Joao Aguiar Verirrte Seelen

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Inhaltsangabe zu „Verirrte Seelen“ von Joao Aguiar

Der eine, Ze, wäre so gerne Herr der Wolken. Der andere, Nuno, ist froh, daß er endlich, im hohen Rentenalter, Herr über sich selbst ist. Keiner von beiden - weder der wissensdurstige Alte noch der spintisierende Junge - hätte je daran geglaubt, Werwölfe zu orten, verwunschene Frauen zu befreien und anderen verirrten Seelen den Weg zu weisen.

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  • Rezension zu "Verirrte Seelen" von Joao Aguiar

    Verirrte Seelen
    Aldawen

    Aldawen

    07. August 2010 um 20:55

    Gonçalo Nuno Mesquita de Reboredo e Sande hat nicht nur einen beeindruckenden Namen, sondern vor allem ein Problem: Seine Familie würde ihn gerne in ein Altersheim abschieben, die Söhne vor allem, um endlich die Geschäftsführung seines Unternehmens zu übernehmen. Aber so leicht gibt sich Gonçalo nicht geschlagen. Er zieht sich aufs Land in das Herrenhaus „Casa Velha“ eines verstorbenen Vetters zurück und läßt die Familie Familie sein. In der Bibliothek des Hauses entdeckt er etliche Bücher, die sich mit mythologischen und spirituellen Themen befassen und beginnt, sich ausgiebig mit diesen zu beschäftigen. Zé da Pinta gilt als geistig zurückgeblieben, immer starrt er in den Himmel und verfolgt die Wolken, Gewitter und Stürme üben eine magische Anziehungskraft auf ihn aus. Er arbeitet bei seinem Onkel in der Kneipe und im Kramladen, der sich im Ort nahe bei der Casa Velha befindet. So ist fast unvermeidlich, daß die beiden zusammentreffen. Zé da Pinta fühlt sich das erste Mal ernstgenommen, freut sich über die Dinge, die Gonçalo Nuno ihm aus seiner Lektüre erzählen kann, und bekommt außerdem einen Bastelraum in der Casa Velha. Gonçalo Nuno entdeckt in dem Jungen altmodische menschliche Qualitäten, die ihn anrühren. Aber die Idylle kann nicht von Dauer sein ... Dies war das dritte Buch aus der Reihe "Magische Welten", das ich gelesen habe (eines allerdings in einer anderen Ausgabe) und das zweite das mir (nach Alfaus "Das Café der Verrückten") exzellent gefallen hat, obwohl es von ganz anderer Art ist. Bei aller Kürze wurden sowohl der alte Gonçalo Nuno als auch der junge Zé da Pinta sehr plastisch. Nach „normalen“, rationalen Maßstäben ticken beide nicht ganz richtig, aber auf eine ausgesprochen liebenswerte Weise, so daß ich auch mit dem Ende mehr als versöhnt war. Und wer kann schon mit absoluter Sicherheit sagen, daß die beiden nicht etwas gefunden oder vielleicht eher empfunden haben, wofür den meisten von uns heutzutage nur einfach die Antenne fehlt? Auf der Rückseite heißt es: „Ein meisterhaftes Büchlein, das einen mit Wehmut an die Zeit denken läßt, in der die Welt noch von den Fabeln und Legenden zusammengehalten wurde.“ Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

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