Jobst Schlennstedt

 3.8 Sterne bei 40 Bewertungen
Autor von Tödlicher Abgesang, Küstenblues und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jobst Schlennstedt

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Jobst SchlennstedtTödlicher Abgesang
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Tödlicher Abgesang
Tödlicher Abgesang
 (6)
Erschienen am 11.03.2011
Jobst SchlennstedtDer Teufel von St. Marien
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Der Teufel von St. Marien
Der Teufel von St. Marien
 (4)
Erschienen am 01.04.2009
Jobst SchlennstedtKüstenblues
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Küstenblues
Küstenblues
 (4)
Erschienen am 16.04.2013
Jobst SchlennstedtMöwenjagd
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Möwenjagd
Möwenjagd
 (3)
Erschienen am 12.04.2011
Jobst SchlennstedtTödliche Stimmen
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Tödliche Stimmen
Tödliche Stimmen
 (3)
Erschienen am 01.04.2008
Jobst SchlennstedtWestfalenbräu
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Westfalenbräu
Westfalenbräu
 (3)
Erschienen am 01.12.2016
Jobst SchlennstedtLübsche Wut
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Lübsche Wut
Lübsche Wut
 (2)
Erschienen am 24.05.2018
Jobst Schlennstedt111 Orte an der Ostseeküste, die man gesehen haben muss
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111 Orte an der Ostseeküste, die man gesehen haben muss

Neue Rezensionen zu Jobst Schlennstedt

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Lübsche Wut" von Jobst Schlennstedt

Rezension zu "Lübsche Wut"
Zsadistavor 4 Monaten

Kriminalhauptkommissar Birger Andresen wird in die JVA Lauerhof gerufen. Man kann es kaum glauben. Doch der bekannteste Insasse Ralf Blum soll sich selbst ermordet haben. Man mag es kaum glauben. Seit über 30 Jahren sitzt Blum in Haft, weil er einen kleinen Jungen missbraucht und ermordet hat.

Andresen und seine Kollegin Berg glauben jedoch nicht an einen einfachen Suizid. Und fangen an zu ermitteln. Weit kommen die beiden jedoch nicht, da sich gleich das LKA einbringt und den beiden jegliche Ermittlung untersagt.

Andresen und Berg lassen sich jedoch von ihren eigenen Ermittlungen nicht abbringen und stechen damit in mehr als nur ein Hornissennest.

„Lübsche Wut“ ist der siebte Fall von Birger Andresen aus der Feder des Autors Jobst Schlennstedt.

Der Krimi ist der erste Fall von Andresen den ich gelesen habe. Rein vom Cover und der Inhaltsangabe kommt man leider nicht darauf, dass es bereits der siebte Teil einer Serie ist. Für den Falls selbst ist es nicht relevant. Für das Privatleben von Andresen müsste man schon etwas mehr wissen, um alles genau zu verstehen. Da mich aber das Privatleben von Ermittlern nicht interessiert, war es mir hier also fast egal. Zumal ich eh viele Stellen übersprungen habe, da mich zB nicht interessierte, wo Andresen mit seiner neuen Freundin Urlaub machen möchte.

Den Fall selbst fand ich sehr interessant. Zumal es schon mehr als glücklich laufen müsste, um die Parallelen so laufen zu lassen. Aber nun gut, der Fall selbst war recht gut gestrickt.

Mit Andresen bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Für mich ist er ein absolut unsympathischer, selbstverliebter und hochnäsiger Mensch. Alleine wie er mit seinem erwachsenen Sohn umgeht, ging bei mir gar nicht. Anstatt bei sich selbst mal nach Fehlern zu suchen, fährt er seinen Sohn an. Und mit dem Rest der Menschheit ging er auch nicht besser um.

Sympathisch war mir da eher Jörg Prange. Der ja leider am Ende auch nicht gut weg kam. Da wurde er ja auch leider ziemlich dumm und nichts könnend dahin gestellt. Und ganz klar, dass Andresen dann auch noch gut nachtreten musste.

Die Zwischengeschichten von Winter und Hansen habe ich nicht ganz verstanden. Das liegt wohl daran, dass ich nicht alle Fälle gelesen habe. Zumal ich die zwei Personen zeitweise nicht auseinander halten konnte.

Da mir der Fall soweit gefallen hat, ich es auch toleriere, wenn mir ein Charakter nicht gefällt und das auch noch konsequent durchgezogen wird, bekommt der Krimi bei mir trotzdem noch 4 anstatt 3 Sterne.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Dorfschweigen" von Jobst Schlennstedt

ein seltsames Dorf
abuelitavor einem Jahr

Die Coverband „Underdogs“ ist bereit für den Auftritt als Vorgruppe; dabei ist natürlich auch Kommissar Jan Oldinghaus. Aber dann kommt es ganz anders – eine Bombe explodiert. Glücklicherweise nicht allzu schlimm, aber eine Tote gibt es. Nur ist diese seltsamerweise erschossen worden…

Die Ermittlungen führen in ein kleines seltsames Dorf, und kurz darauf wird hier in der Nähe auch ein Staatsanwalt ermordet. Gehören die Fälle zusammen? Eine rechte Szene in dieser Art und Weise im beschaulichen Westfalen? Das wird nicht einfach für den Kommissar und seinen Kollegen, der auch noch einen Kollegen mit Migrationshintergrund an seiner Seite hat..

Für mich war dieser Krimi leidlich spannend. Und vieles davon empfand ich als unrealistisch, so z.B. die Szenen, in denen die beiden Kommissare natürlich keineswegs auf Unterstützung der Kollegen warten, sondern alleine agieren – und das auch noch, als sie schon diversen Anfeindungen ausgesetzt waren.....

Sonst ist es ganz interessant, denn man vermutet den Täter zwar in den rechtsextremistischen Kreisen des Dorfes, aber WER es nun genau ist, bleibt bis zum Schluss offen. Und bietet auch noch eine unangenehme Überraschung, einen kleinen Seitenhieb auf die oft undurchschaubaren Strukturen des deutschen Polizeiapparats….

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RitaLeseviels avatar

Rezension zu "Küstenblues" von Jobst Schlennstedt

Seelennebel ...
RitaLesevielvor 5 Jahren

Auf seinem Heimweg vom Präsidium in Lübeck, kurz vor seinem Haus kann KHK Birger Andresen gerade noch einem Zusammenprall mit einem anderen PKW ausweichen. Die junge Fahrerin des Wagens verliert die Kontrolle über ihr Fahrzeug, fährt gegen einen Baum und verstirbt noch am Unfallort. Geschockt informiert Andresen seine Kollegen. Im Kofferraum des Wagens finden sie eine weitere weibliche Leiche. Tourismus-Chefin Sylvia Grunewald scheint nicht freiwillig dort drin gelegen zu haben - Hände und Füße sind gefesselt.

Ein dunkelblauer, wolkiger Nachthimmel und eine dazu passende unruhige See umspülen die Seebrücke am Timmendorfer Strand. Die Beleuchtung der Seebrücke gibt das Bild frei auf zwei Personen. Die ein steht im Lichtkegel, mitten auf dem Steg, eine weitere, sehr dunkel gekleidete  Person nähert sich ihr. Der Titel Küstenblues lässt erahnen, dass mehr als nur Schwermut in der Luft hängt.

Birger Andresen hat es nicht leicht. Erst Zeuge eines Autounfalls, dann die innere Zerrissenheit. Eigentlich hatte er sich von seinem Leben in der Stadt verabschiedet, um mit Wiebke und dem gemeinsamen Kind auf dem Land zu leben – doch ganz loslassen fällt ihm schwer. Auch, dass sein ehemaliges Verhältnis Ida-Marie jetzt seine Vorgesetzte ist, nagt an ihm. Dazu dieser verflixte Fall, der immer neue Fragen aufwirft. Sylvia Grunewald war ein geachtetes und sehr erfolgreiches Mitglied der Timmendorfer Schickeria. Aber nach und nach wird klar, dass diese Frau mehr Feinde als Freunde hatte. Sogar innerhalb der Familie gabt es große Unstimmigkeiten, welchen Andresen und seine Kollegen nachgehen müssen.

Der Prolog. Ein Brief, der von Liebe, Hoffnung aber auch großen Verzicht spricht. Melancholie macht sich breit, die sich durch den ganzen Roman hindurchwindet. Jobst Schlennstedt kommt in seinem fünften Birger Andresen Roman ohne lustige Anspielungen oder Scherze aus. Zu sehr sind alle Personen mit ihren Problemen beschäftigt. Und dennoch glimmt hier und da immer wieder die kleine Flamme der Hoffnung auf, so dass der Leser selbst nicht in Depression zu verfallen droht. Seitens der Schickeria spielt Schlennstedt mit Klischees, die aber nicht übertrieben sondern dem Roman nachdrücklich Form verleihen, fast schon wie ein Schwedenkrimi erscheinen lässt.

Insgesamt ein sehr lesenswerter Krimi, in dem Jobst Schlennstedt wieder einmal seine vielen Ideen und Facetten zum Besten gibt, den Leser nachdenklich stimmt und seinen Helden nicht ausschließlich in polierter Rüstung daherkommen lässt.

 Leseempfehlung? „Ja“.

Für wen? Wer was zum Lachen haben will ist hier fehl am Platz. Allen anderen wünsche ich gute Unterhaltung.

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