auf dieses Buch war ich schon immer gespannt; habe mich aber lange Zeit nicht wirklich ‚rangetraut, weil es hierzu doch sehr viele negative Meinungen gab. Jetzt hatte ich mal Lust drauf und habe es mir vorgenommen.  Worum geht es? In der kleinen Gemeinde Pagford verstirbt völlig unerwartet Barry Fairbrother, ein Anfang Vierzigjähriger an einem gesundheitlichen Leiden. Diese Nachricht wird im Ort ziemlich unterschiedlich aufgenommen. Fairbrother war ein angesehener Bürger, der zwar nicht bei allen beliebt war, sich aber sehr intensiv in das Gemeindeleben eingebracht hat, sei es als Gemeinderat oder im gesellschaftlichen Leben. Mit seinem plötzlichen Ableben wird nunmehr sein Sitz in der Gemeindevertretung vakant und damit ist es mit der scheinbaren Idylle des Ortes vorbei. Denn nun herrscht Krieg und bei diesem scheinen alle Mittel recht zu sein….  Ich bin ganz unbefangen an das Buch herangegangen; habe mir aber natürlich als großer Harry Potter Fan eine gut erzählte fesselnde Geschichte erhofft. Dem war nicht so. Es handelt sich hierbei um eine Gesellschaftsstudie mit durchaus interessanter Thematik. Ein alltäglicher Anlass (hier: Tod) führt, durch die unterschiedlichsten menschlichen Beweggründe und den daraus folgenden Verstrickungen, zu einer Eigendynamik, die letztendlich in eine Katastrophe mündet. Das hört sich schon mal gut an. Was war dann das Problem? Das Buch las sich einfach langweilig. In dieser Geschichte tummeln sich mehrere „Hauptcharaktere“, ca. 17 an der Zahl, die zu Beginn ausführlich vorgestellt werden. Man erfährt die persönlichen Hintergründe, die Eigenheiten und Gesinnungen der einzelnen Personen und wird mit den zahlreichen Verknüpfungen untereinander vertraut gemacht. Diese sogenannte Einleitung zieht sich aber über fast 200 Seiten und wird dermaßen langatmig erzählt, dass man sich regelrecht zwingen muss, am Ball zu bleiben. Ich brauche nicht immer Romane, die vor lauter Thrill und Adrenalin nur so strotzen….ich mag auch detaillierte Erzählungen und Betrachtungen, wenn sie ein interessantes Thema beinhalten und dementsprechend dargestellt werden. Interessant ist das Thema auf jeden Fall; leider war es für mich nicht ansprechend und fesselnd ausgeführt. Erschwerend kam hinzu, dass mir keiner der Charaktere wirklich sympathisch war und deshalb auch keine Indentifikationfigur zu finden war, mit der man sich durch die Geschichte kämpfen konnte. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gefallen. Gut, erzählen kann die Autorin mit Sicherheit. Doch hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass sie diesen Roman besonders erwachsen erscheinen lassen wollte…kommt er doch irgendwie an manchen Stellen sehr hölzern und umständlich ‚rüber. Der Inhalt ist trotz allem sehr tiefsinnig und regt zum Nachdenken an. Er eröffnet dem Leser die Abgründe der Menschlichkeit, die selbst an einem solch kleinen Ort wie Pagford auftauchen können und die gesamte Umwelt ins Chaos stürzen. Der Schluss hat mich wiederum versöhnlich gestimmt, da dieser trotz allem unerwartet tief berührte. Dennoch ist man am Ende eigentlich genauso schlau wie vorher, denn eine Entwicklung der Personen oder Umstände ist kaum auszumachen.  Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Es gehört aber definitiv nicht zu meinen Highlights. Ich kann „Ein plötzlicher Todesfall“ trotzdem empfehlen, insbesondere solchen Lesern, die sich vor langen Einstiegen nicht scheuen und interessiert an besonderen Millieustudien sind. Einfach mal ausprobieren!

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    • 2
  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall
    mixtapemaedchen

    mixtapemaedchen

    Ich habe das Buch abgebrochen. Für manche ist das vielleicht ein Schock, aber ich habe nach über 150 Seiten einfach nicht in das Buch gefunden. Für mich ist es unfassbar langweilig und flach. Konnte ich leider nichts mit anfangen.

    • 2
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

       Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen?Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen!Die Aufgabe besteht darin...-  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1644
  • Buch nicht beendet

    Ein plötzlicher Todesfall
    Ernie1981

    Ernie1981

    23. November 2015 um 20:33

    Inhalt: Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?

    Persönliche Meinung:

    Ich liebe Harry Potter! Die Autorin schreibt so zauberhaft ... Dann kann ein anderes Buch von ihr, doch nur gut werden, oder? Sorry, ich habe mich seit 4 Wochen durch dieses langatmige Buch gequält, um nun enttäuscht aufzugeben. Es interessiert mich einfach nicht... So viele Namen und persönliche Probleme, die (zumindest bis zum ersten Drittel des Buches- weiter wollte ich mir mich nicht mehr quälen) keinen Sinn ergeben bzw. nix mit einander zu tun haben. Falls mir jemand einen guten Grund nennen kann, warum man das Buch fertig lesen sollte, wäre ich dankbar.

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  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall
    Buechergeplauder

    Buechergeplauder

    16. November 2015 um 21:22

    Die Einwohner der Stadt Pagford sind erschüttert über den plötzlichen Tod von Barry Fairbrother. Barry war ein wichtiges Mitglied des Gemeinderats, dass seit seinem Tod nicht mehr richtig zu funktionieren scheint. Die Gemeinde spaltet sich, denn es muss jemand Barrys Platz im Gemeinderat ersetzen. Doch nicht jeder ist geeignet dafür. Der Streitpunkt innerhalb der Gemeinde bezieht sich auf Fields, eine Sozialsiedlung. Genau bei diesem Thema spalten sich immer wieder die Meinungen des Gemeinderats. Die einen sind für Fields und wollen die Bewohner unterstützen, die andere Seite sieht darin kein Nutzen und möchte die Sozialsiedlung abschaffen. Barry Fairbrother spielte bei dem Streitpunkt eine große Rolle, denn er war für Fields und viele schätzen ihn und seine Meinung. Die Person, die Barry ersetzen wird, wird über das Schicksal von Fields entscheiden. Die Streiterein innerhalb des Gemeinderats bekommen auch die Kinder zu spüren. Denn auch diese müssen mit vielen schwierigen Situationen im Alltag umgehen und stehen zwischen den Fronten. Sie wehren sich und hacken die Homepage des Gemeinderats und offenbaren dunkle Geheimnisse, die den kompletten Rat durcheinander bringt.  "Ein plötzlicher Todesfall" von J.K. Rowling, bekannt durch Harry Potter. Diesmal handelt es sich um alles andere als um ein Fantasyroman. Die Autorin hat sich an einen Roman gewagt. Ich muss sagen, dass sie zwar nicht daran gescheitert ist, mich als Leserin leider trotzallem nicht mit diesem Buch packen konnte. Die Meinungen bei "Ein plötzlicher Todesfall" spalten sich sehr. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Ich gehöre weder zu den einen noch zu den anderen.  Ich bin der Meinung, dass das Buch (wie auch all die anderen Bücher von J.K. Rowling) in einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil geschrieben wurde. Die Geschichte an sich war in Ordnung, man kann es gerne lesen, wenn man möchte, ist aber kein Muss. Für mich persönlich war die Geschichte etwas lahm. Die Grundidee finde ich super und man hätte wirklich mehr daraus machen können. Viele Stellen hat die Autorin unnötig lang gezogen, sodass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte niemals endet. Dies hat dazu geführt, dass man schnell die Lust am weiter lesen verloren hat und man sich kaum noch auf das Buch konzentrieren konnte. Zumindest viel es mir persönlich sehr schwer der Geschichte weiter zu folgen und hab immer wieder bemerkt, dass ich nicht ganz bei der Sache war.  Kurz gesagt, man hätte viele Stellen kürzen und etwas mehr Spannung in die Geschichte einbauen können.  Das Buch einmal zu lesen fand ich in Ordnung, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nie wieder in die Hand nehmen werde, weil es meiner Meinung nach einfach zu langatmig ist.  Für alle die so faul waren wie ich und das Buch lieber als Hörbuch anhören möchten, dieses kann ich auf jeden Fall empfehlen. Es erleichtert einem definitiv dabei, bei der Geschichte vorran zu kommen. Der Sprecher, Christian Berkel, hat eine sehr angenehme Stimme, der man leicht folgen kann.

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  • Erwartungen nicht erfüllt

    Ein plötzlicher Todesfall
    Kerry

    Kerry

    08. November 2015 um 18:20

    An seinem 19. Hochzeitstag stirbt völlig unerwartet Barry Fairbrother. Ein Ereignis, das nicht nur seine Familie aus der Bahn werfen wird, sondern die gesamte Ortschaft Pagford, denn Barry war nicht irgendein Einwohner, Barry war ein Mitglied des Gemeinderates. Noch bevor Barry auch nur beigesetzt wurde, spaltet sich die Gemeinde, denn es geht darum, den freigewordenen Sitz für eine der Parteien zu erringen.Pagford an sich ist keine bedeutende Stadt, doch der Streitpunkt innerhalb der Gemeinde bezieht sich auf "Fields". Fields ist eine Sozialsiedlung, in der es auch eine Drogenklinik gibt. Für einen Teil der Gemeinde ein Schandfleck schlechthin, müssen doch die Pagforder für die Kosten aufkommen, ohne irgendwelchen Nutzen daraus zu ziehen. Die einen sind gegen Fields, die anderen sehen darin eine Chance für die Menschen, die dort wohnen, denn ihnen steht die Möglichkeit nach Bildung zu und auch die Drogenabhängigen (derer gibt es viele), haben dank der Klinik die Möglichkeit, ihre Sucht ein für alle mal zu besiegen. Barry selbst stand zeitlebens auf der Seite Fields und nun steht offen, was damit geschieht, denn wer auch immer die Wahl gewinnen möge, derjenige wird die Entscheidung für das Schicksal Fields treffen.Leidtragende dieses teils sehr unfairen Wahlkampfes sind wie immer diejenigen, die am wenigsten dafür können, in diesem Fall die Kinder der jeweiligen Gemeinderatsmitglieder bzw. Bewerber um den freigewordenen Sitz. Doch irgendwann haben sie genug und wehren sich - sie hacken die Homepage des Gemeinderates und offenbaren dort so manch dunkles Geheimnis ...Erwartungen nicht erfüllt! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet. Ganz ehrlich, es ging hier um eine Wahl für einen Sitz im Gemeinderat, lediglich einen Sitz im Gemeinderat, ich habe partout nicht gegriffen, warum sich die Figuren für einen solchen Sitz im Gemeinderat dermaßen bekämpfen. Sicherlich, es hängt einiges an diesem Sitz dran, dennoch ist es nur ein Sitz im Gemeinderat, keiner im Parlament oder dergleichen. Die Figuren konnten mich nicht wirklich begeistern. Lediglich die Figur der Krystal konnte mich mit ihrer Gestaltung von sich überzeugen, der Rest wirkte in meinen Augen einfach nur fad und ohne Tiefe. Den Schreibstil empfand ich als zu detailliert erarbeitet, mich hat das Buch leider nur gelangweilt. Von der Autorin, die Harry Potter geschrieben hat, hatte ich mir doch mehr erwartet.

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  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall
    GinnyPotter

    GinnyPotter

    28. October 2015 um 23:15

    Ich habe mir schon lange überlegt dieses Buch zu lesen, da ich ja so ein riesiger Harry Potter Fan bin. Und ich wurde nicht enttäuscht. Jedoch muss man sagen, dass jemand, der sich eine neue spannende Welt erhofft, bei diesem Buch falsch ist. Man kann es nicht mit Harry Potter vergleichen und sollte somit keine zu hohen Anforderungen stellen. Der Schreibstil ist einfach traumhaft und das Buch lässt sich relativ schnell weglesen. Die Geschichte ist ungemein komplex, dennoch verliert man, wenn man sich etwas eingelesen hat, nicht mehr den Überblick. Leider muss ich sagen das in den ersten hundert Seiten viel zu viele neue Charaktere genannt werden, sodass man dauernd am Überlegen ist, wer das nochmal war und in welchem Bezug er nochmal zu den anderen stand.  Doch wenn man sich durch den Anfang durchgekämpft hat, kann man die Personen irgendwann problemlos zuordnen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, meiner Meinung nach, die schlechte  "Ausdrucksweise" der Personen, da die Autorin in gefühlt fast jedem Satz eine Beleidigung oder ein Schimpfwort einfügt. Mir persönlich hätte weniger davon auch ausgereicht, aber das ist Geschmackssache. Der Inhalt des Buches konnte mich voll und ganz überzeugen. Rowling schreibt erschreckend glaubhaft die Unterschiede zwischen den Schichten, sodass es zum Nachdenken anregt. Besonders genau hat sie, meiner Meinung nach, Crystal und ihren kleinen Bruder Robbie beschrieben, sodass man wirklich mit ihnen Mitleid hatte. Auch konnte die Autorin vermitteln, wie es hinter der Fassade eines Menschen wirklich aussieht, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das ich bestimmt nochmal lesen werde. :)

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  • Trifft leider gar nicht meinen Geschmack

    Ein plötzlicher Todesfall
    zazzles

    zazzles

    Das Buch stand schon seit der Erscheinung auf meiner Leseliste, schliesslich hat J.K. Rowling meine Lieblingsbücherreihe verfasst. Mit dementsprechend hohen Erwartungen - und wohl wissend, dass es sich hier um ein komplett anderes Genre handelt - hab ich mich letztens endlich an das Buch gewagt. Der Einstieg der Geschichte, der gleichzeitig auch der Titel des Buches ist, war sehr vielversprechend. Aber bereits nach einigen Kapiteln verlor ich den Überblick über die ganzen Namen und Verschwandschafts- und Freundschaftsbeziehungen. Nachdem ich nun bei Seite 200 angekommen bin, ist leider keine Besserung eingetreten, viel mehr herrscht in meinem Kopf ein noch grösseres Namenswirrwarr als zuvor. Ich hab mich deshalb dazu entschlossen, das Buch nicht weiterzulesen. Das Buch hat leider absolut nicht meinen Geschmack getroffen. 2 Sterne gibt es trotzdem, weil eine J.K. Rowling bei meinen Bewertungen (mit nur einem Stern) nicht auf dieselbe Stufe wie die Twilight-Reihe fallen darf :D

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    • 2
  • Zu viel des "Guten"!

    Ein plötzlicher Todesfall
    Janine2610

    Janine2610

    Der Klappentext:Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist.Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat.Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen - einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?Meine Meinung:England. Zwischen dem kleinen, beschaulichen Örtchen Pagford und der Nahe gelegenen Stadt Yarvil herrscht sozusagen Krieg. Die Pagforder hassen die Stadt und schimpfen darüber, was das Zeug hält. Aber auch die meisten Einwohner Pagfords selbst können einander nicht leiden.Es ist zum Beispiel so, dass "Probleme" zwischen verschiedenen Gemeindemitgliedern, durch den plötzlich verstorbenen und anscheinend bei den meisten beliebten und Barry Fairbrother, ans Tageslicht kommen. Aber nicht nur das, auch in den Familien selbst, zwischen Schülern und Schülern, zwischen Lehrern und Schülern und zwischen Eltern und Kindern fallen kaum gute, schöne Worte.Ganz im Gegenteil, es werden ständig Ausdrücke benutzt, dass einem das Gruseln kommt...Und das ist auch schon mein erster, großer Kritikpunkt: diese permanenten Schimpfereien sind mir teilweise schon so auf die Nerven gegangen, dass ich die Augen verdrehen wollte. Obszönitäten ohne Ende, aber ebenso Erotisches geben sich hier die Hand.Man könnte fast meinen, dass die Autorin all dem "Erwachsenenzeugs", das sie in den Harry Potter - Büchern nicht unterbringen konnte/durfte, nun hier extrem konzentriert einen Platz gegeben hat. Auf mich hat das Ganze den Eindruck gemacht, als würde jedes dritte Wort Schlampe oder Scheiße lauten. Und das war mir persönlich einfach zu viel des "Guten"...Und was ist noch erwähnenswert? Namen über Namen. Schon am Anfang bin ich von allerlei, teils recht exotischen, Namen regelrecht erschlagen worden, die es sich zu merken galt. Sie wurden zwar doch immer wieder wiederholt, damit man sie sich merken konnte, was ich auch getan habe, aber beim schnellen Lesen nicht durcheinander zu kommen, ist mir leider trotzdem nicht immer gelungen, was meine Lesefreunde zusätzlich etwas geschmälert hat.Die Geschichte selbst hat mich auch nicht besonders fesseln können, weil mich diese "Kriegszustände", irgendwann und irgendwie, schon angeödet haben.Ein in meinen Augen äußerst negatives Buch mit viel zu vielen Namen und unterschwellige Gehässigkeit. Auch vor Obszönem und Schimpfwörtern ist man nicht gefeit. (Das Buch ist definitiv NUR für Erwachsene geeignet!) Lediglich das tragische Ende war lesenswerter und konnte das Ruder wieder ein bisschen herumreißen, weshalb bei meiner Bewertung doch noch 3 Sterne heraus gesprungen sind.

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    • 12
  • Wie Menschen so sind ...

    Ein plötzlicher Todesfall
    Nirtak_Ehcstuk

    Nirtak_Ehcstuk

    22. September 2015 um 19:31

    Nach dem plötzlichen Tod des Gemeinderatsmitgliedes Barry Fairbrother bricht in der Kleinstadt Pagford ein regelrechter Krieg aus. Wer wird den vakanten Sitz im Gemeinderat ergattern – und vor allem: wie? Fast unmöglich ist es, die Handlung von Ein Plötzlicher Todesfall in Kürze zu beschreiben, ohne zu viel zu verraten. Während der ersten 100 Seiten ist zudem Geduld gefragt, denn zunächst werden die Protagonisten und ihre Lebensumstände vorgestellt. Doch diese sorgfältige Einführung ist nötig, um die kommenden Ereignisse verfolgen zu können. Innerhalb des Mikrokosmos einer englischen Kleinstadt entwickelt sich fortan eine bitter-böse Gesellschaftskritik, die den Leser nicht mehr loslässt.Ein plötzlicher Todesfall ist keine leichte Lektüre und sicher nicht Jedermanns Sache. Der Roman schildert traurige Familienverhältnisse, nahezu hoffnungslose Zustände in sozialen Brennpunkten und bleibt alles in allem recht unversöhnlich. Eigentlich kommt von den zahlreichen Protagonisten keiner gut weg. Trotzdem finden sich hier und da kleine Heldentaten und moralisches Verhalten, wo man es am wenigsten erwartet. Alles ist lückenlos miteinander verwoben: die Geschichte entwickelt sich natürlich, totes Personal gibt es nicht. Klischees sind Mittel zum Zweck, Charaktere werden bewusst überspitzt, damit der Leser nicht vollständig vor der Tragik des Geschehens kapituliert. Opfer werden zu Tätern und Gerüchte zu handfesten Skandalen, während Hass und Vorurteile innerhalb der Kleinstadt offen zutage treten. J.K. Rowling malt hier in düsteren Farben ein Bild menschlichen Verhaltens, das jedoch fast ein wenig konventionell oder altmodisch wirkt. Vielleicht weist die Geschichte aber gerade deswegen eine Allgemeingültigkeit auf, die einen mitunter regelrecht zusammenzucken lässt.Wer sich für dichte Gebilde von Wahrheit und Spekulation, Missgunst und Wohlwollen, Intrigen und Zusammenhalt interessiert, der liegt jedenfalls mit diesem Buch goldrichtig. Da mögen manche noch so sehr meckern, es wäre mit Harry Potter gar nicht vergleichbar. Wie sollte das auch funktionieren? Zielgruppe und Machart dieses Romans sind eine völlig andere, selbst wenn einem Schreibstil und Charakterentwicklung vertraut vorkommen - wie übrigens auch im tatsächlichen Krimi Der Ruf des Kuckucks. Zudem war meiner Meinung nach das Marketing für diese Geschichte vor Verkaufsbeginn nicht ganz zielorientiert: Buchtitel, Klappentext und andere Beschreibungen ließen wegen der akuten Geheimniskrämerei keinen Gesellschaftsroman, sondern eher einen Krimi vermuten. Daher lautet meine Empfehlung: bitte nicht abschrecken lassen, sondern befreit von falschen Erwartungen lesen.KatrinBeitrag auf Inkunabel: http://wp.me/p3UWhk-vh

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  • Kein Buch für Leser, die eine Harry-Potter Geschichte erwarten.

    Ein plötzlicher Todesfall
    Weltverbesserer

    Weltverbesserer

    Ich bin erschrocken, dass der Roman von J.K. Rowling hier bisher so schlechte Bewertungen erhalten hat, denn eins kann Mrs. Rowling sehr gut, Geschichten erzählen. Und die Geschichte um die Einwohner des englischen Orts Pagford ist wirklich gut erzählt.Barry Fairbrother -Gemeinderatsvorsitzender- verstirbt plötzlich mit Anfang 40 und hinterlässt eine traumatisierte Familie- eine Frau und 4 Kinder.Die restlichen Bewohner von Pagford sind allerdings wenig damit beschäftigt die verwitwete Familie zu unterstützen, denn einige Bewohner planen mit sehr viel Ehrgeiz, die frei gewordene Stelle des Gemeinderatsvorsitzenden neu zu bekleiden.Das Hauptziel einiger dieser ehrgeizigen Einwohner Pagfords ist es, die Ortsgrenze zur benachbarten, sozial benachteiligten Hochhaussiedlung Fields neu festzulegen, denn man möchte sich diesem "Schandfleck" entledigen.Und während sich die kleinkarierten Erwachsenen voll auf ihre Ziele und ihr Ansehen konzentrieren, merken sie nicht, dass der Tatendrang ihrer pubertierenden Teenager den kompletten Ort auf eine absolute Katastrophe zusteuern.Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt, 5 Sterne.Ich fand die Charaktere sehr gut beschrieben und die Sprache wirkte auch sehr authentisch.Ich würde dieses Buch keinem Jugendlichen empfehlen, da die Thematik für Jugendliche wahrscheinlich viel zu trocken ist (was die bisherigen Bewertungen auch erahnen lassen).

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