Joanne K. Rowling Ein plötzlicher Todesfall

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Inhaltsangabe zu „Ein plötzlicher Todesfall“ von Joanne K. Rowling

Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat.
Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit
und unerwarteter Offenbarungen steckt?

Einfach nur furchtbar. Dieses Buch macht einfach keinen Spaß.

— LarsMielke

Ziemlich langatmige Geschichte voller stereotyper, klischeehafter Romanfiguren

— moni_angekommen

Rowling erweckt die kleine Gemeinde Pagford zum Leben und bevölkert sie mit komplexen, glaubwürdigen Charakteren und Geschichten. Genial.

— Weidenkaetzchen

J. K. Rowling abseits von Hogwarts: In Pagford stirbt Barry Fairbrother & löst einen Tumult aus, der recht salopp zu Papier gebracht wurde.

— AnneEstermann

Eine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt.

— Lucciola

Was für ein tolles Buch! Sobald die komplizierten Personenkonstellationen durchschaut sind, wird man hineingezogen in das zänkische Pagford.

— Nymphe

Zu viele Personen. Aber einfach nur spannend

— Outlander23

Die Geschichte hat mir überhaupt nicht gefallen.

— ScheckTina

Guter gesellschaftskritischer Roman, bei dem mir hin und wieder der Lesefluss fehlte

— Dataha

Zu viele Charaktere, man verliert schnell den Überblick. Schade

— Zeilen_verliebte

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  • Gute Autorin, schlechte Story

    Ein plötzlicher Todesfall

    Duffy

    07. November 2017 um 18:03

    Über Rowlings Fähigkeiten als Schriftstellerin zu reden, hieße Eulen nach Athen tragen, denn sie hat mit der Potter-Reihe bewiesen, dass sie eine sehr gute Erzählerin ist. Sie wählt in diesem Buch auch einen Stoff, der immer für einen guten Plot taugt, aber sie macht zu wenig daraus, beschränkt sich darauf, in die Gemeinde einer englischen Kleinstadt einzutauchen, zieht die Stränge mit den einzelnen Familien bis sie schlapp sind und hat auf der Haben-Seite noch nicht mal eine interessante Milieustudie hinbekommen. Alles ist zäh, zerfasert und die vielen Namen verwirren den Leser manchmal. Ein Hin-und Herspringen von einer kleinen Episode in die nächste macht das Ganze nicht besser, zumal auch keine einzige Handlung so spannend ist, dass der Leser mitfiebert. Weshalb sollte man dieses Buch eigentlich nicht nach dem ersten Drittel weglegen? Nun, weil die Autorin Rowling heißt und die Erwartungshaltung hoch ist. weil sie bei aller Kritik gut schreiben kann. Und weil es tatsächlich auf den letzten 50 Seiten etwas Fahrt aufnimmt, das Ende dann allerdings genauso enttäuschend ist, wie die 500 Seiten davor. Ein aufmerksames Lektorat hätte ihr 200 Seiten weggestrichen, dann wäre es zwar immer noch zu lang für die ganze Geschichte, aber der Leser würde nicht so lange hoffen, dass sich noch einiges von dem tut, was er erwartet.Tausende werden dieses Buch gekauft haben, weil Rowling draufsteht. Und sie werden enttäuscht sein. Ob sich die fleißige und symphatische Autorin das nun unbedingt antun muss, darf gefragt werden. Keine Leseempfehlung.

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  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall

    Giselle74

    03. October 2017 um 11:09

    Nach Lesen der Harry Potter-Reihe habe ich mich nicht weiter mit J.K. Rowling beschäftigt. Ich habe zwar am Rande mitbekommen, daß sie neue Bücher geschrieben hat, aber nicht, wie sie aufgenommen wurden oder ob sie das Genre gewechselt hat etc. Beim Bummel durch die örtliche Buchhandlung fiel mir dann "Ein plötzlicher Todesfall" in die Hände und ich habe es spontan mitgenommen. Die ganze Aufmachung des Taschenbuches und auch der Klappentext ließen mich vermuten, es handle sich um einen klassischen britischen Krimi. In einer kleinen englischen Stadt passiert ein Mord und jeder hätte es gewesen sein können, so in der Richtung. Dem ist nicht so - und das hat mich auf den ersten Seiten irritiert und leider abgelenkt. Aber nun zum tatsächlichen Inhalt: In der englischen Kleinstadt Pagford stirbt überraschend ein wichtiges Gemeinderatsmitglied. Dessen Sitz ist somit vakant, es finden Neuwahlen statt. Um diese Neuwahlen, die Kandidaten und ihre Motivation, um kleinstädtische Intrigen dreht sich dieses Buch. Es ist ein Blick hinter die Kulissen einer Kleinstadt, aber auch ein Blick hinter die Kulissen etlicher Familienidyllen. Rowlings gelingt ein Querschnitt, der die sich für Drogen prostituierende Mutter verbindet mit der erfolgsorientierten pakistanischen Ärztin, die Sozialarbeiterin mit der überstylten Ehefrau eines erfolgreichen Anwalts. Diese Autorin kann unbestritten schreiben. Und zwar nicht nur über fliegende Besen und peitschende Weiden, sondern auch über Gewalt in der Ehe, psychische Krankheiten und Kleinstadtterror. Ihre Charaktere sind ausgearbeitet und handeln jeder für sich logisch. Einziger Minuspunkt: um eine Kleinstadt zu sezieren, muß man eine große Menge an Personen einführen; der Anfang des Buches besteht daher mehr oder weniger aus Beschreibungen all der wichtigen Charaktere und ihrer persönlichen Situation, Familienkonstellation und sozialer Stellung. Das ist bisweilen etwas langatmig. Wer sich aber einliest, wird belohnt mit einem einfühlsamen, aber auch kritischen Bild einer Stadt, wie es sie hier in Deutschland zweifelsohne auch gibt... Ich werde J.K. Rowling ganz sicher nicht wieder aus den Augen verlieren. Erstens schreibt sie einfach zu gut und zweitens ja vielleicht irgendwann tatsächlich den Krimi, den ich zuerst erwartet habe. Und den darf ich auf keinen Fall verpassen.

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  • Menschliche Abgründe

    Ein plötzlicher Todesfall

    Lucciola

    20. March 2017 um 16:39

    Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassade der aufrichtigen Trauer kommen die wahren Gesichter der Einwohner hervor. Es wird gehetzt, getratscht, verleumdet und hoch gepokert. Denn der Gemeinderatssitz von Barry Fairbrother ist jetzt frei, und es gibt einige Kandidaten, die viel dafür tun, um ihn auch zu bekommen. Die verträumte Kleinstadt ist nicht so verträumt und nett, wie sie erscheint, sondern genau genommen ziemlich knallhart. J. K. Rowlings erster Erwachsenenroman hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Meinungen darüber waren gelinde gesagt sehr unterschiedlich. Auch wenn ich immer versuche, mich von Rezensionen und Meinungen anderer fernzuhalten, bevor ich das Buch selbst gelesen habe, konnte ich nicht vermeiden zu erfahren, wie viele von dem Buch maßlos enttäuscht waren. Dennoch habe ich versucht, so unvoreingenommen wie möglich an das Buch heranzugehen und ganz wichtig: Ich habe keinen weiteren Harry Potter erwartet. Mir war von vornherein klar, dass dieses Buch ganz anders sein würde. Und ich habe Recht behalten. Die Geschichte ist natürlich eine völlig andere, aber auch der Schreibstil und Erzählweise unterscheidet sich gänzlich von ihrer Potter-Reihe. Doch muss das gleich schlecht sein?Meiner Meinung nach nicht. Man braucht nur etwas Zeit, um sich darin einzufinden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere geben einem gerade anfangs ziemlich zu denken und ich hatte Probleme, alle auseinander zu halten. Doch dann wurde ich immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Sie ist sehr politisch und sozialkritisch und das hat mir sehr gut gefallen! Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Und so erfährt man stückchenweise neues über die Familien, ihre Gedanken, Wünsche und ihre Vergangenheit. Dadurch wirkt die Story aber manchmal etwas langatmig. Ich empfehle jedoch jedem, durchzuhalten, es lohnt sich! Denn je länger man liest, umso mehr nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Gewöhnungsbedürftig ist durchaus auch die Wortwahl. Passend, wie ich finde, jedoch sehr derb. Schimpfwörter & Co kommen hier definitiv nicht zu kurz! J. K. Rowling nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt die grausame Wahrheit einer Gesellschaft, in der man nach Außen Verständnis zeigt und eigentlich doch nur alles für seinen eigenen Vorteil macht. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Denn wir alle wissen, wie oft der Gedanke "Was mögen denn die Nachbarn denken?" als Argument angebracht wird. Oder wie oft Menschen sagen, dass sie etwas gegen bestimmte Menschen haben. "Die Flüchtlinge sind doch eh alle nur faul." oder "Wie die Mutter, so die Tochter. Kann doch nur ne Schlampe sein, wenn sie aus dem Viertel kommt." Wir geben es nicht gerne zu, doch das ist auch die grausame Wahrheit unserer Gesellschaft. Wer mit der Leistung nicht mithalten kann, ist außen vor. Wer Pech im Leben hat, ist außen vor. Wer in die falsche Familie hineingeboren wurde, ist außen vor. J. K. Rowling versucht mit ihrem Buch, uns die Augen dafür zu öffnen, und meines Erachtens nach gelingt ihr das perfekt. fazitEine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt. Es geht um Politik und Sozialkritik, um Gewalt und Sex, Unzufriedenheit in der Ehe, um Drogensucht und Missbrauch, Armut und Reichtum, um Hoffnung, Leben und Tod. Ein Querschnitt durch alle Generationen. Man muss jedoch durchhalten, die Geschichte hat einige Längen. Wenn man diese aber überstanden hat, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und endet in einem gewaltigen Knall! Uneingeschränkt lesenswert und daher volle Punktzahl. http://lucciola-test.blogspot.de/2016/07/books-j-k-rowling-ein-plotzlicher.html

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  • Toller Roman

    Ein plötzlicher Todesfall

    Arunika_Senarath

    13. January 2017 um 20:10

    Etwas langatmig zu Beginn, wird dann aber wirklich spannend! Sehr detailreich herausgearbeitete Charaktere und vielschichtige Beziehungskonstellationen. Typisch Rowling!

  • Einzelne Enttäuschung

    Ein plötzlicher Todesfall

    ScheckTina

    28. October 2016 um 08:50

    Ich fand Ihre Bücher Harry Potter super, hoffe dass meine Tochter sie in zwei - drei Jahren auch lesen wird. So habe ich mich auch über dieses Buch gefreut. Mir war schon klar das man einen Roman mit den Jugendbüchern nicht vergleichen soll, aber die Enttäuschung war doch sehr groß.

  • Das Innenleben einer Kleinstadtgemeinde

    Ein plötzlicher Todesfall

    Yolande

    21. October 2016 um 19:14

    Der plötzliche Tod des Gemeinderatsmitglieds Barry Fairbrother werden in der Kleinstadt Pagford Geschehnisse in Gang gesetzt, die sich bis zum Ende hin immer weiter zuspitzen.J.K. Rowling beschreibt in einer unnachahmlichen Art über das Innenleben einer Kleinstadtgemeinde. Trotz des verschiedensten Charaktere gelingt es, alle teilnehmenden Personen glaubwürdig darzustellen. Auch die inneren Nöte und Zerrissenheit der Jugendlichen sind sehr gut beschrieben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eigentlich passiert ja gar nicht so viel. Aber diese kleinen Dinge entwickeln so einen gewaltigen Sog, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

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  • Entäuschend!

    Ein plötzlicher Todesfall

    DragonsBaveux

    05. July 2016 um 20:49

    Nach der Harry Potter Saga, man erwartet ein tolles Buch. Was hier nicht dem Fall ist. Die Geschichte ist langweilig und sehr langatmig. Die Sprache ist sehr "unhöfflich", was irgendwann stört (Man kann sich bald fragen, ob die Engländer nicht normal sprechen  können oder nur schimpfen können?).

  • Hohe Erwartungen

    Ein plötzlicher Todesfall

    Luucy_Kuestenkind

    16. June 2016 um 12:48

    Als ich das Buch geschenkt bekam, war ich so gespannt, dass ich sofort anfangen musste zu lesen. Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, da die Reihe um Harry Potter von J.K. Rowling meine absolute Lieblingsbuchreihe ist.Leider kann Ein plötzlicher Todesfall da nicht mithalten. Rowling ist und bleibt eine Fabtasyikone und ich hoffe ihre nächsten Werke werden auch wieder diesem Genre entsprechen.Das Buch ist trotzdem gut geschrieben und lesenswert.

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  • Eine Millieustudie.....

    Ein plötzlicher Todesfall

    lievke14

    „Ein plötzlicher Todesfall“ von J.K. Rowling ist ein Roman aus dem Jahr 2012, erschienen im Ullstein Verlag. Auf dieses Buch war ich schon immer gespannt; habe mich aber lange Zeit nicht wirklich ‚rangetraut, weil es hierzu doch sehr viele negative Meinungen gab. Jetzt hatte ich mal Lust drauf und habe es mir vorgenommen. Worum geht es? In der kleinen Gemeinde Pagford verstirbt völlig unerwartet Barry Fairbrother, ein Anfang Vierzigjähriger an einem gesundheitlichen Leiden. Diese Nachricht wird im Ort ziemlich unterschiedlich aufgenommen. Fairbrother war ein angesehener Bürger, der zwar nicht bei allen beliebt war, sich aber sehr intensiv in das Gemeindeleben eingebracht hat, sei es als Gemeinderat oder im gesellschaftlichen Leben. Mit seinem plötzlichen Ableben wird nunmehr sein Sitz in der Gemeindevertretung vakant und damit ist es mit der scheinbaren Idylle des Ortes vorbei. Denn nun herrscht Krieg und bei diesem scheinen alle Mittel recht zu sein…. Ich bin ganz unbefangen an das Buch herangegangen; habe mir aber natürlich als großer Harry Potter Fan eine gut erzählte fesselnde Geschichte erhofft. Dem war nicht so. Es handelt sich hierbei um eine Gesellschaftsstudie mit durchaus interessanter Thematik. Ein alltäglicher Anlass (hier: Tod) führt, durch die unterschiedlichsten menschlichen Beweggründe und den daraus folgenden Verstrickungen, zu einer Eigendynamik, die letztendlich in eine Katastrophe mündet. Das hört sich schon mal gut an. Was war dann das Problem? Das Buch las sich einfach langweilig. In dieser Geschichte tummeln sich mehrere „Hauptcharaktere“, ca. 17 an der Zahl, die zu Beginn ausführlich vorgestellt werden. Man erfährt die persönlichen Hintergründe, die Eigenheiten und Gesinnungen der einzelnen Personen und wird mit den zahlreichen Verknüpfungen untereinander vertraut gemacht. Diese sogenannte Einleitung zieht sich aber über fast 200 Seiten und wird dermaßen langatmig erzählt, dass man sich regelrecht zwingen muss, am Ball zu bleiben. Ich brauche nicht immer Romane, die vor lauter Thrill und Adrenalin nur so strotzen….ich mag auch detaillierte Erzählungen und Betrachtungen, wenn sie ein interessantes Thema beinhalten und dementsprechend dargestellt werden. Interessant ist das Thema auf jeden Fall; leider war es für mich nicht ansprechend und fesselnd ausgeführt. Erschwerend kam hinzu, dass mir keiner der Charaktere wirklich sympathisch war und deshalb auch keine Indentifikationfigur zu finden war, mit der man sich durch die Geschichte kämpfen konnte. Der Schreibstil hat mir auch nicht sonderlich gefallen. Gut, erzählen kann die Autorin mit Sicherheit. Doch hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass sie diesen Roman besonders erwachsen erscheinen lassen wollte…kommt er doch irgendwie an manchen Stellen sehr hölzern und umständlich ‚rüber. Der Inhalt ist trotz allem sehr tiefsinnig und regt zum Nachdenken an. Er eröffnet dem Leser die Abgründe der Menschlichkeit, die selbst an einem solch kleinen Ort wie Pagford auftauchen können und die gesamte Umwelt ins Chaos stürzen. Der Schluss hat mich wiederum versöhnlich gestimmt, da dieser trotz allem unerwartet tief berührte. Dennoch ist man am Ende eigentlich genauso schlau wie vorher, denn eine Entwicklung der Personen oder Umstände ist kaum auszumachen. Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Es gehört aber definitiv nicht zu meinen Highlights. Ich kann „Ein plötzlicher Todesfall“ trotzdem empfehlen, insbesondere solchen Lesern, die sich vor langen Einstiegen nicht scheuen und interessiert an besonderen Millieustudien sind. Einfach mal ausprobieren!

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  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    mixtapemaedchen

    Ich habe das Buch abgebrochen. Für manche ist das vielleicht ein Schock, aber ich habe nach über 150 Seiten einfach nicht in das Buch gefunden. Für mich ist es unfassbar langweilig und flach. Konnte ich leider nichts mit anfangen.

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  • Buch nicht beendet

    Ein plötzlicher Todesfall

    Ernie1981

    23. November 2015 um 20:33

    Inhalt: Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt? Persönliche Meinung: Ich liebe Harry Potter! Die Autorin schreibt so zauberhaft ... Dann kann ein anderes Buch von ihr, doch nur gut werden, oder? Sorry, ich habe mich seit 4 Wochen durch dieses langatmige Buch gequält, um nun enttäuscht aufzugeben. Es interessiert mich einfach nicht... So viele Namen und persönliche Probleme, die (zumindest bis zum ersten Drittel des Buches- weiter wollte ich mir mich nicht mehr quälen) keinen Sinn ergeben bzw. nix mit einander zu tun haben. Falls mir jemand einen guten Grund nennen kann, warum man das Buch fertig lesen sollte, wäre ich dankbar.

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  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall

    Buechergeplauder

    16. November 2015 um 21:22

    Die Einwohner der Stadt Pagford sind erschüttert über den plötzlichen Tod von Barry Fairbrother. Barry war ein wichtiges Mitglied des Gemeinderats, dass seit seinem Tod nicht mehr richtig zu funktionieren scheint. Die Gemeinde spaltet sich, denn es muss jemand Barrys Platz im Gemeinderat ersetzen. Doch nicht jeder ist geeignet dafür. Der Streitpunkt innerhalb der Gemeinde bezieht sich auf Fields, eine Sozialsiedlung. Genau bei diesem Thema spalten sich immer wieder die Meinungen des Gemeinderats. Die einen sind für Fields und wollen die Bewohner unterstützen, die andere Seite sieht darin kein Nutzen und möchte die Sozialsiedlung abschaffen. Barry Fairbrother spielte bei dem Streitpunkt eine große Rolle, denn er war für Fields und viele schätzen ihn und seine Meinung. Die Person, die Barry ersetzen wird, wird über das Schicksal von Fields entscheiden. Die Streiterein innerhalb des Gemeinderats bekommen auch die Kinder zu spüren. Denn auch diese müssen mit vielen schwierigen Situationen im Alltag umgehen und stehen zwischen den Fronten. Sie wehren sich und hacken die Homepage des Gemeinderats und offenbaren dunkle Geheimnisse, die den kompletten Rat durcheinander bringt.  "Ein plötzlicher Todesfall" von J.K. Rowling, bekannt durch Harry Potter. Diesmal handelt es sich um alles andere als um ein Fantasyroman. Die Autorin hat sich an einen Roman gewagt. Ich muss sagen, dass sie zwar nicht daran gescheitert ist, mich als Leserin leider trotzallem nicht mit diesem Buch packen konnte. Die Meinungen bei "Ein plötzlicher Todesfall" spalten sich sehr. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Ich gehöre weder zu den einen noch zu den anderen.  Ich bin der Meinung, dass das Buch (wie auch all die anderen Bücher von J.K. Rowling) in einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil geschrieben wurde. Die Geschichte an sich war in Ordnung, man kann es gerne lesen, wenn man möchte, ist aber kein Muss. Für mich persönlich war die Geschichte etwas lahm. Die Grundidee finde ich super und man hätte wirklich mehr daraus machen können. Viele Stellen hat die Autorin unnötig lang gezogen, sodass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte niemals endet. Dies hat dazu geführt, dass man schnell die Lust am weiter lesen verloren hat und man sich kaum noch auf das Buch konzentrieren konnte. Zumindest viel es mir persönlich sehr schwer der Geschichte weiter zu folgen und hab immer wieder bemerkt, dass ich nicht ganz bei der Sache war.  Kurz gesagt, man hätte viele Stellen kürzen und etwas mehr Spannung in die Geschichte einbauen können.  Das Buch einmal zu lesen fand ich in Ordnung, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich es nie wieder in die Hand nehmen werde, weil es meiner Meinung nach einfach zu langatmig ist.  Für alle die so faul waren wie ich und das Buch lieber als Hörbuch anhören möchten, dieses kann ich auf jeden Fall empfehlen. Es erleichtert einem definitiv dabei, bei der Geschichte vorran zu kommen. Der Sprecher, Christian Berkel, hat eine sehr angenehme Stimme, der man leicht folgen kann.

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  • Erwartungen nicht erfüllt

    Ein plötzlicher Todesfall

    Kerry

    08. November 2015 um 18:20

    An seinem 19. Hochzeitstag stirbt völlig unerwartet Barry Fairbrother. Ein Ereignis, das nicht nur seine Familie aus der Bahn werfen wird, sondern die gesamte Ortschaft Pagford, denn Barry war nicht irgendein Einwohner, Barry war ein Mitglied des Gemeinderates. Noch bevor Barry auch nur beigesetzt wurde, spaltet sich die Gemeinde, denn es geht darum, den freigewordenen Sitz für eine der Parteien zu erringen. Pagford an sich ist keine bedeutende Stadt, doch der Streitpunkt innerhalb der Gemeinde bezieht sich auf "Fields". Fields ist eine Sozialsiedlung, in der es auch eine Drogenklinik gibt. Für einen Teil der Gemeinde ein Schandfleck schlechthin, müssen doch die Pagforder für die Kosten aufkommen, ohne irgendwelchen Nutzen daraus zu ziehen. Die einen sind gegen Fields, die anderen sehen darin eine Chance für die Menschen, die dort wohnen, denn ihnen steht die Möglichkeit nach Bildung zu und auch die Drogenabhängigen (derer gibt es viele), haben dank der Klinik die Möglichkeit, ihre Sucht ein für alle mal zu besiegen. Barry selbst stand zeitlebens auf der Seite Fields und nun steht offen, was damit geschieht, denn wer auch immer die Wahl gewinnen möge, derjenige wird die Entscheidung für das Schicksal Fields treffen. Leidtragende dieses teils sehr unfairen Wahlkampfes sind wie immer diejenigen, die am wenigsten dafür können, in diesem Fall die Kinder der jeweiligen Gemeinderatsmitglieder bzw. Bewerber um den freigewordenen Sitz. Doch irgendwann haben sie genug und wehren sich - sie hacken die Homepage des Gemeinderates und offenbaren dort so manch dunkles Geheimnis ... Erwartungen nicht erfüllt! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet. Ganz ehrlich, es ging hier um eine Wahl für einen Sitz im Gemeinderat, lediglich einen Sitz im Gemeinderat, ich habe partout nicht gegriffen, warum sich die Figuren für einen solchen Sitz im Gemeinderat dermaßen bekämpfen. Sicherlich, es hängt einiges an diesem Sitz dran, dennoch ist es nur ein Sitz im Gemeinderat, keiner im Parlament oder dergleichen. Die Figuren konnten mich nicht wirklich begeistern. Lediglich die Figur der Krystal konnte mich mit ihrer Gestaltung von sich überzeugen, der Rest wirkte in meinen Augen einfach nur fad und ohne Tiefe. Den Schreibstil empfand ich als zu detailliert erarbeitet, mich hat das Buch leider nur gelangweilt. Von der Autorin, die Harry Potter geschrieben hat, hatte ich mir doch mehr erwartet.

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  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall

    GinnyPotter

    28. October 2015 um 23:15

    Ich habe mir schon lange überlegt dieses Buch zu lesen, da ich ja so ein riesiger Harry Potter Fan bin. Und ich wurde nicht enttäuscht. Jedoch muss man sagen, dass jemand, der sich eine neue spannende Welt erhofft, bei diesem Buch falsch ist. Man kann es nicht mit Harry Potter vergleichen und sollte somit keine zu hohen Anforderungen stellen. Der Schreibstil ist einfach traumhaft und das Buch lässt sich relativ schnell weglesen. Die Geschichte ist ungemein komplex, dennoch verliert man, wenn man sich etwas eingelesen hat, nicht mehr den Überblick. Leider muss ich sagen das in den ersten hundert Seiten viel zu viele neue Charaktere genannt werden, sodass man dauernd am Überlegen ist, wer das nochmal war und in welchem Bezug er nochmal zu den anderen stand.  Doch wenn man sich durch den Anfang durchgekämpft hat, kann man die Personen irgendwann problemlos zuordnen. Ein weiterer Kritikpunkt ist, meiner Meinung nach, die schlechte  "Ausdrucksweise" der Personen, da die Autorin in gefühlt fast jedem Satz eine Beleidigung oder ein Schimpfwort einfügt. Mir persönlich hätte weniger davon auch ausgereicht, aber das ist Geschmackssache. Der Inhalt des Buches konnte mich voll und ganz überzeugen. Rowling schreibt erschreckend glaubhaft die Unterschiede zwischen den Schichten, sodass es zum Nachdenken anregt. Besonders genau hat sie, meiner Meinung nach, Crystal und ihren kleinen Bruder Robbie beschrieben, sodass man wirklich mit ihnen Mitleid hatte. Auch konnte die Autorin vermitteln, wie es hinter der Fassade eines Menschen wirklich aussieht, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein sehr gutes Buch, das ich bestimmt nochmal lesen werde. :)

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  • Trifft leider gar nicht meinen Geschmack

    Ein plötzlicher Todesfall

    zazzles

    Das Buch stand schon seit der Erscheinung auf meiner Leseliste, schliesslich hat J.K. Rowling meine Lieblingsbücherreihe verfasst. Mit dementsprechend hohen Erwartungen - und wohl wissend, dass es sich hier um ein komplett anderes Genre handelt - hab ich mich letztens endlich an das Buch gewagt. Der Einstieg der Geschichte, der gleichzeitig auch der Titel des Buches ist, war sehr vielversprechend. Aber bereits nach einigen Kapiteln verlor ich den Überblick über die ganzen Namen und Verschwandschafts- und Freundschaftsbeziehungen. Nachdem ich nun bei Seite 200 angekommen bin, ist leider keine Besserung eingetreten, viel mehr herrscht in meinem Kopf ein noch grösseres Namenswirrwarr als zuvor. Ich hab mich deshalb dazu entschlossen, das Buch nicht weiterzulesen. Das Buch hat leider absolut nicht meinen Geschmack getroffen. 2 Sterne gibt es trotzdem, weil eine J.K. Rowling bei meinen Bewertungen (mit nur einem Stern) nicht auf dieselbe Stufe wie die Twilight-Reihe fallen darf :D

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