Joanne K. Rowling Ein plötzlicher Todesfall

(31)

Lovelybooks Bewertung

  • 30 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 12 Rezensionen
(6)
(6)
(10)
(4)
(5)

Inhaltsangabe zu „Ein plötzlicher Todesfall“ von Joanne K. Rowling

Zum TB-START: der BESTSELLER zum SUPERPREIS
Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?
J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene ist getragen von britischem schwarzen Humor, stimmt nachdenklich und steckt voller Überraschungen.
Vollständige Lesung von Christian Berkel.
(3 mp3-CDs, Laufzeit: 19h)

Am Anfang etwas kompliziert bis man auseinander halten kann wer wer ist, aber am Schluss wirklich spannend.

— yasminbossert

Das etwas andere Buch von J. K. Rowling...

— Nox18

Die meiste Zeit ausufernd und langweilig

— Soeren

Ich breche das Buch nach Kapitel 14 ab, keine spannende Handlung und die Stimme des Erzählers finde ich einschläfernd.

— mysticcat

Stöbern in Krimi & Thriller

Woman in Cabin 10

Wäre die Protagonistin bisschen weniger nervig, wären es vielleicht 5 Sterne...

Gwenfly

Galgenhügel

ein eigenwilliger und spannender Thriller mit interessanten Personen

BettinaForstinger

Im Kopf des Mörders - Kalte Angst

Spannende Fortsetzung, die jedoch nicht an den ersten Band heranreicht.

Baerbel82

Flugangst 7A

Sehr spannend, etwas eklig und stellenweise sehr verstörend. Über einige Wendungen und die Auflösung muss ich sicher noch länger nachdenken.

Finchen411

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Ich finde der Thriller ist einfach nur gut.

Odenwaldwurm

Glaube Liebe Tod

Ein vielschichtiger Krimi, fesselnd bis zur letzten Seite!

Bellis-Perennis

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall

    yasminbossert

    24. July 2017 um 17:46

    Am Anfang etwas kompliziert bis man auseinander halten kann wer wer ist, aber am Schluss wirklich spannend.

  • J. K. Rowling mal anders

    Ein plötzlicher Todesfall

    Nox18

    08. December 2016 um 13:41

    "Ein plötzlicher Todesfall" habe ich als Hörbuch gehört. Das war wohl der Vorteil, ansonsten hätte ich es wohl nicht beendet, da ich beim lesen sehr viel mehr Spannung benötige, um abends nach einem langen Tag nicht über dem Buch einzuschlafen. In "Ein plötzlicher Todesfall" dreht es sich um den schockierenden, plötzlichen Tod des Anfang-Vierzigers Berry, ein beliebter Lehrer, liebender Vater und anerkanntes Mitglied des Kleinortes Pagford. Abschnitt für Abschnitt befasst sich it den Gefühlen und Nachwehen, die Barrys Tod mit sich bringt. Manchmal mit emotionalem Tiefgang, manchmal aber zu langatmig und was ich definitiv nicht von J. K. Rowling erwartet hatten, waren die teilweise sehr ordinären Abschnitte.Ich denke, um diesen Roman lesen und genießen zu können, muss man sich völlig von den bisherigen Vorstellung über J.K. Rowling und ihren gewohnten Harry Potter Schreibstil distanzieren und sich auf etwas ganz anderes Einlassen. Für mich hätte die Story an manchen Stellen noch ein bisschen knackiger sein können, so bin ich leider das ein oder andere mal abgedriftet.

    Mehr
  • Die meiste Zeit ausufernd und langweilig

    Ein plötzlicher Todesfall

    Soeren

    06. May 2016 um 16:30

    Nach sieben Harry-Potter- und drei Comoran-Strike-Romanen, die mir alle recht gut gefallen haben, glaubte ich, auf "Ein plötzlicher Todesfall" gefasst zu sein. Weil ich im Vorfeld gelesen hatte, dass das Buch nicht ganz so spannend sein soll, hatte ich es bewusst längere Zeit vor mir hergeschoben. Schließlich nahm ich es aber doch in Angriff - und bis mindestens der Hälfte der Geschichte musste ich hart mit mir ringen, ob ich mir den Mist tatsächlich weiter antun sollte.Das Kleinstadt-Drama um ein plötzlich verstorbenes Gemeinderatsmitglied und die dadurch entstehenden Komplikationen kommt dermaßen weitläufig und unspannend daher, dass ich die meiste Zeit weder die zahlreichen Figuren auseinanderhalten konnte noch mich deren Schicksal und Werdegang interessierte. Gut die Hälfte der Protagonisten hätte man getrost weglassen können. Bis zum letzten Drittel steuert die Geschichte auf keinen erkennbaren Höhepunkt zu. Dann plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zu der schon lange vorher befürchteten Tragödie. Manches davon ist bitter, anderes davon hätte durchaus tragischer ausfallen können.Kurz zusammengefasst ist "Ein plötzlicher Todesfall" eine lahmarschige Version von Stephen Kings "Needful Things - In einer kleinen Stadt" - und nicht wirklich empfehlenswert.

    Mehr
  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

    Mehr
    • 1392
  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    claudiaausgrone

    Zum Hörbuch selbst: Christian Berkel liest gut. Bei den vielen Dialogen scheint mir dies eine Herausforderung. Für den/die HörerIn ist es daher auch etwas anstrengend, dem Romanverlauf zu folgen. Ebenso finde ich die vielen Namen in der Hörversion besonders zu Beginn recht verwirrend. Zum Roman: J. K. Rowling ist ihrem Schreibstil treu geblieben. Viele Dialoge. Anhand des plötzlichen Todes eines Stadtratsmitgliedes und den damit verbundenen Folgen beschreibt Rowling sarkastisch und gesellschaftskritisch, wie die Menschen des Mikrokosmos Kleinstadt sich verhalten. Für die einen gehen Hoffnungen verloren, für andere tun sich Chancen auf. Aber in diesem trostlosen Tun und Gegeneinander gibt es nur einen farblosen Sieger und viele! Verlierer. Ja, Rowling beschreibt es sehr realistisch und gut. Aber auch nicht mehr. Es gibt kein Happy End. Es gibt eigentlich gar kein Ende. Was bleibt ist die Trostlosigkeit. Ist es das, was die Autorin uns mitgeben will? Da ist nirgends ein Ansatz zu finden, der Hoffnung zulässt, keine Möglichkeit wird aufgetan, die eine noch so kleine Wende zulässt. Dies ist für mich die Schwachstelle des Buches. Für mich gehört ein Lösungsansatz dazu, ein Strohhalm, den eine(r) der ProtagonistInnen aufnehmen könnte. Ich möchte, dass ein Roman mehr bietet, als das, was ich an schlechten Nachrichten täglich in der Zeitung lesen kann. All diese trostlosen Umstände sind mir bekannt, ich verschließe nicht die Augen davor. Hierin hätte viel Potential zu einer starken Figur gesteckt. In dem Schüler Andrew ist zwar etwas Stärke angelegt, aber nicht ausgebaut. Wer nur ein Gegenstück zu R.Pilcher lesen möchte, dem sei das Buch empfohlen. Wer mehr möchte, wird enttäuscht.

    Mehr
    • 2

    lievke14

    15. September 2015 um 11:10
  • Harry Potter für Erwachsene? Ein Irrtum!

    Ein plötzlicher Todesfall

    mysticcat

    Leider habe ich mir bei diesem MP3 Hörbuch erst nach Hörbeginn Rezensionden durchgelesen. Die Autorin J.K. Rowling kenne ich von ihren spannenden Harry Potter Bänden und habe mir ein spannendes, politisch - historisches Buch erwartet - und lag komplett daneben. In den ersten zwei Tracks geht es hauptsächlich um Personen und die Ortsgeschichte, dann tritt der plötzliche Todesfall ein, und dann bekommt man Infos über die Stadt, die ich nicht spannend finde - da erlebe ich Spannenderes in meinem täglichen Berufsalltag, so was brauche ich dann nicht in meiner Freizeit zu hören. Zum mir fehlenden Handlungsfortschritt gesellt sich dann auch noch ein Sprecher, der neben einer einschläfernden Vortragsweiese auch noch eine Seltsam - beschwingte Betonung an den Wortenden hat, was weder zum Text passt noch irgendwie Leben in das Buch bringt. Fazit: Fehlende Handlung, schlecht gelesen - ich gebe auf!

    Mehr
    • 2

    heidi_59

    23. June 2015 um 23:38
  • Ein plötzlicher Todesfall

    Ein plötzlicher Todesfall

    Crazy

    17. January 2015 um 15:23

    Wie so viele Menschen bin ich Fan der Harry-Potter-Reihe. Ich habe mich lange gescheut, ein Buch außerhalb der Serie von der Autorin zu lesen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich nicht vielleicht zu hohe Ansprüche stelle. Jetzt habe ich es gewagt und bin sehr überrascht worden. Barry Fairbrother stibt plötzlich - wie es der Titel schon sagt - und hinterlässt nicht nur seine Familie und seinen Ort Pagford, sondern auch noch seinen Sitz im Gemeinderat. Der rote Faden ist schnell erzählt: Es geht darum, wer die Stelle von Barry im Rat einnimmt. Aber, das war nicht alles, denn Frau Rowling hat sich sehr viele Gedanken um die Bevölkerung des Ortes gemacht und das merkt man in jeder Zeile. Hier wird nämlich nicht nur von der Wahl erzählt - das würde nämlich die fast 600 Seiten nicht rechtfertigen - sondern um all die Geschehnisse, ob positiv oder negativ, die drumherum noch passiert sind. Das Buch ist wie aus dem Leben gegriffen. Es gibt nette, freundliche Leute, die nur helfen wollen und eigentlich zu gut für diese Welt sind, dann gibt es die Hinterlistigen, die nett tun und einem den Dolch in den Rücken stechen wollen und auch Diejenigen, die für jeden sichtbar gar keine netten Menschen sind. Während der Erzählung dieser Geschichte wechselt die Sichtweise immer wieder von Person zu Person und der Leser erfährt viel über die heimlichen Gedanken desjenigen, aus dessen Sicht gerade geschrieben wird. Nach längerem überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Frau Rowling einfach gut Charaktere entwickeln und vor allem vorstellen kann. Vielleicht hat dies auch bei der Harry Potter Reihe den Reiz ausgemacht. Dort hatte ich genauso wie bei diesem Buch das Gefühl mittendrin zu stecken. Ich habe von diesem Buch etwas ganz anderes erwartet und dachte, dass es einfach eine simpel dahin geschriebene Geschichte ist, weil die Autorin noch mehr Geld scheffeln möchte. So ist es ganz und gar nicht. Allerdings habe ich mich schon gefragt, ob ich auch so begeistert von dem Buch wäre, wenn ich es gelesen hätte. Denn der Sprecher - Christian Berkel - hat die Stimmung im Buch perfekt eingefangen und auch die Stimmen der einzelnen Personen ihrem Charakter entsprechend hervorragend umgesetzt. Positiv zu erwähnen ist noch, dass die Lesung ungekürzt ist, so dass dem Hörer im Vergleich zum Leser nichts verborgen bleibt. Wenn ihr in der Lage seid, das Buch unabhängig von der Harry-Potter-Reihe wahrzunehmen, solltet ihr es auf jeden Fall versuchen. Ich konnte mich kaum von dem Hörbuch losreißen und habe es in jeder freien Minute gehört. J. K. Rowling hat unter dem Pseudonym Robert Galbraith zwei weitere Bücher herausgebracht (Der Ruf des Kuckucks und der Seidenspinner) auf die ich mich auch schon sehr freue. 

    Mehr
  • Provenzalische Verwicklungen

    Ein plötzlicher Todesfall

    Crazy

    17. January 2015 um 15:21

    Eins möchte ich schon mal vorab sagen: Wer gerne isst, sollte das Buch nicht lesen oder hören - oder erst recht :-) Hier wird ständig vom Essen gesprochen oder von der Zubereitung von irgendwelchen unglaublich leckeren Gerichten. Das und die Erzählweise des Buches hat es für mich zu einem Wohlfühlbuch gemacht. Pierre Durand wurde von Paris nach Sainte-Valérie versetzt und ist dort eigentlich Dorfpolizist. Aber es kommt, wie es kommen muss: Eine Leiche wird in einem Weinfass gefunden und Durand kann nicht anders als bei der Ermittlung helfen. Als Zugezogener stösst er immer wieder auf Ablehnung und der ermittelnde Kommissar möchte, dass Durand sich aus seinen Angelegenheiten hält. Als weitere Morde geschehen ist man plötzlich doch auf Durands Hilfe angewiesen. Hinter Sophie Bonnet steckt die Autorin Heike Koschyk, deren Buch "Die Alchemie der Nacht" mich schon sehr gefesselt hat. Hier hat sie es ebenfalls geschafft, dass ich diese Morde dringend aufklären wollte. Nicht nur, weil ich den Mörder finden wollte, sondern auch, weil ich das Gefühl hatte gerade in der Provence zu sitzen und dem Protagonisten beim ermitteln zusehen konnte. "Provenzalische Verwicklungen" ist der erste Teil einer Reihe, daher wird der Leser Schritt für Schritt an die ermittelnde Hauptperson Pierre Durand herangeführt. Ich mochte einfach dieses Flair des Ortes, das die Autorin gekonnt in das Buch hat einfließen lassen. Es ist ein sehr unaufgeregter Roman, der trotzdem Spannung vermittelt hat, da ständig irgend etwas Neues passiert ist. Ein großes Lob möchte ich auch Götz Otto aussprechen. Hätte er die zahlreichen französischen Worte und Namen nicht so originalgetreu ausgesprochen, wäre bestimmt die Hälfte des Flairs verloren gegangen. Es handelt sich hier leider um die gekürzte Fassung des Hörbuches. Ich hatte aber zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte oder wichtige Dinge ausgelassen wurden. Der zweite Teil "Provenzalische Geheimnisse" erscheint am 25. Mai 2015. Natürlich habe ich ihn schon auf meiner Hörbuchwunschliste :-)

    Mehr
  • Bild einer Kleinstadt

    Ein plötzlicher Todesfall

    Elenas-ZeilenZauber

    11. February 2014 um 09:55

    *** Klappentext *** Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen - einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt? *** Meine Meinung *** Natürlich kenne ich J. K. Rowling von den Harry Potter Büchern und war deshalb umso neugieriger, ob mir ein Buch für Erwachsene von ihr gefallen würde. Ich muss sagen, ich bin hin und her gerissen. Rowling beschreibt sehr detailverliebt, was mir stellenweise zu langatmig und langweilig war. Das Hörbuch besitzt eine Länge von guten 19 Stunden und ich denke, 14 Stunden hätten locker gereicht. Die Charaktere jedoch sind sehr gut in Szene gesetzt. Sie passen in ihre Umgebung und sie agieren authentisch. Die Interaktionen waren realistisch und nachvollziehbar und der Blick hinter die Fassaden der einzelnen Figuren war interessant. Wie es in einer Kleinstadt halt ist, schön die Fassade wahren, auch wenn alle wissen, was wirklich abgeht. Mich konnte allerdings keine Figur so richtig fesseln bzw. konnte ich mit keiner dauerhaft mitfühlen. Es gab Stellen, da fühlte ich mich Charakteren mit, aber die waren dünn gesät. Mir hat gut gefallen, dass alle Handlungsstränge auf die eine oder andere Art ein Ende fanden, denn nichts finde ich nerviger, als wenn die Handlung in der Luft hängt. Der Schreibstil Rowlings ist locker-flockig und selbst längeren, detailreichen Sätzen kann man gut folgen. Christian Berkel hat seine Aufgabe als Sprecher sehr gut gemeistert. Er hauchte den Charakteren Leben ein und brachte ihre Stimmungen sehr gut rüber. Ja, ich wurde gut unterhalten, aber wegen der Längen vergebe ich nur 3 Sterne.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    Lenny

    04. March 2013 um 12:47

    Na, das hat mir nun so gar nicht gut gefallen. Es wurde alles so weit ausgeholt. Ich wurde so gar nicht mit auf die Reise genommen, die Erwartungen waren da vielleicht auch zu hoch.

  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    I_love_books

    12. December 2012 um 12:54

    "Drei Sterne für den Inhalt + einen Extrastern für den Sprecher" J. K. Rowling ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Autorinnen der letzten 15 Jahre. Viele Kinder sind mit den phantastischen Geschichten rund um Harry Potter groß geworden. Mit "Ein Plötzlicher Todesfall" betritt J. K. Rowling nach der Harry-Potter-Area ein völlig neues Terrain: Den Roman für Erwachsene. Zum Inhalt Wer auf dem Land oder in einer Kleinstadt aufgewachsen ist, der weiß, dass dort jeder jeden kennt. Dass die Nachbarschaft beäugt wird und dass sogar gern über andere hinter deren Rücken getratscht und getuschelt wird. So ungefähr sollte die Kulisse für "Ein Plötzlicher Todesfall" ausschauen. Pagford ist der fiktive Schauplatz des (Hör-)Buches - ein idyllisches Städchen in England - so scheint es zumindest. Denn nach dem plötzlichen Tod des Gemeinderates Barry Fairbrother zeigt die Kleinstadt ihr wahres Gesicht: Nach Außen hin trauert die Gemeinde um den Verstorbenen, aber in Wirklichkeit war er bei den Meisten echt verhasst. Und da nun ein Platz im Gemeinderat freigeworden ist, kann der Machtkampf losgehen… Währenddessen führt J. K. Rowling den Zuhörer immer tiefer in den tristen Alltag der Gemeindemitglieder. Sozialkritische Brennpunkte, wie zwischen Arm und Reich, Gewalt, Sex und Drogen stehen dabei im Mittelpunkt. Mein Fazit Man kann zwar nicht sagen "Viel Lärm um Nichts", aber im Nachhinein gesehen war der große Hype um J. K. Rowling’s neuestes Werk meiner Meinung nach etwas zu übertrieben. Die sozialkritischen Aspekte kommen zwar wortgewaltig und irgendwie einwenig plakativ daher, jedoch bringen sie einem zum Nachdenken. Wie immer lese ich nie Klappentexte oder Kritiken, bevor ich mich mit einem (Hör-)Buch beschäftigte. Deswegen war ich anfänglich von der Thematik her irgendwie irritiert. Hinter dem Titel "Ein Plötzlicher Todesfall" und der Edgar-Wallace-ähnlichen Coveraufmachung vermutete ich eher einen Krimi, statt der sozialkritischen Analyse von Kleinstädtern. Im Original heißt das Werk nämlich "The Casual Vacancy", was so viel bedeutet wie: "Eine plötzliche Vakanz" - sprich eine freie Stelle im Gemeinderat. Vielleicht wäre ein passender Titel weniger irreführend gewesen? Die Handlung ist an mancher Stelle schon recht zäh. Mir persönlich hätte auch eine gekürzte Version gereicht. Genug an Kritik - hier kommt mein Lob:Christian Berkel ist ein toller Sprecher! Was er in so kurzer Zeit geleistet hat, ist ein wahrer Marathon. Ich bin froh, dass ich dem Hörbuch und dem Sprecher lauschen durfte, denn ich befürchte, dass ich das Buch ggf. abgebrochen hätte. Danke an Der Hörverlag und Herrn Berkel für die tolle Hörbuchproduktion!

    Mehr
  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    LightningAres

    08. December 2012 um 22:17

    Inhalt: Barry Fairbrother stirbt ganz plötzlich an einem Aneurysma. Die komplette Kleinstadt ist überrascht und nun beginnt der Kampf um seinen Sitz im Gemeinderat. Eine Intrige folgt auf die nächste und alles geht drunter und drüber: Während einige Barry noch nachtrauern, wollen andere bereits Profit aus seinem Tod machen. Plötzlich tauchen auf der Website der Gemeinde boshafte Nachrichten auf, die offenbar von Barry Fairbrothers Geist geschrieben wurden… Sprache: Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man die Geschichte sehr gut mitverfolgen kann. Allerdings ist die Wortwahl der Charaktere oft übertrieben vulgär, was mir überhaupt nicht gefällt. In einem gewissen Maße ist das okay, aber eine so extreme Häufung war meinem Geschmack nach nicht mehr der Situation angepasst. Ganz nett ist allerdings die Verwendung von Songtexten, die ein bisschen mehr Einblick in die Situationen Charaktere geben können. Ziemlich gut gefallen hat mir die Montagetechnik, die besonders zu Beginn auftritt. Dadurch wird ein Zusammenhang zwischen den losen Handlungssträngen hergestellt, der dem Leser bei dem wirr verflochtenen Charakterkonstrukt aber auch nicht sehr viel hilft. Charaktere: Zu Beginn sorgt das Charaktergeflecht erst einmal für ziemliche Verwirrung, weil man kaum Zusammenhang zwischen den Charakteren herstellen kann und sehr viele verschiedene Perspektiven dargestellt werden, bevor man zu einer bereits bekannten Persönlichkeit zurückkehrt. Ab einem gewissen Zeitpunkt sah ich mich dazu gezwungen, im Internet nachzusehen wer die Charaktere denn überhaupt waren. Das ist echt ein schlechtes Zeichen, weil ich sehr aufmerksam war! Dadurch wurde natürlich auch der Lesefluss stark gehemmt, was sich dann nach dem Nachschlagen aber gebessert hat. Einige Charaktere begannen interessant zu werden, aber andere haben auch einfach nur eine abstoßende Wirkung. Ich vermute, dass dies beabsichtigt ist und dadurch eben auch ein Teil der Gesellschaftskritik ausgeübt wird. Eine Identifikation wird aber zu keinem Zeitpunkt erreicht. Der Leser wahrt immer eine gewisse Distanz zu den Charakteren und dem Geschehen, sodass die Kritik deutlicher wird. Außerdem scheinen die einzelnen Charaktere eher stellvertretend für bestimmte Personentypen der Gesellschaft zu stehen, was mir eigentlich ganz gut gefällt. Handlung: Durch die bereits angesprochene Problematik mit den Charakteren fällt es sehr schwer sich erst einmal in das Geschehen einzulesen. Die vielen Perspektiven zu Beginn zeigen zwar bereits, dass es sehr geteilte Meinungen in der Kleinstadt gibt und durchaus Konfliktpotenzial vorhanden ist, aber man kann nicht genau sagen, was eigentlich vor sich geht. Außerdem wird nicht deutlich, worauf Rowling hin möchte: Ist der einzige Spannungsfaktor wirklich nur die Frage, wer am Ende den Sitz im Gemeinderat bekommt? Ab und zu treten zwar auch andere Fragen auf, aber diese werden so schnell beantwortet oder vergessen, dass einfach keine Spannung aufkommt. Ich finde das sehr schade, weil sich das Buch dadurch extrem zieht. Ich habe mich oft mit dem Gedanken abzubrechen erwischt, weil das Buch in meinen Augen einfach nicht mehr interessant war. Dennoch habe ich nicht aufgegeben und gehofft, dass es noch einen Wendepunkt oder etwas Ähnliches geben würde. Zum Ende hin wird es dann tatsächlich noch einmal spannender, aber durch die Distanz von den Charakteren reißt die Geschichte den Leser nicht mit. Ziemlich gut gefällt mir allerdings, dass auch zwischendurch rückblickende Passagen vorkommen, weil man dadurch teilweise viel mehr über einen Charakter erfährt, als wenn dieser nur in der Gegenwart agieren würde. Außerdem wird die Problematik indischer Immigranten in England sehr umfassend und gut dargestellt, sodass man die Kritik auch versteht, ohne sich damit auszukennen. Die Geschichte hat mich leider sehr enttäuscht und konnte mich nicht mitreißen. Stattdessen wahrt man als Leser die Distanz zu den Charakteren und den Geschehnissen, sodass keine wirkliche Spannung aufkommt. Dennoch regt die dargestellte Gesellschaftskritik sehr zu denken an! Das Buch wirkt sehr speziell, daher wird es einigen Lesern bestimmt trotzdem sehr gut gefallen. ♥ ♥

    Mehr
  • Rezension zu "Ein plötzlicher Todesfall" von Joanne K. Rowling

    Ein plötzlicher Todesfall

    MsBuchnerd

    05. December 2012 um 23:41

    Zur Aufmachung Ich finde das Cover eigentlich ziemlich nichtssagend. Die Farben passen rein gar nicht zum Ton und zur Stimmung der Geschichte. Das Häkchen von der Wahl dort abzubilden war dagegen eine gute Idee und der Titel passt auch sehr gut, obwohl Eine plötzliche Vakanz noch mehr Sinn gemacht hätte. Zur Geschichte Dieses Buch hat unheimlich viele Erwartungen in mir geweckt. Ja, natürlich war da die Erwartung, dass es absolut genial sein muss, da es von der Autorin von Harry Potter geschrieben wurde. Aber diese Erwartung habe ich gleich über Bord geworfen als ich zum ersten Mal die Kurzbeschreibung gelesen habe. Denn die Geschichte ist ja so weit von Harry Potter entfernt wie es nur geht (auch wenn das zweite Wort derr Kurzbeschreibung Barry lautet). Aber zu dem Zeit Punkt entstanden einige andere Erwartungen. Zunächst einmal, dass der Roman mit Humor geschrieben wurde. Also wenn das britischer Humor sein soll, dann bin ich sehr froh nicht dort zu leben. Ich fand die Geschichte so rein gar nicht amüsant. Mir fällt auf Anhieb auch keine einzige Stelle ein, die ich lustig gefunden hätte. Nicht einmal makabre Witze. Das Buch ist unheimlich traurig, voller Menschen, die mit ihrem Leben unzufrieden sind und das an anderen Leuten auslassen. Was ist daran amüsant?! Dann wäre da die Erwartung, dass dieser Roman sich hauptsächlich mit einer Art Wahlkampagne bescchäftigen würde, aber eher das Gegenteil ist der Fall. Es lassen sich einige Leute aufstellen, ja, aber eine echte Kampagne gibt es nicht. Nur eine Gegenkampagne, in der verschiedene Leute, die absolut nichts mit der Wahl zu tun haben (und den Kandidaten immer nahe stehen), Dreck über sie ausgrageben. Hinzu kommt, dass die Geschichte aus unzählbar vielen Pespektiven geschrieben ist, die ständig wechseln. Zu Beginn braucht man eine Weile um überhaupt zu verstehen, wer jetzt wer ist und in welchem Verhältnis diese Person zu jeweils jeder anderen Person in der Gemeinde steht. Rowling macht es ihrem Leser hier also definitiv nicht leicht, was ich aber auch nicht schlecht fand. Ein bisschen die grauen Zellen anzustrengen hat noch nie geschadet, allerdings hatte ich zu Beginn des Romanes dass Gefühl als würde ich die Personenkonstellationen nie vollständig begreifen. Als ich den Dreh dann aber endlich raushatte, hat sich der Roman erstaunlicherweise sehr gut entwickelt. Es sollte hier hinzugefügt werden, dass man wirklich beachten muss, dass das hier ein Erwachsenenroman ist. Vergewaltigungen, Drogen, häusliche Gewalt... Das sind nur einige der Dinge, die man in Harry Potter jetzt eher gefunden hätte. Rowling wollte eindeutig schockieren, vielleicht sogar aufrütteln und hat dies auch geschafft. Natürlich spielt ihr guter Schreibstil dabei auch eine entscheidende Rolle. Jedenfalls habe ich an zwei Stellen sogar ein paar Tränchen geweint. Die Charaktere sind alle weder schwarz noch weiß, sondern haben die verschiedensten Grauschattierungen. Jeder ist im Prinzip ein Egoist, jeder hat seine Macken, aber man mag doch den einen oder anderen Charakter wirklich gern. Alles in Allem kann ich nur sagen, dass man dieses Buch auf keinen Fall mit dem Hintergedanken von Harry Potter lesen sollte, denn wie oben erwähnt: Gegensätzlicher könnte es kaum sein! Schreibstil: 4 Herzen Charaktere: 3,5 Herzen Emotionale Tiefe: 4 Herzen Spannung: 3 Herzen Humor 2 Herzen Originalität: 3,5 Herzen 3,5 Sterne Zum Hörbuch Christian Berkel war wie ich finde eine wirklich gute Wahl. Generell machte es Sinn hier einen Mann zu nehmen, da es so viele verschiedene Charaktere gegeben hat und es wie ich finde meist nicht ganz so seltsam klingt, wenn Männer Frauenrollen sprechen als wenn Frauen Männerrollen sprechen. Seine Betonung und ganz besonders die Stimmvariation passten auch wirklich gut. Ich finde ihn vom Alter her auch sehr passend, da von jung bis alt ja nunmal alles vertreten ist, und ich ziehe meinen Hut vor ihm, dass er es geschafft hat, dass man so gut wie immer erkannt hat, wer gerade spricht, obwohl es so viele Charaktere gegeben hat. Der Hörverlag setzt hier darauf die Schlichtheit der Geschichte in der Schlichtheit des Hörbuches widerzuspiegeln, was tatsächlich sehr gut gelinkt. Demnach gibt es hier auch keine Musik. Wahl des Sprechers: 4,5 Herzen Betonung: 4,5 Herzen Stimmvariation: 4,5 Herzen Gekürzt: Nein! 4,5 Sterne Fazit Was soll ich sagen?! Ich hätte zu Beginn des Romanes nie gedacht, dass die vielschichtigen Charaktere mich so packen könnten. Ich habe mit Menschen mitgefiebert, die ich zu Beginn als schrecklich abgestempelt hatte. Aber dieses Buch zeigt auf fantastische Weise, dass man so manches Mal hinter die Fassade blicken muss um jemanden voll und ganz zu verstehen. Ein plötzlicher Todesfall ist eines der ersten Bücher dieser Art, die mir gut gefallen haben. Vielleicht hatte das auch viel mit der tollen Leistung von Christian Berkel zu tun, das ist bei Hörbüchern immer schwer auseinander zu bringen. Das Hörbuch so wie es ist, war auf jeden Fall gut!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks