Jägerin der Nacht - Dayhunter

von Jocelynn Drake 
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Jägerin der Nacht - Dayhunter
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A

Tolle Fortsetzung!

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Ganz unterhaltsam, aber (genauso wie auch der erste Teil) hat sich teilweise gezogen

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Inhaltsangabe zu "Jägerin der Nacht - Dayhunter"

Mit ihrer Fähigkeit, das Feuer zu beherrschen, ist Mira die letzte Hoffnung für die Welt. Gemeinsam mit ihrem Verbündeten, dem Vampirjäger Danaus, reist sie nach Venedig, wo die Herrscher der Vampire ihren Sitz haben. Doch der Friede in der uralten Stadt ist trügerisch. Nachdem die Naturi jahrhundertelang von der Erde verbannt waren, bereiten sie sich nun erneut darauf vor, die Herrschaft zu übernehmen. Die große Schlacht, die schon immer Miras Schicksal war, scheint unmittelbar bevorzustehen. Da trifft sie eine weitere schockierende Enthüllung: Danaus, der Einzige, dem sie noch vertrauen kann, ist in Wahrheit nicht der, der er zu sein scheint.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802582639
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Egmont LYX
Erscheinungsdatum:03.05.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Miiis avatar
    Miiivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz unterhaltsam, aber (genauso wie auch der erste Teil) hat sich teilweise gezogen
    interessante Fortsetzung

    Der zweite Teil von "Jägerin der Nacht" setzt an der gleichen Stelle an, an der der erste Teil aufgehört hat. Mira und Danaus begeben sich nach Venedig, um sich dem Rat der Vampire zu stellen. Man könnte meinen, dass sich die Dinge jetzt richten, da die Ältesten nun das Steuer in die Hand nehmen, aber weit gefehlt. Es wird ein kompliziertes Netz aus Geheimnissen und Verschwörungen geflochten, man weiß nicht, wer eigentlich Freund und wer Feind ist.
    Mittendrin unsere beiden Hauptakteure, die sich scheinbar einerseits lieben und schätzen und andererseits es gar nicht abwarten, sich gegenseitig umbringen zu können.

    Der Schreibstil an sich ist erfrischend, es ist wird immer wieder Spannung aufgebaut und die Frage danach, wem man denn nun trauen kann und wem nicht. Auch dass einige Vampirmythen aufgegriffen und ein bisschen aber umgeändert (und meiner Meinung nach durchaus realistisch) wurden, hat mir ziemlich gefallen.
    Dennoch hat es sich an einigen Stellen ziemlich gezogen, manchmal hat Drake ziemlich lange auf einem Thema beharrt, das man auch durchaus hätte kürzer fassen können.

    Insgesamt aber hat mir das Buch soweit gefallen und ich bin gespannt, wie es mit dem nächsten Teil weitergeht^^

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    Silence24s avatar
    Silence24vor 5 Jahren
    Rezension zu " Jägerin der Nacht - Dayhunter - Jocelynn Drake

    Der 2te Teil der Jägerin der Nacht Reihe. Leider hat mir dieser Teil nicht so gut gefallen, wie der erste. Es hat sich doch ziemlich gezogen und hat mich nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Stellenweise war es ganz gut, daher von mir 3 Sterne.
    Die Vampirin Mira muss gemeinsam mit dem Vampirjäger Danaus verhindern, dass die Naturi das Siegel brechen. Sie müssen nach Venedig reisen, da der Konvent nach ihnen verlangt. Dort angekommen, muss sie feststellen, dass der Konvent seinen eigenen Pläne hat. Und Mira die perfekte Waffe ist. Doch Mira lässt sich nichts vorschreiben und so rettet sie Tristan vor Sadira. Mira macht sich Tristan zu eigen, was den Hass, den Sadira auf Mira hat, noch steigert. Hinzu kommt noch, dass einer ihrer Schöpfer und ehemaliger Vertrauter Jabari, einen Lykantropen in seiner Gewalt hat. Und er droht Mira auch noch mit dem Tod. Doch solange sie ihm nützlich ist, darf sie leben. Einzig auf Danaus scheint sie sich verlassen zu können. Doch als er ihr erzählt, wer er wirklich ist, kann sie es nicht fassen. Nun kann sie sich nur mehr auf sich alleine verlassen.......

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    kateRoses avatar
    kateRosevor 5 Jahren
    Die Spannung reisst nicht eine Sekunde

    "Sie wissen, dass wir hier sind", stellte Danaus fest, aber ich hatte den Eindruck, dass es mehr wie eine Frage klingen sollte.
    "Zweifellos."
    "Wir kommen nie durch dieses Portal."
    "Reinkommen ist nicht das Problem."
    Ich zwang mich, den Fuss auf die erste Stufe zu setzen, die zum Portal hinaufführte. Die wirkliche Herausforderung bestand darin, lebendig wieder dort herauszukommen.

    Mira und Danaus sind mit den Anhängsel Tristan unterwegs nach Venedig, wo bereits die nächsten Manipulationen/Hinterhalte und Co  auf sie warten. Inert kurzer Zeit bringt Mira sich in noch mehr Probleme und halst sich noch mehr Feinden ein.

    Sie reist sich Tristan unter den Nagel, vor Sadira, was garantiert ein Nachspiel hat. Rettet ein Lykantrophen vor Jabari und stellt auch ihn unter ihren Schutz. Wievielen kann und will Mira noch ihren Schutz garantieren? Entdeckt einen Packt zwischen den Naturi und dem Konvent. Hallo Krieg zwischen den Welten... Tötet ein Kind von einer Ältesten... Kein Komentar. Der Konvent braucht einen Ersatz für den getöteten Ältesten, wie wäre es mit Mira... Somit wären von den 5 Mitgliedern zwei Mitglieder immer unterlegen den Ratet mal wer Mira kontrollieren/benutzen kann... Jabari und Sadira beide Mitglieder des Konvents.

    Mira hat also einiges um die Ohren, und verschiedene Feinde stellen sich gegen sie. Scheint als würde sie sich den Feinden alleine stellen, wäre nicht noch Danaus, der ihr nicht von der Seite weicht. Der Jäger wird immer sympathischer und man wird das Gefühl nicht los das ihm Mira immer mehr ans Herz wächst.

    Doch wieder zu den ernsteren Dingen, das nächste Opfer bedroht das Siegel und Mira wird wieder ausgesandt um die Naturi zu stoppen, doch ist eine Feuermacherin und ein Vampirjäger genug um zu gewinnen? und kann sie sich auch gegen ihre Vergangenheit stellen?

     

    Das Buch liest sich fliessen und ist super spannend. Manchmal wünsche ich mir schon fast man könnte eine Pause machen. Es passieren soviele Dinge gleichzeitig das es manchmal etwas viel werden kann. Doch ansonsten super zu lesen.
    Die Personen sind sympathisch und werden einem Stück für Stück näher gebracht. Ihre Vergangeheit, auch das Leben als Mensch, war für Mira zum Beispiel nicht gerade einfach. Allerdings hat das Buch einen Makel der mir immerwieder ins Auge sticht. Mira unterdrückt ständig menschliche Reaktionen, was einem fast etwas auf die Nerven gehen kann, zumindest mir ging es so. Natürlich macht es Mira menschlicher und unmenschlich zu gleich, und trotzdem schein der Satz " Ich unterdrückte das Verlangen mich umzudrehen." oder ähnliches sich ständig zu wiederholen.

    Nichts desto trotz gutes Buch!

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 6 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    "Ich drehte durch. Ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, es gab nur noch pure, grauenhafte Wut. Der Konvent schützte unseren ärgsten Feind und bedrohte mein Leben, nachdem ich alles in meiner Macht stehende getan hatte, um uns vor den Naturi zu schützen."
    .
    Nachdem ich von dem ersten Jägerin der Nacht Teil mehr als begeistert gewesen war, stand für mich fest, dass ich die weiteren Teile dieser vielversprechenden Reihe ebenfalls lesen musste. Allerdings blieb dabei "Dayhunter" deutlich hinter dem ersten Teil zurück. Ich weiß nicht, was Jocelynn Drake eigentlich bezwecken wollte, doch ist es ihr mehr als missglückt mich zu begeistern. Vorallem lag dies daran, dass in diesem Werk mehr als fünfundsiebzig Prozent geredet wurde. Ständig gibt es irgendwelche Diskussionen oder die Protagonistin Mira analysiert bis ins kleinste Detail das Verhalten anderer. Schon nach wenigen Seiten wurde das Buch zäh und langweilig und ich musste mich eher quälen als das ich Spaß an "Dayhunter" gefunden hätte. Dazu trug noch bei, dass Mira mir auf die Nerven ging. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob das in "Nighthunter" genauso war, doch hier rastet sie ständig aus, was mich nur dazu brachte die Augen zu verdrehen. Etwas Positives brachten die handvoll Kämpfe, welche wirklich gut beschrieben und schön blutig waren. Doch konnte dies bei weitem das Negative nicht ausgleichen
    .
    Fazit: Ein erschreckend schlechter Nachfolger. Wirklich schade um diese Reihe, die doch sehr vielversprechend begann.

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    yullanas avatar
    yullanavor 6 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    Mit ihrer Fähigkeit, das Feuer zu beherrschen, ist Mira die letzte Hoffnung für die Welt. Gemeinsam mit ihrem Verbündeten, dem Vampirjäger Danaus, reist sie nach Venedig, wo die Herrscher der Vampire ihren Sitz haben. Doch der Friede in der uralten Stadt ist trügerisch. Nachdem die Naturi jahrhundertelang von der Erde verbannt waren, bereiten sie sich nun erneut darauf vor, die Herrschaft zu übernehmen. Die große Schlacht, die schon immer Miras Schicksal war, scheint unmittelbar bevorzustehen. Da trifft sie eine weitere schockierende Enthüllung: Danaus, der Einzige, dem sie noch vertrauen kann, ist in Wahrheit nicht der, der er zu sein scheint…
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    Bei 'Dayhunter' handelt es sich um den zweiten Teil der Serie 'Jägerin der Nacht'. In dieser Fortsetzung wird die Handlung wieder aus der Ich-Perspektive, aus Miras Sicht, geschildert. Der Band schließt unmittelbar an den vorangegangenen.
    Nach der ersten Schlacht gegen die Naturi, bei der es den Vampiren gelang das Ritual zu verhindern, müssen sich die Hauptfiguren Mira und Danaus nun dem Rat der Vampire stellen, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Doch der Vampirhof wird von Joceylnn Drake als ein noch gefährlicheres Pflaster beschrieben, denn hier überleben nur die Blutrünstigen und geheime Bündnisse und Intrigen beherrschen die Domäne.
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    So faszinierend ich die Grundidee zum Buch fand, umso mehr war ich auf die Reihe gespannt, doch muss ich zu meinem Bedauern feststellen, dass Miss Drake aus Ihrer Heldin nur eine weitere tragische Geschichte einer Vampirin gebastelt hat. Die unglücklich durch ihr Dasein stolpert und mit ihrem Schicksal ringt.
    ***********************************
    Also meine Bitte an alle zukünftigen >Originellen-Vampir-Story-Erzähler<: unterlasst es doch bitte eure Vampir Helden zu traurigen bzw. depressiven Gesellen der Nacht zu machen! Das Thema wurde bisher genug ausgelutscht. Ich für meinen Teil habe nicht vor die Reihe weiter zu lesen.

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    Evers avatar
    Evervor 6 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    Jahrhunderte lang lebte die Welt in Frieden, Mira hatte alles was sie brauchte. Ein Zuhause, Kraft, Kontrolle, Frieden und Nahrung – doch seit dem Angriff der Naturi, mit dem Ziel, ihre Königin auf die Erde zu entlassen und diese von Menschen und Vampiren zu reinigen, hat Mira ihren Frieden verloren. Zusammen mit dem geheimnisvollen Danaus macht sie sich wieder auf den Weg, gegen die bösen Naturi vorzugehen und die Vernichtung der Menschheit und der Nachtwandler zu verhindern.

    Bemerkung:

    Genau wie den ersten Band habe ich auch diesen nun zum zweitem mal gelesen, wirklich erstaunlich, wie schnell man einige Sachen vergisst, ich war auch dieses mal wieder völlig ahnungslos und gespannt.

    Auch der zweite Teil der Reihe „Jägerin der Nacht“ von Jocelynn Drake hat mir wieder sehr gut gefallen, die Story ist gut durchdacht, unvorhersehbar und ist in der Ich-Perspektive (Mira) geschrieben. Der Band kann unabhängig des ersten gelesen werden, da es einige kurze Rückblicke gibt, es ist allerdings nicht zu empfehlen, da man ansonsten einiges an Informationen und Wissen in den Wind schlägt und sich so die Spannung des ersten Bandes verdirbt. Und auch hier geht es weniger um die Romanze von Danaus und Mira, als um Action und Kampf.

    Nach den Geschehnissen des ersten Bandes spielt dieser hier hauptsächlich in Italien, Venedig. Die Beschreibungen der Stadt hätte ich mir zwar etwas besser gewünscht – Mira hielt sich immer nur am Rande der Stadt und auf den Inseln auf, was ich etwas schade fand.
    Auch in diesem Band sind Mira und Danaus wieder im Vordergrund, beide haben ihre gewohnten Charakterzüge und handeln teilweise so unüberlegt wie im erstem Band.
    Ich habe teilweise während des Buches mit Mira gebangt, mich für sie geärgert undgefreut.
    Was mir allerdings ein wenig Grund zur Kritik gibt: Zu Anfang des Buches langweilte mich die Story etwas, da es fast hundert Seiten lang keine richtige Action gibt. Außerdem habe ich mich ein wenig über Mira geärgert, im erstem Band wurde ihr offenbart, dass sie lediglich als Waffe dient und darum noch lebt... Doch sie scheint das weniger zu interessieren, als mich. An ihrer Stelle hätte ich mich totaldarüber aufgeregt, dass ich 600 Jahre lang betrogen und benutzt wurde ohne es zu merken, doch von ihr wird es kaum zur Geltung genommen, sie bewahrt einen kühlen Kopf und wendet sich lediglich von ihrem einstigem 'Freund' ab und vertraut dem Vampirjäger ihr leben an.

    Das Buch wird gegen Ende immer besser, die Spannung steigt in Erwartung auf einen großen Kampf und der Hoffnung, dass das gute siegt!

    Mit zwei Bänden ist die Reihe lange nicht abgeschlossen, viele Dinge sind ungelöst, viele Rechnungen offen. Wenn ich mich nicht absolut irre sind im Englischem bisher Acht Bände in Planung.

    Fazit:
    „Jägerin der Nacht“ ist eine wirklich gute Reihe, sie bietet Abwechslung und Spannung, die Liebe steht hier nicht im Vordergrund – ist allerdings in erahnbaren Mengen vorhanden(Zumindest kommen sie sich näher). Mit 10 Euro ist das Buch nicht wirklich teuer und somit absolut empfehlenswert.

    klich gute Reihe, sie bietet Abwechslung und Spannung, die Liebe steht hier nicht im Vordergrund – ist allerdings in erahnbaren Mengen vorhanden(Zumindest kommen sie sich näher). Mit 10 Euro ist das Buch nicht wirklich teuer und somit absolut empfehlenswert.

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    buchverliebts avatar
    buchverliebtvor 7 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    "Viel Glück, Mira", flüsterte Alex [...].
    Ich lachte langsam in mich hinein [...]. "Ich brauche kein Glück", rief ich, als ich mich umdrehte und rückwärtsging, sodass ich sie beim Abschied ansehen konnte. "Ich bin die Feuermacherin."
    Alles was ich brauchte, war ein Plan.

    Feurig und machtvoll geht es weiter in der Reihe um die starke, selbstbewusste Mira.
    Der Krieg kann beginnen.

    Ich fand es super, dass dieses Buch direkt an Band eins anknüpft und so hatte ich keinerleid Probleme mit dem Sprung von "Nightwalker" auf "Dayhunter". Und der Leser wird direkt in die ersten ja fast skandalösen Vorkommnisse geschleudert.

    Auch dieses Mal lässt der emotionsgeladene Schreibstil der Autorin keine Zeit zum aufatmen. So spingen Mira und der Jäger, Danaus, von einer extremität in die Nächste. Sind es nun gefährliche Nachtwandler oder die noch schlimmeren Naturi - egal - die beiden werden von allen Seiten bedroht und meistern jedes Hindernis so gut wie möglich. Da ist es nur verständlich, dass nicht immer alles klappt wie geplant.
    Ich persönlich fand die Stellen immer sehr witzig, an denen Mira ihre Pläne über den Haufen werfen muss, da wieder einmal nichts so klappt wie es sollte. Die Art wie sie sich darüber aufregt und am Ende ganz selbstbewusst meint "meine Pläne funktionieren am Besten, wenn ich improfisiere". Einfach herrlich erfrischend.

    Danaus war bisher zwar immer anwesend, allerdings hat der Leser nicht viel über ihn erfahren. Also wird es jeden Danaus-Liebhaber freuen, denn im diesem zweiten Band kommt etwas mehr Licht in den Danaus-Schatten. Er taut etwas auf, auch im Umgang mit Mira und wirkt nicht mehr ganz so grimmig wie zu Beginn.

    Was mir bei der "Jägerin der Nacht"-Reihe auch gefällt ist die Erklärung, weshalb Vampire (also Nachtwandler) keine Kirche betreten können, oder von Christilichen Symbolen wie einem Kreuz verbrannt werden können - die betonung liegt hier auf können. Es heißt: Der Glaube an Gott ist nur eine andere Form von Magie, nicht so der Glaube an das Symbol selbst. Jemand der wahrhaftig und aus tiefsten Herzen daran glaub, dass Gott ihn beschützt erzeugt diese Art Magie und diese schadet den Nachtwandlern.
    Da hat sich Jocelynn Drake doch wirklich einmal gedanken darum gemacht und nicht einfach einen Mythos übernommen, nicht wahr?

    Trotz der Tatsache, dass mir dieses Buch wieder einmal richtig gut gefallen hat, habe ich an eineigen Stellen gehangen und hatte das Gefühl nicht so recht vorwärts zu kommen. Aber ich kann nicht genau den Finger darauf legen, woran es nun lag. Denn interessant, mitreißen und flüssig geschrieben ist dieser Roman auf jeden Fall.

    Zum Titel des Buches ist zu sagen, dass es wirklich schade ist, dass der Hintergrund dazu nur angeschnitten wird und nicht weiter ausgeführt wird, aber ich erhoffe mir dennoch mehr darüber in den folgenden Bänden, also seit gespannt.

    Die Ereignisse überschlagen sich. Auf spannendes, folgt noch spannenderes und am Ende? Ja, das müsst ihr wohl selber lesen. Nur so viel kann ich verraten: Es ist nicht immer leicht, den richtigen Weg zu wählen.

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    SinjeBs avatar
    SinjeBvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    "Dayhunter" ist die Fortsetzung von Jägerin der Nacht 01. Nightwalker und setzt direkt an den Ereignissen des Vorgängers an, sodass sich eine Art Fernsehseriengefühl einstellt.
    Während andere Reihen des Vampirgenres durchaus in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können, ist das bei Jocelynn Drakes Romanserie nicht zu empfehlen, da die Handlungsstränge dieses zweiten Bandes ohne Vorkenntnis kaum zu verstehen sind. Im Gegensatz zu anderen einschlägigen Reihen verliert die Autorin kaum Zeit für umfangreiche Rückblicke und Erklärungen in Bezug auf den Auftaktband, sondern beschränkt sie auf ein notwendiges Minimum und verfolgt den dort begonnenen Handlungsbogen umgehend weiter.

    Von "Nightwalker" ist der Leser noch daran gewöhnt, dass es bei Jocelynn Drake nicht zimperlich zugeht.
    So startet sie ihren Fortsetzungsband auch gleich mit einem weiteren Kampf, als sie ihre erschöpften vampirischen Protagonisten auf Nahrungssuche schickt.
    Mich persönlich hat es allerdings etwas genervt, dass sie jede gefühlte Seite darauf herumhackte, wie anstrengend doch der Endkampf des Reihenauftaktes war und wie fertig nun alle Beteiligten waren.
    In diesem Zustand der Erschöpfung und des Bluthunger treffen sie nun auf Mitglieder der Daylight Coalition, die sich als weitere Gefahr für die Naturi entpuppt.
    Diese Koalition des Tageslichtes ist für mich der einzige Hinweis, warum der Roman ausgerechnet Dayhunter heißt. Über den gesamten Text hinweg habe ich mich nämlich gefragt, woher in aller Welt der Titel kommt, der "Tag" impliziert, denn die Nachtwandler, also Vampire, denen die Protagonistin Mira angehört, sind in Drakes Mythologie nicht nur terminologisch Wesen der Nacht.

    In Kapitel 3 brechen Mira, Tristan, der Vampir, den sie in Band 1 bei ihrer gemeinsamen Schöpferin Sadira aufgegabelt hatte, und der undurchsichtige Danaus nach Venedig auf, wo der Konvent, die Oberhäupter der Nachtwandler, ihren Sitz haben.

    Da Mira mit ihren sechshundert Vampirjahren schon Einiges auf dem attraktiven Buckel hat, ist diese Reise selbstverständlich nicht ihre erste. In der Tat unternimmt sie dadurch zu ihrem eigenen Missfallen eine Zeitreise durch ihre Jahrhunderte, und wir erfahren noch mehr über sie und ihre Vergangenheit.
    Schon früher hatten sie Reisen mit Jabari, ihrem Mentor, dorthin geführt, und auf ihre Weise liebt sie die Lagunenstadt, in der es vor Nachtwandlern nur so wimmelt.

    Wie zu erwarten war, wird Mira dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und trifft nicht nur (am Rande) auf einen alten Liebhaber, sondern auch auf Sadira und Jabari, der für sie unausweichlich zu sein scheint.
    Beim Lesen brach recht schnell Verwirrung über mich herein, denn Jabari ist ein solch zwiespältiger Charakter, dass es für mich nicht nachvollziehbar ist, warum er Mira gleichzeitig benutzen, ihr aber im selben nicht vorhandenen Atemzug ans Leder will.
    So setzt er den Lykanthropen Nicolai auf sie an, um sie vor der historischen Kulisse von Campo Santa Margherita ins Vampirjenseits zu befördern, und zwar nur Augenblicke, nachdem sie erfahren hat, wer bzw. was Danaus wirklich ist.

    Die Identität des menschlichen Jägers will ich an dieser Stelle nicht preisgeben, allerdings muss ich sagen, dass diese Entdeckung für mich deutlich unspektakulärer war, als ich sie angesichts des reißerischen Klappentextes vermutet hätte.
    Ich weiß zwar nicht, was ich mir vorgestellt hätte, aber eine gewisse Enttäuschung kann ich nicht leugnen.
    Bislang ist mir seine Aufgabe unklar, und obwohl Mira und Danaus einander regelmäßig beteuern, dass sie sich, wenn der Generalplan, die Naturi zu vernichten, erfüllt wurde, gegenseitig umbringen, erahne ich das als Verzögerungstaktik, bevor beide Charaktere, die gegensätzlicher nicht sein könnten, wenigstens im gemeinsamen Bett oder unrealistischerweise in einer Beziehung landen.

    In der Zwischenzeit bietet sich Mira hinreichend Gelegenheit, ihre brennend heißen Fähigkeiten zu zeigen, denn sie wird mit einigen Überraschungen konfrontiert, z. B. paktiert der Konvent mit dem Erzfeind und es werden Fäden gesponnen, die sich kaum entwirren lassen.
    Erfahrungsgemäß geht es da heftig und blutig zu, und allzu zarte Gemüter sollten sich warm anziehen, auch wenn man bei Jocelynn Drake natürlich nicht von Horror per se sprechen kann.

    Besonders gut hat mir gefallen, dass es nicht auffällt, dass "Dayhunter" von einem anderen Übersetzer bearbeitet wurde, nachdem "Nightwalker" noch in den Händen von Antje Görnig gelegen hatte. Auch Jasper Nicolaisen gelingt es sehr gut, die bildreiche Sprache der Autorin zu übertragen.
    Die Sprache des Romans zählt für mich seinen deutlichen Pluspunkten.
    Jocelynn Drake versetzte mich mühelos nach Venedig und verlieh mir den Eindruck, dass sie entweder ausgezeichnet recherchiert hat oder selbst vor Ort war, um ihre Szenerien zu erschaffen. Im Übrigen führt die Handlung die Protagonisten und den Leser nicht nur nach Venedig, wo der Plot zwar größtenteils installiert ist, sondern für den Showdownn auch nach Kreta, wo Mira einen weiteren Teil ihrer menschlichen Vergangenheit zu bewältigen hat und zum großen Kampf auf die Naturi trifft.
    Daneben sind Jocelynn Drakes Beschreibungen von Gefühlsregungen und physischen Schmerzen nicht von den üblichen Klischees geprägt, was die Lektüre für mich sehr angenehm macht.

    Trotz allem stelle ich fest, dass ich mich mit der Jägerin-der-Nacht-Reihe schwertue.
    Einerseits hebt sie sich deutlich ab vom romanzenlastigen Markt, andererseits gelingt es mir aber nicht, mich mit den Charaktern zu identifizieren oder besondere Sympathien für sie zu entwickeln.
    Mira ist nach all den Jahrhunderten ihrer vampirischen Existenz zwar eigenständig, lässt sich aber trotzdem bei jeder Gelegenheit von den Nachtwandlerbossen herumschubsen. Außerdem weigert sich vehement, den freien Platz im Konvent einzunehmen, was mir auf seltsame Weise arg halbherzig vorkommt, während es gleichzeitig verständlich ist, dass sie nach allem, was ihr als Mensch und Vampir in der Vergangenheit passiert ist, eigentlich ihre Ruhe will.
    Danaus ist und bleibt für mich undurchsichtig. Er ist sozusagen Tag und Nacht an Miras Seite und müsste längst begriffen haben, dass ein Vampir nicht töten muss, um sich zu nähren. Aber nein, was macht er? Er tötet vor Miras Augen eine Vampirin, als diese Nahrung für einen verwundeten Artgenossen beschaffen will.
    Insgesamt zeichnet sich für mich trotz der engen Verknüpfung der Romane noch kein "Big picture" ab, und ich hege keinen mich zum Nägelkauen veranlassenden Drang, die Fortsetzung zu lesen.

    Jägerin der Nacht 03. Dawnbreaker, der dritte Band der Reihe, erschien im Dezember.
    Nachdem ich ursprünglich der Auffassung war, es handele sich lediglich um eine Trilogie, stellte ich nun mit einigem Entsetzen fest, dass im Original bereits 2 weitere Bände erschienen sind und Band 6 wohl im nächsten Jahr folgt.
    Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auf ein rascheres Ende gehofft und bin auch nicht sicher, was Jocelynn Drake denn noch aus der Story heraussaugen möchte.

    Pray for Dawn: The Fourth Dark Days Novel
    Wait for Dusk: The Fifth Dark Days Novel

    Fazit
    "Jägerin der Nacht 02: Dayhunter" ist ein Vampirroman, der sich von den Romanzen distanziert und comic-hafte Action gepaart mit fantastischen und mythologischen Elementen, wie Werwölfen, bösen Elfen (hier Naturi), Harpyien und auch noch menschlichen Zauberern in den Mittelpunkt rückt.
    Zwischen den beiden Hauptcharakteren gibt es (noch?) keine Romanze, geschweige denn erotische Begegnungen.
    Wer Jeaniene Frosts Night-Huntress-Reihe um Cat und Bones mag, kann unter Umständen am Kick-Ass-Charakter der Mira und der Geschwindigkeit der Handlung Gefallen finden, muss aber deutlich bereit sein, auf explizite Sexszenen (obwohl Mira in diesem Band doch einmal zum Zuge kommt) und flotte Sprüche zu verzichten.
    Alles in allem betrachte ich diese Romanreihe noch immer noch nicht als Muss für alle Vampirfans.

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    Henriettes avatar
    Henriettevor 8 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    Dies ist der zweite Teil der Serie „Jägerin der Nacht“ von Jocelynn Drake. Die Nachtwandlerin Mira und der Vampirjäger Danaus hatten die erste Opferung der Naturi verhindert. Nun wollen und müssen sie weiterkämpfen. Die beiden sind ein Team, ob sie wollen oder nicht. Die Zeit der Naturi rückt immer näher. Mira und Danaus müssen sich mit dem Konvent der Nachtwandler in Verbindung setzen. Dafür begeben sie sich nach Venedig. Und sie machen Entdeckungen, die sie gar nicht glauben mögen. Doch die Entwicklungen bedürfen Handlungen. Die Naturi warten nicht. Und es geschieht, was geschehen muss.

    Ich war schon sehr gespannt auf diesen zweiten Teil. Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Es geht natürlich auch weiterhin ums Überleben der Nachtwandler, was auch den Menschen und anderen Gestalten der Erde zugute käme. Mira möchte die Naturi von der Erde verbannen, da sie nur Elend und Tod brächten. Sie muss sich gemeinsam mit Danaus auch wieder Kämpfe mit den Naturis liefern. Diese Kämpfe werden sehr detailgetreu beschrieben, für mich teilweise zu detailliert. Hier fließt mir zum Teil zu viel Blut.
    Die Beschreibungen der Schauplätze und auch der Figuren gefallen mir sehr gut. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, z.B. die verschiedenen Gestalten der Werwölfe, Hexen, die verschiedenen Formen der Naturis.
    Der Schreibstil hat sich natürlich vom ersten Teil her nicht verändert. Warum auch? Diesmal bin ich besser damit klar gekommen.

    Fazit:

    Ich vergebe für diese Fortsetzung vier von fünf Sternen, weil dieses Buch mich gut unterhalten hat. Ich freue mich auf den dritten Teil der „Jägerin der Nacht“.

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    Bianca1979s avatar
    Bianca1979vor 8 Jahren
    Rezension zu "Dayhunter" von Jocelynn Drake

    Inhalt
    Mira bekommt keine Verschnaufpause. Kaum ist der letzte Kampf gegen die Naturi vorbei, muss sie sich dem Konvent, Oberhäupter der Nachtwandler, in Venedig stellen. Noch geschwächt von dem Kampf reist sie also wieder los und wieder dabei ist natürlich Danaus. In Venedig wird Mira immer wieder von ihrer langen Vergangenheit eingeholt. Sie trifft auf viele Nachtwandler, die nicht wirklich angetan von ihr sind und auch auf Sadira und Jabari. Während Sadira scheinbar nicht wirklich irgendwelche eigenen Pläne verfolgt, so ist Jabari dagegen die Undurchsichtigkeit in Person. Im einen Augenblick will er Mira auf jeden Fall tot sehen und auf der anderen Seite scheint sie eine wichtige Rolle in seinem Plan zu spielen, und zwar lebend. Dann muss sie auch noch feststellen das der Konvent gemeinsame Sache mit den Naturi macht und Mira muss versuchen hinter den ganzen Komplott zu kommen. Außer Danaus will ihr auch keiner helfen, doch dieser ist nicht der, für was er gehalten wird. Wieder stellt sich die Frage was Danaus eigentlich für eine Rolle spielt, aber solange er an Miras Seite kämpft, versucht sie die Erkenntnis über sein wahres Ich zu verdrängen. Schließlich kommt es wieder zum großen Showdown und zwar auf der Insel Kreta. Die Naturi versuchen wieder einmal das Siegel zu brechen um ihre Königin zu befreien. Werden sie es schaffen, die Naturi aufzuhalten, oder ist die Welt dem Untergang geweiht?

    Meine Meinung: Es geht blutig weiter
    Dayhunter ist der 2. Teil der "Jägerin der Nacht" Reihe von Jocelynn Drake. Ebenso wie Band 1 geht es hier recht heftig zu. Die Protagonistin stolpert von einem Kampf in den nächsten, von denen keiner ein leichter ist. Immer an ihrer Seite ist Danaus der auch immer noch so undurchschaubar ist, wie im ersten Teil. Selbst nach dem Aufdecken seines wahren Ichs weiß man immer noch nicht welchen Plan er wirklich verfolgt. Ebenso Jabari, der mir ja mehr als unheimlich ist. Diesem Vampir möchte ich lieber nicht in die Quere kommen. Die Geschichte ist also wieder spannend und man hat kaum eine Verschnaufpause, aber mir ist es dennoch zu blutig und unkontrolliert. Wer hier auf eine Romanze hofft, der täuscht sich. Die Hauptcharaktere sind nach wie vor darauf aus, sich gegenseitig umzubringen, sobald alles vorbei ist.

    Der Schreibstil an sich ist eigentlich ganz gut. Die Übersetzung hat diesmal nicht Antje Göring gemacht sondern Jasper Nicolaisen, aber dennoch gut und flüssig zu lesen.

    Das Cover ist dem ersten wieder sehr ähnlich, nur das es diesmal in blau gehalten ist. Finde ich jetzt nicht so dramatisch. Gibt auf jeden Fall bessere.

    Vor kurzem habe ich dann auch gelesen, das es sich hierbei nicht nur um eine Trilogie handelt wie vorher angenommen. 2 weiter Bücher sind bereits im Original erschienen und an Band 6 wird derzeit fleißig gearbeitet.

    Fazit
    Ich bin immer noch so zweigespalten wie nach Band 1. Ich bin mir nicht sicher ob ich diese Reihe weiter verfolgen werde.

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