Harry Potter and the Order of the Phoenix

von Joanne K. Rowling 
4,5 Sterne bei1,164 Bewertungen
Harry Potter and the Order of the Phoenix
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1057):
Alaiss avatar

A great read (I love especially Grawp's storyline) despite one of the series' scariest villains: Umbridge; the ending, however, is cruel...

Kritisch (18):

Es zieht sich und zieht sich.

Alle 1,164 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Harry Potter and the Order of the Phoenix"

A work that is part of "Harry Potter" series.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9780747591269
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:766 Seiten
Verlag:Bloomsbury Publishing Plc
Erscheinungsdatum:04.06.2007
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.11.2015 bei Pottermore from J.K. Rowling erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Politischer Band, der in Grundzügen vermittelt, wie man eine Rebellion gegen ein totalitäres System organisiert. Zentraler Teil der Reihe.
    Der Kampf beginnt - zentraler Band der Harry Potter Reihe

    Der fünfte Band der Reihe um Zauberlehrling Harry Potter ist der in meinen Augen politischte der sieben. 


    Da Voldemort wieder da ist, formieren sich die Fronten. Auf der Seite der Guten bildet sich um Dumbledore die geheime Organisation, die sich 'Order of the Phoenix' (Orden des Phönix) nennt und die Todesser (Death Eaters), die Gefolgsleute von Voldemort, bekämpft - so sie sie denn zu Gesicht bekommen. Im Ministerium für Zauberei ist man vor allem zweierlei: verunsichert und starr vor Angst, so ist es auch kein Wunder, dass sich der schwache Minister für Zauberei instrumentalisieren lässt und Dumbledore als Direktor von Hogwarts ersetzen lässt. Seine Vertreterin wird Dolores Umbridge, die die Bildungsstandards auf Hogwarts im Nu ins Bodenlose fallen lässt, das aber natürlich gut zu begründen weiß (klar - wer zu viel weiß, wird zu gefährlich), mit verbotenen Zaubern Macht demonstriert und Schüler, die aufmucken mit körperlichen Grausamkeiten züchtigt. Willkommen in einem totalitären System! Sodann bildet sich unter den Schülern um Harry ebenfalls eine Untergrundorganisation - Dumbledore's Army. Heimlich üben diese Verteidigungszauber, die sie in Umbridge's Klassenraum nicht zeigen können und bilden eine Häuser übergreifende Gemeinschaft. Die Botschaft ist klar: steht zusammen gegen das Böse. 

    Trotzdem 'Harry Potter and the Order of the Phoenix' derart schwer verdauliche und ernste Themen auf den Tisch bringt, und dabei auch nicht Randthemen wie Diskriminierung aus den Augen verliert, vergisst Rowling den Humor und das kreative Potenzial ihrer magischen Welt nicht. Hier zeigt sie, dass sie im besten Sinne eine 'englische' Schriftstellerin ist, die mit gut dosiertem und platziertem Sarkasmus und Ironie ausgewogen unterhält. 

    Aufgrund der extrem politischen Hintergrundbotschaft, des Umfang des Buches (der größte von allen Bänden) und der Platzierung in der Gesamthandlung, möchte ich diesen Band als den zentralen der ganzen Harry Potter Reihe bewerten. Aus diesem Buch können wir die meisten Lehren ziehen und bekommen (wenn man den Abstraktionsschritt einmal gemacht hat) sehr deutlich vor Augen geführt, wie eine Gesellschaft NICHT regiert werden sollte. Für alles, was in Harrys fünftem Jahr in Hogwarts falsch läuft, findet man sehr schnell Beispiele im realen Leben. 

    Außerdem beginnt hier, ganz ohne Abstraktion, der konkrete Kampf gegen Voldemort. Das ist wie immer extrem spannend, allerdings (vielleicht, weil es nicht so überraschend kommt wie im Vorgänger) nicht ganz so emotional wie in 'The Goblet of Fire'. 

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    cecilyherondale9s avatar
    cecilyherondale9vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr fesselnd!Eins meiner ersten englischen Bücher.Es hat mir gezeigt, dass es sich lohnt,die anderssprachigen Originale zu lesen.
    Harry Potter and the Order of the Phoenix

    Das fünfte Jahr in Hogwarts und ein neues Abenteuer.Ein schönes fesselndes  Buch, zum Ende hin allerdings etwas traurig.

    ich rezensiere das Buch "Harry Potter and the order of the Phoenix" von J.K. Rowling, welches der fünfte englische band der reihe ist.

    Inhalt:
    Harry Potter is due to start his fifth year at hogwarts School of witchcraft and Wizardry. He is desperate to get back to school and find out why his friends Ron and Hermione have been so secretive all summer. However, what Harry is about to discover in his new year at Hogwarts will turn his world upside down..

    Das Buch ist spannend geschrieben. Obwohl ich erst seit einem jahr englisch unterricht habe, konnte ich es gut verstehen, da ich die deutschen Bücher oft gelesen habe. ich empfehle es weiter, denn es lohnt sich definitiv, die englischen Originale zu lesen und gebe 4 1/2 Sterne.

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    peachlovesbookss avatar
    peachlovesbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr gelungener fünfter Band der trotz seiner Länge sich nicht gezogen hat.
    Rezi zu Harry Potter and the Order of the Phoenix

    Allgemeines

    Titel: Harry Potter and the Order of the Phoenix

    Autorin: Joanne K. Rowling

    ISBN: 978-1-4088-5593-5 (gebundene Ausgabe)

    978-1-4088-5569-0 (Taschenbuch)

    Preis: 16,99 Euro (gebundene Ausgabe); 8,99 Euro (Taschenbuch)

    Verlag: Bloomsbury

    Inhalt

    Nachdem Harry Voldemort entkommen ist, hat er in seinem fünften Band mit neuen Problemen zu kämpfen. Niemand in der magischen Welt glaubt ihm, dass der dunkle Lord zurück ist. Vor allem das Zaubereiministerium sorgt dafür, dass das auch so bleibt. Gerade jetzt wo Harry jede Unterstützung braucht, zieht sich Dumbledore von ihm zurück und geht jedem Kontakt aus dem Weg. Zum Glück hat Harry noch seine Freunde, die ihm zur Seite stehen, als er neue Erkenntnisse über seine Verbindung zu Voldemort erhält und unterstützen ihn dabei zu verhindern, dass Voldemort die Waffe erhält, die er so dringend benötigt. Ob es ohne Verluste gelingt?

    Meine Meinung

    J.K Rowling hat mit diesem Band eine gelungene Fortsetzung der Harry Potter Reihe geschrieben. Die Charaktere sind seit Beginn der Reihe deutlich erwachsener geworden und handeln auch dementsprechend. Besonders die Entwicklung von Neville ist mir aufgefallen. Zu Beginn war dieser noch sehr schüchtern und ängstlich, aber mittlerweile ist er sehr viel mutiger geworden und kämpft entschlossen an Harrys Seite. Harrys Gedanken und seine Verbindung zu Voldemort, von der er selbst noch nicht sehr viel versteht, werden sehr gut dargestellt, sodass man seine Reaktionen, weil er selbst nicht weiter weiß sehr gut nachvollziehen kann. Neue Charaktere wie Luna Lovegood und Dolores Umbridge bringen neuen Wind in die Geschichte. Während Luna gerade durch ihre leicht komische Art sehr sympathisch wirkt, ist Umbridge ein Charakter, der einen sehr wütend machen kann. Sie folgt naiv den Forderungen und Vorschriften des Zaubereiministeriums, sodass sie wie deren Marionette wirkt und deren Ziele notfalls auch mit Gewalt erreichen will.

    Insgesamt lässt sich sagen, dass J.K Rowling es schafft trotz der Länge des Buches den Leser nicht zu langweilen und eine spannende, fesselnde Geschichte geliefert hat, bei der man sich auf die Fortsetzung freut.

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    R
    roxfourvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung
    Gelungene Fortsetzung!

    Ich habe dieses Buch inzwischen viermal gelesen und habe eigentlich erst jetzt so richtig den Draht hierzu gefunden. Es werden hier Themen wie Amtsmissbrauch, Kindesmisshandlung, Fehler im Umgang mit Heranwachsenden und Tod von nahestehenden Menschen angesprochen. Das Ganze dann noch gut zu verpacken ist wirklich eine Kunst und für meine Begriffe wirklich gelungen. Mir hat dann die gelegentliche Prise Humor am besten gefallen :-)

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Düstere, hoffnungslose und finstere Fortsetzung mit einem rebellischen Harry, die trotz der Ärgernisse fesselt und doch Lust auf mehr macht.
    Joanne K. Rowling: »Harry Potter and the Order of the Phoenix«

    Gleich den nächsten Band hinterhergelesen, merke ich tatsächlich eine Verbesserung meines Englischs. Zwar nur minimal, aber ich kann anderen Leuten helfen, wenn ihnen die Vokabeln ausgehen, wenn sie Englisch sprechen müssen. Sonst saß ich meist da und stotterte selber herum, aber nun kann ich ab und an aushelfen. Das ist ein schönes Gefühl. Nach diesem Band werde ich nun aber wieder ein wenig Pause machen. Ich sehne mich nach deutschen Texten.

    Die Seiten des Buches hier sind dicker als beim vorigen Band. Man hat keine Angst mehr, versehentlich Seiten auszureißen. Das Format ist gleich geblieben. Ein Grund, warum ich nach den letzten Bänden dieser Ausgabe so hinterherjagte.
    Das Buch ist sehr dick; es erinnert an ein Brikett oder einen Ziegelstein. Für das Format ist es eigentlich zu dick. Ich hatte Angst, dass es schwer wird, es aufzuschlagen, da die Bindung doch ziemlich stramm ist - aber es ging viel, viel leichter als erwartet. Sogar noch viel besser als im vorigen Band.
    Allerdings hat sich am Buchrücken das oberste Papier gelöst während ich das Buch las. Das ist weniger schön und zeugt nach wie vor von keiner guten Bindequalität; sowas sollte eigentlich gar nicht passieren.

    Mir gefällt sehr gut, dass Harry nicht mehr so zurückhaltend und schüchtern ist, wie in den Bänden davor. Er ist in diesem Band rebellischer, energischer, aggressiver und allgemein lauter. Das hat mich zwar damals, beim ersten Durchlesen, extrem genervt aber diesmal finde ich das sehr gut. Es erinnert mich ein wenig an mich selbst. Bedenkt man außerdem Harrys Alter ist das auch noch plausibel.
    Es hat mich diesmal auch genauso wütend wie Harry selbst werden lassen, dass man ihn anfangs so außen vor ließ und ihn nicht einweihte. Es waren nur Andeutungen da, mit denen man sich zufriedenstellen musste. Ich hasse Andeutungen. Und jemand, der im Ligusterweg eingesperrt war, natürlich auch. Ja, Dumbledore gab dies am Ende zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Aber ich fand's trotzdem ärgerlich zu lesen. Das ist auch etwas, was zu meinem letzten Durchlesen von vor über 10 Jahren anders ist: ich habe mich mit Harry zusammen aufgeregt. Ich konnte ihn viel besser verstehen. Diese Änderung meiner Sicht war echt beeindruckend und faszinierend zugleich. Und auch wenn es mich ärgerte, war es doch gut geschrieben. So gut, dass man Harrys Frustration wirklich fast greifen konnte.
    Ebenso aufgeregt und frustriert hat mich die Tatsache, was der Tagesprophet über Harry und Dumbledore schrieb und dass Fudge und so viele andere einfach nicht glauben wollten, dass Voldemort zurückgekehrt war. Sie wollten einen Beweis. Kann ich auch verstehen, bis zu einem gewissen Grad. Aber sollte man so einem Hohen Tier, wie Dumbledore es ist, nicht Glauben schenken, wenn es um so etwas Wichtiges geht? Nein, Voldemort muss erst so auftauchen, dass Fudge ihn wirklich mit eigenen Augen sieht.
    Mal ganz davon abgesehen, dass ich mich wieder einmal fragte, warum keiner rechtlich gegen die Verleumdungen und Beleidigungen des Tagespropheten vorging...
    Generell ist dieser Band sehr düster und grau. Während man die ersten Bände vielleicht noch aufgrund der hellen Sicht auf die Welt las, weil es aufmunternd war und man dem eigenen düsteren Alltag schön entfliehen konnte, wird die Geschichte seit dem letzten Band, seit Voldemorts Auferstehung und Cedrics Tod, nur noch finsterer und mir graut ein wenig davor, weiterzulesen, weil ich weiß, dass es noch schlimmer werden wird.
    Dieser Band strahlt eine Hoffnungslosigkeit aus, dass man manchmal am liebsten schreien möchte. Harry hat kaum einen Lichtblick in Hogwarts; er bekommt einen Schlag nach dem anderen ins Gesicht. Es ist kein Wunder, dass er oft so wütend und dünnhäutig ist. Ich wäre auch durchgedreht.
    Das ist übrigens ein Punkt, der diesen Band prägt: Harrys immer wieder hochkochende Wut, die, wie er denkt, total unbegründet ist. Dabei ist es total plausibel, wenn man sich die Situation in Hogwarts mal anschaut. Diese Ungerechtigkeit und Kontrolle, die Umbridge über Hogwarts bringt während Voldemort irgendwo dunkle Pläne schmiedet... Gut, Harrys Dünnhäutigkeit hat auch einen anderen Grund, aber bedenkt man diese ganzen Punkte, ist es absolut verständlich, dass er wütend wird und ausrastet.
    Meine Frage, warum Harry die Thestrale am Ende des letzten Bandes nicht sehen konnte, erst am Anfang diesen Bandes, obwohl er im letzten Band Zeuge von Cedrics Tod wurde, wurde leider auch in diesem Band, in welchem die Thestrale thematisiert wurden, nicht erklärt. Und ich bezweifle, dass es in den nächsten Bänden erklärt wird. Ich habe deswegen mal Joanne K. Rowling auf Twitter angeschrieben und einfach mal nachgefragt. Vielleicht kann sie mir die Frage beantworten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie hier einen Fehler begangen hat, der sämtliche Lektor-Prüfungen überlebt hat.
    Die Atmosphäre im Hauptquartier des Ordens war nach Naginis Angriff total aufgeladen vor Anspannung. Das war wirklich genial geschrieben - trotzdem man den ganzen Band hindurch das Gefühl hat, es würde alles den Bach runtergehen.
    Wirklich toll getimt ist Hagrids Rückkehr. Kurz vorher herrscht totale Niedgerschlagenheit aufgrund des von Umbridge ausgesprochenen Quidditch-Verbotes und Rons Versagen... und dann wird beschrieben wie Hermine nach draußen guckt und den Rauch aus dem Schornstein in Hagrids Hütte aufsteigen sieht und plötzlich sagt sie: "Hagrid's back." Und Cut - das Kapitel endet. Das ist so genial gelöst. Nach all der Niedergeschlagenheit plötzlich so ein Leuchten in der Dunkelheit.
    Leider macht Umbridge dieses Leuchten dann im nächsten Kapitel wieder zunichte. Wie so oft in diesem Band.
    Als Harry Sirius von seinen Ängsten bezüglich seiner Visionen erzählt, tut Sirius das einfach damit ab, Harry würde unter Schock stehen. Einer der Fehler, die die Erwachsenen in diesem Band machen. Harry wird nicht eingeweiht und außen vor gelassen. Sirius hätte lieber ernsthaft mit Harry über seine Visionen reden sollen. Dann wäre viel weniger schief gelaufen, denke ich.
    Cho ging mir zunehmend auf den Keks mit ihrer unsicheren Art und der fehlenden Direktheit. Harrys Unbeholfenheit bei Cho ging mir allerdings auch auf den Senkel. Da musste ich echt ein paar Mal fast schreien, dass Harry doch endlich mal sein Hirn einschalten solle. Er kapierte die offensichtlichen Dinge nicht und das hat mich ziemlich genervt. Ich mein, ihm sollte doch klar sein, warum Cho mit ihm über Cedric reden will, oder nicht? Warum ist er so unfähig, sich in Cho hineinzuversetzen? Warum kapiert nur Hermine, was mit ihr los ist?!
    Ich hab Cho verstanden, aber diese krampfhafte Suche nach einer Verbindung zu Cedric hat mich trotzdem tierisch angekotzt. Und wenn Harry etwas missverstand, war sie einfach mal zutiefst gekränkt, anstatt ihm zu erklären, was los ist. Die Kommunikation zwischen den beiden ist wirklich grottig und das hat mich wirklich ganz schön auf die Palme gebracht. Ich wollte beiden eine Ohrfeige geben, damit sie aufwachen.
    Und dann war da die Sache mit dem Okklumentik-Unterricht mit Snape... Eigentlich war es offensichtlich, dass das schiefgehen würde. Ich finde, Dumbledore hätte das erkennen müssen. Okay, er gibt dies am Ende auch zu - selbst Albus Dumbledore ist halt nicht unfehlbar.
    Aber die ganze Zeit, als Harry mit Snape diesen Unterricht hatte, hat Harry das Ganze überhaupt nicht ernst genommen und sich nur persönlich angegriffen gefühlt. Und das obwohl Snape nicht mal was Fürchterliches getan hat. Gut, ja, er hat ihn ein wenig provoziert. Aber eigentlich viel weniger als sonst. Meistens hat er die Wahrheit gesagt.
    Dumbledore hatte Harry ausdrücklich gebeten, Okklumentik zu lernen, bevor er verschwand. Wenn Dumbledore so etwas so ausdrücklich sagt, dann sollte man meinen, dass das einen Grund hat, oder? Aber Harry hat Dumbledores Bitte alles andere als ernst genommen und letzten Endes ist er auch noch so sehr in Snapes traumatische Privatsphäre vorgedrungen, dass dieser ihn - verständlicherweise - aus seinem Büro warf und den Unterricht beendete.
    Auf die ganze Okklumentik-Sache hat Harry so dermaßen dumm reagiert, dass ich anfing, mich über ihn zu ärgern. Auch ärgerte es mich, dass anscheinend nur Hermine den Durchblick hatte. Sie war es, die sofort wusste, was in Chos Hirn vor sich ging und sie war es auch, die in Betracht zog, dass es sich um Harrys letzte Vision um eine Falle Voldemorts handeln könnte...
    So oft hatte sie sofort den Durchblick über etwas total Offensichtliches, dass ich mich teilweise echt gefragt habe, warum Harry und Ron so dumm sind, dies nicht selbst gesehen zu haben.
    Positiv berührt hat mich die Solidarität der Lehrer gegenüber Dumbledore als Umbridge immer mehr Macht bekam und schließlich Schulleiterin wurde. Es wurde sogar Fred und Geogres chaotischer Abgang dafür genutzt, Umbridge hin- und herflitzen zu lassen und sie zu veralbern. Das ganze Chaos wurde total Filch und Umbridge überlassen - während die anderen Lehrer nichts taten, obwohl sie es gekonnt hätten. Fand ich wahnsinnig gut. Sie konnten selber ja nicht viel gegen Umbridge ausrichten, aber mit diesem Zusammenhalt des Lehrerkollegiums konnten sie doch zumindest etwas tun und eine Art Mauer bilden. (vgl. S. 697, S. 744)
    Besonders genossen habe ich die gesamten Szenen mit Umbridge und McGonagall. Ich fand's total klasse, wie McGonagall doch immer wieder aus der Haut fuhr, um Umbridge die nackte Wahrheit an den Kopf zu knallen. Sie ist echt toll und ich mag sie mittlerweile richtig gerne.
    Der Abgang der Weasley-Zwillinge war echt megagenial und ich liebe ihn immer noch. Nicht nur, wegen dem, was sie Umbridge an den Kopf knallten, sondern auch, weil endlich jemand den Mut hatte, zu rebellieren und aufzubegehren. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Fred und George wirklich gut verstehen konnte. Wer will unter den Bedingungen noch in der Schule bleiben?
    Nach Sirius Tod findet Harry dann endlich den Spiegel, den Sirius ihm gab, falls Harry mit ihm reden wollte. Ich frage mich echt, was das überhaupt sollte. Harry hat Sirius' Päckchen völlig vergessen gehabt, obwohl er in der Situation war, Sirius dringend sprechen zu müssen. Warum hat er sich in dem Moment nicht an das Päckchen erinnert? Warum hat er es völlig vergessen? Er hätte gar nicht in Umbridges Büro einbrechen müssen und wäre Kreacher somit nicht begegnet. Welchen Sinn hatte dieser bekloppte Spiegel, außer Harry am Ende kurz Hoffnung zu geben, die ihm aber sogleich wieder dramatisch entzogen wurde?! Unnötige Qual. Völlig bescheuert. Genau wie Sirius' völlig sinnloser und nichts zur Story beitragender Tod.
    Endlich hatte Harry so etwas wie einen Vater und Rowling hat ihm auch diesen wieder auf  brutalste Weise weggenommen. Warum konnte sie keine Lösung finden, dem Ministerium Sirius' Unschuld zu beweisen, damit er voll für Harry da sein kann? Warum musste man Harry diesen Halt auch wieder wegnehmen?
    Ja, die zwei Dinge, der Spiegel und Sirius' Tod, haben mich echt sauer werden lassen.
    Trotzdem hat mich dieser Band extrem gefesselt. Es war spannend und teilweise konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Noch dazu war es faszinierend für mich, das Buch mit diesem veränderten Blick und dem neu gewonnenen Verständnis für Harry, neu zu entdecken.

    Mein Fazit:
    Düstere, hoffnungslose und finstere Fortsetzung mit einem rebellischen Harry, die trotz der Ärgernisse fesselt und schon Lust auf mehr macht, wenngleich man Angst vor dem nächsten Band bekommt.

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    MalaikaSanddollers avatar
    MalaikaSanddollervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach wunderbare Bücher...
    Unglaublich tolles Buch!

    Und wieder hat Rowling mich nicht enttäuscht… Ich kann einfach nicht aufhören diese Bücher zu lieben…

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    umbrellas avatar
    umbrellavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Fortsetzung mit etwas weniger Action als erwartet.
    Eine schöne Fortsetzung mit zu wenig Action

    Harrys fünftes Abenteuer. Auch in diesem Jahr, seinem fünften Jahr in Hogwarts, kommt er nicht zur Ruhe. Diesmal muss er wieder dem dunklen Lord gegenübertreten - dieser sucht aber nach der geheimen Waffe...

    Inhalt:
    Nach der Rückkehr Lord Voldemorts hat Professor Dumbledore die Vereinigung „Orden des Phönix“ wieder ins Leben gerufen, eine Geheimorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Voldemort und seine Gefolgschaft, die Todesser, zu bekämpfen. Das Zaubereiministerium unterstellt Dumbledore, die Rückkehr Voldemorts erfunden zu haben, um damit selbst die Macht und das Ministeramt zu übernehmen. Da nur Harrys Aussage die Wiederkehr Lord Voldemorts belegt, zielt die Propaganda des Ministeriums, gestützt vom „Tagespropheten“, auf die Diskredierung von Harry und Dumbledore, die als gestört, verwirrt und aufmerksamkeits-heischend geschildert werden. Diese Propaganda zeigt Erfolg. Dumbledore verliert viele seiner öffentlichen Ämter, während das Ministerium zunehmend Einfluss in Hogwarts ausübt. Harry fühlt sich isoliert und hat seit Anfang der Ferien kaum etwas von seinen Freunden, geschweige denn von Dumbledore gehört.

    Meine Meinung:
    Ich fand das Buch insgesamt gut geschrieben. Der Schreibstil ist wie auch schon bei den anderen Bänden etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings gewöhnt man sich gut daran. Wie auch schon in den anderen Bänden, beherrscht J.K. Rowling die Kunst, eine magische Welt durch Wörter aufzubauen und ein ganz neues Universum entstehen zu lassen in ihrer bildhaften Sprache aus der Sicht Harrys.
    Ich finde, dass das Buch ziemlich lange Zeit braucht, bis es endlich zum Kern der Handlung kommt. Dieser ist wie immer am Ende. Die Ideen waren auch hier sehr einfallsreich, aber weniger spannend und fesselnd als im vorhergehenden Band. In Hogwarts geschah zwar viel, aber wirklich fesselnd war es nicht. Das Lesen war zwar keine Quälerei, aber ich als Leser wartete ewig, bis das Buch endlich zum Kern kommt.
    Als es gegen Ende zu der ersehnten Begegnung kam, wurde das Buch besser und fesselnder, ich wurde nicht enttäuscht.

    Insgesamt bin ich mit dem Buch zufrieden als Fortsetzung der Reihe, auch wenn ich mir etwas mehr Action erhofft hätte, deshalb: 3/5 Sternen

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    Chianti Classicos avatar
    Chianti Classicovor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender fünfter Band!
    [Re-Read-Rezension] Harry Potter and the Order of the Phoenix von J. K. Rowling

    Voldemort ist zurückgekehrt und Harry ist ihm nur knapp entkommen.
    Nun sitzt er seit vier Wochen bei den Dursleys fest und wird mit jedem Tag frustierter und ungeduldiger, denn Voldemort und seine Anhänger halten sich noch im Verborgenen und Neuigkeiten aus der Zauberwelt lassen auf sich warten...

    Ich liebe einfach jeden Band der Harry Potter Reihe, allerdings muss ich gestehen, dass "The Order of the Phoenix" der Band der Reihe ist, den ich am wenigsten mag.
    Das liegt nicht nur daran, dass gegen Ende des Buches ein lieber Charakter stirbt, sondern auch daran, dass sich Hogwarts, mit der Ankunft von Professor Umbridge, nicht mehr wie Hogwarts angefühlt hat. Mit Dolores Umbrigde kam das Zaubereiministerium nach Hogwarts und Harry bekam einen neuen, sehr unsympathischen Gegenspieler, der ihm wirklich das Leben schwer macht und Harry alles weg nimmt, was ihm Freude macht, wie Quidditch, Briefe von Sirius und Besuche bei Hagrid. Hogwarts war für Harry immer sein erstes wirkliches Zuhause und in seinem fünften Jahr ändert sich das plötzlich.

    Die Geschichte wird deutlich dunkler! Voldemort ist zwar zurück, aber hat noch keine Aufmerksamkeit darauf gelenkt, sodass das Zaubereiministerium seine Rückkehr noch verleugnet und Harry als Lügner darstellt. Der sonst immer so sympathische Zaubereiminister Fudge bezeichnet Harry plötzlich als Wichtigtuer, dem man nicht trauen kann und auch Dumbledores Aussage wird keinen Glauben geschenkt.

    Kommen wir zu Harry Entwicklung. Ich finde sie sehr gelungen, weil sie einfach authentisch ist. Er neigt dazu schnell aus der Haut zu fahren und fühlt sich häufig missverstanden, was ihn oft in Schwierigkeiten gebracht hat, aber wie gesagt, insgesamt hat es gepasst, auch wenn ich mir oft gewünscht hätte, dass er ein bisschen überlegter handelt.
    Harry weiß genau, dass er die Wahrheit sagt und hasst es, dass ihm kaum einer glaubt. Er wird mit jedem Buch erwachsener und besonders im fünften Band merkt man deutlich, dass Harry kein Kind mehr ist. Zwar hat es mich sehr gestört, dass er sich auch seinen Freunden Ron und Hermione gegenüber nicht immer fair und freundlich verhält, aber wie gesagt, die Entwicklung war stimmig.

    Die Geschichte ist sehr umfangreich, aber ich habe jede Seite genossen - naja fast jede. Da gibt es nämlich gegen Ende des Buches ein paar Seiten, bei denen ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe, dass sie irgendwann mal etwas anderes erzählen.
    Die Handlung entwickelt sich toll weiter und ich bin, wenn ich ehrlich bin, auch begeistert davon, dass Rowling vor nichts zurückschreckt.

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    pamNs avatar
    pamNvor 3 Jahren
    Dumbledores Armee

    Was soll ich sagen....ich liebe dises Buch. Wie jedes andere Harry Potter Buch auch.
    Nachdem ich das Buch seit längerer Zeit nicht mehr gelesen habe, aber den Film mehrmals gesehen habe, ist es es regelrecht magisch.
    Es gibt so viele Details und Szenen zwischen den verschiedenen Charakteren, die es nicht in den Film geschaft haben, aber das Buch bereichern. Zb. Die Treffen der DA.

    Ich habe das Buch auch zum ersten Mal in Englisch gelesen und es ist ganz einfach alles zu verstehen. 

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    herminegrangers avatar
    herminegrangervor 4 Jahren
    Harry Potter´s fifth Year at Hogwarts

    Harry Potter starts his fifth year at Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry. As everybody thought, "Harry Potter and the Order of the Phoenix" was absolutely electrifying and gripping...
    Harry´s friends only wrote (kind-of) weird and mysterious letters to him through the holidays. And, if that wouldn´t be enough, Harry has to cope the Dursley family´s strapazes and a dementor-attack!

    "Harry Potter and the Order of the Phoenix" is (compared to the other books) much more rebellious and thrilling. Last year, Harry had to take part in the Triwizard Tournament, but in the fifth book, the rebellion begins. (Which the film-posters also promise, but I don´t wanna lift the whole plot, so...)
    The mysterious "Order of the Phoenix" also gives new riddles to the readers, because only grown-up wizards are allowed to join. Dumbledore also behaves mysterious, and (all above the other things) there´s a new Defence against the Dark Arts teacher. Again.
    The Defence against the Dark Arts teacher is always one of my favourite topics to write about, because the teacher kind of symbolizes something.
    Dolores Jane Umbridge is a completely new sort of teacher at Hogwarts. She´s personally from the Ministry of Magic and purely evil. Except to the usual picture of an evil person we get, Umbridge dresses completely in pink, has an unnaturally high voice (does that remind us of something?? Voldemort??? COINCIDENCE????) and coughs all time. After circa the middle of the book, Harry hates her the same he hates Severus Snape. And that means something. "dolores" is by the way latin for "pain". And yes, Dolores is cruel. Really cruel.
    After a dream Harry had while his school year, Dumbledore discovers there seems to be a connection between Harry´s and Lord Voldemort´s mind. So, in the Christmas Holidays, Professor Snape comes to Grimmauld Place Nr 12 and tells Harry, he´s going to teach him Occlumency. Occlumency is the ability to close your mind from "break-in attempts" from others (or, as Harry calls it, "mind-reading". That´s by the way called Legilimency. Snape masters both.)
    While this year, Harry also finds out that Fudge´s fearing that Dumbledore could form an army against him. And because Dumbledore doesn´t, Harry does. Very clever, because Dumbledore gets arrested and sent to Azkaban.
    I should have warned you this contains MANY SPOILERS!
     Besides all those exiting and adventureful adventures (yes, adventureful adventures!), Harry also makes new friends (and more than friends, let me just say Cho Chang...) One of those is the dreaming Luna Lovegood, a blond girl from Ravenclaw (who, for some reason, always supports Gryffindor when they play Quidditch).
    I see, I really should have warned you. This isn´t a serious review. But perhaps I amused you. Let´s hope, otherwise this was time-wasting.
    At last, I´d like to recommend this book TO EVERYONE. Whether you are 9 or 99, this book is the must-read of the... OF THE EVERYTHING! You should read it. It´s not important how many trees die for this book, as long as they don´t die for something like Twilight. Don´t borrow it from a library, BUY IT!
    And believe me, I don´t get money for this. I really don´t.
    THIS BOOK IS GORGEOUS!
    ... and don´t watch the films first. Please.

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