Jocelyne Godard

 3.3 Sterne bei 13 Bewertungen
Autorin von Die Seidenstickerin, Die seidene Madonna und weiteren Büchern.
Jocelyne Godard

Lebenslauf von Jocelyne Godard

Jocelyne Godard ist eine französische Autorin. Sie ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen historischer Romane Frankreichs. Alleine die "Thebanerinnen - Saga" verkaufte sich über 600.000 mal. Aus der mehrteiligen Saga sind bereits die ROmane "DIe Seidenstickerin", "Die seidene Madonna" und "DIe Tränen der Prophetin" erschienen. Im November 2012 erscheint ihr neustes Buch "Die Blumenweberin" in Deutschland.

Alle Bücher von Jocelyne Godard

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Die Seidenstickerin

Die Seidenstickerin

 (9)
Erschienen am 11.05.2009
Die seidene Madonna

Die seidene Madonna

 (3)
Erschienen am 11.05.2010
Die Blumenweberin

Die Blumenweberin

 (1)
Erschienen am 19.11.2012
Die goldene Königin

Die goldene Königin

 (0)
Erschienen am 20.01.2014
Das Lächeln der Seidenstickerin

Das Lächeln der Seidenstickerin

 (0)
Erschienen am 19.01.2015
Die Tränen der Prophetin

Die Tränen der Prophetin

 (0)
Erschienen am 11.01.2012
Die goldene Königin: Roman

Die goldene Königin: Roman

 (0)
Erschienen am 20.01.2014
Die Tränen der Prophetin: Roman

Die Tränen der Prophetin: Roman

 (0)
Erschienen am 21.03.2013

Neue Rezensionen zu Jocelyne Godard

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Lesegenusss avatar

Rezension zu "Die Blumenweberin" von Jocelyne Godard

Rezension zu "Die Blumenweberin" von Jocelyne Godard
Lesegenussvor 6 Jahren

Alix Cassex in Tours, nach dem Tod ihres geliebten Mannes Jacquou führt sie die Teppichweberei weiter. Ihr zur Seite steht der treue Mathias. Die Weberei läuft gut und hat einen guten Ruf.
„Die Blumenweberin“ ist der Nachfolgeband von „Die Tränen der Prophetin“.
Im Nachhinein muss ich sagen, macht es Sinn, die Vorgeschichte zu lesen. „Die Blumenweberin“ weicht von den mir bislang bekannten und gelesenen historischen Romanen ab. Frankreich 16. Jahrhundert, schon lange her, dass ich mich mit französischer Geschichte befasst habe.
Frankreich und seine Könige, an diesem Satz klebt gewiss über Jahrhunderte hinweg ein gewisses Klischee. „Die Blumenweberin“ von Jocerlyne Godard, kein leichter Einstieg, um sich zurückzuversetzen in eine Zeit, wo Intrigen, Ränkespiele, Prunk und Armut an der Tagesordnung waren. Verwirrend bei dem über 500 Seiten umfassenden Buch die vielen Namen der Franzosen.
Doch es gab dann auch wieder interessante Stellen, die neugierig machten.
Alix stellt nicht nur Millefleurs her (einfach mal bei wi*“ eingeben, interessant zu lesen), sondern jetzt auch Grotesken. Selbst der Vatikan besitzt diese. Hergestellt werden sie nach Vorlagen von dem berühmten Raffael. Alix hat von ihm einige Vorlagen mit Signatur gekauft. Und dies unterbreitet sie ihrer Freundin Louise, der Comtesse d’ Angouleme. Diese will die Teppiche für ihren Sohn, niemand anders darf sie besitzen, so meint sie. Nur der (künftige) König von Frankreich.
Alix Tochter Valentine ist das Kind von ihrem geliebten Alessandro, der kurz vor der Geburt im Kanonenhagel von Bologne starb –
Tania, die Alix bei der Geburt dort unten zur Seite stand und seitdem Valentine betreut – welches Geheimnis hütet sie vor Alix?
Warum spricht sie immer nur davon, dass ein Zwillig tot zur Welt gekommen war?
Fazit:
Das Buch „Die Blumenweberin“ war nicht ganz so einfach zu lesen. Zum einen zog sich der Anfang schleppend hin, die ausführlichen Beschreibungen der Feierlichkeiten und die vielen endlos langen Namen verwirrten und unterbrachen einen gewissen Lesefluss.
Die Autorin hatte aber durch die sehr interessant geschriebenen Informationen über die Teppiche u. a. meine Neugier geweckt und so blieb ich am „Ball“.
Interessant die Schilderungen der Lebensgewohnten des Adels. Das Klischee hat sich bestätigt.
„Die Blumenweberin“ kann ich allerdings nur den Lesern empfehlen, die sich für die Zeit der französischen Geschichte interessen (das ist meine Meinung!).

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arnos avatar

Rezension zu "Die Seidenstickerin" von Jocelyne Godard

Rezension zu "Die Seidenstickerin" von Jocelyne Godard
arnovor 8 Jahren

Bevor ich Gold und Seide gelesen hatte habe ich "Die Seidenstickerin" und auch "Die seidene Madonna" gelesen. Es sind beides Bücher die sich mit der Teppichweberei in Frankreich beschäftigen, das dabei eine Liebesstory mit verbunden ist müsste eigentlich allen klar sein, die den Klappentext gelesen haben. Mir haben diese Bücher sehr gut gefallen weil die Liebesgeschichte nicht so vordergründig in Erscheinung tritt, dafür aber der Kampf der jungen Alix für ihr Glück und für ihre Passion die Teppichweberei. Ich kann den Büchern 4,5 Punkte geben

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dramelias avatar

Rezension zu "Die Seidenstickerin" von Jocelyne Godard

Rezension zu "Die Seidenstickerin" von Jocelyne Godard
drameliavor 8 Jahren

Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen, als es schließlich zu bieten hatte.
In erster Linie soll es in dem Buch um die junge Alix gehen, welche in einen jungen Weber namens Jacquou verliebt ist. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern: Jacquous Meister de Cöetivy will verhindern, dass der Junge etwas mit Alix zu tun hat, weil dieser meint, das würde den Jungen nur von seiner Arbeit ablenken und diesem nicht gut tun. Doch Alix kämpft weiter um ihre Liebe und reist dafür quer durch das Frankreich des 16. Jahrhunderts.
So sollte die Geschichte eigentlich sein. Doch dreht sich ca. 60% des Buches um andere Personen, z.B. die Cousine des Königs Louise und ihre Kinder, die zwar im Laufe der Geschichte auftauchen und Alix helfen, aber die bis dahin noch keine große Rolle für den Lauf der Geschichte haben, jedoch sehr ausführlich behandelt werden. So erfährt man viel um das drumherum, aber doch nur wenig von den eigentlichen Hauptpersonen selbst. Man erfährt mehr über Figuren, die für den eigentlichen Handlungsverlauf kaum eine Rolle spielen, als über die eigentliche Protagonistin selbst.
Weiterhin sind die Figuren von Jacquou und Alix nicht besonders gut gebaut, auch de Cöetivy ist sehr oberflächlich. Das junge Paar ist im Buch grundsätzlich das Gute (während Alix sogar noch besser als gut ist!), während Cöetivy immer der Böse ist.
Alix hat keine einzige Schattenseite, sie jammert nur immer darüber, dass ihr Jacquou doch so weit weg ist und sie ihn vermisst, sondern ist auch die beste Seidenstickerin, beherrscht innerhalb weniger Tage das Handwerk des Webers sehr gut (ohne viel Übung natürlich!), und kommt aus jeder Situation heraus, es läuft eigentlich alles so, wie sie es sich ausgemalt hat, bekommt keinerlei Schädigungen aufgrund sehr hartes Schicksalschläge (sondern ist nach kurzer Zeit wieder ganz sie selbst, als wäre rein gar nichts!) und ist eigentlich... eine Mary Sue. Eine wirklich schöne Mary Sue!
Über Jacquou erfährt man nur wenig. Die Geschichte dreht sich zwar um ihn, aber man erfährt nicht besonders viel. Doch scheinbar ist dieser Junge ebenfalls ein Gutmensch, zumindest wird er teilweise so dargestellt.
An Cöetivy wird absolut kein gutes Haar gelassen: Er ist gemein, böse, hasst Alix (ohne wirklich plausiblen Grund?), schmiedet Intrigen, entführt und sperrt Alix ein. Die einzige in dem Buch, die auch ein paar gute Seiten an ihm sieht (mehr oder weniger gute) ist seine Frau, aber diese "guten" Eigenschaften haben die schlechten nicht wirklich auf.
Zu allem Übel passieren der Autorin mehrere Fehler in ihrem Buch, was sich vor allem gegen Ende zeigt. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Alix und somit stellt sich diese Welt in dem Buch als absolut dar. Was Alix erzählt, ist so und fertig. Doch was passiert der Autorin? Sie erklärt Sachverhalte aus der heutigen Sicht, indem sie "diese Vorlagen waren damals sehr gefragt", "damals schliefen mehrere Frauen in einem Bett" und ähnliches schreibt, während sie weiter drauf besteht, in dieser Zeit zu sein. Das ist nicht nur verwirrend, sondern auch höchst ungeschickt formuliert.
Die Sprache ist leicht zu verstehen und man liest das Buch recht schnell durch, wenn einige Situationen nicht sehr lange hingezogen und andere nur kurz angerissen wären, die eigentlich wichtiger gewesen wären. Teilweise musste ich mich echt überwinden, weiterzulesen. Nicht, weil es so schwer zu verstehen war oder weil die Sprache so schlimm war, nein, es war einfach die Tatsache, dass ich schon von Seite 1 an wusste, was passiert. Und dadurch, dass sich eben auch alles so bestätigt hatte, wie ich es mir gedacht hatte, verlor ich recht schnell das Interesse daran.
Ich hab noch den zweiten Teil hier, den ich ebenfalls lesen werde. Vielleicht wird es ja ein bisschen spannender und hoffentlich ist Alix nicht mehr ganz so Mary-Sue-lastig, wie sie in diesem Buch ist. Man kann nur hoffen...

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