Joannis Stefanidis

 3.9 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Holy Freaks.
Autorenbild von Joannis Stefanidis (©Joannis Stefanidis)

Lebenslauf von Joannis Stefanidis

Rockmusiker, Politologiestudium, Übersetzer (u.a.Eragon), Autor, Vater, Reisender

Alle Bücher von Joannis Stefanidis

Cover des Buches Holy Freaks (ISBN:9783426788196)

Holy Freaks

 (12)
Erschienen am 02.05.2016

Neue Rezensionen zu Joannis Stefanidis

Neu

Rezension zu "Holy Freaks" von Joannis Stefanidis

Der homo digitalis auf der Suche nach dem Sinn des Lebens
ulrikerabevor 8 Monaten

Buntes Menschentreiben am Bahnhof von Bombay. Joannis Stefanidis begegnet dort der Neuseeländerin Amy, die er von nun an seine „schöne Hippieprinzessin“ nennt. Beide sind nach Indien gekommen, in dem Wunsch Heilung zu finden. Doch wenn die beiden sofort physisch getrennte Wege gehen, bleiben sie über die Jahre in ständigem E-Mail Kontakt. 


Es ist die Suche dem Sinn im Leben, nach der Erleuchtung, dem Karma, nach transzendentalen Erfahrungen. Es sind viele Episoden, teils heiter, teils nachdenklich stimmend, die Joannis erzählt. Will Joannis zunächst nur seinen lästigen Tinnitus loswerden, begibt er sich über die Zeit in einen Erleuchtungsrausch. Immer wieder begibt sich der Berliner Joannis Stefanidis, den einige vielleicht als Übersetzer der Eragon Bücher kennen, nach Indien, Sri Lanka, Thailand, aber auch nach Peru. Yoga in allen Formen, Ayurveda, Mediation, Schamanen, es gibt fast nichts was er nicht ausprobiert. Es ist ein Ausbrechen aus dem grauen und kalten Alltag des homo digitalis. 

So stellt er sich die Frage: „WELCHEN SINN HAT DAS ALLES EIGENTLICH?“, und gibt gleich zu bedenken: „An dieser Frage haben sich schon ganz andere Kaliber die Zähne ausgebissen. Und wahrscheinlich kann dieses Rätsel nur jeder für sich selbst lösen. Vielleicht gibt es ja gar nicht die eine erleuchtende, die ultimative Antwort, sondern nur all die kleinen, persönlichen Wahrheiten, die man in lebenslanger Mühsal selbst herausfinden muss.“

Immer bleibt er respektvoll den (vor allem) asiatischen Weisheiten, den uralten Methoden der Sinnfindung gegenüber, nimmt eher sich selbst nicht ganz ernst und wird niemals betulich. Einzig den Untertitel zum Buch „..wie Shiva mir die Braut ausspannte“ fand ich unpassend.

Auf seinen Reisen lernt er die unterschiedlichsten Menschen kennen, Menschen die wie er auf der Suche sind und deren Heilsboten, guten wie weniger guten. Aber er erzählt auch von den Ärmsten der Armen, von der Kehrseite der wunderbar faszinierenden exotischen Gegenden, die Joannis bereist. 

Nett fand ich am Schluss einen Überblick über all die erlesenen Stationen und wie es mit den Menschen, denen Joannis dort begegnete, weiter ging. Damit findet dieses Buch einen runden Abschluss.

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Rezension zu "Holy Freaks" von Joannis Stefanidis

Himmel und Hölle Indiens
Lesezeichenfeevor einem Jahr

Fee erzählt von der Geschichte

Der Autor hat Tinnitus und möchte diesen los werden. Daher reist er nach Indien um sich heilen zu lassen. Er macht dort eine Atemtherapie, die ihm sehr hilft. Dann ist er noch in Ayurveda und Yogazentren in Sri Lanka und Bombay, wo er einige Menschen kennen lernt. Zum Schluss erfährt der Leser auch, was aus allen geworden ist.

Fee´s Meinung

Amys Geschichte machte mich am meisten betroffen. Sie litt unter schweren Migräneanfällen und sich um die 160 Nadeln bei einer Akkupunktursitzung einstechen lassen. Die Migräne ging weg, aber sie hatte Schnee vor Augen und wurde blind. Im Buch steht auch warum. Amy wurde trotzdem glücklich. Ich bin geschockt!

Manchmal hätte ich gerne gewusst, wie viel Geld es gekostet hat, wenn er solche „Erfahrungen“ gemacht hat. Nur, mal, dass man eine ungefähre Vorstellung hat, ob  man so ein Yoga- oder Ayurvedazentrum überhaupt bezahlen kann. Wobei, er ja recht hat, dass sie heute um ein vielfaches teurer sind. Da es aber ein Ebook war, hab ich Probleme, die Namen der Zentren wieder zu finden.

„Home Office ist bezahlte Einsamkeit“, das fand ich dann doch sehr hart. Aber ok, nicht jeder ist für so was geschaffen. Und Menschen, die nach Indien und Co reisen, die brauchen Abwechslung. Wobei Meditieren unter Menschen ist ja keine Einsamkeit?!

Die Geschichte mit dem Umschlag und dem Gefängnis hat mich sehr berührt. Komisch, ich denke, der Autor hat es richtig gemacht.

Lachyoga sollte es überall geben. Die Krankenkassen würden viel Geld sparen, wenn sie das in jeder Stadt anbieten würden. Wenn es schon zu wenig Psychotherapeuten gibt, wäre das eine gute Idee. Auch und vielleicht gerade zur Vorbeugung. Eigentlich kommt man sich blöde vor und mag es nicht nachmachen. Aber wäre man eine „Gruppe im Park“ würde man es sicher gerne mitmachen. Eine wirklich gute Idee.

Ich fand das ganze Buch sehr interessant und spannend und es war mir nie langweilig. Es war echt schön be- und geschrieben. Allerdings gab es viele (Zeit)Sprünge. Vieles wirkte wie im Zeitraffer. Im Prinzip bestand das Buch aus vielen einzelnen Erlebnissen. Am Anfang noch ausführlich beschrieben, wurden die Eindrücke immer knapper. Sehr schön fand ich allerdings, dass am Schluss noch einiges stand, was mit den Menschen passiert ist und dass er einige nicht wiedergefunden hat. Wie z. B. den Elfantenmann. Aber das mit Amy, da hätte ich mir echt noch ein weiteres Kapitel gewünscht. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt.

Das Cover ist schön. Ich finde, es passt zum Titel. Da es echt teilweise total verrückt zugeht im Buch.

Fees Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Einige Erlebnisse hätte ich auch gerne gehabt, während auf viele kann ich dankend verzichten. Ein sehr empfehlenswertes, interessantes und durchaus spannendes Buch. Einfach mal was anderes.

 

PS: Ja, ich fands lustig, dass Shiva im die Braut ausspannte. Da denkt er, er darf bei ihr schlafen. Doch, Männer denken an das eine und die Braut Shivas dachte an was anderes. 

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Rezension zu "Holy Freaks" von Joannis Stefanidis

Der Geist und seine Seele im Einglang des Shivas
WunderlandAlicevor einem Jahr

Inhalt:

Alles beginnt mit einer wunderschönen Hippie-Prinzessin, die Joannes Stefanidis im Menschengewimmel von Bombay trifft.Ebenso wie sie ist er nach Indien gekommen, um Heilung zu finden, doch zuerst lernt er, was es heißt, den Schmerz zu besiegen.
Stefanidis Reisen sind Jagden nach Glück und Erfüllung, führen von Meditationszentren in Sri Lanka über Singapurs Prunkpaläste bis in die Slums Kalkuttas. Er begegnet Endorphin-Junkies und Schmerzfressern, Schamanen und kiffenden Super -Yogis. Und wie nah sich das Erhabene und das Profane zuweilen kommen können, weiß Stefanidis spätestens, wenn er mit einem Koffer voll Viagra auf dessen rechtmäßigen Besitzer wartet.
In Holen Freaks erzählt Joannis Stefanidis von Wundern und Weisheit, göttlicher Erfahrung und menschlicher Fehlbarkeit.

Eigenen Meinung:

Ein Sachbuch mit Lebensweisheiten, in Kombination mit eindrücklichen Reiseberichten von den unterschiedlichsten Kulturen. Mit Humor und Neugierde geschrieben. Das schmunzeln kommt nicht zu kurz, sogar ein tiefes lachen war ab und an möglich. 

Das Cover hat mich leider nicht ganz so begeistert. Eindeutig liegt es bei mir, an diesem grellen gelb. Den Buddha finde ich sehr passend. Ich hatte jedoch Angst das es doch zu spirituell wird. Diese Angst konnte ich dann von Bord schmeißen. Der Titel passend zum Cover freaky . 

Kurze Kapitel und immer deutlich zu Erkennen wo er sich gerade befand. Konnte das Buch sehr schnell durchlesen, da es sehr locker zum lesen war . Dennoch haben mich die vielen englischen Sätze zum verzweifeln gebracht. Wenn man so garnicht die Sprache kann, ist das ziemlich verwirrend. Das einzige was mich immer in jedem Kapitel begleitet hat war die Erfahrung des Lebens, der Weisheiten und der Sinn des Lebens. Die Hippie-Prinzessin hatte ich teilweise schon wieder vergessen, da sie nicht oft Thema war.

Die Erkenntnisse die er in diesem Buch verfasst, sind durch unterschiedliche Weise zustande gekommen. Durch verlieren von Menschen, den Tod ,das gewinnen von Freundschaften, das Leben an sich, Heilung, Spiritualität, Ayurveda Tempeln bis hin zu dem Schmerz der physisch und psychisch entstand, oder das betäuben durch Drogen. Er ist geprägt von einem Krankheitsbild das ihn wahnsinnig macht und versucht Heilung zu finden, was ihm auch gut gelingt. Sehr gerne hätte ich  über seine Gefühle und sein Denken noch mehr erfahren wollen. Dieses war mir einfach zu kurz gehalten. 

Dennoch waren es sehr tolle Reiseberichte die mich dazu bewegt haben, mehr von dem Land zu erfahren. Oder vielleicht mal selbst dorthin zu fliegen. Ich habe mir noch lange Gedanken gemacht über die Lebensstile die man so führt und über mein eigenes ich. Es ist ein Buch zum nachdenken. Eine Reflextion des eigenen Ichs ist nicht ausgeschlossen.


Fazit:
zur Eigenreflextion sehr gut geeignet.
  

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Zusätzliche Informationen

Joannis Stefanidis wurde am 12. Oktober 1964 in Aachen (Deutschland) geboren.

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